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Das geheime Lächeln Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21891-1

NEU
Erschienen:  12.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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»Ein wunderschöner und poetischer Roman von großer Intensität.« Sophie Bonnet

Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist.

Bettina Storks (Autorin)

Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, studierte Romanistik, Deutsche Philologie sowie Kulturwissenschaften und promovierte an der Universität Freiburg. Nachdem sie mehrere Jahre als Redakteurin tätig war, veröffentlichte sie ihre Romane "Das Haus am Himmelsrand" und "Die Stimmen über dem Meer". Bettina Storks lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee.

02.10.2018 | 19:30 Uhr | Oberkirch

Lesung mit Bettina Storks

Eintritt: € 8,-

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21891-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  12.03.2018

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Eine wunderbare und bewegende Geschichte! Unbedingt lesen!

Von: Monika Schulte Datum: 02.04.2018

monikaschulte.blogspot.de

Emilia arbeitet gerade an einem Katalog für eine Auktion, als sie ein Gemälde entdeckt, das eine Frau zeigt, die genau wie sie selbst aussieht. Kann es sein, dass es sich dabei um Sophie Langenberg handelt, ihre Großmutter, um die so ein großes Geheimnis gemacht wird? Über die niemand in ihrer Familie sprechen möchte? Emilia ersteigert dieses Bild, doch die Geschichte dieser porträtierten Frau lässt sie nicht los.

Da sie eh gerade wegen eines Seitensprungs ihres Mannes Abstand von ihm benötigt, packt sie ein paar Sachen und macht sich auf den Weg in die Provence, wo ihre Mutter ein kleines Haus geerbt hat, das sie aber nicht zu interessieren scheint. Emilia trifft im Lubéron auf Jean-Pierre. Er ist ihr schon auf der Auktion aufgefallen. Wer ist dieser Mann, der ihre Großmutter noch persönlich gekannt hat? Und was hat es mit den geheimnisvollen Briefen und Fotografien auf sich, die Emilia im Haus findet?

"Das geheime Lächeln" - es ist eine dieser Geschichten, bei denen von der ersten Seite an das Kopfkino gestartet wird. Die hervorragende Charakterzeichnung der Personen macht es dem Leser einfach, das Geschehen zu verfolgen. Man ist dabei. Man ist vor Ort.

Bettina Storks nimmt uns mit in das Paris der Dreißiger Jahre, wo Sophie Langenberg, die Frau von dem Portrait, lange Zeit gelebt hat. Ebenso entführt sie uns in den Lubéron von damals und von heute. Zusammen mit Emilia lüftet der Leser das Geheimnis der Familie Langenberg.

"Das geheime Lächeln" - eine wunderbare, aber auch sehr bewegende Geschichte. Ein wunderbares Buch voller Tragik, voller Leben. Ein echtes Juwel! Unbedingt lesen!

Bettina Storks - Das geheime Lächeln

Von: Kerstin Junglen Datum: 20.03.2018

lesemaniac.blogspot.de

Kurzbeschreibung:
Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist.

Zur Autorin:
Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, studierte Germanistik, Deutsche Philologie sowie Kulturwissenschaften und promovierte an der Universität Freiburg. Nachdem sie mehrere Jahre als Redakteurin tätig war, veröffentlichte sie ihre Romane Das Haus am Himmelsrand und Die Stimmen über dem Meer. Bettina Storks lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee.

Meinung:
Emilia Lukin, ehemalige Journalistin einer Frauenzeitschrift, arbeitet seit kurzer Zeit selbstständig. Bei ihrem neuen Auftrag, für den sie Texte für einen Auktionskatalog schreiben soll, fällt ihr die Fotografie eines zu versteigernden Gemäldes ins Auge, das sehr viel Ähnlichkeit mit ihr besitzt. Bei der "Frau im Schatten" handelt es sich tatsächlich um ihre Großmutter Sophie Langenberg, die in den 1930er Jahren mit ihrer Familie gebrochen und sich nach Paris aufgemacht hat, um dort als Fotografin zu arbeiten. Emilia ersteigert das Bild und erfährt von ihrer Mutter, dass sie das Haus in der Provence, in dem Sophie bis zu ihrem Tod lebte, vererbt bekommen hat. Sie macht sich auf nach Frankreich und erfährt dort die tragische Lebensgeschichte ihrer Großmutter.

Bettina Storks erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Emilia und ihrer Großmutter Sophie, einmal in der Gegenwart im Jahr 2016 und in der Vergangenheit in den 1930er Jahren in und um Paris.

In der Gegenwart lernt man Emilia Lukin kennen, die durch Zufall auf das Gemälde ihrer Großmutter stößt. Da sie mit privaten Problemen zu kämpfen hat und mehr über Sophie, die in der Familie von jeher als schwarzes Schaf galt und über die nicht gesprochen wurde, erfahren möchte, macht sie sich nach dem erfolgreichen Kauf des Gemäldes auf in die Provence. Dort begegnet ihr Jean-Pierre Roche, der ebenfalls Interesse an dem Gemälde hatte, und der Sophie einst gut kannte.

In der Vergangenheit kommt Sophie selbst zu Wort. Sie geht von ihrer Heimatstadt Baden-Baden in den 1930er Jahren nach Paris, um dort Fotografin zu werden und sich aus den Zwängen ihres gut situierten Elternhauses zu befreien. Dort lernt sie den Maler Paul-Raymond Fugin kennen, mit dem sie bald eine verhängnisvolle Beziehung eingeht. Ihr weiterer schicksalhafter Weg wird nach und nach offengelegt.

Bettina Storks versteht es sehr gut, dem Leser das Frankreich der 1930er Jahre nahe zu bringen. Detailhaft schildert sie den Alltag und die Sorgen der Bewohner, Sophies Werdegang dort und auch die Kindheit ihres Freundes Jean-Pierre Roche wird eindringlich geschildert. Hier hat mir vor allem der Mut des Örtchens Dieulefit sehr imponiert, welches sich während der Besatzungszeit für die jüdische Bevölkerung einsetzte.

Aber auch die Gegenwart vermag die Autorin sehr bildhaft zu beschreiben. Allerdings empfand ich Emilia, die Protagonistin, in vielen Situationen als zu kopflos und zu theatralisch. Für den Umstand, dass sie ihre Großmutter nie kennengelernt hat, steigert sie sich oftmals zu sehr in ihre Geschichte hinein und verhält sich gegenüber ihrer Familie egoistisch.

Auch die wörtliche Rede war mir manches Mal ein wenig zu bildhaft und poetisch angehaucht, was allerdings Geschmackssache ist. Die Geschichte selbst hat mir viel Spaß bereitet, vor allem Sophies Lebensweg fand ich sehr interessant und auch tragisch.

Fazit:
Die tragische Lebensgeschichte der Sophie Langenberg, die ihre Enkelin Emilia aufdeckt, kann sehr gut unterhalten und bietet einen detailreichen Einblick in das Leben im Paris der 1930er Jahre, was mir besonders gut gefallen hat.

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