Das geheime Leben des Monsieur Pick

Roman

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Über das Glück, vom Leben überrascht zu werden ...

Im bretonischen Finistère, am wind- und wellenumtosten »Ende der Welt«, gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Sie sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, und der Roman wird zum Bestseller. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als die Einkaufslisten – ob er ein geheimes Zweitleben führte? Diese verrückte Geschichte spornt viele Menschen an, selbst Neues zu wagen: Paare trennen sich, Liebende finden unerwartet zueinander, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.

Ein französisch-charmanter Roman über die Liebe, verlorene Träume und den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen. Leicht, beschwingt und voller Witz.

»Der gefeierte Bestsellerautor David Foenkinos schreibt amüsant und ohne Larmoyanz über seine Branche. Sein neuer Roman ist ein literarisches Schelmenstück, eine Persiflage auf den Buchmarkt.«

Süddeutsche Zeitung, Franziska Wolffheim (23. Mai 2017)

Aus dem Französischen von Christian Kolb
Originaltitel: Le mystère Henri Pick
Originalverlag: Editions Gallimard
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20391-7
Erschienen am  13. März 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Liebe zu den Büchern erwärmt die Herzen!

Von: Ulrike Anna Neuberger

02.11.2017

In einem kleinen Ort in der Bretagne übernimmt Jean-Pierre Gourvec in seiner Bibliothek Werke von Autoren, die von Verlagen abgelehnt worden sind, die Bibliothek der unerwünschten Manuskripte. Nach Gourvecs Tod übernimmt seine einzige Angestellte, Magali Croze, die Bibliothek. Magali ist unglücklich und wird immer dicker. Als ein junger, blonder Autor sein Manuskript bei ihr abgibt und sie näher kennenlernen möchte, gibt sie nach. Sie kann sich nicht vorstellen, dass so ein junger, schöner Mann gerade sie will! Die erfolgreiche Lektorin Delphine Despero und ihr Lebensgefährte Frédéric, ein erfolgloser Schriftsteller, entdecken diese nie erschienene Manuskripte und interessieren sich für das des Pizzabäcker Henry Pick. Doch weder die Witwe des Autors, Madeleine, noch seine Tochter Joséphine können sich vorstellen, dass Henry ein Buch geschrieben haben soll. Das Buch wird verlegt und ist ein voller Erfolg. Doch der Journalist und Literaturkritiker Jean-Michel Rouche beginnt zu recherchieren und hat seine Zweifel daran, dass Monsieur Pick wirklich der Autor ist… David Foenkinos schafft es auch in diesem Roman die Leser zu fesseln. Obwohl sehr viele Personen vorkommen, werden alle sehr gut beschrieben. Auch Nebenfiguren, wie Magali, werden liebevoll gezeichnet. Man kann sich richtig das Leben der Protagonisten vorstellen und sich in sie hineinversetzen. Ich empfand Mitleid mit den Autoren, die viele Stunden an ihren Werken gearbeitet haben und niemand sollte sie lesen können! Mit Ausdrücken wie „schutzbedürftige Manuskripte“ konnte Foenkinos mein Herz berühren. Das Buch ist für jeden, der Bücher liebt, ein ganz liebenswerter Roman und ein Leseerlebnis.

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Charmante Geschichte über Bücher mit etwas enttäuschendem Ende

Von: Susanne Edelmann

18.05.2017

Die junge Lektorin Delphine und ihr Freund, der eher erfolglose Autor Frédéric, besuchen bei einem Urlaub in der Bretagne die Gemeindebücherei von Crozon und entdecken dort eine ganz besondere Abteilung, die Bibliothek der abgelehnten Manuskripte. Diese wurde vom früheren Bibliothekar Gourvec ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Autoren, deren Manuskripte von Verlagen abgelehnt wurden, können diese persönlich zu ihm bringen und ihnen in seiner Bibliothek eine neue Heimat geben. Delphine und Frédéric entdecken dort ein Manuskript, das das Zeug zum Bestseller hat. Verfasser des Werkes „Die letzten Stunden einer großen Liebe“ war Henri Pick, der mittlerweile verstorbene Pizzabäcker des Ortes. Dessen Witwe wundert sich: Zeit seines Lebens hat ihr Henri nie etwas anderes geschrieben als Einkaufslisten. Sie hat ihn auch nie ein Buch lesen sehen. Und ausgerechnet er soll solch ein Meisterwerk verfasst haben? Die Witwe beginnt sich zu fragen, wie gut sie ihren Mann eigentlich gekannt hat. Dennoch stimmt sie einer Veröffentlichung des Manuskriptes zu. Der Roman schlägt ein wie eine Bombe. Dabei ist es weniger das Werk selbst, das hohe Wellen schlägt, als vielmehr seine Entstehungsgeschichte: Wenn ein Pizzabäcker einen Bestseller schreiben kann, dann kann es auch jeder andere, so die Botschaft. Der Medienrummel ist enorm: Sowohl Picks Witwe als auch seine Tochter werden von Journalisten belagert und geben zahlreiche Interviews, wobei Tochter Joséphine diese auch nutzt, um eifrig Werbung für ihr Wäschegeschäft zu machen. Delphine wird als Entdeckerin des Buches gefeiert und die Bibliothek der abgelehnten Manuskripte in Crozon wird überrannt, was die jetzige Leiterin Magali vor ganz neue Herausforderungen stellt. Auch der Ort Crozon selbst profitiert von dem Besucheransturm und Picks Witwe und Tochter beschwichtigen ihre Zweifel mit der Aussicht auf die erklecklichen Gewinne aus der Umsatzbeteiligung. Doch stammt das Buch wirklich aus der Feder des Pizzabäckers Henri Pick? Zweifel daran werden immer wieder geäußert und ein abgehalfterter Journalist macht sich daran, das Geheimnis aufzudecken. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Es kommen sowohl Delphine als auch Frédéric, Picks Witwe und Tochter, ein Verlagsvertreter, Magali und der Journalist zu Wort und berichten, wie das Erscheinen von „Die letzten Stunden einer großen Liebe“ ihr Leben nachhaltig verändert. Das ist spannend und charmant erzählt, zumal die Geschichte in einer leichten, angenehmen Erzählweise geschrieben ist. Die große Ernüchterung kam für mich mit dem Epilog, der die Auflösung des Rätsels um Monsieur Pick enthält. Diese Auflösung war für mich ebenso unerwartet wie enttäuschend, denn irgendwie fand ich sie ziemlich lieblos in wenigen Sätzen abgehandelt. Für mein Gefühl wird sie der Geschichte zuvor, die so charmant erzählt wurde, einfach nicht gerecht. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Ganz zum Schluss gibt es noch eine kleine Szene, die neue Fragen aufwirft und man kann sich ausmalen, wie die Geschichte daraufhin wohl weitergehen wird, aber das Ende bleibt letztlich offen. Alles in allem hat mir das Lesen durchaus Spaß gemacht, aber weil der Epilog das Vergnügen dann doch getrübt hat, vergebe ich insgesamt nur drei Sterne.

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Vita

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft und wurde auch in Deutschland zum Bestseller. "Das geheime Leben des Monsieur Pick" war in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste und kommt 2019 in die Kinos.

Zur AUTORENSEITE

Christian Kolb

Christian Kolb, 1970 geboren, studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. Jérôme Colin, Nicolas Fargues und Monica Sabolo. Er lebt in Berlin.

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Events

03. Juni 2019

Lesung

19:00 Uhr | Herne | Lesungen & Events
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

12. Sep. 2019

Lesung

20:00 Uhr | Aachen | Lesungen & Events
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

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Pressestimmen

»Seinen verdienten Erfolg kann man diesem Roman voraussagen, weil er daran erinnert, welch wunderbarer Zeitvertreib das Lesen sein kann.«

Kölnische Rundschau, Thomas Linden (03. März 2017)

»Foenkinos fabuliert hinreissend übers Verlagswesen und die Macht von Worten.«

SI style, Schweizer Illustrierte, Anita Lehmeier (01. April 2017)

»›Das geheime Leben des Monsieur Pick‹ lebt von Foenkinos‘ Fabulierlust, von pointiert gezeichneten Figuren und von den witzigen Dialogen und Formulierungen.«

»Eine charmante Rätselgeschichte … Der Leser kommt in den Genuss einer bemerkenswerten literarischen Spurensuche, spannend, amüsant und prickelnd.«

Hellweger Anzeiger (11. März 2017)

»Charmant und witzig breitet er vor dem Leser quasi ein ›literarisches Gaunerstück‹ aus, in dem eine bretonische Bibliothek, die abgelehnte Manuskripte sammelt, einer der Schauplätze ist.«

Gießener Allgemeine (20. Mai 2017)

»Unterhaltsame Abrechnung mit dem Literaturbetrieb und den seltsamen Blüten, die er treibt.«

HÖRZU (17. März 2017)

»Wieder so ein typisch französischer Roman, mit leichter Hand geschrieben von David Foenkinos. Gute Unterhaltung!«

Nürnberger Nachrichten, Steffen Radlmaier (14. Juni 2017)

»Fröhlich und unterhaltsam, beinahe vergnügt und nur mit zart zynischem Unterton wird hier der Fall eines Bestsellers beschrieben.«

Lesart. Unabhängiges Journal für Literatur, Tatjana Schmidt (01. April 2017)

»Maliziös, turbulent, unterhaltsam ... Der neue Roman von David Foenkinos ist einfach großartig.«

L'Express (01. April 2016)

»Eine schillernde Komödie. Man verschlingt ›Das geheime Leben des Monsieur Pick‹ und rätselt dabei über die kuriosen Blüten, die die Beziehung zwischen Lesern und Romanen manchmal treibt.«

Elle (01. April 2016)

»Die Geschichte eines Betrugs im Literaturbetrieb. Einfallsreich, amüsant, böse.«

Bernard Pivot, Le Journal du Dimanche (10. April 2016)

»Eine Ode auf Büchermenschen, die Macht der Worte, aber auch auf Paare, die vom Leben überrascht werden.«

Lire (01. April 2016)

»›Das geheime Leben des Monsieur Pick‹ überbrückt die Kluft zwischen Leichtigkeit und Tiefe, zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Eine herrliche Komödie.«

Le Figaro littéraire (07. April 2016)

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