Das gute Leben

Wie Sie trotz Ihres öden Jobs glücklich sein können

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Sie lieben ihren Job? Wunderbar, dann können Sie dieses Buch womöglich ignorieren. Sie lieben ihn wirklich, ganz und gar? Wenn da ein paar Fragezeichen aufleuchten, dann sollten sie dieses Buch lesen. Denn es gibt Hilfestellungen und Anregungen, wie man seine Arbeit mit dem, was Robert Wringham das Gute Leben nennt, kombinieren kann. Und wer weiß, vielleicht finden Sie im Guten Leben ihre Erfüllung.

Die Fortsetzung des Spiegel-Bestsellers Ich bin raus.

»Robert Wringham findet, dass wir zu viel arbeiten und dass man keinen Fernseher und keine Kreditkarte braucht. Er erklärt, wie die Flucht aus Alltagszwängen gelingt.«

Antje Wewer, Süddeutsche Zeitung über "Ich bin raus" (24. September 2016)

Aus dem Englischen von Ronald Gutberlet
Originaltitel: The Good Life for Wage Slaves
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23443-0
Erschienen am  21. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Gute Denkanstöße

Von: Forti

29.08.2020

Das Buch „Das gute Leben“ des englischen Autors und Aussteigers Robert Wringham richtet sich vor allem an sogenannte "Lohnsklaven". Darunter versteht der Autor Menschen, die in einem eher sinnlosen Büro-Job arbeiten. Gerade der erste Teil des Buches bezieht sich explizit auf diese Art von Job und den Ort Großraumbüro - ein frustrierter Verkäufer oder eine unzufriedene Handwerkerin wird mit dem Tipps hier nicht viel anfangen können. Der zweite Teil bezieht sich dann auf das Leben außerhalb des Jobs. Hier kann vermutlich jeder ein paar Tipps mitnehmen - vielleicht sind die aber auch eher für Menschen umsetzbar, die keine Kinder oder ähnliche Verpflichtungen haben. Es finden sich im Buch durchaus gute Denkanstöße. Manches kam mir allerdings aber kann mir allerdings als selbstverständlich bzw. offensichtlich vor. Manch andere Vorschläge im Buch wollte ich vorschnell als unrealistisch abtun, aber vielleicht lohnt ja doch ein intensiveres Nachdenken oder Recherchieren, wenn eine der vorgestellten Ideen verlockend klingt. Z.B. ist in Deutschland für viele Arbeitnehmer die Reduzierung der Arbeitszeit aufgrund des Teilzeitgesetzes seit 2019 einfacher möglich als zuvor. Durch die Konzentration auf kinderlose Büro-Angestellte in der Großstadt hat das Buch zwar eine nennenswerte Zielgruppe, aber richtet sich nun mal auch nicht an alle Menschen im Angestelltenverhältnis. Oft klingt es so, als müssten Menschen, die in „sinnvollen“ Jobs, wie Klempner oder Bibliothekar, arbeiten, automatisch glücklich sein - was wohl kaum immer der Fall ist. Etwas störte mich auch die Zentrierung des Autors auf sich selbst und die Festlegung darauf, dass sein Weg der einzig richtige ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das Buch eins zu eins auf sein Leben überträgt. Genau so wie Robert Wringham das gemacht hat, ist das wohl für die wenigsten möglich. Nicht jeder möchte überhaupt kreativ arbeiten - nicht jeder taugt für den minimalistischen Lebensstil. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, dabei kann man vielleicht manches aus dem Buch übernehmen. Wenn man sein Leben nach Lektüre des Buches auch nur um ein oder zwei Aspekte verbessert, hat man schon etwas gewonnen.

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Lebenseinstellung aus einer anderen Perpektive

Von: Stefanie Sprung

18.06.2020

Ich habe dieses Buch als eBook gelesen. Da hatte es 600 Seiten und war in mehrere Kapitel unterteilt. Das 1. Drittel fand ich ziemlich komisch. Der Autor hetzt da sehr gegen ein traditionelles Leben, er verurteilt Menschen, die einen 40 -Stunden Job haben als "Lohnsklaven", hat einen Job auf einer "Betoninsel" und meckert sich durch alles, was man als normaler Mensch eben hat (Wohnung, Kredite, Arbeit etc). Er redet ständig von einer Alternative bis man dann merkt, dass er seinen Job gut macht, der gut bezahlt ist und einfach seine Freizeit etwas optimiert. Das 2. Drittel wird dann etwas interessanter, da gibt er konkrete Tipps, redet dann auch mehr davon, dass es seine Perspektive ist und sein Wunsch nach Flanieren, Natur und Abenteuer entspricht wie er sein Leben gestaltet, er gibt nur noch Mikrotipps, was er für wichtig hält. Ab dem zweiten Drittel habe ich den Autor auch besser verstanden. Er spricht sich stark gegen Konsum aus und möchte mehr reparieren, schlägt Hobbies vor wie Nähen und Basteln. Im letzten Drittel spricht er sich für ein eigenes zu Hause aus und gegen Eigentum, er erzählt davon, dass er es beim Abschied von seiner Betoninsel dann doch gar nicht so schlecht fand und wie es mit ihm und seiner Frau weiter ging. Ich habe es gerne gelesen, es liest sich auch gut weg. Es sind ein paar nette Sachen drin, aber dieses Buch muss auch niemand lesen.

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Vita

Robert Wringham wurde 1982 in Dudley, England geboren und lebt heute in Glasgow. Er ist bekannt für schrägen Humor, literarische Sachbücher, Stand-up-Comedy und Performance Art. Zudem ist er der Herausgeber des Magazins New Escapologist, einem Magazin rund um das Thema Eskapologie, für das auch Autoren wie Luke Rhinehart, Will Self und Tom Hodgkinson schreiben. Als Journalist schreibt er für Trend- und Online-Magazine wie Meat, tMCQ, Verbicide, CACTUS, Side Street Review, Splitsider, und den British Comedy Guide, dazu auch Artikel für größere Zeitschriften wie den Idler und Playboy.

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Pressestimmen

»Lesen Sie dieses literarische Kleinod. Aber ich warne Sie! Danach gibt es nur noch eins: schnell raus hier.«

Handelsblatt über "Ich bin raus"

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