Das kalte Reich des Silbers

Ab 14 Jahren
eBook epub
11,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 14,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Glitzernd, geheimnisvoll, großartig

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

»Wunderbares Lesevergnügen im Stil alter russischer Sagen.«

JOY (01. März 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: Spinning Silver
Originalverlag: Del Rey
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23560-4
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Unsere stärksten Fantasy-Heldinnen findest du hier

Leserstimmen

Leider viel zu langatmig und zäh

Von: paperlove

11.08.2019

"Das kalte Reich des Silbers" war mein erstes Buch der Autorin und aufgrund der zahlreichen positiven Bewertungen und Rezensionen, war ich sehr gespannt auf das Buch. Lustigerweise muss ich zugeben, dass ich zu Beginn gar nicht wusste, dass es sich um eine lose Nacherzählung des Märchens "Rumpelstilzchen" handelt. Vermutlich einfach deshalb, weil ich das Märchen nie gelesen habe. Die Ähnlichkeiten sind mir erst nach und nach aufgefallen. Da mir das Märchen also nur grob durch Anspielungen aus Filmen und Serien bekannt ist, kann ich gar nicht sagen, inwiefern Ähnlichkeiten zum Märchen der Gebrüder Grimm bestehen (bis auf den Umstand, dass Mirjem Silber zu Gold machen sollte). Der Anfang des Buches fand ich noch sehr vielversprechend. Der Beginn fokussiert sich vor allem auf die Einführung von Mirjem, die als Tochter eines Pfandleihers den Job ihres Vaters übernimmt, und in ihrem Dorf Geld eintreibt. Schnell einmal kreuzen sich die Wege mit der zweiten Protagonistin Wanda, die für Mirjems Familie arbeiten soll, um die Schulden ihres Vaters nach und nach abzubezahlen. Was für viele wie eine Strafe klingt, war für Wanda eine willkommene Abwechslung, um ihrem schwierigen Vater entfliehen zu können. Während ich diese beiden Handlungsstränge anfangs noch sehr interessiert verfolgt habe, konnte mich die Erzählung um die dritte Protagonistin, Irina, leider nicht wirklich packen - und ich kann gar nicht genau benennen, woran es lag. Irina wird durch eine Hochzeit mit einem Zar zur Zarin, muss aber kurze Zeit später feststellen, dass ihr Ehegatte von einem Dämon besessen ist. Vielleicht hatte ich Mühe mit Irinas Perspektive, weil sie im ersten Drittel fast gar nichts mit den beiden anderen Protagonistinnen zu tun hat und mir deshalb die Verbindung zu Irina gefehlt hat. Das ändert sich zwar im Mittelteil, aber dann begann leider insgesamt mein Interesse für alle drei Handlungsstränge zu schwinden. Das lag vor allem daran, dass Noviks Schreibstil sehr detailliert und ausführlich ist und die Handlung nur schleppend vorangetrieben wird. Ich bin für solche Bücher, die extrem langgezogen sind, einfach nicht gemacht und habe das Buch ab der Hälfte sehr zäh und langatmig gefunden. Zu diesem Zeitpunkt habe ich begonnen, einzelne Abschnitte nur noch quer zu lesen, um wenigstens ein bisschen schneller voranzukommen. Aber selbst so habe ich es nicht zum Ende des Buches geschafft und es im letzten Drittel schliesslich ganz abgebrochen. Mich konnte die Story im Verlauf leider überhaupt nicht mehr packen und ich hätte das Buch vermutlich besser gefunden, wenn es 200 Seiten kürzer, dafür deutlich temporeicher gewesen wäre. Mit fast 600 Seiten braucht man aber viel Geduld, bis endlich mal etwas Nennenswertes passiert. Und die hat mir leider gefehlt und hat für mich deshalb das Lesen, je länger es gedauert hat, fast unerträglich gemacht. Das Worldbuilding wäre an und für sich sehr interessant gewesen und ich hätte gerne mehr über das Wintervolk der Staryk erfahren. Aber leider erfährt man zumindest in der ersten Hälfte zu wenig, als dass mein Interesse aufrechterhalten hätte werden können. Ein weiterer Kritikpunkt, der mir grosse Schwierigkeiten bereitet hat, am Ball zu bleiben, war der ständige Perspektivenwechsel. Die verschiedenen Abschnitte oder Kapitel werden nicht durch die Namen der Charaktere eingeleitet, so dass man selbst herausfinden muss, aus welcher Sicht man die Story gerade verfolgt. Das wird mit der Zeit zwar einfacher, aber hat gerade am Anfang dazu geführt, dass ich sehr lange gar nicht gemerkt habe, dass Irina als neue Protagonistin hinzugekommen ist und ich sie zunächst mit Mirjem verwechselt hatte. (Die ebenfalls zu einer Eheschliessung gezwungen wird). Man muss also schon sehr aufmerksam lesen, damit einem nichts entgeht. Und der Perspektivenwechsel hat das Lesen für mich unnötig kompliziert gemacht. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass solche Wechsel natürlich ungünstig ist, wenn man nicht alle Handlungsstränge gleichermassen interessant findet. Fazit: Ich kann verstehen, warum "Das kalte Reich des Silbers" von vielen gelobt wird, denn Noviks eigene Interpretation eines Märchens der Gebrüder Grimm und das daraus resultierende Worldbuilding bieten viel Potential. Leider hat der Schreibstil der Autorin so gar nicht meinem Geschmack entsprochen und die vielen Details und die ständigen Perspektivenwechsel haben das Lesen für mich sehr zäh und langatmig gemacht. Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und musste das Buch aus Desinteresse abbrechen. Es ist keineswegs schlecht, aber hat mit seinem sehr gemächlichen Erzähltempo leider überhaupt nicht meinen Lesegeschmack getroffen. Ich kann deshalb nur 2 Sterne vergeben.

Lesen Sie weiter

Ein kalter Wind weht...

Thalia

Von: Ursula K. aus Essen

03.04.2019

...aus dem magischen und bedrohlichen Reich der Staryk, Kreaturen aus Eis und mit Herzen, kalt wie Stahl. Die Autorin erschafft eine atmosphärische Welt und in ihrer Mitte eine imposante und gleichzeitig angenehm ruhige Geschichte, die die Leben der zahlreichen Charaktere nachhaltig beeinflusst. Mich hat der märchenhafte Erzählstil und die Fülle an Details ein weiteres mal überzeugt. Es ist Zeit, in eine Welt einzutauchen, in der Winter und Sommer einander bekämpfen und junge Menschen für ihre Überzeugung und ihre Lieben einstehen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Naomi Novik wurde 1973 in New York geboren und ist mit polnischen Märchen, den Geschichten um die Baba Jaga und den Büchern von J.R.R. Tolkien aufgewachsen. Sie hat englische Literatur studiert, im Bereich IT-Wissenschaften gearbeitet und war außerdem an der Entwicklung von äußerst erfolgreichen Computerspielen beteiligt. Doch dann erkannte Naomi Novik, dass sie viel lieber schreibt als programmiert. So machte sie sich an ihren Debütroman, mit dem sie die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen eroberte: Drachenbrut, den ersten Band um die Feuerreiter Seiner Majestät. Naomi Novik lebt mit ihrem Mann und sechs Computern in New York.

Zur AUTORENSEITE

Links

Pressestimmen

»Novik führt uns […] in ein kaltes Reich voller Gewalt, Brutalität aber auch voller Schönheit. Ein modernes Märchen, das seine Leser in seinen Zauber zieht.«

»Wer gerne einmal etwas andere Fantasy lesen will, der kommt an dem Buch […] fast nicht vorbei.«

Landshuter Zeitung - Jugendseite "FREISTUNDE" (28. Juni 2019)

»Die Autorin hat mich, zumindest dem englischen Titel Spinning Silver nach, wortwörtlich eingesponnen. Ein grandioses, märchenhaftes Werk.«

»Ein düsteres Märchen mit Rumpelstilzchen-Motiven.«

Westfalen-Blatt (12. Mai 2019)

»Eine tolle Rumpelstilzchen-Nacherzählung mit einem faszinierenden, magischen Worldbuilding und einem märchenhaften Schreibstil.«

»Bildgewaltig, wortgewaltig, durchdacht und einfach mitreißend!«

»Ein märchenhaftes, magisches und fantastisches Buch, welches mich auf eine wundersame Reise in eine fremde und schöne Welt entführt hat.«

»Für mich ist das Buch ein absolutes Highlight und verdient einen Platz im Keeper-Regal.«

»Für mich ist das Buch schon zu einem der Klassiker unter den Fantasybüchern geworden, daher kann ich euch das Buch nur sehr ans Herz legen.«

»Wer Märchen-Adaptionen liebt, ist hier genau richtig. Naomie Novik versteht ihr Handwerk und verführt ihre Leser in eine düstere und märchenhafte Welt!«

»Ein absolut gelungenes Buch, dass ich zum Ende hin kaum noch aus den Händen legen konnte.«

»Das kalte Reich des Silbers ist ein modernes Fantasy-Märchen, das sehr geschickt mit den klassischen Versatzstücken spielt und ein faszinierendes Szenario präsentiert.«

»Komplex, atmosphärisch, bewegend, düster und doch voller funkelnder Schönheit - so muss Fantasy sein!«

»Starke eiskalte Phantastik, die ohne Liebe auskommt.«

»Mit ihrem neuen Werk entführt Naomi Novik den Leser in eine magische Welt, die einer Winternacht gleicht – kühl, dunkel und doch voller funkelnder Schönheit.«

»Die Welt, welche Naomi Novik erschaffen hat, ist meiner Meinung nach einzigartig.«

»Die Geschichte ist spannend, detailreich und magisch.«

»Der Weltenentwurf und die facettenreichen Figuren haben mich wirklich begeistert.«

»Ein ganz außergewöhnliches Fantasyerlebnis von Naomi Novik.«

»Ich war […] wirklich begeistert von dieser zauberhaften und märchenhaften Welt und kann euch nur raten, selbst mal darin zu versinken!!«

»Komplexe Charaktere, ein liebevoll detailliertes Worldbuilding und eine einzigartige Geschichte mit osteuropäischen Sagengestalten - wer danach sucht, ist im kalten Reich des Silbers genau richtig.«

»Naomi Novik erschuf hier eine Story und eine Handlung die sich einfach gegenseitig stets übertreffen und mich vollkommen in ihren Bann gezogen haben.«

»Die Bücher von Naomi Novik zeichnen sich einfach durch ihre Einzigartigkeit aus, […] es steht keine Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern viel mehr Mut und Stärke.«

»Es konnte mich für Stunden fesseln und in eine Welt entführen, die so ganz anders ist als unsere.«

https://buchkessel.de/2019/03/14/rezension-das-kalte-reich-des-silbers-von-naomi-novik/ (14. März 2019)

»Eine tolle Idee vor einzigartiger Kulisse und mit interessanter Ausgangssituation.«

»Novik erzählt ein phantastisches und bildgewaltiges Wintermärchen, mit allerbesten Charakteren, bemerkenswerten Verknüpfungen und vielen Überraschungen.«