Das letzte Sakrileg

Roman

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Nichts ist heilig im Kampf um die Macht ...

London, 1584: Giordano Bruno steht im Dienste von Francis Walsingham, dem Spion von Königin Elisabeth. Als er bemerkt, dass er auf Schritt und Tritt beschattet wird, gelingt es ihm, seinen Verfolger zu stellen. Zu seiner Überraschung ist es ausgerechnet Sophia – die junge Frau, die Giordano einst den Kopf verdrehte. Sie ist aus ihrer Heimatstadt Canterbury geflohen, weil sie des Mordes an ihrem Mann verdächtigt wird und hingerichtet werden soll. Einzig Giordano kann ihr helfen, ihre Unschuld zu beweisen. Doch als er in Canterbury zu ermitteln beginnt, stößt er bei den Bewohnern auf eine Mauer von Misstrauen und unverhohlener Feindseligkeit. Und Giordano ahnt: Dahinter verbirgt sich ein brisantes Geheimnis …

"Dramatisch!"

meins (05. August 2015)

Aus dem Englischen von Nina Bader
Originaltitel: Sacrilege
Originalverlag: HarperCollins, London 2012
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-11862-4
Erschienen am  29. Juni 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das letzte Sakrileg

Von: Erdhaftig schmökert

13.10.2015

Es ist der dritte Band einer Reihe um einen ehemaligen Priester, der nun für die englische Krone als Spion tätig ist. Und zwar zur Zeit Elisabeth I. Die beiden Vorgängerwerke kenne ich (noch) nicht und trotzdem bin ich gut mit dem Titel klar gekommen. Denn die Autorin achtete darauf, dass Leser schnell dem Fluss der Handlung folgen können. Ein wunderbar spannender, historischer Roman! Gut erzählt und recherchiert, nicht zu anspruchslos verfasst und mit Verve. Man kann gar nicht genug bekommen und muss auf die Uhr achten ;-) Es kommen sowohl einfache Bürger als auch Kaufleute und Adel zu Wort. Die Stände und das mögliche damalige Lebensgefühl werden vor dem inneren Auge genauso lebendig wie die politische Stimmung. Wer auch Rebecca Gablé gerne liest, wird mit diesem Buch sehr zufrieden sein. Egal, ob geschichtliche Zusammenhänge oder Kriminalfall – beides packt einen fast von der ersten bis zur letzten Seite, es wird nie langweilig. Ich habe den Fehler begangen, das Buch am Abend das erste Mal aufzuschlagen und mich sofort fest gelesen. Drei Stunden kamen mir vor wie zehn Minuten…

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Das letzte Sakrileg (Stephanie Parris)

Von: Poldi

28.07.2015

Der ehemalige Priester Giordano Bruno, von der Kirche verstoßen, ist mittlerweile als Spion für die englische Krone tätig. Doch als seine alte Flamme Sophia auftaucht, fühlt er sich nicht mehr nur der Sicherheit von Königin Elisabeth I. verpflichtet, sondern fährt auch ins abgelegene Canterbury, wo Sophia ihren Ehemann ermordet haben soll. Bald entdeckt er einen Zusammenhang zu einem weiteren, weit zurückliegenden Verbrechen... Mit „Das letzte Sakrileg“ hat Stephanie Parris bereits ihren dritten Roman um den Spion Giordano Bruno veröffentlicht. Doch die historische Geschichte kann auch ohne Kenntnis der beiden Vorgängerbände gelesen werden, die grobe Struktur wird dem Leser schnell nahe gebracht. Und so kann man schon bald ins England des Jahres 1584 eintauchen, denn Parris schildert die damalige Zeit sehr lebendig. Doch statt nur auf die reichen und mächtigen einzugehen wie zahlreiche andere Romane, wird hier auch viel vom einfachen Volk erzählt, sodass ein sehr umfassender Eindruck von Orten, Personen und der vorherrschenden Stimmung entsteht. Giordao gibt dabei eine sehr interessante Hauptperson ab. Nicht nur wegen seiner bewegten Vergangenheit, sondern auch wegen seines speziellen Charakters kann er die Handlung gut tragen, gibt aber auch den anderen Rollen genügend Raum, um sich zu entfalten. Die Handlung entwickelt sich im Laufe der Zeit immer weiter, schlägt dabei mehrere Haken und ist bald deutlich komplexer, als man es anfangs erwartet hätte. Wegen des sehr guten Aufbaus ist dennoch alles sehr gut verständlich, alles wirkt sehr flüssig und ist nach einer kurzen Anlaufzeit auch sehr spannend erzählt. Sicherlich benötigt man viel Aufmerksamkeit, um die Vielzahl der handelnden Personen zu erfassen und in den richtigen Kontext zu bringen, da Parris aber alles so lebendig geschrieben hat, bleiben die Charaktere sehr gut in Erinnerung. „Das letzte Sakrileg“ ist ein komplexes, aber auch hochspannendes Werk, das die Zeit von Elisabeth der I. sehr gelungen in Szene setzt und einen markanten Eindruck der damaligen Zeit vermittelt. Der packende Kriminalfall ist zudem sehr gut erzählt und überzeugt mit vielen Intrigen und intelligenten Winkelzügen. Eingebettet in viele historische Fakten entsteht ein sehr gelungener Roman, der auf seinen knapp 600 Seiten bestens unterhalten kann.

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Vita

Das Pseudonym Stephanie Parris verwendet die Journalistin Stephanie Merritt immer dann, wenn sie einen Roman über den Dominikanermönch Giordano Bruno veröffentlicht. Unter ihrem bürgerlichen Namen publizierte sie Literaturkritiken in so angesehenen Zeitungen wie »The Times«, »Daily Telegraph«, »New Statesman« oder »Die Welt«. Derzeit schreibt sie für den »Guardian« und den »Observer«. Sie lebt mit ihrem Sohn in Südengland.

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Pressestimmen

"Wer gerne historische Romane liest, kommt bei diesem Buch auf seine Kosten."

ZDF Videotext (21. August 2015)

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