Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Roman

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Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen.

Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.

Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

"Es ist eine wunderschöne, leicht bizarre Geschichte, die da erzählt wird. […] Ein ungemein unterhaltsamer, philosophischer Roman, voller lebenskluger Sätze. Es geht um Leben und Tod. Aber wie das erzählt wird, ist einfach nur ganz großes Kino."

Christine Westermann, WDR (27. März 2014)

Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: Alex Woods VS The Universe
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2013
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-11845-7
Erschienen am  03. März 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine ungewöhnliche Geschichte, die zum nachdenken anregt.

Von: Fantasticbookwords

11.11.2018

Eigene Meinung  Alex Woods, ist ein liebenswürdiger Charakter, den man gerne auf seiner Reise durchs Leben begleitet. Sein Leben handelt von Höhen und Tiefen, die wir alle in unserem Leben mal haben. Vielleicht ist uns Alex deswegen so sympathisch. Doch Alex ist noch ein bisschen anders als wir. Mit 10 Jahren wurde er von einem Meteoriten verletzt. Dadurch wurde er ein ganz besonderer Junge, was aber nicht immer positiv ist. Durch seinen Unfall, bekam er öfter Anfälle, die nicht so gut zu stoppen waren. Somit war er eine gute Zielscheibe für andere Jungs aus seiner Klasse. Doch so negativ es sich auch anhören mag, durch einen Zufall und diesen besagten Jungs, fand er zu Mr. Peterson. Es entwickelte sich eine besondere Freundschaft die am Schluss eine große Hürde überwinden muss, aber um das herauszufinden, müsst ihr es selbst lesen. Fazit Alles in allem kann ich das Buch Erwachsenen und Jugendlichen sehr empfehlen, da es einen tollen Schreibstil, einen sehr ernsten Hintergrund und einen sehr sympathischen Protagonisten hat. ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat – Gavin Extence

Von: Time and Tea

04.10.2017

Teenie-Kram mit Drogen und „Huch, jetzt wurde ich überrascht?“. Zu oft gehört und zu oft gesehen. Erste Eindrücke sind gefährlich, vor allem, wenn der Klappentext schlicht nicht gut gewählt ist. Darunter leidet auch „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ von Gavin Extence. Ein Buch, das ganz besonders ist, aber durch seinen langweiligen Klappentext daran gehindert wird, sein volles Potential zu entfalten. Doch gibt man dem Buch eine Chance, erlebt man eine Geschichte, die positiv aus dem Sumpf der immer gleichen eintönigen Romane heraus sticht. Alex Woods ist ein besonderer Junge, irgendwie. Er hat kein besonderes Talent. Er ist ein normaler Schüler, der an Temporallappenepilepsie leidet. Eine besondere Form der Epilepsie. Das war es auch schon. Wäre da nicht die Geschichte mit dem Meteoriten. Eines Tages brach ein Meteorit durch die Wohnzimmerdecke in Alex‘ Haus, traf ihn am Kopf und knockte ihn aus – hier beginnt eine Geschichte, die ein wenig anders ist. Eine Geschichte über einen Jungen, die nicht in die Jugendbuchabteilung gehört, weil sie so viel erwachsener ist. Im ganzen Buch passiert bis zu einem gewissen Punkt unglaublich wenig und doch so viel. Der Schreibstil ist sehr angenehm, liest sich gut weg, ohne dabei belanglos und langweilig zu werden. Eine Geschichte über einen Jungen, die nicht von Klischees und Teenie-Dramen umgeben und irgendwie anders ist. Als er Mr. Peterson kennenlernt, ändert sich alles. Und genau diese Entwicklung zeigt so wundervoll, dass nicht alle Kinder gleich sind. Nicht jeder kann Bullies die Stirn bieten, nicht jeder findet alte Leute langweilig. Alex Woods beweist all das. Wie schwer es ein Junge hat, der unter seiner Berühmtheit leidet und eigentlich nur alles über den Weltraum und Neurowissenschaften wissen will. Und wie sehr Kinder und Jugendliche unter dem Trieb leiden, es jedem recht zu machen und stets das Richtige zu tun. Das Pacing der Geschichte ist genau richtig, sodass man am Ball bleibt und einfach nicht aufhören möchte zu lesen. Ohne extreme Plottwists, eigenartige Geschehnisse oder einschlägige Charaktere. Die Charaktere sind viel mehr normal, authentisch und greifbar. Fazit: Das Pacing zusammen mit dem großartigen Schreibstil bilden ein fantastisches Buch, das ich in der Art und Weise auch noch nicht gelesen habe. Extence sieht von Klischees ab, was sein Buch unglaublich leicht und angenehm zu lesen macht. Unnötige Dramen und Übertreibungen bleiben aus, weil sie keinen Platz haben. Eine Geschichte, die mit ganz wenig unfassbar viel erzählt.

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Vita

Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.

Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meistempfohlenen Büchern 2014. Sein lang erwarteter zweiter Roman »Libellen im Kopf« erscheint im November 2016 im Limes Verlag.

Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield.

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Pressestimmen

"Ein klasse Debüt. Das unerhörte Leben des Alex Woods ist das lustige und berührende Porträt einer Freundschaft bis ans Lebensende."

ZDF Morgenmagazin (06. März 2014)

"Der Roman ist ein Plädoyer für Toleranz und Anderssein."

WDR WestART Magazin (18. März 2014)

"Gavin Extence tritt als Tragikomödiant nicht nur in Fußstapfen von Kurt Vonnegut, er hat auch eine ähnliche Fabulierlust wie John Irving. […] seine Geschichte vergisst man nicht so schnell wieder – ein Märchen für Leser mit Kopf und Herz!"

NDR Kultur, „Neue Bücher“ (26. Februar 2014)

"Das Buch ist selbst wie ein Meteoriteneinschlag: selten, heftig und spektakulär. [...] Was der 31-jährige Autor zu Papier gebracht hat, ist nicht nur außergewöhnlich, sondern außergewöhnlich gut. Extence arbeitet derzeit an einem zweiten Roman. Es wird schwer sein, den vorliegenden zu toppen."

Frauke Kaberka, dpa (02. April 2014)

"Manchmal weiß man schon beim Blick aufs Cover, dass ein Buch einem gefallen wird. Wie hier: Tragisch, komisch, einfach gut"

Bunte (13. März 2014)

"Eine zärtliche wie witzige Geschichte über einen zehnjährigen Jungen und einen muffigen alten Mann, die Freunde werden und ein unglaubliches Abenteuer erleben. Ein beglückender Roman."

Gong (07. März 2014)

"[…] Schon nach wenigen Seiten, hat man den Protagonisten (Alex) aus Gavin Extences Roman [ …] ins Herz geschlossen. Mit grimmigem Humor, ausgeprägtem Sprachwitz und einer großen Portion Lebensweisheit beschreibt der 32-jährige Autor die Auseinandersetzungen zwischen Alex und Mr. Peterson."

Martina Sulner, Hannoversche Allgemeine Zeitung (01. April 2014)

"Gavin Extence macht etwas ganz Bezauberndes: Er liefert uns ein modernes Märchen. […] mit größtmöglicher Liebenswürdigkeit, Humor und wunderbaren Anspielungen und Verstrickungen geschildert."

NDR (HF), "Das gemischte Doppel" (04. März 2014)

"Das Debüt des Briten entwickelt eine tolle Sogwirkung und gesellt sich problemlos zu den anderen zauberhaften Geschichten über Außenseiter, etwa Nick Hornbys ‚About a Boy`"

Glamour (10. Februar 2014)

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