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Das vegane Kochbuch meiner Oma

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15519-3

Erschienen: 05.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Natürlich gut!

Als Kirsten Mulach, die schon seit vielen Jahren vegan lebt, beim Verkauf des alten Familienhauses auf dem Dachboden das Kochbuch ihrer Oma fand, hielt sie einen Schatz in den Händen. Überrascht stellte sie fest, dass viele Gerichte darin vegan waren. Sie kochte die Speisen nach und entdeckte eine neue vegane Wirklichkeit: ohne Soja und Seitan, ohne Ersatz- und Fakeprodukte, ohne fettreiche, übersüßte oder importierte Fertigprodukte.

Stattdessen wird genommen, was Feld und Garten zu bieten haben. Frisch verarbeitet entstehen so Gerichte, die unvergleichlich gut und dabei ganz einfach zuzubereiten sind. Mit Omas Kochbuch kam Kirsten Mulach wieder zurück zum puren, echten Geschmack und zu mehr Vitalität.

Kirsten M. Mulach (Autorin)

Seit vielen Jahren ist Kirsten Mulach Veganerin - und sie fühlt sich dabei rundum wohl. Mit ihrem Online-Business "fairy-food.de" möchte sie Menschen für einen clean veganen Lifestyle begeistern und eine praktische Hilfestellung für die ersten Schritte in Richtung einer individuellen neuen Ernährung sein. Dabei ist es ihr wichtig, natürliche Produkte zu verwenden, auf Soja, Tofu und Seitan verzichtet sie. Denn Lebensmittel, die einen komplizierten industriellen Herstellungsprozess durchlaufen müssen, können in ihren Augen nicht wirklich gut für den Menschen sein.

eBook (epub)
durchgehend bebildert

ISBN: 978-3-641-15519-3

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Bassermann Inspiration

Erschienen: 05.10.2015

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Kochen wie zu Omas Zeiten

Von: Katrin Luber  aus Diepholz Datum: 09.02.2016

istdasvegan.eu/

Kirsten Mulach ernährte sich schon vier Jahre vegan - doch von den vielen Vorteilen von denen immer alle erzählen spürte sie nichts. Im Gegenteil: In der Zeit hatte sie 18 Kilo zugenommen, fühlte sich müde, ihre Haut war grau und sie hatte dunkle Ringe unter den Augen. Nach einem realistischen Blick auf ihre Ernährung fiel ihr auf, dass sie viel zu viel Fett und Zucker zu sich nahm. Smoothies mit zuviel Avocado- oder Kokosöl, Kuchen mit Datteln, Nüssen und Kakaobutter und häufig Nudeln, Kartoffeln und Brot - so kam sie locker auf 4000 kcal täglich!

Sie erkannte, dass sie sich bisher völlig falsch ernährt hatte. Etwa zu diesem Zeitpunkt fand sie das Rezeptbuch ihrer Oma und wunderte sich, dass viele Gerichte vegan waren. Jedoch waren alle Rezepte ohne Tofu, Seitan, Soja, Cashewnüsse oder Kakaobutter. Die Bestandteile waren natürliche Lebensmittel die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Keine veganen Fertigprodukte mit Zusatzstoffen.

Diese Rezepte hat sie in ihrem Buch "Das vegane Kochbuch meiner Oma" genauso wiedergegeben wie ihre Oma sie aufgeschrieben hat. Die natürliche vegane Ernährung hat sie wieder gesund werden lassen: "Ich erinnerte mich an ihre Worte, dass Essen gesunde Medizin für den Körper ist und dass man sich danach immer richten sollte."

Kochen wie zu Omas Zeiten

Kirsten M. Mulach schreibt in der Einleitung viel über ihre Oma, die eigentlich immer mit ihrer Schürze in der Küche stand und den Kochlöffel in der Hand hatte. Die schönen Bilder der Gerichte voon Fotograf Udo Einenkel versetzen einen in eine andere Zeit auf einen Hof auf dem man gerne mal drei Wochen einfach nur entspannen würde. Abends gibt es kalte Gemüseplatte mit falscher Mayonnaise, Erbsenpfannkuchen mit Kartoffelsalat oder weiße Bohnen mit Apfel, Birne und Bratkartoffeln. Morgens genießt man mit Musebrot und Hagebuttentee, nachmittags zum Kaffee Ribbelkuchen mit Hefeteig ;) Ach ja, man wird ja mal träumen dürfen!

Was habe ich ausprobiert?

Ich war neugierig und habe die Tomatenmarmelade ausprobiert. Einfach Tomaten mit Zucker aufkochen und in sterile Gläser abfüllen. Ich habe die Marmelade allerdings mit nur einem Drittel Zucker gemacht - für mich war es ehrlich gesagt immer noch zu süß. Bin aber auch keine Naschkatze sondern eher der herzhafte Typ. Aber mit frischen Tomaten und etwas kleingeschnittenem Porree war es sehr lecker.

Da ich Kartoffeln liebe machte ich mir auch den Kartoffelsalat. Hier ist es immer wichtig, die Kartoffeln noch warm zu pellen und mit dem Sud zu mischen. Denn sind die "Tüfken" erstmal kalt geworden nehmen sie die Sauce aus Gemüsebrühe, Essig, Senf und dem Saft der sauren Gurken nicht mehr richtig auf. Ich habe ihn natürlich schön durchziehen lassen ;) War echt köstlich.

Zum Frühstück gab es das Haferflockenpfännchen mit falscher Vanillesoße. Dafür werden Haferflocken geröstet und mit Apfelstückchen, Walnüssen und Zimt kurz erhitzt. Das Ganze wird dann entweder mit selbstgemachter oder gekaufter Mandelmilch die mit einer halben Vanillestange und Zucker aufgekocht wurde übergossen. Lecker!

Wer auf alte traditionelle Küche wie bei Oma steht dem sei das Buch wärmstens ans Herz gelegt! Gut, dass Kirsten M. Mulach diese Rezepte gerettet und veröffentlicht hat.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Kochen wie bei Oma – ohne Fleisch

Von: Histamin-Pirat Datum: 22.02.2017

https://histaminarm.wordpress.com/

Die Autorin beschreibt in „Das vegane Kochbuch meiner Oma“ wie pflanzliche Kost, wohl oder übel, früher noch kein Trend, sondern ganz normal war. Fleisch war teuer und so gab es häufig ganz simple, aber nicht minder leckere Speisen. Back to the roots erlangt angesichts Karotten, Pastinaken & Co da eine interessante Doppelbedeutung.

Das Buch ist wunderbar liebevoll geschrieben und auch gemacht. Allein die Fotos sind ein Highlight. Mit Emaille-Topf und allem Oma-Drum-und-Dran. Histamintechnisch hab ich nicht sooo viel entdecken können, da häufig Tomaten und anderes dabei war. Aber zum Beispiel „Kürbismarmelade“ steht nun definitiv auf meiner To-Do-Liste. Für alle, die auch Lust auf eine kleine (vegane) Zeitreise haben, ist das Buch sicherlich genauso anregend wie für mich. Es kommt nämlich, ganz untypisch für die moderne, pflanzliche Küche ohne Superfoods und super exotische Zutaten aus, die meist einen langen Weg zurückgelegt haben. Ob dann die Bio-Kiwi angesichts des Kerosinverbrauchs eigentlich noch so heißen darf, wird da schon mal fraglich.

Zusammenfassung:

- „Das vegane Kochbuch meiner Oma“ von Kirsten M. Mulach
- 112 Seiten, gebundene Ausgabe
- veganes Kochbuch ohne Superfoods mit traditioneller Küche „wie bei Oma“
- (leider nur wenig histaminarme Gerichte)
- 16,99 Euro, erschienen im Bassermann-Verlag

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