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Deadline Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15918-4

Erschienen: 27.07.2015
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So schockierend und spannend, dass es einem den Atem nimmt.

Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, bis zum Ende ihres Lebens. Doch dann hält sie plötzlich diesen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte bis ins Detail erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und das ist genau das, was Stephen Brigstocke gewollt hat. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß von ihrem Geheimnis. Und er hat sich geschworen – sie soll büßen für das, was sie getan hat, bis zu ihrem letzten Atemzug …

"Großartig und nervendehnend ... Tolles Debüt!"

BRIGITTE (30.09.2015)

Renée Knight (Autorin)

Renée Knight hat Dokumentationen für die BBC produziert, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Fernseh- und Filmdrehbücher wurden von der BBC, Channel Four und Capital Films erworben. Sie absolvierte den renommierten Schreibkurs der Faber Academy und legt mit »Deadline« ihren ersten Roman vor. Renée Knight lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in London.

"Großartig und nervendehnend ... Tolles Debüt!"

BRIGITTE (30.09.2015)

"Toller Thriller..."

PETRA (05.08.2015)

„Tiefgründig und komplex."

BUNTE (17.09.2015)

„Sehr subtil und abgründig – und spannend!“

ran

"Mit jeder Seite wird der Roman nicht nur spannender, sondern auch tiefgründiger."

Münchner Merkur (06.08.2015)

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Aus dem Englischen von Andreas Jäger
Originaltitel: Disclaimer
Originalverlag: Doubleday

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15918-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 27.07.2015

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Klasse Debütroman!

Von: Devona Datum: 06.08.2015

www.buchimpressionen.de

Ein gelungenes Debüt von Renée Knight, deren Namen ich mir merken werde. Ein bemerkenswertes Genre: „psychologischer Spannungsroman“, was es haargenau auf den Punkt bringt. Das ist kein Psycho-Thriller oder Krimi, das ist wirklich ein psychologischer Spannungsroman. Und zwar so spannend, daß ich ihn am letzten Sonntag am Stück gelesen habe.

Es wird nicht groß gefackelt, mit dem ersten Satz wird der Leser mitten in die Geschichte -sozusagen- rein geschmissen. So mag ich das, kein großes Gelaber und fünfmal ums Dorf laufen, wenn man doch nur 50 Meter weiter geradeaus zur Dorflinde aufm Anger will…Catherine ist es speiübel, soeben hat sie den Roman, der ihre Vergangenheit ans Licht zerrt und ihr einen gewaltsamen Tod prophezeit, fertig gelesen. Und bereits im nächsten Kapitel kommt Stephen Brickstone, der Verfasser des Romans, zu Wort. Alles, was aus Stephens Sicht erzählt wird, passiert in der auktorialen Ich-Form, alles Andere (die Kapitel, die sich mit Catherine befassen) aus der personalen Erzählperspektive. Dieser Wechsel bringt eine besondere Dynamik in die Handlung. Am Anfang ist man hin- und hergerissen, ob man seine Sympathiepunkte nun dem einen oder anderen Protagonisten geben mag…

Renée Knight spielt gekonnt mit dem Leser, der versucht, sich aus Bruchstücken, Andeutungen und Hinweisen ein eigenes Bild über Catherines Vergangenheit und dem Geheimnis, um dessentwillen Stephen das Buch schrieb, zu machen und dabei gnadenlos auf`s Glatteis geführt wird. Warum wünscht Stephen ihr den Tod? Was genau hat Catherine in ihrer Vergangenheit getan und warum hat sie es vertuscht? Ist sie wirklich so ein Miststück? Diese drängenden Fragen beschäftigen den Leser unter steigender Spannung bis weit über die Mitte des Romans und dann…

Ich mag bei 5 Sterne Romanen immer nicht so gerne spoilern, man sollte diese Romane selber erforschen. Die Redewendung „nichts ist, wie es scheint“, der oftmals für Bücher, in denen es hauptsächlich um den Plot geht, verwendet wird, hat seltsamerweise auch hier seine Berechtigung, wenn auch nicht in Bezug zum Plot. Sondern eher auf eine nachdenkliche Art: was genau nehmen wir wahr, sehen wir Dinge immer nur, wie wir sie sehen WOLLEN oder lassen wir zu, daß sie auch ganz anders sein können, als wir sie sehen? Diese Frage müssen sich ALLE Beteiligten des Romans stellen, nicht nur die Protagonisten. Besonders bewegend ist dieses Thema in Bezug auf Catherines Mann, denn sein Verhalten läßt Catherine am Ende des Romans eine Entscheidung treffen, die ich gut verstehe. Auch der Leser selber beginnt sich zu hinterfragen, das Buch läßt eine gewisse Nachdenklichkeit am Ende zurück. Ich habe zum Beispiel noch lange nach dem Ende über Catherines Mann gegrübelt.

Die eigentliche Handlung ist durchaus realitätsnah, sowohl in Vergangenheit als auch in der Gegenwart…wobei natürlich Stephen mit dem Schreiben des Buches schon ein wenig außerhalb der Kategorie „normal“ residiert. Ansonsten passiert aber nichts, was nicht vorstellbar wäre.

Last but not least: etwas an der „Miststücksache“ an sich stört mich, das ist schwierig zu erklären, ohne zu spoilern. Für mich ist die „Miststücksache“ rein menschlich gesehen etwas, was überhaupt nichts mit der Tatsache zu tun hat, weswegen Stephen den Roman schreibt. Stephen bringt da 2 Sachen zusammen, die ich persönlich im Kopf und auch gefühlt nicht zusammen bringen kann, aber ich denke, eine Menge Menschen würden es wie Stephen sehen können und weil das auch nur für extrem spitzfindige Leute wichtig ist (Kommentare dazu gerne willkommen) und der Geschichte an sich überhaupt keinen Abbruch tut, bleibt es bei den 5 Sternen, für einen Debütroman ist das wirklich Klasse.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Unblutig, aber psychologisch grausam und spannend

Von: yvonnen Datum: 15.05.2017

https://umgebucht.wordpress.com/

Als Catherine das Buch eines unbekannten Autors aufschlägt, das ihr scheinbar zufällig in die Hände geraten ist, stellt sie schockiert fest, dass die Geschichte sie 20 Jahre zurück in ihre eigene Vergangenheit führt und ein Geheimnis offenbart, von dem sie niemanden erzählt hat, nicht einmal ihrem Ehemann. Dieses Buch endet mit ihrem Tod, was sie in Angst versetzt, weil sie den Schriftsteller nicht kennt und nicht weiß, wie weit er gehen wird.

In spannender Weise wird in diesem Buch in kurzen Kapiteln abwechselnd über das Jahr 1993 und das Jahr 2013, der Jetzt-Zeit, entweder in personaler Erzählweise oder in der Ich-Form über die Gedanken- und Erlebniswelt des Schriftstellers geschrieben. Im Laufe des Romans setzen sich die Handlungsstränge in logischer Reihenfolge zusammen und wenn man eigentlich glaubt zu wissen, wie alles zusammenhängt und warum es so weit gekommen ist, wendet sich das Blatt auf unvorhersehbare Weise. Danach werden die bis dato noch offengebliebenen Fragen nach und nach beantwortet, so dass dieses Buch schließlich zu einem runden Ende kommt.

Die Charaktere sind in ihren unterschiedlichen Facetten beschrieben und weder ausschließlich gut noch ausschließlich böse. Sie sind zwar nicht vielschichtig, aber durchaus interessant und sorgen neben einer flüssigen Schreibweise und dem fast bis zum Schluss sorgsam gehüteten Geheimnis dafür, das man als Leser unbedingt wissen möchte wie es weiter geht und mehr oder weniger durchs Buch fliegt.

"Deadline" hat mich gut unterhalten und ich würde das Buch jedem empfehlen, der Lust auf einen unblutigen, aber psychologisch grausamen und spannenden Unterhaltungsroman hat.

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