Dennis Hopper

Die Biografie

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Dennis Hopper
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Die Biografie des letzten wahren Hollywood-Rebellen.

2010 verstarb Dennis Hopper, bevor der maßgebliche Rebell Hollywoods eines seiner letzten Projekte inszenieren konnte: seine Autobiografie. Dank Bestsellerautor Tom Folsom liegt dieses große Werk nun vor: die außergewöhnliche Geschichte eines kleinen Jungen aus dem tiefsten Kansas, der – immer seine eigenen Bilder vom American Dream vor Augen – zu einem der größten Schauspieler, Regisseure und Künstler des 20. Jahrhunderts wurde. James Dean, Elvis Presley und John Wayne, Andy Warhol, Jack Nicholson und Charles Manson – die Liste der Persönlichkeiten, die Hopper prägte und die ihn prägten, ist lang. Dabei blieb Hopper immer nur den Regeln treu, die er sich selbst geschaffen hat. Wegbegleiter, Widersacher und Freunde Hoppers – wie Easy-Rider- Kollege Peter Fonda und Kult-Regisseur David Lynch – gaben Tom Folsom ihre Erfahrungen mit diesem manischen Perfektionisten, hochsensiblen Denker und ikonoklastischen Genie zu Protokoll. Dennis Hopper – Die Biografie ist eine wilde Fahrt durch die prägenden Epochen amerikanischer Kino- und Kunstgeschichte.

"Tom Folsom hat sich vom Zeitgeist und der Faszination dieses wüsten Lebens anstecken lassen, aber er hat sich nicht den Blick vernebeln lassen ..."

Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung (21. Juni 2013)

Originaltitel: Hopper: A Journey Into the American Dream
Originalverlag: HarperCollins
eBook epub (epub)
16 S. s/w Abb.
ISBN: 978-3-641-10273-9
Erschienen am  28. Mai 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Easy Rider

Von: Biografien-Blog Eulengezwitscher

27.03.2015

Dennis Hopper braucht für "Easy Rider" weder Drehbuch noch Handlung. Sein Film begleitet mehr oder weniger frei improvisiert zwei moderne Cowboys - Hippies auf Drogen und Choppern - quer durch die Vereinigten Staaten der späten 1960er Jahre. Mal gehen Wyatt (Peter Fonda) und Billy (Dennis Hopper) in der Prärie auf einen Trip, mal im Tohuwabohu des Mardi Gras, mal in professioneller Begleitung auf einem Friedhof. Am Ende sind die beiden freiheitshungrigen Träumer tot: Opfer des spießigen Amerika, das bei langhaarigen und zotteligen Hippies keinen Spaß versteht. Dafür versteht die amerikanische Jugend die beiden umso besser und macht "Easy Rider" zum zeitlosen Kultfilm. Auch Tom Folsom geht beim Schreiben seiner Biografie auf einen Trip - einen Dennis Hopper-Trip. Folsom kommt Hopper nahe, manchmal sogar gefährlich nahe. Das Buch atmet die Bewunderung des Autors für seinen Helden. Allerdings beweist er, dass Leidenschaft für das eigene Sujet nicht unbedingt schlecht sein muss: Folsoms Verständnis für Hoppers rebellische Lebensweise ermöglicht erst den Zugang zu einem abgedrehten Leben, das mit einer von Vater und Mutter vernachlässigten Kindheit und Jugend auf dem Land beginnt und über Hollywood auf die Leinwand (Kino) und an die Leinwand (Hopper als abstrakter Maler) führt. Folsom erlaubt dem Leser, die Welt (ganz ohne Gesundheitsrisiken) durch die Augen eines Vollblutkünstlers zu sehen, der andauernd high ist. Dabei hilft ihm seine journalistische Ausbildung. Folsom weiß, wie ernüchternd eine biografische Leseerfahrung sein kann, wenn erst einmal in epischer Breite Ahnen und Urahnen desjenigen ausgebreitet werden, für den sich der zahlende Leser interessiert. Deshalb steigt er genau so ein, wie man es sich als Hopper-Fan erhofft: auf dem Stahlross, das Hopper zwischen den Beinen glüht (für die Chronisten: ab Seite 339 gibt's auch die Familiengeschichte der Hoppers). Als Regisseur der Lebensgeschichte von Dennis Hopper wechselt Tom Folsom geschickt zwischen schonungslosen Nahaufnahmen des eigensinnigen Exzentrikers, der sich selbst für den Besten hält und neben fünf Ehefrauen zahlreiche Männerfreunde verschleißt, und grandiosen Panoramaschwenks, die Hoppers Beitrag zur Kulturrevolution der 1970er Jahre gekonnt ausleuchten. Zumindest auf der Leinwand ist das ein erklärtes Hopper-Ziel: "Ihr seid das alte Hollywood und wir sind das neue", erklärt er dem verdienten Regisseur George Cukor, "Wir werden euch einsargen." Obwohl Hopper vor einigen Jahren selbst das Zeitliche gesegnet hat, lässt ihn Folsom zwischen seinen Buchdeckeln wieder lebendig werden. Viel mehr kann eine Biografie nicht leisten - auch wenn das im Fall des lasterhaften Dennis Hopper nicht immer ein Lesevergnügen ist. Fazit: Ein Hopper-Buch wie ein Hopper-Film: Kreativ geschnitten, munter drauf los erzählt, teilweise verwirrend und verstörend - aber immer fesselnd. Tom Folsom hat eine Biografie geschrieben, die Hopper in all' seinen Widersprüchen zeigt und seine künstlerische Leistung angemessen würdigt, ohne ihn über Gebühr zu verklären.

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Dennis Hopper - wie man ihn nicht kennt

Von: Monika Stutzke

19.02.2015

Dennis Hopper. Ein Name, ein Begriff. Aus der Filmgeschichte nicht mehr wegzudenken. Nie der absolute Megastar, aber immer gegenwärtig. Meine Generation kennt noch Filme wie "Easy Rider" und "Denn sie wissen nicht, was sie tun". Tom Folsom, der Autor der vorliegenden Biographie stellt einen Dennis Hopper vor, den man so nicht kannte. Ich kenne einige Filme, in denen Dennis Hopper mitspielte, wusste, dass er ein recht schwieriger Mensch war, dass er mehrmals verheiratet war, dass er Drogen nahm und auch ganz gern trank. Was ich nicht wusste war, wie er das wurde, was er war. Mit drei Jahren machte der kleine Dennis das erste Mal Bekanntschaft mit Leuten vom Film. Er lebte seinerzeit in Dodge City, Texas, als eine Filmcrew mit Errol Flynn dort einmarschierte. Dennis war fasziniert und spielte von da ab mit seinen Freunden ebenfalls Cowboy. Später, als seine Laufbahn als Schauspieler begann, begegnete er während der Dreharbeiten James Dean, der ihn maßgeblich beeindruckte und auch beeinflusste. Er wollte sein wie er, für Dennis war James ein Idol. Die beiden waren befreundet, verband sie neben der Schauspielerei auch der Rausch der Geschwindigkeit, die letztendlich auch James Dean das Leben kostete. Seinen großen Durchbruch machte Dennis Hopper mit dem Film "Easy Rider", den er gemeinsam mit Peter Fonda und Jack Nicholson drehte. Leider sollte dieser Film auch die beiden Freunde Fonda und Hopper auf ewig entzweihen. Nach diesem Film wurde man auf Hopper aufmerksam und genehmigte ihm Gelder, damit er den Film, seinen großen Traum "The last Movie" drehen konnte. Im Laufe der Jahre wurde Hopper immer exzentrischer, eigensinniger und schwieriger. Es war schwierig, mit ihm zu arbeiten, er fühlte sich perfekt, ließ sich nichts sagen. Alkohol und Drogen waren seine ständigen Begleiter, unter deren Einfluss er unberechenbar wurde. In dem Buch wird aber nicht nur von Dennis Hopper, dem Schauspieler erzählt, sondern auch, dass er ein Maler und Fotograf war, was mir bislang nicht bewusst war. Viele Persönlichkeiten hat er fotografiert und machte sogar Ausstellungen mit seinen Bildern. Der Mensch Dennis Hopper war nicht leicht zu nehmen. Die Drogen machten ihn unberechenbar, bei den Filmbossen war er nicht sehr beliebt. Die ganz großen Filmrollen blieben deshalb auch aus. Trotzdem kennt man ihn aus vielen Filmen in Nebenrollen, denen er Leben eingehaucht hat und an die man sich erinnert. Dieses Buch ist nicht nur die Biographie über Dennis Hopper, es beinhaltet auch einen kleinen Abriss der Filmgeschichte, die Hopper mitgeprägt hat. Hopper, der mit Filmgrößen wie James Dean, Vincent Price, Elvis Presley, Paul Newman und Jack Nicholson drehte, war einer der großen Schauspieler, auch wenn er sie mit Nebenrollen füllte. Die Biographie erzählt über das Kind Dennis Hopper ebenso wie über den sterbenden. Dennis Hopper wird gezeigt als Hippie, Rebell, Druchgeknallter und Schauspieler. Der Autor Tom Folsom ist für 4 Monate nach Taos in New Mexico gezogen, wo Hopper viele Jahre arbeitete. Er interviewte Freunde und Kollegen und zeigt in seinem Buch den ganzen Dennis Hopper, wie man ihn so nicht kennt.

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Vita

Tom Folsom

Tom Folsom, Jahrgang 1974, lernte Journalismus an der University of Georgia. Er veröffentlichte "Mr. Untouchable", eine Biografie über den Drogenbaron Leroy Barnes, verfilmt von Ridley Scott ("American Gangster"), sein Buch "The Mad Ones" über den legendären Mafioso Crazy Joe Gallo stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Folsom nähert sich dem Maniac auf kongeniale Weise, in einer vorwärtsdrängenden, mitunter fiebrigen Sprache und mit einer beinahe romanhaften Darstellung."

"Eine Geschichte voller Rock'n Roll, die man kaum aus der Hand legen kann, so gut ist sie geschrieben."

"Die Biografie ist die Geschichte eines Rebellen. Der hätte sich über das Buch bestimmt mit einem 'Wow!' amüsiert."

Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung (20. Juni 2013)

"Folsom hat seinen Hopper studiert. Wie ein Method-Actor. Er schreibt nicht über Dennis Hopper, er IST Dennis Hopper."

"Er war, so viel ist sicher, eine der faszinierendsten Figuren des Film-Business. Das spannende Buch wird ihm in allen seinen Facetten gerecht."

Frank Sziegoleit, Frankenpost (30. Mai 2013)