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Der Araber von morgen, Band 1 Eine Kindheit im Nahen Osten (1978-1984), Graphic Novel

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15726-5

Erschienen: 16.02.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub), eBook (epdf)

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„Sattoufs Geschichte ist zugleich eine Familien-Tragikomödie und die Erzählung über das Schicksal der arabischen Welt der letzten dreißig Jahre.“ Le Point

Arabischer Frühling, Umsturz in Libyen und Krieg in Syrien. Als Reaktion darauf greift der 36-jährige französische Zeichner und Filmemacher Riad Sattouf zum Stift und erzählt von seiner Kindheit in der arabischen Welt: ein blondgelockter Junge, Sohn einer Französin und eines Syrers, wächst in Libyen und Syrien auf. Die Graphic Novel vom blonden Araber im Land der Diktatoren stürmte in Frankreich die Bestsellerlisten wie zuvor nur Marjane Satrapis „Persepolis“.

"Die Jugenderinnerungen von Riad Sattouf klingen wie Märchenstoff, sind aber weltpolitisch hochaktuell."

Stern (12.02.2015)

Riad Sattouf (Autor)

Riad Sattouf, geboren 1978 in Paris, ist Comic-Zeichner und Filmemacher. Aufgewachsen in Libyen und Syrien, kehrte er mit 13 Jahren nach Frankreich zurück. Er studierte Animation und wurde bald zu einem der bekanntesten zeitgenössischen Comic-Künstler. Von 2004 bis 2014 zeichnete er wöchentlich den Comic "La vie secrète des jeunes" für Charlie Hebdo. Sattouf wurde u.a. mit dem Prix René Goscinny und dem César für den besten Erstlingsfilm ("Jungs bleiben Jungs") ausgezeichnet. "Der Araber von morgen" gewann den Grand Prix RTL de la Bande Dessinée und den Fauve d'or beim 42. Comicfestival von Angoulême. Sattouf lebt und arbeitet in Paris.


Andreas Platthaus (Übersetzer)

Andreas Platthaus ist Leiter des Literatur-Ressorts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und hat zahlreiche Publikationen zu Geschichte und Ästhetik des Comics vorgelegt. Er übersetzte u.a. „Fumetti“ von Moebius (in: „Moebius: Zeichenwelt“).

"Die Jugenderinnerungen von Riad Sattouf klingen wie Märchenstoff, sind aber weltpolitisch hochaktuell."

Stern (12.02.2015)

"Detailgenau, humorvoll und klug erzählt er [Sattouf] vom Leben zwischen den Kulturen."

Ernst Grandits, 3Sat „Kulturzeit“, (13.02.2015)

"Diese Aufarbeitung seiner arabischen Kindheit leistet Sattouf ohne Respekt vor Autoritätsfiguren aller Art, und dafür mit viel Humor – auch und gerade dort, wo Witz nicht angebracht wäre."

Deutschlandfunk „Corso“, Christian Gasser (09.03.2015)

"«L'Arabe du futur» macht auch die heutige Situation verständlicher – und das mit viel Humor."

Christian Gasser, SRF – Schweizer Radio und Fernsehen (30.12.2015)

"Ein moderner internationaler Gesellschaftsroman, welthaltig, witzig und abgründig."

Petra Morsbach

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Aus dem Französischen von Andreas Platthaus
Originaltitel: L'Arabe Du Futur. Une Jeunesse auf Moyen Orient (1978-1984)
Originalverlag: Allary Editions

eBook (epub)
Graphic Novel

ISBN: 978-3-641-15726-5

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 16.02.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein arabisch-französischer kleiner Nick zwischen Orient und Okzident

Von: Juli Datum: 21.01.2017

https://juliliest.net/2017/01/21/riad-sattouf-der-araber-von-morgen/

Über den Araber von heute wird viel spekuliert, spätestens seit dem 11. September 2001 gibt es viele fertige Meinungen, die während der aktuellen Flüchtlingswelle, dem Siegeszug der Rechten in Europa und Ereignissen wie denen an Silvester in Köln ihren Höhepunkt finden – Höhepunkt? Nun, nahezu jeder ist mittlerweile Experte für den arabischen Mann und sein Denken, seine Libido, sein Aussehen. Nicht nur die Kölner Polizei weiß, wie „die“ aussehen, nicht nur Alice Schwarzer weiß, was für ein Frauenbild „die“ haben.

Ich bin ein Freund davon, bei denjenigen Antworten zu finden, über die gesprochen wird. Zum Beispiel bei Riad Sattouf, das ist so ein Araber von heute. 1978 geboren, Sohn einer Französin und eines Syrers, wuchs er die ersten dreizehn Jahre seines Lebens in Libyen, Syrien und Algerien auf. Über diese Zeit hat er – Gott sei Dank möchte man schon fast sagen – drei Graphic Novels verfasst, von denen ich gerade den ersten Band beendet habe.

Riad Sattouf erzählt über seine Kindheit als blondgelocktes Kind im Nahen Osten schonungslos ehrlich, richtig witzig und natürlich auch informativ: Gerade die Geschichte Syriens ist vor dem Hintergrund des Arabischen Frühlings und des heutigen Krieges hochgradig aktuell und hilft, den Araber von gestern, heute und morgen und auch sein Schicksal besser zu verstehen als es jede Nachrichtensendung vermag.

Weiter geht's auf dem Blog! ;-)

Der Araber von morgen – Eine Kindheit im Nahen Osten (1978-1984)

Von: Liesa (Immer mit Buch...) Datum: 13.07.2016

immer-mit-buch.blogspot.de/

(Riad Sattouf)
Erschienen
16. Februar 2015
Seitenzahl: 160
Verlag: Knaus Verlag
Broschiert: 19,99 €
ISBN: 3813506665

Der Autor

Riad Sattouf, geboren 1978 in Paris, ist Comic-Zeichner und Filmemacher. Aufgewachsen in Libyen und Syrien, kehrte er mit 13 Jahren nach Frankreich zurück. Er studierte Animation und wurde bald zu einem der bekanntesten zeitgenössischen Comic-Künstler. Von 2004 bis 2014 zeichnete er wöchentlich den Comic „La Vie secrète des jeunes“ für Charlie Hebdo. Sattouf wurde u.a. mit dem Prix René Goscinny und dem César für den besten Erstlingsfilm („Jungs bleiben Jungs“) ausgezeichnet. „Der Araber von morgen" gewann den Grand Prix RTL de la Bande Dessinée und den Fauve d'or beim 42. Comicfestival von Angoulême. Sattouf lebt und arbeitet in Paris.

Der Araber von morgen – Eine Kindheit im Nahen Osten (1978-1984)

Die wahre Geschichte eines blonden Jungen zwischen arabischer und westlicher Welt. Dieser Satz trifft es genau auf den Punkt. Der französische Zeichner und Filmemacher sowie Autor des Buches Riad Sattouf erzählt von seiner Kindheit in der arabischen Welt. Der heute 36-jährige wuchs als blondgelockter Junge als Sohn eines Syrers und einer Französin in Libyen und Syrien auf. Das bringt alle möglichen Probleme mit sich. Nicht nur in Bezug auf seine Identifikation, seine Integration, sondern auch die Zeit ist eine Schwierige: Arabischer Frühling, Umsturz in Libyen und Krieg in Syrien. Das alles bekommt der Junge ebenfalls zu spüren, auch wenn er es noch nicht einordnen kann. Seine Eltern jedoch sehr wohl. Der blonde Araber im Land der Diktatoren.

Fazit

Dass der junge Riad Sattouf als Sohn einer Französin und Sohn eines Syrers es nicht einfach haben wird, war klar. Dass er jedoch auch noch einen blondgelockten Schopf hat, macht das ganze noch ein wenig schwieriger. Mit dem Kennenlernen der Eltern fing für ihn alles an. Der Vater des kleinen Riad studiert in Frankreich, verliebt sich, heiratet und letztlich wird Riad geboren. Die Geschichte beginnt, natürlich aus der Sicht des Jungen, im Jahr 1980. Der Junge erzählt seine Geschichte von Anfang an. Spannend fand ich, dass die einzelnen geschichtlichen Abschnitte auch durch die Farben im Buch gekennzeichnet sind. Die Zeit zu Beginn beispielsweise ist blau gefärbt, es folgt ein langer Abschnitt in gelb und schließlich rot. Das Buch endet, wie es beginnt, in blau.

Der Schreib- und Erzählstil, wenn man von Erstem überhaupt sprechen kann, denn es handelt sich um einen Graphic Novel und in Sprechblasen verfasst. Viel Schreibtext gibt es daher nicht. Da die Geschichte von Riad als kleinem Jungen verfasst ist und auch seine Sicht der Dinge darstellt, sind die Erinnerungen und Ausführungen eher kindlich gehalten. Das fällt schon auf den ersten Seiten auf, tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Die Erinnerungen scheinen auch ein wenig geschönt zu sein, da man als Kind die Dinge anders sieht, als die Erwachsenen.

Das Buch jedoch zeigt für den Leser trotzdem, wie hart es für Riad wirklich ist. Er wird beschimpft und fühlt sich fehl am Platz. Auch versteht er die Dinge häufig nicht. Auch, als er versucht sich zu integrieren und anzupassen, wie man im Kindergarten deutlich sehen kann, bekommt er Rückschläge. Besonders interessant und erwähnenswert finde ich auch die Darstellung seiner beiden Eltern. Während seine Mutter kaum in Erscheinung tritt und sich eher im Hintergrund stellt, ist sein Vater scheinbar ein großes Kind. Dies zeigt sich in seinem Plastikstier, den er überall mit hinnimmt.

Ich fand den Comic wahnsinnig berührend und auf einfache Art und Weise dargestellt, welches den Geschehnissen eine besondere Tiefe gibt.

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