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Der Arm des Kraken Roman

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CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16388-4

Erschienen:  17.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Kommissarin und der Samurai

Seit fünfzehn Jahren ist Annegret Bartsch Kommissarin im Vietnamdezernat der Berliner Polizei – seit zehn Jahren hat sie niemanden mehr vor Gericht gebracht. Während der Job sie zunehmend frustriert, wachsen zugleich die Spannungen zu Hause. Ihr Mann entpuppt sich als nörgelnder Eigenbrötler, die 8-jährige Tochter Lizzie geht ihr zunehmend auf die Nerven. Als der Japaner Yuki O. erschossen im Teich einer Parkanlage aufgefunden wird, steht Annegret Bartsch zunächst vor einem Rätsel. Vieles deutet darauf hin, daß Yuki O. zur japanischen Yakuza gehört hat und mit den Clans der vietnamesischen Mafia aneinandergeraten ist. Ihre Ermittlungen führen die Kommissarin in ein Labyrinth von vietnamesischen Gastronomiebetrieben, Import-Export-Firmen, Lebensmittelhandlungen und Blumenläden. Doch mit wem sie auch spricht: Überall stößt sie auf eine Mauer des Schweigens.

Zur selben Zeit wird der Japaner Fumio Onishi von seiner Yakuza-Organisation nach Berlin beordert, um Yuki O.s Tod aufzuklären und Vergeltung zu üben. Fumio Onishi ist ein Meister im Handwerk des Tötens und sieht sich doch nicht als eiskalten Killer, sondern als Erbe japanischer Traditionen, wie sie die Samurai der alten Zeit verkörpert haben. Bald schon zieht er eine Blutspur durch die vietnamesische Parallelgesellschaft im Prenzlauer Berg. Schließlich versucht Annegret Bartsch, ihm mit Hilfe eines vietnamesischen Kontaktmanns eine Falle zu stellen …

»Der Arm des Kraken« ist ein fulminanter Großstadtroman und actiongeladener literarischer Thriller zugleich. Und er ist in dem Katz-und-Maus-Spiel zwischen der deutschen Kommissarin und dem japanischen Killer das bestechende Psychogramm zweier vielfach gebrochener Menschen, die gefangen sind in den Zwängen und Absurditäten ihres jeweiligen Lebensentwurfs.

zur Website des Autors

"Ein rasanter Spaß in erster Linie, aber auch ein Buch, das die Parallelwelten des deutschen Alltags schichtweise kenntlich macht."

Christoph Schröder / KULTUR SPIEGEL (29.08.2015)

Christoph Peters (Autor)

Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher mehrfach ausgezeichnet. Christoph Peters lebt heute in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm bei Luchterhand der Roman „Der Arm des Kraken“ (2015) sowie der Erzählungsband "Selfie mit Sheikh".

"Ein rasanter Spaß in erster Linie, aber auch ein Buch, das die Parallelwelten des deutschen Alltags schichtweise kenntlich macht."

Christoph Schröder / KULTUR SPIEGEL (29.08.2015)

"Das Ganze ist exzellent recherchiert, brillant weiterfantasiert und sprachlich auf höchstem Niveau. So schreibt man den Berlin-Roman unserer Zeit. Und der Schluss ist sensationell."

Günther Grosser / Berliner Zeitung (14.11.2015)

"Christoph Peter zeigt in seinem neuen Roman sein ganzes Können – und entstellt das Familien-Idyll Prenzlauer Berg bis zur Kenntlichkeit."

Dina Netz / Deutschlandradio Kultur (14.08.2015)

"Christoph Peters liebt das Kino und hat neben dem Gespür für Geschichten und für gutes Erzählen auch ein Gespür für Bilder"

Michael Feldmann / MDR 1 Radio Sachsen (17.08.2015)

"Eine interessante psychologische Studie und ein heiteres Spiel mit kulturellen Klischees."

Dina Netz / WDR 5 (14.11.2015)

16.06.2018 | 15:00 Uhr | Düsseldorf

Lesung
im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage
Eintritt frei

weitere Informationen

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Mehr Infos

Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Hofgarten
Jägerhofstr. 1
40479 Düsseldorf

Weitere Informationen:
Literaturbüro NRW e.V., Düsseldorfer Literaturtage
40210 Düsseldorf

maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

17.06.2018 | 11:30 Uhr | Köln

Lesung

Homepage des Autors

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Mehr Infos

Käthe Kollwitz Museum
Neumarkt 18-24
50667 Köln

30.06.2018 | 15:00 Uhr

Lesung
im Rahmen des Hausacher LeseLenz 2018

Homepage des Autors

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Hausacher LeseLenz
77756 Hausach

info@leselenz.com

04.09.2018 | 19:00 Uhr | Berlin

Lesung und Gespräch
im Rahmen der Buchpremiere von "Das Jahr der Katze"
Eintritt: 5 €

Homepage des Autors
weitere Informationen und Karten

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Mehr Infos

Ingeborg Drewitz Bibliothek
Grunewaldstraße 3
12165 Berlin

Tel. 030/90299-2410

ORIGINALAUSGABE

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16388-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen:  17.08.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Interessante Story

Von: Himmelsblume Datum: 21.11.2017

himmelsblume.com/

In die Geschichte selber habe ich sehr gut hineingefunden. Auch wenn die Story gleich von Null auch Hundert steigt, so hat man nicht das Gefühl, einfach so hineingeworfen zu werden. Auch mit den Charakteren konnte ich mit gut anfreunden. Wobei, mit den ein oder anderen möchte man nicht wirklich befreundet sein. Kommissarin Annegret Bartsch steht in diesem Buch im Mittelpunkt. Sie ist eine frustrierte, etwas schludrige Frau. Zumindest scheint es so. Doch hin und wieder spürt man, dass auch Sie Angst hat und nicht weiter weis und dankbar für jede Hilfe ist. Auch, wenn Sie es selber vielleicht nicht zugeben mag. Die zweite Hauptfigur des Buches ist, der japanischer Killer Fumio Onishi. Kommissarin Annegret Bartsch ermittel im Fall des ermordeten Japaners Yuki, dessen Leiche in einem Park aufgefunden wurde. Die Lösung des Falles liegt in weiter Zukunft, den niemand will ihr Informationen geben und so gestaltet sich die Aufklärung schwierig.

Ich will heute eigentlich gar nicht zu viel verraten, den ich mochte das Büchlein ganz gerne und wer Krimi mag, wird sich sicherlich auch dieses zu herzen nehmen. Für meinen Fall jedoch bleiben solche Morde in Büchern, die sich zudem auch noch in Deutschland abspielen immer sehr im Gedächtnis, sodass ich schon in die heutige Zeit hineinblicke und Parallelwelten suche.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Klein Vietnam

Von: wal.li Datum: 26.08.2016

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Im Berliner Vietnamesen Viertel wird die Leiche eines Japaners gefunden. Ein unerwarteter Fund, der nicht ins ruhig gewordene Bild passt. Der Tote trägt Tattoos wie sie von der Yakuza bekannt sind. Sollte sich da ein neuer Krieg unter verschiedenen Sparten des organisierten Verbrechens anbahnen? Kommissarin Annegret Bartsch, die seit über zehn Jahren in der Vietnam-Kommission beschäftigt ist und sich dort allmählich wie auf dem Abstellgleis vorkam, muss nun alle Kräfte zusammentrommeln. Was sie zunächst nicht weiß, ein weiterer Japaner ist in Berlin angekommen, um die Umstände des Todes seines Protegé Yuki zu klären.

Zunächst einmal muss die Zuständigkeit für den Fall geklärt werden, denn weil es unter den Vietnamesen so lange ruhig war, fühlt sich das normale Morddezernat zuständig. Die jahrelang gesammelten Spezialkenntnisse von Annegret Bartsch werden vermeintlich erstmal nicht gebraucht. Inzwischen begibt sich Fumio Onishi auf die Spuren seines ehemaligen Schützlings. Was hatte dieser vor? Hat er sich von der Organisation abgewandt? Wollte er etwa eigene Geschäfte aufziehen? Onishi beginnt Fragen zu stellen, zunächst bei den möglichen Freunden und Bekannten Yukis und natürlich auch bei dessen Freundin. Nikola, eine Deutsche, scheint größeren Einfluss auf Yuki gehabt zu haben als üblich.

Die Wege von Kommissarin Bartsch und Fumio Onishi führen aufeinander zu und sind doch von einander getrennt. Um das klar zu machen, wähl Christoph Peters ein Stilmittel, dass die beiden Handlungsstränge eindeutig voneinander abgrenzt. Allerdings wird die Lektüre durch die ohne Punkt formulierten Gedanken der Kommissarin nicht unbedingt einfacher. Ob absichtlich herbei geführt oder nicht, so wendet sich die Sympathie beinahe automatisch mehr dem Killer Onishi zu, der planvoller und mit mehr Übersicht vorzugehen scheint. Fraglich, ob überhaupt die Möglichkeit besteht, den Fall wirklich zu klären. Vermutlich spielen verschiedenste Parteien sich gegeneinander aus. Die Polizei möchte in diesem Spiel gerne die lachende Dritte sein. Doch wer ist mit seinen Gedankenspielen einen Schritt voraus?

Asiaten in der Bundeshauptstadt, Geschäfte, die ohne Kunden auskommen und doch ordentlich Umsatz bringen. Zonen, die unter verschiedenen Gruppen aufgeteilt sind. Ist da eine Parallelgesellschaft entstanden, deren Abläufe nicht einmal die Polizei richtig durchblickt? Lösen sie ihre Probleme lieber selbst, ohne die Staatsgewalt hinzuzuziehen? Ein spannender und ungewöhnlicher literarischer Ausflug, allerdings kein Kriminalroman im üblichen Sinne. Denn so wie die Polizei nicht alles durchdringt, so bleibt auch dem Leser einiges verborgen. Tatsächlich ist der Weg eher das Ziel, ein Weg, der fesselt.

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