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Der Augenblick der Zeit Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18619-7

NEU
Erschienen:  19.03.2018
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Ina Kosmos ist Expertin für Farben, eigentlich will sie selbst Künstlerin sein. Aber sie leidet seit zehn Jahren an einer Blockade, kann nicht zeichnen und malen und hat sich ganz auf die Förderung anderer Künstler spezialisiert. Als sie gezwungen ist, ihre Galerie aufzugeben, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie erhofft sich Trost bei ihrem Freund, dem Kunstfälscher Zack Eisenfell, stattdessen versucht er sie zu überreden, in sein Geschäft einzusteigen. Da entdeckt Ina bei einer Auktion in London ein Frauenporträt, in dem sie einen noch unbekannten Leonardo da Vinci vermutet. Sie wird überboten, setzt aber fortan alles daran, das Bild zu finden und Leonardos Urheberschaft zu beweisen. Fünfhundert Jahre früher erlebt Georg Tannstetter, Sterndeuter und angehender Leibarzt des Kaisers Maximilian I., die Entstehung des Bildes am Mailänder Hof, an dem auch Leonardo da Vinci Hofkünstler ist. Allerdings wird Tannstetter von der Herzogsfamilie getäuscht und braucht viele Jahre, um dem Geheimnis des Porträts auf die Spur zu kommen.

Ein atmosphärischer, inspirierender, farbenprächtiger Roman über den Kosmos der schönen Künste und die Kraft der Kreativität.

»Stephanie Schuster kennt sich aus mit dem Verfassen guter, spannender, lesenswerter Bücher.«

Süddeutsche Zeitung (27.03.2018)

Stephanie Schuster (Autorin)

Stephanie Schuster, geboren 1967 in Niederpöcking, studierte nach einer Ausbildung zur Grafikdesignerin in der Kunstakademie München „Bild und Buch“ und illustrierte für viele Verlage Kinder- und Jugendbücher, bevor sie zu schreiben begann. Heute arbeitet sie als Schriftstellerin, Malerin und Illustratorin und ist mit Kunstgeschichte und internationaler Kunstszene bestens vertraut. Auf den Gebieten der Sterndeutung, der Naturwissenschaften und der Geschichte der Renaissance hat sie akribisch recherchiert. Sie lebt mit ihrer Familie am Starnberger See. Der Augenblick der Zeit ist ihr erster Roman bei Blessing.

»Stephanie Schuster kennt sich aus mit dem Verfassen guter, spannender, lesenswerter Bücher.«

Süddeutsche Zeitung (27.03.2018)

»Stephanie Schuster hat auch für ihr neuestes Werk akribisch recherchiert und sich äußerst sorgfältig vorbereitet. Taucht sie doch auch diesmal wieder in längst vergangene Zeiten ein.«

Süddeutsche Zeitung (27.03.2018)

08.05.2018 | 19:30 Uhr | Moosburg

Lesung mit Stephanie Schuster

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18619-7

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

NEU
Erschienen:  19.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Wie sag ich's nur?

Von: Frau Lehmann Datum: 14.04.2018

fraulehmannliest.com

Nun ist also geschehen, was ich immer befürchtet habe, seit ich Bücher öffentlich bespreche. Was mich bei Leserunden mit Autor innerlich nervös macht. Der Grund, warum ich Leserunden mit Autor normalerweise meide.
Das hätte ich in diesem Falle auch tun sollen, aber ich hatte das Buch schon in der Verlagsvorschau entdeckt, und da es um Leonardo da Vinci geht, zumindest am Rande, und ich der italienischen Renaissance ja sehr zugetan bin, wollte ich es unbedingt lesen. Und da war sie plötzlich, die Leserunde mit Stephanie Schuster für ihren Roman "Der Augenblick der Zeit", es war einfach zu verlockend: ich bewarb mich und gewann.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Wir verfolgen zum einen um 1493 Georg Tannstetters Erlebnisse am Mailänder Hof unter Il Moro, wo er sich im Auftrage des deutschen Königs Maximilian aufhält. Er soll Il Moros Nichte "besichtigen", die Hochzeitsverhandlungen sind im Gange. Tannstetter trifft dort auf Leonardo da Vinci und führt auch sonst ein recht abenteuerliches Leben.
Der zweite Erzählstrang beschäftigt sich mit Ina Kosmos, einer jungen Künstlerin im heutigen München. Sie entdeckt bei einer Versteigerung ein Bild, bei dem sie die Handschrift da Vincis zu erkennen glaubt. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Bild und steht bald vor der Frage, welchen Weg im Leben sie wählen soll.

Der Roman kam ziemlich rasch bei mir an, beiliegend eine nette Grußkarte der Autorin. Überhaupt wirkt Stephanie Schuster so, als wäre sie eine wirklich nette, feinfühlige Frau. Sie ist engagiert in der Leserunde, beantwortet unermüdlich Fragen, liest und leidet und freut sich mit den Teilnehmern. Die nun wiederum auch alle bisher das Buch phantastisch fanden. Nur eine nicht, fürchte ich.

Und nun sitze ich hier und möchte diese Rezension nur ungern schreiben. Weil ich mir vorstellen kann, wieviel Recherchearbeit hinter diesem Roman steckt und wieviel Herzblut. Weil es eben deutlich schwerer ist, ein Buch zu bemängeln, wenn man den Autor sympathisch findet. Andererseits aber mag ich nicht aus Sympathie beschönigen, was mir nur mittelprächtig gefällt.

Je mehr ich von diesem Roman gelesen habe, desto mehr kam ich zu dem Schluß: er ist noch nicht ausgereift, so kann man das eigentlich noch nicht herausgeben. Die Geschichte an sich ist spannend und man merkt deutlich, dass Frau Schuster sich mit Farben, Pigmenten und ihrer Nutzung über die Jahrhunderte sehr gut auskennt. Immer, wenn sie über das Malen an sich schreibt, über die Verwendung von Farben, über ihre Herkunft, dann scheint sie in ihrem Element zu sein, dann ist alles stimmig.
Aber wenn es um ihre Charaktere und deren Entwicklung geht, dann scheint es zu haken, so zumindest mein Eindruck. Da kündigt ihre Geschäftspartnerin hinter Inas Rücken nach zehn Jahren die gemeinsame Galerie und was passiert? Nichts, denn praktischerweise kommt so der neue Partner für Ina ins Geschehen. Der alte hat dann ausgedient und darf gehen, mit der Geschäftspartnerin versteht sie sich weiterhin bestens. Personen ploppen auf wie Jack in der Box und werden wieder in die Schachtel zurückgesteckt nach Gebrauch. Ich würde das gerne an weiteren Beispielen aufzeigen, würde aber dummerweise damit entschieden zu viel verraten für diejenigen, die planen das Buch selbst zu lesen. Es gibt einige Stellen im menschlichen Zusammenwirken, die ich einfach nicht plausibel finde, zuviele Andeutungen, deren Auflösung in einem Nebensatz erfolgt, zuviele Ideen für die Dicke des Buches. Andererseits aber dienen die Personen nur dazu, den erdachten Erzählstrang zu füllen, tauchen just da auf, wo man sie braucht und verschwinden dann flugs wieder in der Materialkiste. So kommt nicht wirklich Leben ins Geschehen, wirkt das Ganze durchinszeniert und gekünstelt. Das ist schade, wäre doch Potential zu einem wirklich spannenden Roman da gewesen. So habe ich mich zunehmend gelangweilt und nur der Part um Tannstetter hat mich weiterlesen lassen. Wobei auch da die Ausarbeitung der Charaktere dem oben genannten Muster folgt.

Und nun? Nun bin ich mir ziemlich sicher, die Autorin gekränkt zu haben. Und das tut mir ehrlich leid. Andererseits scheine ich ja wirklich die Einzige zu sein, die das Buch nicht in höchsten Tönen lobt. Und so ist es vielleicht zu verschmerzen, wenn da eine Person quer springt.

Ich danke Stephanie Schuster und dem Verlag herzlich für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

Verzaubert im Augenblick der ZEit

Von: lesbarer Datum: 06.04.2018

www.lesbarer.wordpress.com

Ina Kosmos will das Porträt einer jungen Frau unbedingt kaufen. Sie ist überzeugt davon, dass es nicht, wie angegeben, aus dem 19. Jahrhundert stammt, sondern viel älter ist. Mit diesem Bild könnte sie ihre Galerie retten. Doch es kommt anders. Sie kann das Bild nicht ersteigern und die Galerie wird geschlossen. Ina, die seit Jahren selbst nicht mehr malen kann, hat ihre ganze Leidenschaft in die Förderung anderer Künstler gesteckt. Jetzt muss der Job im Museum reichen, um finanziell über die Runden zu kommen. Doch das Porträt lässt sie nicht los. Sie forscht nach und hofft, es doch noch zu bekommen.

Etwa 500 Jahre früher ist Georg Tannstetter auf seinem Maultier Cucuzza unterwegs nach Mailand zum Palast der Sforza, um eine Botschaft seines Herrn Kaiser Maximilian I. zu überbringen. Als Sterndeuter und angehender Leibarzt mit einer großen Liebe zu Zahlen, wird dort aber vor allem die Begegnung mit Leonardo da Vinci sein Leben verändern. Und die schöne „Stella“…

Stephanie Schuster erzählt von zwei Menschen, deren Begabungen und unnachgiebiger Wissensdurst sie leiten. Wo Ina die Welt in Farben und Formen wahrnimmt, Konturen sich zu Linien formen und Farben ineinander fließen, ordnet Tannstetter seine Welt systematisch, muss alles genau erforschen und strukturieren. Verbunden sind die beiden aber nicht nur durch die unbedingte Hingabe zu ihren Fähigkeiten, sondern auch durch das Porträt einer schönen Frau mit einem Blick, der so vielsagend und doch so geheimnisvoll ist. Während Ina allmählich wieder zum Malen findet, lernt Tannstetter Leonardo da Vinci kennen, der nicht nur ein herausragender Wissenschaftler, sondern auch ein faszinierender Künstler ist.

Die Kapitel sind mit Pigmenten überschrieben und führen jeweils in die Gegenwart und Vergangenheit. Dabei verliert sich nie die Spur, die Spannung bleibt vom ersten bis zum letzten Wort aufrecht, egal, in welcher Zeit man gerade liest. Beim Eintauchen in die wissenschaftlichen Studien da Vincis, die er Tannstetter offenbart, sehen wir Bleiweiß (nicht nur auf den Gesichtern der Frauen), wir riechen den Muff der alten Gemäuer und hören die Schreie der gefolterten im Kerker. Wenn Ina zeichnet, führen wir mit ihr den Stift übers Papier und spüren das sanfte Abreiben des Rötelstifts. Wir baden mit ihr in den Farben versehentlich verschütteter Pigmente, die sich im Wasser zu einem bunten Marmor vermischen. Über allem liegt ein Hauch von Sehnsucht und Liebe.

Die Autorin hat spürbar jedes Detail genau recherchiert und es zeigt sich, dass sie selbst nicht nur eine großartige und vielseitige Schriftstellerin, sondern auch eine begabte Malerin ist.

Fazit: „Der Augenblick der Zeit“ ist ein sinnlicher Roman, der mehr als nur einen Augenblick in Erinnerung bleibt.

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