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Der Bruder des Königs und 20 weitere Kurzromane

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€ 15,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 19,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19957-9

Erschienen: 28.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Über 1000 Seiten – eine Anthologie der Extraklasse

Jeder mag Schurken, dabei sind sie oft käuflich, handeln moralisch fragwürdig oder sind politisch inkorrekt. Und gerade deswegen stellen Schurken den eigentlichen Helden so häufig in den Schatten. Denn was wäre Star Wars ohne Han Solo oder Game of Thrones ohne Tyrion Lennister? George R.R. Martin und Gardner Dozois haben einundzwanzig Stories zusammengetragen – unter anderem von Patrick Rothfuss, Joe Abercrombie und Scott Lynch –, die sich den beliebtesten Charakteren aller Genres widmen: den Schurken.

Übersicht der Bücher und Trailer zur Fernsehserie "Game of Thrones" Zum Special

GEORGE R. R. MARTIN

Das Lied von Eis und Feuer

Die letzten Tage des Sommers sind gekommen. Eddard Stark, Herrscher im Norden des Reiches, weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute des Königs stirbt, folgt Eddard dem Ruf an den Königshof und wird dessen Nachfolger. Doch um den Schattenthron des schwachen Königs scharen sich Intriganten und feige Meuchler.

Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde unter Mitwirkung des Autors als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt.

Der Heckenritter von Westeros

Illustrierte Chronik zu "Das Lied von Eis und Feuer"

Wild Cards - 2. Generation

Traumlieder

Dass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy-Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen Erzählbänden Traumlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern wird.

GAME OF THRONES

Weitere Bücher

Wild Cards - 1. Generation

Das offizielle Malbuch zu "Das Lied von Eis und Feuer"

Die Länder von Eis und Feuer

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

George R.R. Martin (Autor)

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Aus dem Amerikanischen von Andreas Helweg, Andreas Kasprzak
Originaltitel: Rogues
Originalverlag: Bantam Dell, New York 2014

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19957-9

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

Erschienen: 28.11.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Kurzweilige Kurzgeschichtensammlung

Von: Familiennerd Datum: 19.03.2017

www.familiennerd.de

Der Bruder des Königs
Der Bruder des Königs ist eine Kurzgeschichtensammlung verschiedener Autoren aus grundsätzlich komplett verschiedener Genres.
 
Autor:
George R.R. Martin, Joe Abercrombie, Patrick Rothfuss und viele weitere
Genre:
verschiedene
Verlag:
penhaligon
Kurzinhalt:
Der Bruder des Königs  bietet 21 Kurzgeschichten aus allen möglichen Genres. Sie haben alle einen großen Nenner: Es geht um Schurken / Bösewichte. Denn diese Schurken sind in den meisten großen Büchern / Filmen und Serien oft die eigentlichen Stars und auf den zweiten Blick steckt oft mehr hinter der Fassade als man zunächst denkt.
Meinung:
Ich kannte im vorhinein längst nicht alle Autoren vo n der Bruder des Königsund hatte tatsächlich nur von den wenigsten etwas gelesen. Somit stand ich vor einer großen Wundertüte. Mit Kurzgeschichten beschäftige ich mich auch eher weniger. Wenn ich eine Kurzgeschichte spannend finde würde ich immer gerne weiterlesen, was dann ja leider nicht möglich ist. Aber so ein Sammelband kann zusätzlich zu positiven Überraschungen natürlich noch eins schaffen, er kann einem neue Autoren näher bringen.
Und ich sage es gleich: Dies ist durchaus gelungen. Ich finde man kann sehr gut an einem Schreibstil von 30-80 Seiten erkennen ob man mit dem Autor "klarkommt". Oft werden Figuren aus einem bekannten Universum des Schreibers vorgestellt. Das hat Vorteile und Nachteile. Natürlich fühlt man sich gleich wie zuhause. Bei manchen Geschichten, deren Universum ich nicht kannte, hat es mich Neugierig gemacht. Bei manchem wirkte es aber eher für eine Einleitung in das Universum, da das Ende doch sehr offen war. Das ärgert mich doch immer sehr. Ich habe Geld für das Buch bezahlt und möchte dann natürlich keine Werbeschau für andere Bücher. Nichts desto trotz können fast alle Geschichten inhaltlich zumindest so überzeugen das ich keine Probleme hatte die jeweilige Geschichte zu Ende zu lesen.

Besonders überzeugt haben mich dabei Gilian Flynn mit einer schönen Detektivgeschichte in der es hin und her geht. Dazu das ganze mit einem wirklich schönen Schreibstil. Ich werde definitiv mehr lesen. Daniel Abraham hat ein wirklich unfassbar kreatives Fantasyuniversum erschaffen. Zauberkriege, die Cocktails und auch der Falls Elber sind einfach Wunderbar. Da verzeihe ich sogar das offene Ende. Lisa Walter und Walter Jon Williams liefern ebenfalls Geschichten,  die mir durch Ihre Art besonders in Erinnerung geblieben sind.


Die letzten zwei Geschichten wurden den größten Stars überlassen. Patrick Rothfuss und George R. R. Martin. Ersterer liefert mit einer Geschichte um Bast eine schöne Ergänzung zu seiner Romanserie ab. Rothfuss kann einfach schreiben wie kaum ein zweiter.

Und George R. R. Martin, der macht, was er gerne macht und was gleichzeitig eine der Stärken der Buchreihe ist. Diese ist nämlich perfekt recherchiert und in jedem Detail ist alles ausgearbeitet, weit in die Vergangenheit. So hat er einen großen Schatz an möglichen Charakteren und die Reihe/Serie wirkt halt absolut realistisch. Was Martin abseits der großen Büchern gerne macht, ist sich die Vergangenheit einzelner Familien anzugucken. Das finde ich in der Regel unterhaltsam, aber nicht so außergewöhnlich wie das große ganze, das eben so für sich steht. Aber Fans von Eis und Feuer/Game of Thrones machen hier definitiv nichts falsch.

Für wen also ist der Bruder des Königs etwas? Kurzgeschichtenliebhaber, Menschen die gerade keine Zeit haben sich auf ein ganzes Buch oder eine Reihe einzulassen und natürlich auch für Fans der einzelnen Autoren. Aber, wie oben erwähnt, steht dieses Buch besonders für mich für das Kennenlernen neuer Autoren verschiedener Genres von denen man sonst wahrscheinlich nie etwas gelesen hätte.

Wenn die Bösewichte im Vordergrund stehen...

Von: Anna Datum: 18.03.2017

https://liveyourlifewithbooks.wordpress.com/

Inhalt

Hand aufs Herz: wer mag nicht auch gerne die Schurken in Geschichten? Die, die sich nicht immer an die Spielregeln halten. Die, die öfter einmal über die Stränge schlagen und trotzdem gerne einmal den eigentlichen Helden in den Schatten stellen. Denn was wäre beispielsweise Star Wars ohne Han Solo? Oder Game of Thrones ohne Tyrion Lennister? Genau dieser Frage sind George R. R. Martin und Gardner Dozois nachgegangen und haben 21 Geschichten zusammengetragen, die sich rund um Halunken und Bösewichte drehen. An dieser Anthologie sind hochkarätige Schriftsteller beteiligt, wie zum Beispiel Joe Abercrombie oder Patrick Rothfuss.

Eine Anthologie, die den Bösewichten gewidmet ist. Nicht nur deshalb eine absolute Empfehlung, sondern genial um neue Autoren kennen zu lernen.

Als ich entdeckt habe, dass eine neue Anthologie von George R. R. Martin und Gardner Dozois erscheint, habe ich mir den Inhalt einmal näher angeschaut. Die erste auf deutsch erschienene Kurzgeschichtensammlung der beiden steht bei mir bisher noch ungelesen im Regal. Das Thema Bösewichte hat mich sofort angesprochen und so habe ich „Der Bruder des Königs“ als Rezensionsexemplar beim Bloggerportal angefragt. Der Penhaligon Verlag hat mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestelt, herzlichen Dank dafür!

Schon das Vorwort, geschrieben von George R. R. Martin, hat mein Herz höher schlagen lassen. Er hat genau die Halunken aufgezählt, die auch mein Herz gestohlen haben und er hat mir ein zustimmendes „Genau!“ entlockt, als er einen Star Wars Vergleich angebracht hat.

„Gibt es irgendwen, der Luke Skywalker tatsächlicher cooler findet als Han Solo?“ (S. 11)

Bereits hier war ich ein bisschen verliebt in die Idee dieser Anthologie und war deshalb auch sehr gespannt darauf, was mich erwarten wird. Es ist eine bunte Mischung aus mir bekannten und unbekannten Autoren. Von Joe Abercrombie habe ich bereits gehört aber noch nichts gelesen. Gillian Flynns „Gone Girl“ habe ich geliebt und war deshalb gespannt darauf, was für eine Geschichte sie in dieser Anthologie präsentiert hat. Von Patrick Rothfuss habe ich bereits zwei Bücher gelesen und war sehr gespannt auf die Geschichte rund um Bast und auch Neil Gaiman hat mich sehr interessiert. Und dann waren da Autoren, die mir völlig unbekannt waren. Ich habe teilweise noch nie etwas von ihnen gehört und erstaunlicherweise haben mir meist diese Autoren besonders gefallen.

Die Geschichte von Joe Abercrombie „Harte Zeiten allerorten“ fand ich genial. Sie hat die Reise eines Päckchens mit unbekanntem Inhalt erzählt. Von einem Dieb, zum nächsten und so weiter. Der Schreibstil hat mir super gefallen und das Tempo in dieser Kurzgeschichte war genial. Über die Welt, in der ich mich dort befunden habe, hätte ich wirklich sehr gerne mehr erfahren. Ein absolutes Highlight in dieser Anthologie. Der Autor ist auf meiner „Must read“-Liste eindeutig nach oben geschossen.

„Manchmal hatte es den Anschein, als würde niemand in Spiani wirklich etwas leisten. Vielmehr schienen alle nur darauf aus zu sein, jemand anderen übers Ohr zu hauen.“ (S. 31)

Auch Matthew Hughes mit der Kurzgeschichte „Das Wirtshaus der sieben Segen“ hat mich positiv überrascht. Man begleitet den vom Pech verfolgten Dieb Raffalon, der ungewollt in ein sehr gefährliches Abenteuer rutscht. Hier hat mir vor allem die Idee gut gefallen und auch der Schreibstil war toll. Raffalon war mir von Anfang an sympathisch und obwohl er eigentlich der „Bösewicht“ der Geschichte ist, so gibt es doch noch jemanden, der noch böser ist und er dann doch wieder der Held geworden ist, obwohl er eben nicht der typische Mann dafür ist.

Hervorheben möchte ich auch die Kurzgeschichte von Scott Lynch: „Ein Jahr und ein Tag in Theradane„. Diese Gangster-Squad, die hier durch einen betrunkenen Zwischenfall wieder zusammen kommt, um etwas zu stehlen hat schon nach wenigen Seiten etwas gestohlen: mein Herz. Jeder der Charaktere ist etwas einzigartiges und das hat nicht nur mit ihrem Umgang untereinander zu tun. Auch der Weltenaufbau trägt seinen Teil dazu bei, dass man gerade diese Menschen bzw. Wesen ins Herz schließt. Der Humor in der Kurzgeschichte ist außerdem unbezahlbar. Es hat einfach Spaß gemacht zu erleben, wie die Gangster versuchen eine schier unlösbare Aufgabe zu erfüllen, um mit dem Leben davon zu kommen.

„Das Strafparlament ist drauf und dran, seine eigene Stadt zu zerstören, Boss […] Wie viel unsicherer kann es da schon werden? Und um ehrlich zu sein, finde ich, dass zweieinhalb gesetzestreue Jahre genug sind.“ (S. 357)

Doch es gibt nicht nur Geschichten, die mich in Begeisterungsstürme versetzt haben. Vor allem Gillian Flynn hat mich mit ihrer Geschichte „Die unheimlichen Geschehnisse in Carterhook-Manor“ eher enttäuscht. Ich hatte mir sehr viel mehr Spannung erwartet. Sie hat zwar ihre Psychospielchen, denen aus Gone Girl nicht unähnlich, mit eingebracht, allerdings habe ich mir etwas in der Art recht schnell denken können und es war dann eher langweilig und für mich nicht unbedingt glaubwürdig erzählt.

Die Geschichte „Mit Pauken und Trompeten“ von Bradley Denton war mir auch etwas zu langweilig und unspektakulär. Ich muss zugeben, dass ich vor allem die Fantasy / High Fantasy Kurzromane mochte und die, die in unserer Welt spielen, nicht so unterhaltsam gefunden habe. Das mag auf der einen Seite vielleicht mit meinen Erwartungen einher gegangen sein, dass ich dachte, es wären nur Fantasy Geschichten, auf der anderen Seite haben die Autoren einfach nicht diesen richtigen Bösewicht Faktor herausgearbeitet. Für mich waren das nette Geschichten, die ich aber sofort wieder vergessen habe und bei denen ich froh war, wenn endlich eine neue Kurzgeschichte begonnen hat. So war es auch bei der Erzählung von Bradley Denton. Ich fand die Handlung vom ersten Moment an eher unrealistisch und überzogen. Das war eindeutig nichts für mich.

Dafür haben es die letzten drei Geschichten absolut herausgehauen. „Jetzt im Kino“ von Connie Willis, „Der Blitzbaum“ von Patrick Rothfuss und, wie kann es anders sein, „Der Bruder des Königs“ von George R. R. Martin haben mir allesamt super gefallen.
Zwei High Fantasy Erzählungen und eine Sci-Fi Kurzgeschichte, die mich alle drei komplett überzeugen konnten. Unterschiedlicher könnte der Schreibstil und die Art, der Erzählungen wohl nicht sein und doch hat jede Geschichte mich für sich einnehmen können.

Es ist George R. R. Martin und Gardner Dozois gelungen, eine bunte Mischung an Autoren und Geschichten zusammen zu tragen, die sich alle zusammen wirklich wunderbar sehen lassen können. Ich hatten großen Spaß dabei, die Kurzgeschichten alle zu entdecken und auch die Autoren, die an dem Buch mitgewirkt haben. Die erste Anthologie der beiden, werde ich definitiv bald lesen.
Fazit

Ich bin wirklich froh, dass ich auf diese Anthologie gestoßen bin und so viele Autoren kennen lernen konnte. Auch wenn nicht jede Geschichte mich von sich überzeugen konnte, so war es doch eine tolle Erfahrung immer und immer wieder neue Charaktere kennen zu lernen und in die verschiedensten Welten eintauchen zu können. Ich habe die Geschichten alle einzeln bewertet und den Mittelwert daraus genommen, um meine Wertung so deutlich wie möglich zu machen. 3,5 Sterne spiegelt wirklich perfekt wider, wie gut mir diese Geschichtensammlung gefallen hat. Eine Empfehlung für alle, die ein Herz für Halunken und Schurken wie Han Solo haben.

Herzlichen Dank an den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar!

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