Der Bruder des Wolfs

Roman

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»Magere Wölfe kämpfen am besten« Herzog Bryn

Fitz Chivalric hat bei der Verteidigung seines greisen Königs seine Gesundheit und beinahe auch seinen Verstand verloren. Doch König Listenreich bietet ihm keine Rache oder wenigstens Genugtuung. Schließlich war der Drahtzieher hinter Fitz' Verletzungen dessen eigener Onkel, der Sohn des Königs. Und der hat seine Pläne, um den Thron an sich zu reißen, nicht aufgegeben! Verzweifelt bemüht sich Fitz, die Intrigen des Prinzen zu durchkreuzen – und ahnt nicht, dass sein Schicksal längst besiegelt ist.



Dieses Buch ist bereits unter dem Titel »Des Königs Meuchelmörder« im Bastei-Lübbe Verlag erschienen und unter dem Titel »Der Schattenbote« im Heyne Verlag.

»Wie bereits der Vorgänger-Roman strotzt das umfangreiche Opus wieder vor bedrohlichen Szenarien, Intrigen, überraschenden Wendungen und nicht zuletzt vor magischen Momenten.«

Frauke Kaberka / dpa (14. November 2017)

Aus dem Amerikanischen von Eva Bauche-Eppers
Originaltitel: Royal Assassin (The Farseer Trilogy 2)
Originalverlag: DelRey, New York 1996
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-17760-7
Erschienen am  18. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Chronik der Weitseher

Leserstimmen

Spannende Fortsetzung,Gelungene Fortsetzung

Von: Fantasie und Träumerei

17.04.2019

Wie schnell hatte ich Band 1 der Weitseher Trilogie verschlungen. "Die Gabe der Könige" war mein Einstieg in die fabelhafte Schreibwelt der Robin Hobb und konnte mich sehr begeistern. Kein Wunder also, dass ich auch "Der Bruder des Wolfs" lesen wollte. Trotz der Begeisterung habe ich viel zu lange gewartet, um mit Band 2 fortzufahren, denn dadurch viel mir der Einstieg in die Geschichte schwerer, als erwartet. Fitz hat sich verändert. Vom schmächtigen Bastard ist er zu einem Kämpfer geworden. Ist auf seine Art nun einer der Drahtzieher, gibt sich Mühe stets das richtige zu tun, für Gerechtigkeit zu kämpfen und doch bleibt er irgendwie das Opfer seiner mächtigen Verwandten, die ihn wie einen Spielball hin- und herschieben, um ihre Wünsche durchzusetzen. Fitz' Geschichte bleibt ein Spiel aus Schicksal und Berechnung. Lässt ihn auf dunklen Pfaden wandeln, zwischen Täter und Opfer schwanken, und zwischen die Fronten der Politik geraten. Und neben all dem blickt der junge Mann durch, der nicht nur Kämpfer und Magier ist, sondern ein Mensch, der sich zum ersten Mal verliebt, der Pläne für eine Zukunft schmieden und ein ganz normales Leben führen möchte. Robin Hobb ist wieder mal ein spannendes Konstrukt aus Wunsch und Wirklicht gelungen, das verdeutlicht wie instrumentalisierend Machthaber mit ihrer Macht umgehen.

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Die Gabe der Könige

Von: Der Büchernarr

15.10.2017

Die Gabe der Könige war der Titel des ersten Teils der Chronik der Weitseher und ist Inhalt des zweiten Teils. Atmosphärisch dicht wird die Reichweite und die Wirkung der Gabe klar. Und was der Unterschied zur alten Macht ist. +++ Fortsetzung der Intrigen +++ Damit sollte klar sein, dass dieser zweite Teil zwingend die Kenntnisse des ersten Bands voraussetzt. Es gibt zwar immer wieder Rückblenden, die aber mehr als Erinnerungsstütze für den Leser dienen als Rückblende, die das nötige Verständnis vermitteln. Diese Rückblenden sind durchaus notwendig, denn die Geschehnisse rund um das Schicksal von Fitz-Chivalric nehmen an Komplexität zu. Dabei muss der Leser durchaus offen für Verrat, Intrigen und Ehre sein, die immer wieder in Königshäusern anzutreffen sind. +++ Offene Fragen +++ Dieser zweite Teil lässt den Leser mit vielen offenen Fragen zurück, schließt in sich aber als eine Episode ab. Vor allem die übergeordnete Handlung rund um die roten Korsaren bleibt sehr im Dunklen. Wie auch viele andere übergeordnete Handlungsstränge, die erst im dritten Band (hoffentlich) aufgeklärt werden. Glücklicherweise muss sich der Leser nur bis zum Winter diesen Jahres gedulden, denn die Neugier, in Erfahrung zu bringen, wie die Geschichte endet, giert ins Unendliche. Schuld daran ist die packende Geschichte, die Hobbs zu erzählen weiß. +++ Spannung +++ Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Fitz-Chivalric, den Bastard in der Erbfolge der Könige. Dies verleiht nicht nur Einblicke in seinen Charakter, Hobbs weiß es unglaublich geschickt auch den anderen Protagonisten der Geschichte eine ungemeine Glaubwürdigkeit zu verleihen. Zusätzlich weiß die Geschichte den Leser mit so mancher Überraschung zu überrumpeln. Wer hat wen verraten und wer ist schlussendlich wessen Werkzeug? Den Leser mag der Umfang dieses Buchs vielleicht abschrecken, aber mit jeder geschriebenen Seite wird die Geschichte vorangetrieben und lässt das Buch zu einem stimmigen Gesamtwerk verschmelzen. +++ Fazit +++ Dieser zweite Teil der Chronik der Weitseher beinhaltet viele spannende und interessante Inhalte, die jeden Fantasyfan zu begeistern weiß. Nein, ich rede nicht von epischen Schlachten und fantastischen Fabelwesen, sondern von Macht und Magie, wie sie unscheinbar ihr Ranken in das Königshaus schlägt. Eine überaus gelungene Fortsetzung, wobei Hobbs es tatsächlich schafft, die Geschichte weiter voranzutreiben und den Leser deutlich effektiver an die Seiten zu binden. Geschrieben als Trilogie muss der erste Teil „Die Gabe der Könige“ ebenso gelesen werden wie der bald erscheinende dritte Teil "Der Erbe der Schatten„.

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Vita

Robin Hobb wurde in Kalifornien geboren, zog jedoch mit neun Jahren nach Alaska. Nach ihrer Hochzeit zog sie mit ihrem Mann nach Kodiak, einer kleinen Insel an der Küste Alaskas. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Kurzgeschichte. Seither war sie mit ihren Storys an zahlreichen preisgekrönten Anthologien beteiligt. Mit »Die Gabe der Könige«, dem Auftakt ihrer Serie um Fitz Chivalric Weitseher, gelang ihr der Durchbruch auf dem internationalen Fantasy-Markt. Ihre Bücher wurden seither millionenfach verkauft und sind Dauergäste auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Robin Hobb hat vier Kinder und lebt heute in Tacoma, Washington.

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Pressestimmen

»['Der Bruder des Wolfs'] verwöhnt den Leser […] mit einer ganz eigenen Welt, markanten, vielschichtigen Figuren und verzaubert durch einen Plot, der einen, so man sich auf diesen einlässt, in seinen Bann zieht.«

Carsten Kuhr / Phantastik-Couch Online (11. November 2017)

»Ein Fantasygeniestreich […]. Die Autorin schreibt überragend gut.«

Literaturmarkt Online (15. Januar 2018)

»Wieder werden vor allem die Fans episch erzählter aber personenbezogener Fantasy ihren Spaß haben …«

Fantasyguide Online (28. Januar 2018)

»Robin Hobb hat einen wunderbar erzählerischen Schreibstil …«

Weltenraum Online (28. Oktober 2018)