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Der Buchhalter von Auschwitz Die Schuld des Oskar Gröning

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22040-2

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Erschienen:  26.03.2018
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»Auschwitz war ein Ort, an dem ich nicht hätte mitmachen dürfen«, so die späte Erkenntnis des Oskar Gröning.

Oskar Gröning ist 21 Jahre alt, als er als überzeugter SS-Mann nach Auschwitz abkommandiert wird. Seine Aufgabe besteht darin, die Wertsachen der Häftlinge zu verwalten. Obwohl Gröning von der Ermordung der Menschen weiß, rechtfertigt er seine Arbeit damit, dass er nicht unmittelbar an den Tötungen beteiligt ist. In einem der letzten großen Auschwitz-Prozesse wurde Oskar Gröning wegen Beihilfe zum Mord an 300.000 Juden verurteilt. Reiner Engelmann hat seine Lebensstationen anhand von Interviews und Gerichtsprotokollen aufgeschrieben – ein wichtiger Beitrag über eine verführte Jugend, versäumte Gewissensentscheidungen und ein Leben mit Schuld.

»Ein informatives, interessantes und wichtiges Buch.«

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (04.04.2018)

Reiner Engelmann (Autor)

Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und Bücher zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen.

»Ein informatives, interessantes und wichtiges Buch.«

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (04.04.2018)

30.05.2018 | 18:30 Uhr | Mainz

Lesung und Gespräch mit Reiner Engelmann

Einführung: Hans Berkessel

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Haus des Erinnerns
Flachsmarktstraße 36
Mainz

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Mit s/w Fotos

ISBN: 978-3-641-22040-2

€ 12,99 [D] | CHF 16,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

NEU
Erschienen:  26.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Schuldfrage

Von: Reading Joëlle Datum: 25.03.2018

readingjoelle.blogspot.ch/

Der Buchhalter von Auschwitz - Rezension
Oskar Gröning arbeitete während des zweiten Weltkrieges jahrelang im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau als Buchhalter. Obwohl er nicht direkt Juden umgebracht hat, war er doch Teil einer grösseren Mordmaschinerie. Die Aufarbeitung seiner Taten in den Prozessen, 70 Jahre nach dem Krieg zeigen die Schwierigkeiten auf, die Deutschland mit seiner Vergangenheit hat. Hin und her gerissen zwischen Gerechtigkeit und Neuanfang.


Meine Meinung zu dem Buch

Ich möchte vorneweg nehmen, dass das kein Roman ist. In mehreren Kapiteln werden die Geschehnisse von Auschwitz dargelegt und besonders auch Grönings Rolle darin. Ausnahmsweise haben wir hier ein Buch, das hauptsächlich die Sichtweise der Täter darstellt, nicht die der Opfer, oder Untergrundkämpfer, sondern von überzeugten SS-Soldaten.

Engelmann gelang es dabei die Informationen in eine zwar reduzierte, aber nicht allzu gekürzte Form zu bringen. Am Ende des Buchs gibt es ein ausführliches Glossar und Namensverzeichnis, so dass man selbst die Wissenslücken auffüllen kann. Ich selbst habe ein recht grosses Vorwissen über das Dritte Reich und musste trotzdem nicht immer wieder Erklärungen lesen, die ich überhaupt nicht mehr gebraucht hätte. Trotzdem ist das Buch gerade auch für die Zielgruppe Jugendliche gut verständlich.

Mein Problem mit dem Buch war eher, dass die einzelnen Kapitel nicht besonders zusammenhängend waren, deswegen wurden Informationen immer wieder wiederholt, die Chronologie wurde komplett über Bord geworfen und der rote Faden fehlte.

Ich fand es sehr spannend, die Sicht eines SS-Mannes zu sehen, auch weil wirklich aufgezeigt wurde, wie die Angeklagten Nazis die ihre Schuld auf andere schieben konnten. Trotzdem empfiehlt es sich, das Buch zu lesen, wenn man schon ein wenig Bescheid weiss über den zweiten Weltkrieg. Insgesamt bin ich aber sehr froh, dass Bücher, wie dieses, geschrieben werden, um Jugendlichen die Verbrechen dieser Zeit vor Augen zu führen, denn den Luxus sie zu vergessen, können wir uns nicht leisten.

Joëlle

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