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Der Duft von bitteren Orangen Roman

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21391-6

Erschienen: 19.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird?

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, darf endlich die ersten Früchte des Orangenbaums ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und seine Familie muss fliehen. Von nun an hat er nur noch einen Traum: eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren. Zur selben Zeit wächst Judith mit ihrer jüdischen Familie in England auf – und sehnt sich nach einem Leben jenseits der dunklen Schatten der Vergangenheit. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

Die Hardcover-Ausgabe erschien unter dem Titel »Ismaels Orangen« bei Blanvalet.

Wussten Sie, dass Claire Hajaj ihre Lieblingsfilme- und Bücher so oft anguckt und liest, dass sie fast jede Szene auswendig wiedergeben kann? Zum Interview, Videos und Rezepten

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Claire Hajaj (Autorin)

Claire Hajaj, 1973 in London geboren, hat ihr bisheriges Leben zwischen zwei Kulturen, der jüdischen und der palästinensischen, verbracht und versucht, sie zu vereinbaren. In ihrer Kindheit lebte sie sowohl im Nahen Osten als auch im ländlichen England. Sie bereiste alle vier Kontinente und arbeitete für die UN in Kriegsgebieten wie Burma oder Bagdad. Sie schrieb Beiträge für den BBC World Service, außerdem veröffentlichte sie Artikel in Time Out und Literary Review. Ihren Master in Klassischer und Englischer Literatur hat sie in Oxford gemacht. Zuletzt lebte sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Beirut.

Aus dem Englischen von Karin Dufner
Originaltitel: Ishmael's Oranges
Originalverlag: Oneworld Publications, London 2014

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21391-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 19.12.2016

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Kann wahre Liebe unter solchen Umständen existieren?

Von: Sunnywonderbookland Datum: 04.07.2017

sunnywonderbookland.blogspot.de

https://sunnywonderbookland.blogspot.de/2017/07/rezension-zu-der-duft-von-bitteren.html

Autor: Claire Hajaj
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 449
Preis: 9,99 Euro
erschienen am 19. Dezember 2016

Die Rezension enthält Spoiler!

Zur Autorin

Claire Hajaj, 1973 in London geboren, hat ihr bisheriges Leben zwischen zwei Kulturen, der jüdischen und der palästinensischen, verbracht und versucht, sie zu vereinbaren. In ihrer Kindheit lebte sie sowohl im Nahen Osten als auch im ländlichen England. Sie bereiste alle vier Kontinente und arbeitete für die UN in Kriegsgebieten wie Burma oder Bagdad. Sie schrieb Beiträge für den BBC World Service, außerdem veröffentlichte sie Artikel in Time Out und Literary Review. Ihren Master in Klassischer und Englischer Literatur hat sie in Oxford gemacht. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Beirut.

Inhalt

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, darf endlich die ersten Früchte des Orangenbaums ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und seine Familie muss fliehen. Von nun an hat er nur noch einen Traum: eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren. Zur selben Zeit wächst Judith mit ihrer jüdischen Familie in England auf – und sehnt sich nach einem Leben jenseits der dunklen Schatten der Vergangenheit. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

Meine Meinung

Das Buch fängt mit Salims Kindheit in Jaffa und der Flucht nach Nazareth an. In den folgenden Kapiteln erfährt man nicht nur etwas über sein Leben oder das Leben der Leute in Jaffa, sondern auch etwas über Judiths und ihre Kindheit in England.
Beide kommen aus anderen Ländern, gehören unterschiedlichen Religion und könnten unterschiedlicher nicht sein. Trotzaltem verlieben sie sich in einander und verbringen ihr Leben zusammen.
Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die jeweils 10 Jahres Sprünge machen. So erfährt man zuerst etwas über ihre Kindheit, dann über ihre Jugend und schlussendlich noch über viele weitere Etappen.
Salim ist schon ist er ein Kind war sehr ehrgeizig und kann seine Kindheit und was ihm und seiner Familie und auch allen Palästinenser zugestoßen ist einfach nicht vergessen. Er arbeitete sehr hart, um Erfolg zu haben und seine hohen Erwartungen werden oft enttäuscht. So wird aus der glücklichen Beziehung immer mehr eine verzweifelte und von Problemen gezeichnete Familie.
Judith hingegen ist sehr bodenständig und denkt über eine Situation mehrmals nach. Sie ist auch diejenige, die mehr an den Konflikt der Religionen in dieser Beziehung zweifelt, doch Salim konnte sie überzeugen.
Doch der Konflikt Juden gegen Araber stellt sich für die beiden schwerer raus als es am Anfang aussieht und ihre Familie zerbricht mehr oder weniger daran. Zu zweit hatten sie keine Probleme, doch beide haben unterschiedliche Vorstellungen, wie und in welchem Glauben ihre Kinder aufwachsen sollen.
Die Autorin versteht es die Situation, die Charaktere und das geschichtliche Zeitgeschehen authentisch darzustellen und man spürt auch selber, wie kompliziert die Beziehung zwischen den Palästinensern und den Juden eigentlich ist.
Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, da das Buch flüssig zu lesen war. Nur die Aussprüche in hebräisch/arabisch hat mich leicht gestört. Es war zwar eine Übersetzung im hinteren Teil des Buches zu finden, jedoch ist es zu schwer die ganze Zeit mit meinem Torino die Seiten zu wechseln.
Auch der mittlere Teil des Buches konnte mich so gar nicht packen und ich musste das Buch mehrmals zur Seite legen bis ich wieder genügend motiviert war um weiterzulesen. In diesem Abschnitt ist nicht viel passiert, doch das ändert sich zum Glück im letzten Drittel des Buches.


Fazit
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich fand es sehr interessant mehr über die Konflikte in Israel zu erfahren. Schön war, dass das Buch authentisch war und nicht eine Geschichte, in der alles so leicht ist und es keine Probleme gibt. Der mittlere Teil konnte mich zwar überhaupt nicht fesseln, dafür machen die letzten zwei Abschnitte alles wieder wett.
Insgesamt 4 von 5 Sterenen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Rezension: Ismaels Orangen von Claire Hajaj

Von: cover and book Datum: 31.05.2017

coverandbook.wordpress.com

Text auf der Buchrückseite:
Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismaeli, Sohn eines palästinensischen Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaums zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Von nun an hat Salim nur noch einen Traum: Eines Tages zu seinem Baum zurückzukehren und im Land seiner Väter zu leben.

Zur selben Zeit wächst Judith als Tochter von Holocaust-Überlebenden in England auf – und sehnt sich danach, irgendwann ein normales und glückliches Leben führen zu dürfen. Als Salim und Judith sich im London der Sechzigerjahre begegnen und ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen Lauf und stellt ihre Liebe auf eine harte Probe …

»Ein wunderschön geschriebener Roman, der die Tragödie zwischen Palästina und Israel greifbar macht. Höchst empfehlenswert!« Library Journal

Meine Meinung:
Das Buch lag nun schon seit einiger Zeit bei mir auf dem Sub rum, also wurde es wirklich an der Zeit es zu lesen. Ich muss gestehen, dass es mich - vielleicht wegen arabischem Hintergrund- immer wieder zu Literatur aus und/ oder dem Nahen Osten zieht. Die Geschichte wird hier im Wechsel zwischen Salim und Judith erzählt. Mich hat der unglaublich einfühlsame Schreibstil von Claire Hajaj sehr berührt. Auch denke ich, dass sicher das Leben von Claire einen grossen Einfluss spielte als sie die Geschichte geschrieben hat. Das Buch hab ich sehr schnell durchgelesen- wieso lang es nochmal so lange auf dem Sub? Man merkt beim lesen sehr das zwischen den beiden Kulturen immer noch eine zu grosse Kluft herrscht - das Thema leider immer noch sehr aktuell. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann es nur weiterempfehlen. Es ist eine gute Mischung auf Liebe, den verschiedenen Kulturen und nah am Plus der Zeit.

Am 16. Oktober 2017 wird ihr zweites Buch Der Wasserdieb erscheinen, bin schon gespannt und habe es mir bereits vorbestellt.

Zur Autorin:
Claire Hajaj, 1973 in London geboren, hat ihr bisheriges Leben zwischen zwei Kulturen, der jüdischen und der palästinensischen, verbracht und versucht, sie zu vereinbaren. In ihrer Kindheit lebte sie sowohl im Nahen Osten als auch im ländlichen England. Sie bereiste alle vier Kontinente und arbeitete für die UN in Kriegsgebieten wie Burma oder Bagdad. Sie schrieb Beiträge für den BBC World Service, außerdem veröffentlichte sie Artikel in Time Out und Literary Review. Ihren Master in Klassischer und Englischer Literatur hat sie in Oxford gemacht. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Beirut. Quelle

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Antje Bergamnn aus Freiburg Datum: 24.02.2017

Buchhandlung: Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH

Danke für dieses zu Herzen gehende Juwel, das für eine Versöhnung der Palästinenser mit den Israelis wirbt - Einzig der Blick nach vorne kann dazu führen, dass der Hass begraben wird. Leider habe ich diesen berührenden Roman erst jetzt entdeckt, aber besser spät als gar nicht :)

Von: Franziska Kommert aus Göttingen Datum: 03.06.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Decius GmbH

Nahostkonflikt spannend und nicht belehrend in einer Familiengeschichte eingebaut. 3 Worte: rührend, emotional, dramatisch.

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