VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Der Engelsbaum Roman

Kundenrezensionen (30)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14510-1

Erschienen: 08.12.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken ...

Informationen zu den Romanen von Lucinda Riley

Offizielle Website von Lucinda Riley [engl.]

Lucinda Riley im Interview zu ihrem neuen Roman "Die sieben Schwestern"

„Der packende ‚Love and Landscape‘-Roman ‚Der Engelsbaum‘ entführt uns ins England der Nachkriegszeit.“

Freundin (14.01.2015)

Lucinda Riley (Autorin)

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

„Der packende ‚Love and Landscape‘-Roman ‚Der Engelsbaum‘ entführt uns ins England der Nachkriegszeit.“

Freundin (14.01.2015)

„Zu schön, um wahr zu sein.“

Focus (31.01.2015)

„Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.“

Bild Woche (04.12.2014)

Aus dem Englischen von Sonja Hauser, Ursula Wulfekamp
Originaltitel: Not Quite an Angel
Originalverlag: Simon&Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14510-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 08.12.2014

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Eine wudervolle Geschichte über Liebe und Familiendrama in drei Generationen

Von: Jacqueline Black-Wienisch aus Oberhausen Datum: 24.01.2015

Die Autorin, Lucinda Riley, geboren 1968, sagt von sich selbst, sie sei den Orten ihrer frühen Vergangenheit sehr verbunden. Dies kommt auch in dem Buch "Der Engelsbaum" sehr gut zur Geltung.
Greta besucht, 30 Jahre nach ihrer Abreise aus dem walisischen Hochland, endlich wieder ihre frühere Heimat Marchmont, wo sie ihre Zwillinge Cheska und Jhonny geboren hatte, als sie noch keine 20 Jahre alt gewesen war. Nach dem Tod ihres Sohn infolge einer Lungenentzündung im Alter von drei Jahren kehrt sie mit ihrer Tochter Cheska nach London zurück und lebt dort, bis ihr eines Tages ein tragischer Unfall geschieht. Sie liegt zunächst 9 Monate im Koma und als sie erwacht, ist sie ihrer Vergangenheit beraubt. Doch durch den Weihnachtsbesuch in ihrer früheren Heimat erlangt sie Stück für Stück ihr Gedächtnis zurück und es kommen schreckliche Wahrheiten ans Licht, mit denen sie fertig werden muss.

Lucinda Riley beschreibt fesselnd und gefühlvoll die Lebensgeschichte dreier Generationen. Zu Beginn war ich schlicht verirrt von den familiären Zusammenhängen, die einem so mirnichts dirnichts entgegengeschleudert werden. Man bekommt doch sehr viele Charaktere gleichzeitig vorgestellt und da heißt es, Durchblick wahren, was mir wirklich nicht leicht gefallen ist. Doch schon nach wenigen Kapiteln lichtet sich das Durcheinander um die familiären Verhältnisse. Was man von diesen halten mag, sei jedem selber überlassen. Ich jedenfalls finde Gretas Entscheidung unter den damaligen Umständen zwar nicht gut, aber nachvollziehbar.
Über die dargestellten Charaktere bin ich doch gespaltener Meinung. Ich kann gar nicht so genau definieren, wer denn nun eigentlich Protagonist der Geschichte ist. Es werden irgendwie drei Geschichten nebeneinander erzählt, die aber alle ineinander greifen. Zuerst wäre da Greta, die mir zu Anfang ganz sympathisch erschien, dann aber immer unsympathischer wurde. Dann wäre da Cheska, Greta's Tochter, über deren Darstellung ich mich wirklich erschreckt habe. Eigentlich tat sie mir Großen und Ganzen einfach Leid, obwohl auch in der ein oder anderen Situation eine gesunde Portion Abneigung mitschwang. Sie leidet an einer psychischen Störung, die in ihrem Umfeld keiner erkennt. Aufgrund dessen tut sie schreckliche Dinge, für die man sie - gäbe es diese Störung nicht - eigentlich abgrundtief hassen müsste. Und zuletzt wird die Geschichte von Ava, Cheska's Tochter und Greta's Enkelin, erzählt. hier hatte ich das Gefühl, Ava sei oberflächlich konstruiert. Ihr Leben verläuft wahrlich nicht so, wie es verlaufen sollte, wobei sie das alles ziemlich locker verpackt, was mir nicht so ganz nachvollziehbar erscheint.
Wenn ich mich entscheiden müsste, welche Figur mir am besten Gefallen hat, ist es David, Greta's bester Freund, und ihr einziger wirklicher Freund. Er kümmert sich rührend und stellt seine eigenen Bedürfnisse völlig hinten an. Ihm geht es fast ausschließlich darum, dass es Greta gut geht. Er hilft, wo immer er helfen kann. Ebenso wie seine Mutter LJ (Laura Jane), die auch ein sehr großes Herz hat.
Sehr gut gefallen haben mir die Zeitsprünge, die gekonnt die Geschichte nach und nach klarer werden lassen, ohne die Spannung zu früh zu nehmen oder zu sehr zu verwirren, wie ich zunächst befürchtet hatte.
Der Titel, der ja von meinen Vorrednern als nicht so ganz treffend empfunden wurde, hat mich doch sehr überzeugt, denn der Engelsbaum gibt der Geschichte die entscheidende Wendung, wenn er auch nur einmal genannt wird. Ohne diesen Baum würde die Geschichte in sich nicht schlüssig. Daher finde ich den Titel sehr passend.
Was den Klappentext angeht muss ich den anderen Rezensenten jedoch Recht geben. Er ist sicherlich nicht unbrauchbar, lässt aber den falschen Schluss auf die Geschichte zu. Ich habe auch eher eine Geschichte über Greta allein erwartet und wurde dahingehend echt enttäuscht, was den Inhalt des Buches jedoch nicht schlecht macht. Ein etwas anderer Klappentext hätte meine Erwartung an die Geschichte sicherlich etwas anders gestaltet und dann völlig getroffen.
Da es das erste Buch von Lucinda Riley war, das ich gelesen habe, fehlt mir sicherlich der Vergleich zu anderen ihrer Werke, deswegen vergebe ich für das Buch 5 Sterne. Mir hat es einen riesigen Spaß gemacht, die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen und sie auf ihrem Weg zu begleiten, wobei mich die beiden Liebesgeschichten in dem Buch, sehr berührt haben. hier sieht man wieder: Das Leben ist zu kurz um über die Gefühle anderer bloß nachzudenken. Man muss über seine Gefühle sprechend, und zwar früh genug, bevor es zu spät ist. Und es gibt eine Liebe, die einfach unzerstörbar ist: Die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Aus Lucinda Rileys Vergangenheit

Von: Mikka Liest Datum: 26.04.2016

mikkaliest.blogspot.de

Zwei Dinge vorneweg:

Erstens, ich habe die ersten Kapitel des Buches auf deutsch gelesen, bin danach aber auf das ungekürzte englische Hörbuch umgestiegen. Dennoch denke ich, dass ich anhand der auf deutsch gelesen Kapitel sagen kann, dass die Übersetzung sehr gut gelungen ist und sich sehr ansprechend liest.

Zweitens, ich war der Meinung, bei "Der Engelsbaum" handle es sich um ein aktuelles Buch der Autorin, und ich war überrascht, als ich feststellte, dass das Buch eigentlich schon vor 20 Jahren unter einem anderen Titel und einem Künstlernamen erschienen ist!

Ich habe erst vor kurzem eines der neueren Bücher von Lucinda Riley gelesen, und ich habe tatsächlich den Eindruck, dass man da einen Unterschied bemerkt: zwar ist auch "Der Engelsbaum" eine komplexe, verschachtelte Geschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und sich dem Leser nur in kleinen Puzzleteilchen enthüllt, aber die Charaktere zeigen in meinen Augen weniger Tiefe. Auch der Schreibstil hat meiner Meinung nach nicht die gleiche detailverliebte Lebendigkeit, nicht ganz die mühelose Sogkraft. Besonders die Dialoge fand ich öfter ein wenig hölzern.

Dazu muss ich aber sagen, dass das Jammern auf hohem Niveau ist: wäre es kein Buch von Lucinda Riley, hätte ich nicht solch hohe Erwartungen zur Lektüre mitgebracht! Die Geschichte hat durchaus ihre glanzvollen Momente, ihre originellen Einfälle... Ich fand sie auch überwiegend unterhaltsam und spannend zu lesen, mit nur gelegentlichen Längen. Der Schreibstil ist beileibe nicht schlecht, nur eben meines Erachtens nicht ganz auf dem Niveau, das Lucinda Riley in ihren neueren Werken vorlegt.

Mein größtes Problem waren allerdings die Protagonistinnen: im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die es mir zunehmend schwer machten, sie zu verstehen - Greta und ihre Tochter Cesca. Greta trifft fatale Entscheidungen, verstrickt sich in Lügen oder benimmt sich einfach selbstsüchtig, und das wuchert nicht nur in ihrem Leben wie ein Krebsgeschwür, sondern setzt sich auch fort ihm Leben ihrer Tochter.

Das fand ich durchaus interessant und auf traurige Art auch realistisch. Beide Frauen sind im Grunde Opfer unglücklicher Umstände, und dazu kommt noch die gravierende psychische Erkrankung einer der beiden. Dennoch fiel es mir wirklich schwer, sie zu mögen und mit ihnen mitzufühlen, und ich habe mir oft gewünscht, dass sie endlich die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen.

Das lag zum Teil auch an der Art und Weise, wie sie David behandeln, den Ruhepol in ihrem Leben - David, der über mehrere Jahrzehnte (!!) alles für Greta und Cesca tut, ohne dass er viel von ihnen zurückbekommt. Er ist immer da, wenn sie ihn brauchen, er lässt alles stehen und liegen, wenn sie mit den Fingern schnippen, während sein eigenes Leben in einer Art Limbo verharrt. Das wirkte auf mich eher krankhaft als romantisch!

Überhaupt sind die meisten Liebesbeziehungen in diesem Buch in meinen Augen ungesund - zum Teil obsessiv, zum Teil reine Zweckgemeinschaften, und in einem Fall wird eigentlich nur aus Rache geheiratet. Die Ausnahme von all dem ist Ava, die dritte Generation: die Tochter von Cesca beziehungsweise Enkelin von Greta. Sie steht mit beiden Beinen auf dem Boden und hat auch als einzige der drei Frauen eine liebevolle, gesunde Beziehung.

Aber wie schon gesagt: trotz allem fand ich die Geschichte unterhaltsam und spannend, auch wenn ich mich den Charakteren wenig verbunden fühlte.

Fazit:
1995 erschien "Der Engelsbaum" in der englischen Erstausgabe - unter dem Titel "Not Quite an Angel" und dem Künstlernamen Lucinda Edmonds. Vergleicht man das Buch mit den neueren Werken der Autorin, sieht man in meinen Augen, dass sich ihr Stil in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert hat!

Ich hatte deutliche Schwierigkeiten mit den zwei Frauen, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen, fand das Buch im Ganzen aber dennoch lohnend und unterhaltsam.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin