Der Fotograf von Auschwitz

Das Leben des Wilhelm Brasse

Ab 13 Jahren
(7)
eBook epub
9,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 12,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Das erschütternde Dokument eines Zeitzeugen

Als Wilhelm Brasse (1917-2012) mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert wird, ahnt er nicht, dass er als gelernter Fotograf zum Dokumentarist des Grauens wird. Seine Aufgabe ist es, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden. Menschen, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden und denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schreibt sein Leben für Jugendliche auf. Ein erschütterndes Dokument – wider das Vergessen.

Mit Originalfotos aus dem Museum Auschwitz.

"Wilhelm Brasse tat das, was ein Fotograf mit Seele tun musste, er zeigte das, was in Auschwitz geschah."


eBook epub (epub)
Mit s/w Fotos
ISBN: 978-3-641-14073-1
Erschienen am  12. Januar 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Fotograf von Auschwitz

Von: Eva Maria Kohl aus Berlin

05.06.2019

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Die Nazis waren für mich immer die Bösen. Was das Buch von Reiner Engelmann besonders macht: Er zeigt uns nüchtern und klar Grautöne auf.

Lesen Sie weiter

Der Fotograf von Auschwitz - erschreckend, grausig, unendlich traurig

Von: smooneliest

22.01.2019

- Das Leben des Wilhelm Brasse - von Reiner Engelmann cbt 2018, 192 Seiten Ein schmales Buch mit schrecklichem Inhalt und unvorstellbarem Leid. Es basiert auf Interviews mit Wilhelm Brasse, der durch reines Glück 5 Jahre Auschwitz überlebt hat. Es sind Fotos enthalten und insgesamt recht sachlich geschrieben, die Vorgänge und Methoden werden beschrieben, sodass man es vor Augen sieht, was da Unvorstellbares passiert ist. Schon allein die Vorstellung bringt mich zum Weinen. Am Ende des Buches finden sich auch Fotos der Befehlshaber, Ärzte und so weiter, junge, z.T. attraktive Menschen, die zu solchen Scheußlichkeiten imstande sind. Unbegreiflich! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, ich finde, jeder sollte es lesen. Klar, man weiß schon so, was da passiert ist, aber hier in diesem Buch ist es richtig Realität. Diesem Mann ist das wirklich geschehen, die Fotos der Menschen ... Einfach erschütternd und aufrüttelnd. Mehr kann ich gar nicht dazu schreiben. Lest es! Ich finde, ab Klasse 9 oder 10 sollte es in den Geschichtsunterricht mit hinein. Einem 14jährigen würde ich es vielleicht noch nicht zumuten wollen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und Bücher zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen.

Zur AUTORENSEITE

Events

24. Okt. 2019

Lesung

19:00 Uhr | Bad Kreuznach | Lesungen
Reiner Engelmann
"Alodia, du bist jetzt Alice!"

24. Nov. 2019

Lesung

17:00 Uhr | Wolfsheim | Lesungen
Reiner Engelmann
Der Buchhalter von Auschwitz

Pressestimmen

"Er [Reiner Engelmann] schreibt über diesen Augenzeugen, der uns zu Augenzeugen macht, ohne jeden Pathos und in klaren Sätzen"

RBB Stilbruch (22. Januar 2015)

"Engelmann erzählt so deutlich wie nötig und so zurückhaltend wie möglich."

FAZ (07. März 2015)

"Eine wichtige Dokumentation mit Auftrag. Nie wieder."

NZZ am Sonntag, Christine Knödler (28. Juni 2015)

»Eindrücklicher als jedes Geschichtsbuch!«

Rotenburg-Bebraer Allgemeine (25. Juli 2018)

"Eine große Autorenleistung, die einen Menschen in den Vordergrund stellt, der sich dort nie gesehen hat."

Astrolibrium (19. Dezember 2014)

"Jedes Bild ist ein Zeitdokument."

Volksstimme (24. Januar 2015)

"Engelmann findet auf angenehm zurückhaltende Weise immer den richtigen Ton für die mörderischen Geschehnisse."

choices (29. Januar 2015)

Weitere E-Books des Autors