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Der Fünf-Minuten-Killer Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15269-7

Erschienen: 14.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Für jeden Detective ist es ein Albtraum: Die Begegnung mit den Angehörigen von Mordopfern, die tief erschüttert nur noch einen Wunsch haben. Fünf Minuten alleine mit dem Täter, fünf Minuten, um sich zu rächen. Der Polizist Theo Tate kann ein Lied davon singen, denn seine Heimatstadt Christchurch ist in den letzten Jahren von mehreren brutalen Verbrechensserien heimgesucht worden. Und jetzt ist es wieder soweit. Ein perfider Mörder terrorisiert die Stadt. Er wird bekannt als der Fünf-Minuten-Killer, denn er gibt den Hinterbliebenen von Gewaltopfern eben jene fünf Minuten der Rache: Ob sie wollen oder nicht ....

Weitere Infos zu Paul Cleave und seinen Thrillern

»Überwältigend perfide und von böser Eleganz: Nichts für Zartbesaitete!«

Michael Robotham

ALLE THRILLER VON PAUL CLEAVE IM ÜBERBLICK

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Paul Cleave (Autor)

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

www.paulcleave.co.nz/de

»Überwältigend perfide und von böser Eleganz: Nichts für Zartbesaitete!«

Michael Robotham

»Als ob die Coen Brothers Breaking Bad neu verfilmen würden!«

Kirkus Reviews

"Origineller Selbstjustiz-Thriller."

dpa (07.07.2015)

Aus dem Englischen von Frank Dabrock
Originaltitel: Five Minutes Alone
Originalverlag: Atria Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15269-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.04.2015

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ein spannender Thriller, der Paul Cleave Fans "nach Hause bringt"

Von: lottasbuecher Datum: 05.05.2015

www.lottasbuecher.de

Paul Cleave: Der 5 Minuten Killer
Heyne | 608 Seiten | Erscheinungsjahr: 2015 | Originaltitel: 5 Minutes Alone

ZITATE
* Ich ziehe die Schultern hoch, versuche, sie zu lockern. Es knackt. Zurzeit knackt immer irgendwas. »Um mir zu sagen, dass ich mir ein schönes Wochenende machen soll.«
»Versuch’s noch mal«, sagt sie.
»Um mir zu sagen, dass du mich in dreißig Minuten abholst.«
»Knapp daneben«, sagt sie. »Ersetz dreißig durch zwanzig, dann hast du’s. Wir gehören zum Team.«
»Zu welchem Team?«, frage ich.
»Zum Selbstmord-Team.«
»Bringen wir uns heute um?«
Sie lacht. »Bringen wir uns nicht tagtäglich im Dienst der Stadt um?«
»Allerdings.«

* In den letzten paar Jahren gab es in der Stadt den Schlächter von Christchurch, den Friedhofsmörder, den Sensenmann und Melissa X. Allesamt Psychopathen, echte Killer. Der Fünf-Minuten-Mann hingegen ist ein Superheld. Die Menschen lieben Superhelden. Früher, als er noch etwas empfand, liebte er sie auch.

+ EINSTIEG
Kelly Summers ist eine Frau, die vor einiger Zeit vergewaltigt und übel zugerichtet wurde. Ihr Peiniger wurde ins Gefängnis gesperrt, doch seit diesem Moment lebt sie in der Angst, dass er zurück kommen könnte. Ihr ganzes Handeln konzentriert sich darauf vorsichtig zu sein. Und das obwohl Kelly glaubt, dass "der Cowboy", so nennt sie ihn, noch hinter Gittern sitzt. Ein unglaublich spannender und vielversprechender Anfang, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

+ SCHREIBSTIL
Muss ich dazu noch etwas sagen? Wer mich kennt, der weiß, dass ich Paul Cleave einfach liebe. Ich liebe seinen Schreibstil und ich liebe die Art und Weise wie er seine Ideen in den Büchern umsetzt. Außerdem finde ich es sehr gut, dass es diese Konstante ist, dass es immer einen Ich-Erzähler, meist einer der Ermittler, und einen auktorialen Erzähler, meist der Täter, gibt. Auch in diesem Buch findet man dieses Schema wieder. Hier haben wir Theodore Tate als Ich-Erzähler und den 5 Minuten Killer als auktorialen Erzähler. Beide Sichtweisen sind sehr realistisch und nah geschrieben. Mich kann Paul Cleave jedes Mal aufs Neue überzeugen.

+ CHARAKTERE
Die Charaktere in diesem Buch sind etwas ganz Besonderes und ich kann eigentlich gar nicht so viel darüber verraten. Natürlich trifft man wieder auf alte Bekannte, wie eben Theodore Tate, Schroder und seit kurzem auch Kent. Wenn man wieder zu diesen Personen zurückkehrt, nachdem ein Fall (ein anderes Buch) beendet war und dann sieht, was dieser Fall oder die Umstände aus ihnen gemacht haben, dann ist das wirklich als würde man alte Bekannte wieder sehen. Nur, dass bei diesen hier irgendwas immer schief läuft.

+ SETTING
Ich liebe Christchurch. Ich habe zwar keine Ahnung von dem tatsächlichen Aussehen dieser Stadt, oder auch nur davon wie groß die Stadt ist, aber es ist das Feeling, was in den Büchern vermittelt wird. Die Leute kennen sich und die Leute versuchen sich gegenseitig zu beschützen, also wenn sie nicht gerade selber von irgendeinem Killer überfallen werden oder selber der Killer sind. Nun mein Wunschwohnort wäre es nicht, aber ich freue mich immer wieder darauf in den Büchern nach Christchurch zurück zu kehren.

+ VERLAUF
Wer, so wie ich, schon viele viele Paul Cleave Bücher gelesen hat, der weiß relativ schnell, was in diesem Buch gespielt wird. Es war aufregend, weil es etwas ganz Neues war, eine neue Konstellation und eine neue Herausforderung, aber ich muss zugeben, dass es nicht ganz so spannend war. Ich fand das Buch sehr interessant, vor allem natürlich wieder aufgrund der Charaktere, aber die absolute kribbelnde Spannung und die Unvorhersehbarkeiten, die haben mir irgendwie ein wenig gefehlt. Trotzdem hat mir der Verlauf gut gefallen, vor allem zum Ende hin.

+ ENDE
Puh, dieses Ende. Also wirklich. Ich weiß nicht was ich dazu noch sagen soll. Das war wirklich spannend. Ich wusste nicht, was da jetzt passieren wird und wie es enden wird. Ich hatte teilweise richtig ein bisschen Angst um meine Protagonisten. Aber ich fand vor allem die Moral, die sich aus den letzten Handlungen des 5 Minuten Killer ziehen lässt ziemlich gut. Auch im Bezug auf die Gefühl des 5 Minuten Killers. Spannend, Spannend.

FAZIT: Note 1-
Ich vergebe für dieses Buch eine eins mit einem Minus, weil das Buch wirklich absolut meine Erwartungen übertroffen hat, mir aber der Verlauf ein kleines wenig zu unspannend war. Das fällt aber nicht so ins Gewicht, dass ich eine zwei geben würde. Dafür war die Idee und die Umsetzung und alles einfach viel zu gut. Es war toll alte Bekannte wieder zu treffen und sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Ich hoffe und bange, dass es weitergehen wird. Es darf jetzt hier nicht enden.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Der 5-Minuten Killer

Von: Heidi vom Lande Datum: 01.07.2016

www.heidivomlande.de

Der Inhalt
Der Polizist Theodore Tate versucht zusammen mit seiner Frau Bridget über den Tod ihrer Tochter Emily hinwegzukommen, die Opfer eines Killers wurde. Doch die grausame Realität läst ihm keine Atempause. Dwight Smith, ein brutaler Gewalttäter, der gerade aus dem Knast gekommen ist, findet ein schlimmes Ende. Sein verstümmelter Leichnam wird neben einer Eisenbahnstrecke gefunden. Hat sich der Gewalttäter etwa selbst gerichtet? Tate und seine neue Kollegin Rebecca Kent zweifeln an dem angeblichen Selbstmord. Und sie sollen recht behalten, denn schon kurz danach wird Christchurch von einem unheimlichen Serienmörder heimgesucht. Ein Mann, der sich auf entlassene Killer und Gewaltverbrecher spezialisiert und sich selbst der 5-Minuten Killer nennt. Sein Prinzip: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wie das geht? Er gewährt den Angehörigen der Opfer fünf Minuten, in denen sie mit den Verbrechern machen können, was sie möchten. Da können fünf Minuten schon einmal zu einem sehr langen Albtraum werden.

Fazit
Sehr gut vorstellen kann ich mir die Gedanken und Gelüste von Opfern und deren Angehörigen, einmal dem Täter gegenüber zu stehen und ihn mehrere Minuten lang zu quälen. Ihn spüren zu lassen, wie es ist, Angst und schlaflose Nächte zu haben und das Leben hinterher nicht mehr in den Griff zu bekommen. Darum war ich sehr gespannt auf den Krimi von Paul Cleave, in dem es um Selbstjustiz geht. Der Killer, hinter dem Tate und Rebecca in Christchurch hinterher sind, will auch nur eines: nämlich Gerechtigkeit und Selbstjustiz.

Zu Beginn der Story fand ich die Einleitung um den Fall von Kelly Summers emotional sehr eindrucksvoll geschildert und auch um die Versuchung, die der 5-Minuten Mann ihr bietet. Der Ausdruck von Kelly in ihren Augen, als sie in die Zukunft blickt. Sie sich vorstellt, was sie einem Menschen antun kann, wenn da noch so viel Wut vorhanden ist. Vor allen Dingen, wenn dieser Mensch ihr vor langer Zeit und jetzt erneut sehr weh getan hat. Was sie sieht, gefällt ihr. Zukünftig keine Angst mehr haben zu müssen, dass Dwight Smith erneut nur ins Gefängnis und irgendwann wieder frei kommt. Das die ganze Panik von vorne anfängt, sie wieder nicht schlafen kann und immer nur davon träumt, was er ihr angetan hat. Das würde mit diesen fünf Minuten, die ihr der Mann schenken will, einfach mal vorbei sein.

An dieser Stelle im Buch, auf Seite 74, erfährt der Leser bereits, dass es sich bei dem unheimlichen Serienmörder, der für Vergeltung sorgt, um einen Polizisten handelt. Die beiden ermittelnden Beamten erkennen schnell das Muster des 5-Minuten Mannes und so steht bereits in der Mitte des Buches fest, wer der Täter ist und ab dem Zeitpunkt war der weitere Verlauf für mich eher unspannend. Viel Stoff wurde im Rest des Thrillers in die Länge gezogen, war vorhersehbar und langweilig. Sehr schade, denn zu Beginn war der Thrill sehr hoch und hätte weiter gehalten werden sollen. Dann wäre es ein gutes Buch gewesen, so aber kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben. Eure HeidivomLande

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