Der Funke des Lebens

Roman. New-York-Times-Bestseller Nr.1

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Zwei Väter, zwei Töchter und die Frage nach dem Wert des Lebens

An einem warmen Herbsttag wird der Polizeiunterhändler Hugh McElroy zu einer Frauenklinik in Jackson, Mississippi, gerufen. Ein verzweifelter Schütze war in die Klinik eingedrungen, hatte das Feuer eröffnet und die Anwesenden als Geiseln genommen. Als McElroy im Begriff ist, mit dem Geiselnehmer zu verhandeln, kommt auf seinem Handy eine schockierende Nachricht an: Seine 15-jährige Tochter Wren befindet sich in der Klinik. McElroy setzt alles daran, Wren und die anderen Geiseln zu befreien - Frauen in Not, engagierte Ärzte und Krankenschwestern, bedroht von einem fanatischen Abtreibungsgegner, selbst Vater einer Tochter im Teenageralter, der Amok läuft, um sich Gehör zu verschaffen ...

Jodi Picoult, eine der furchtlosesten Schriftstellerinnen unserer Zeit, befasst sich in diesem packenden Roman mit einem komplexen Thema: Wie können wir das Selbstbestimmungsrecht von Frauen mit dem Schutz des ungeborenen Lebens in Einklang bringen? Was bedeutet es, gute Eltern zu sein? Der Funke des Lebens wird Diskussionen anregen und für Verständnis werben in einer erhitzten Debatte.

»In Jodi Picoults neuem Roman ist der Blick zurück besonders faszinierend. Sehr lesenswert.«

Ruhr Nachrichten (20. Mai 2020)

Aus dem Englischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: A Spark of Light
Originalverlag: Ballantine, Oktober 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21485-2
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Drahtseilakt zwischen Gefühlt

Von: Nessi

24.05.2020

„Der Funke des Lebens“ war für mich das erste Buch der Autorin Jodi Picoult. Aus den verschiedensten Perspektiven spricht sie die heikle Thematik der Abtreibung an, indem sie ohne eigene Wertung sämtliche Meinungen oder Konflikte zwischen Glaube und Logik durch ihre Figuren ausdrückt. Diese traten leider zu Beginn des Romans so gehäuft auf, dass es dem Leser nicht leichtfällt, alle Personen und Lebensgeschichten auseinanderzuhalten. Die enorme Tiefe und Vielschichtigkeit der Charaktere war dabei eher ein Hindernis als eine Stütze, da bereits im ersten Kapitel alle Figuren eingeführt und mit zahlreichen vergangenen und aktuellen Details versehen werden. Mit einem enormen Fingerspitzengefühl schafft es Picoult, das Thema Abtreibung vollständig zu beleuchten und so gut wie jede Perspektive verständlich zu machen. Trotzdem stehen die Figuren und ihre Lebensgeschichten im Vordergrund, welche sie auf die eine oder andere Weise zum Zeitpunkt des Geschehens in die Klinik geführt haben. Interessant sind dabei auch die völlig verschiedenen Altersgruppen der Protagonisten. Inhaltlich ist „Der Funke des Lebens“ ein vielseitiger Roman über Liebe, Schmerz, Leid und den Glauben an das Leben. Gleich zwei Vater-Tochter-Beziehungen stehen im Mittelpunkt der dramatischen Ereignisse, welche Gemeinsamkeiten, aber auch große Unterschiede aufweisen. Jedoch hat mich der Handlungsaufbau vor ein schwerwiegendes Problem gestellt: Die Geschehnisse rund um die Frauenklinik werden rückwirkend erzählt, also mit der Auflösung des Konfliktes vor Ort beginnend. Zwar war es interessant, die bewegenden Geschichten der Figuren und schließlich im Epilog noch kleinere Showdowns zu erleben, jedoch hat die Erzählweise für mich jegliche Spannung aus dem Handlungsaufbau genommen.

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Großartiger Roman!

Von: Recensio Online

12.05.2020

Wer, wenn nicht Jodi Picoult, ist dazu prädestiniert, ein solch sensibles Thema in einem Roman zu verarbeiten? Ihr gelingt es bei jedem Thema, über das sie schreibt, dem Leser das Urteilen selber zu überlassen. Nie repräsentiert sie nur eine Meinung, sondern gibt immer genug Stoff, sich selbst Gedanken zu machen und die Situation zu bewerten. „Was aus einem Blickwinkel wie Gewalt aussah, sah aus einem anderen wie Gnade aus.“ (Zitat) Und genau aus diesem Grund schafft sie es, die Protagonisten so komplex zu gestalten. Während der Geiselnahme in der Frauenklinik, in der sowohl Abtreibungen vorgenommen werden als auch zu Empfängnisverhütung beraten wird, lernen wir die Frauen und ihre Beweggründe kennen. Sie alle hier vorzustellen, würde den Rahmen sprengen. Aber um es in Jodi Picoults Worten zu sagen: „Wo wir die Linie ziehen, verändert sich – nicht nur jene zwischen denen, die Gegner, und jenen, die Befürworter eines Schwangerschaftsabbruchs sind, sondern auch die jeder einzelnen Frau, abhängig von ihren Lebensumständen.“ (Zitat) Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte mit. Abtreibungsgegner und -befürworter kommen hier gleichermaßen zu Wort. Man neigt dazu, vorschnell über die Frauen zu urteilen. Doch je besser man sie kennen lernt, ihre Beweggründe und ihr Leben, desto besser versteht man sie. Dazu sei gesagt, dass die Abtreibungsgesetze in den USA gänzlich anders geregelt sind als hier in Deutschland. Das beginnt schon damit, dass jeder Staat sein eigenes Alter setzt, bis zu dem ein Fötus abgetrieben werden kann. Auch die soziale Absicherung ist in den Staaten eine ganz andere als hier – nämlich kaum vorhanden. Außerdem steht Empfängnisverhütung aus religiösen Gründen nicht urteilsfrei zur Verfügung – so dass es überdurchschnittlich oft zu Abtreibungen kommt. „Gesetze sind schwarz und weiß. Das Leben von Frauen besteht aus tausend Grautönen.“ (Zitat) Wieder einmal besticht der Roman von Jodi Picoult durch lückenlose Recherche und spannende Aufarbeitung des Themas. Informativ, aber auch schockierend bringt sie dem Leser beide Seiten einer Medaille zur Beurteilung und überlässt es ihm, die Figuren positiv oder negativ zu empfinden. Einziger Kritikpunkt ist für mich die Erzählweise – die mochte ich persönlich einfach nicht, bringt die Story aber voran, und es ist nachvollziehbar, weshalb sie keine zeitlich chronologische Erzählung gewählt hat. Die Geschichte wird rückwärts erzählt – vom Zeitpunkt der Geiselnahme als Startpunkt bis zur Öffnung der Klink am Morgen am Ende. Persönliches Fazit: Jodi Picoult bringt die eigenen Glaubenssätze ins Wanken und regt zum Nachdenken an. Ihr ist wieder einmal ein Drama gelungen, welches Diskussionen entfachen und die Gemüter erhitzen wird.

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Vita

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Für starke Nerven. Der neue Roman der amerikanischen Besteller-Autorin handelt vom Wert des Lebens - auch von dem des ungeborenen.«

GALA (30. April 2020)

»Die aufgeladene Abtreibungsdebatte als Thriller: Bei Erfolgsautorin Picoult, die gern Aktuelles anpackt, funktioniert das.«

HÖRZU (18. Mai 2020)

»Spannungsgeladen«

LISA (29. April 2020)

»Thriller um ein komplexes Thema!«

SUPERillu (29. April 2020)