Der Funke des Lebens

Roman. New-York-Times-Bestseller Nr.1

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Zwei Väter, zwei Töchter und die Frage nach dem Wert des Lebens

Polizeiunterhändler Hugh McElroy wird zu einer Frauenklinik in Jackson, Mississippi, gerufen. Ein Schütze war in die Klinik eingedrungen, hatte das Feuer eröffnet und die Anwesenden als Geiseln genommen. Als McElroy im Begriff ist, mit dem Geiselnehmer zu verhandeln, erhält er eine schockierende Nachricht: Seine 15-jährige Tochter Wren befindet sich in der Klinik. McElroy setzt alles daran, Wren und die anderen Geiseln aus der Gewalt des fanatischen Abtreibungsgegners zu befreien - doch der ist selbst Vater einer Teenagerin.

Jodi Picoult, eine der furchtlosesten Schriftstellerinnen unserer Zeit, greift das Thema einer hitzigen Debatte auf: Wie können wir das Selbstbestimmungsrecht von Frauen mit dem Schutz des ungeborenen Lebens in Einklang bringen?

»In Jodi Picoults neuem Roman ist der Blick zurück besonders faszinierend. Sehr lesenswert.«

Ruhr Nachrichten (20. Mai 2020)

Aus dem Englischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: A Spark of Light
Originalverlag: Ballantine, Oktober 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21485-2
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Einladung zum Perspektivwechsel

Von: Katharina

19.07.2020

Eine Frauenklinik in Jackson, Mississippi, USA: Als der Gynäkologe Dr. Louie Ward an diesem Tag die Klinik und mit ihr seinen Arbeitsplatz betritt, ahnt er noch nicht, dass wenige Stunden später ein Kugelhagel auf ihn, seine Mitarbeiterinnen und Patientinnen niedergehen wird. Als der Arzt sich draußen vor der Klinik an den lautstark demonstrierenden Abtreibungsgegnern und selbsternannten Lebensschützern vorbei stiehlt, weiß er noch nicht, dass der spätere Amokläufer George Goddard bereits auf dem Weg zu ihm ist. Auch als Dr. Ward die erste Abtreibung an diesem Morgen vornimmt, rechnet er nicht damit, an diesem Nachmittag eine Geisel zu sein. Jodi Picoult erzählt in „Der Funke des Lebens“ einfühlsam die Geschichten der Frauen und des Arztes, die sich am Tag das Anschlags in der Frauenklinik befanden. Aus verschiedenen Perspektiven zeigt uns die Autorin ihre Beweggründe und Gedanken, die sie an jenem verhängnisvollen Tag in die Klinik führten. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen dabei die 15-jährige Wren und ihr Vater Hugh McElroy. Wren ist ohne Wissen ihres Vaters in der Frauenklinik, als die ersten Schüsse fallen. Hugh McElroy dagegen obliegt als Unterhändler der Polizei Jackson die Verantwortung, mit dem Geiselnehmer zu verhandeln. Als er schließlich herausfindet, dass seine Tochter eine der Geiseln ist, stellt sich ihm nur eine Frage: Wie kann er Wren retten? Empathisch und differenziert greift Jodi Picoult in diesem Roman mit der Frage nach der Zulässigkeit von Schwangerschaftsabbrüchen ein Thema auf, das an gesellschaftlicher Aktualität und Zündstoff nichts eingebüßt hat. Ausgewogen werden die Argumente beider Seiten aufgegriffen; Sowohl Abtreibungsgegner als auch Abtreibungsbefürworter und betroffene Frauen werden hier gehört. Mir hat es sehr gefallen, mich in die verschiedenen Sichtweisen vorurteilsfrei hineinversetzen zu können. Dabei hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, die Autorin wolle mir eine bestimmte Meinung „aufdrücken“, sondern sie hat vielmehr wertvolle Impulse zum eigenen Nachdenken gegeben. Besonders spannend (und schockierend zugleich) fand ich persönlich die Einblicke in die amerikanische Abtreibungspolitik und die damit einhergehenden rechtlichen Beschränkungen, denen sich schwangere Frauen und Mädchen im Falle einer ungewollten Schwangerschaft ausgesetzt sehen. Jodi Picoult hat hier eine beeindruckende Recherche-Arbeit geleistet und fasst in einem kleinen Sachtext am Ende des Buches gut verständlich und übersichtlich noch einmal die aktuellen Rechtsentwicklungen zur Legalität von Abtreibungen in den USA zusammen. Diesen Text empfand ich als sinnvolle Ergänzung, der es mir ermöglichte, den soeben gelesenen Roman in einen größeren Kontext einzuordnen. Für diejenigen, die sich vertieft für das Thema interessieren, hält die Autorin am Schluss noch zahlreiche weiterführende Quellen bereit. Die Geschichte selbst wird aus den vielen verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Protagonistinnen und Protagonisten erzählt, die sich Stück für Stück wie Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Dadurch lernt man jeden der individuellen und vielschichtigen Charaktere kennen und erfährt nach und nach, welche Schicksale sie in die Frauenklinik geführt haben. Leider sind diese Hintergründe der Charaktere auch das einzige, was man aus dem fortschreitenden Leseprozess noch mitnehmen kann. Wie meine ich das? Nun, Jodi Picoult erzählt das Geschehen rückwärts. Sie beginnt um 17 Uhr und wirft die Lesenden mitten rein ins Geschehen. Man ist sofort mittendrin im Amoklauf; weiß, wer gestorben ist und wer überlebt. Anschließend begibt sich die Autorin mit jedem Kapitel eine Stunde in der Zeit zurück (16 Uhr, 15 Uhr bis 8 Uhr morgens). Zweifelsohne ist dieses Stilmittel mal etwas „neues“. Nichtsdestotrotz war bereits nach dem nach dem ersten Kapitel so ziemlich jede Spannung raus und ich las einfach nur aus Interesse an dem generellen Thema weiter. Ich konnte mit den Charakteren nicht mehr mitfiebern;

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Interessant

Von: steffi17881

10.06.2020

Dieses Buch hat mich echt aus den Socken gehauen, weil ich nicht erwartet habe das es mich so beschäftigen würde. Für jemanden der selber seit Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch hat ist es natürlich schwierig sich in jemanden hineinzuversetzen der sein Kind abtreibt. Ich jedoch muss sagen dieses Buch ist so gut geschrieben, dass ich es absolut nachvollziehen kann und es für mich unbegreiflich ist was es dazu für Regelungen in den USA gibt. Auf der anderen Seite die Geschichte der beiden Väter zu lesen, die genau diese Gegensätze darstellen, war unheimlich spannend und packend. Der perfekte Roman, weil er unterhält und gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

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Vita

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Für starke Nerven. Der neue Roman der amerikanischen Besteller-Autorin handelt vom Wert des Lebens - auch von dem des ungeborenen.«

GALA (30. April 2020)

»Ein packender Roman über Selbstbestimmung.«

Jolie (02. April 2020)

»Die aufgeladene Abtreibungsdebatte als Thriller: Bei Erfolgsautorin Picoult, die gern Aktuelles anpackt, funktioniert das.«

HÖRZU (18. Mai 2020)

»Ein Krimi, der zum Nachdenken anregt und um Verständnis wirbt. Und der die Lösung des Geiseldramas bis zur letzten Seite offen hält. Für alle, die Hochspannung mit einem authentischen gesellschaftlichen Hintergrund verbinden möchten. Die Handlung lässt keinen kalt!«

Evangelisches Literaturportal e.V. (01. Juni 2020)

»Jodi Picoult befasst sich in diesem packenden Roman mit einem komplexen Thema«

Fränkische Nachrichten (03. August 2020)

»Spannungsgeladen«

LISA (29. April 2020)

»Thriller um ein komplexes Thema!«

SUPERillu (29. April 2020)

»Ein hochaktuelles Werk, das brillant geschrieben ist.«

Eschborner Stadtmagazin (13. August 2020)

»Ein Krimi, der zum Nachdenken anregt und um Verständnis wirbt. Und der die Lösung des Geiseldramas bis zur letzten Seite offen hält. Für alle, die Hochspannung mit einem authentischen gesellschaftlichen Hintergrund verbinden möchten. Die Handlung lässt keinen kalt.«

Evangelisches Literaturportal e. V. (01. Juni 2020)

»Picoult versteht es, dem Leser mit Worten Tränen in die Augen zu treiben.«

Nur für uns (15. April 2020)