Der Heckenritter von Westeros

Das Urteil der Sieben

(6)
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Die Vorgeschichte zu »Das Lied von Eis und Feuer«

Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt?

"Fantastische Handlung satt, jedoch inmitten einer von Verblendung, Verlangen und Vorurteilen erfüllten, mithin absolut realen Welt."

Bild am Sonntag (06. Oktober 2013)

Aus dem Amerikanischen von Andreas Helweg, Joachim Körber
Originaltitel: Hedge Knight/The Sworn Sword/The Mystery Knight
Originalverlag: Tor Books, New York 1998/2004/2010
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-12013-9
Erschienen am  23. September 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Der Heckenritter von Westeros

Leserstimmen

Eine tolle Vorgeschichte für alle Fans!

Von: Die VOR-Leser

17.08.2020

Vorgeschichte zu „Das Lied von Eis und Feuer“ Einem wahren Ritter gilt die Ehre mehr als Geld und Macht. Der Knappe Dunk nimmt das Schwert seines verstorbenen Ritters an, um an einem Turnier teilzunehmen und sich als Ritter zu beweisen. Doch trotz der umfangreichen Lehre seines Herrs hat Sir Duncan noch viel zu lernen, und bei dem Turnier macht er sich nicht nur Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem ausgeprägten Ehrempfinden, doch wird das reichen, um sich in der Welt der Ritter zu etablieren? Der Sammelband besteht aus drei Geschichten, die trotzdem zusammenhängen. Sie spielen zeitversetzt und widmen sich jeweils einem neuen Abenteuer, so erfährt man einiges über Dunks Leben und seine Entwicklung als Ritter und Person. Die Geschichten sind weniger brutal als „Das Lied von Eis und Feuer“ und da sie jeweils nicht allzu lang sind, wird weniger Spannung aufgebaut. Trotzdem wurde mir nie langweilig und die Geschichten haben einfach Spaß gemacht zu lesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, einige sind sehr sympathisch, andere jedoch mag man überhaupt nicht. Einige wenige Charaktere aus „Das Lied von Eis und Feuer“ (z.B. Aemon Targaryen) tauchen auf, sowie bereits bekannte Lieder (z.B. „Der Bär und die Jungfrau Hehr“). Doch sonst hat das Buch kaum was mit dem „Original“ zu tun. Die Geschichte ist komplett anders und Charaktere aus anderen Schichten stehen im Mittelpunkt. Auch drehen sich die Geschichten um andere Adelshäuser, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da man so noch mehr über andere Familien erfährt, die sonst lediglich am Rande erwähnt werden. Außerdem haben sich mir ein paar Fragen beantwortet, die ich mir beim Lesen von „Das Lied von Eis und Feuer“ gestellt habe. George R. R. Martin hat er erneut geschafft, eine wahnsinnig realitätsnahe Welt aufzubauen, die trotz der Fantasy-Aspekte nicht unwirklich wirkt. Man fühlt sich in eine andere, längst vergangene Zeit versetzt und die Geschichten sind trotzdem abwechslungsreich und sehr kreativ gestaltet. Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass man nur wenig über das eigentliche Leben der Heckenritter erfährt. Die Geschichten spielen alle auf eher unbewegten Standorten, ich hätte jedoch eine Geschichte über das Leben unter freiem Himmel und der Suche nach einer neuen Aufgabe sehr viel interessanter gefunden. Alles in allem ist die Vorgeschichte super für alle Fans der „Original“-Saga, da man direkt in die Welt von Westeros gleitet und die Gefühle, die aufgebaut werden, die gleichen sind wie bei „Das Lied von Eis und Feuer“. Mara Frohreich, 17 Jahre

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gelesen: Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben

Von: Aurea

15.11.2016

Nach wie vor herrscht Flaute an Lesematerial in Sachen "Game of Thrones", oder "Song of Ice and Fire", wenn man mal bei der korrekten Version der Buchreihe bleiben will. Das sechste Buch von George R.R. Martin lässt auf sich warten, die siebte Staffel der Serie wurde um ein paar Wochen nach hinten verlegt. Freundlicherweise beendete der Penhaligon Verlag meine Durststrecke und schickte mir "Der Heckenritter von Westeros". Eine Sammlung von drei Kurzgeschichten, die zwar nicht, wie auf dem Cover vollmundig verkündet wird, die direkte Vorgeschichte zum Lied von Eis und Feuer sind, aber dennoch damit verbunden sind. Schauen wir uns das doch mal genauer an. Das steht drin Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga »Das Lied von Eis und Feuer« nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch »Ser Duncan« hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde. Dunk ist ein fähiger Kämpfer mit einem starken Ehrempfinden. Doch wird das reichen, um ihn in den Augen der Welt als wahrer Ritter dastehen zu lassen? Oder ist er nur ein fehlgeleiteter junger Mann, der sich und andere in tödliche Gefahr bringt? Kritik Im Buch stecken insgesamt drei mehr oder weniger kurze Kurzgeschichten. "Der Heckenritter" erzählt von einem Turnier, bei dem Dunk seinen Knappen Ei kennenlernt. Natürlich läuft dieses Turnier alles andere als harmlos ab, denn wann eskalierte ein Turnier in Westeros mal nicht? Eben. "Das verschworene Schwert" schickt Dunk und Ei in einen mittelschweren Konflikt zwischen zwei Häusern, der natürlich gelöst werden muss, möglichst ohne Verluste von Leben. "Der geheimnisvolle Ritter" führt die beiden Hauptfiguren zurück auf ein Turniergelände, wo... ihr habt es erraten, die Dinge nicht so sind, wie sie zunächst scheinen. Die drei Kurzgeschichten veröffentlichte George R.R. Martin (die beiden R stehen übrigens für Raymond Richard) bereits in verschiedenen Anthologien, also Sammlungen von Geschichten. Teilweise wurden diese bisher gar nicht für den deutschen Markt veröffentlicht, andere sind bereits vergriffen. Die Zusammenfassung und Übersetzung in einem Buch ist daher eine tolle Idee. Einzig, wieso auf dem Cover eine römische Eins mit aufgedruckt ist, verwirrt. Denn bisher hat Mister Martin tatsächlich auch nur diese drei Geschichten geschrieben. Laut eigener Aussage plant er zwar weitere Abenteuer für den Heckenritter, ob und wenn ja, wann, diese erscheinen, steht aber in den Sternen. Ansonsten ist die Aufmachung des Covers an die Gestaltung der Hauptreihe, wenn man so sagen kann, angelehnt. Im Regal herrscht also Einheit, nur die Farben unterscheiden sich. Nachdem ich "A Song of Ice and Fire" in Buchform vor knapp sechs Jahren förmlich verschlungen habe (und danach nochmal, weil man ja Dinge eventuell überlesen hat, und dann nochmal, weil man ja Zusammenhänge knüpfen muss, und dann nochmal, weil man nach Indizien für gewisse Theorien gesucht hat... ihr kennt das, oder?), war "Der Heckenritter von Westeros" für mich zunächst Neuland. Ganz einfach, weil ich bisher alles rund um diese Welt auf Englisch konsumiert habe. Ich war also mächtig gespannt, wie sich die deutsche Übersetzung machen würde. Ob ich Probleme mit Ortsnamen bekommen würde? Oder mich fragen würde, um wen zum Teufel es eigentlich gerade geht? Ganz reibungslos lief der Wechsel dann tatsächlich nicht, bei einigen Namen musste ich wirklich kurz überlegen. Das betraf allerdings meist kleinere Häuser oder einzelne Personen. Für die Ortsnamen gibt es vorne und hinten im Buch Karten, damit konnte ich mich orientieren. Und nach knapp der Hälfte der ersten Geschichte merkte ich keinen Unterschied mehr und konnte voll und ganz in Westeros abtauchen. Die Komplexität, die das Lied von Eis und Feuer aufweisen kann, bleibt hier aus. Das erleichtert den Lesefluss enorm, und man muss auch nicht dauernd nachschlagen, mit welcher Figur man es denn nun gerade zu tun hat. Die Geschichten sind kurzweilig und lassen sich flott lesen. Miteinander verknüpft sind sie einerseits durch eine im Hintergrund angelegte, größere Geschichte, andererseits durch kleine Rückverweise auf das, was bisher so geschehen ist. Man könnte sie aber auch gut in einer anderen Reihenfolge lesen, ohne zu viele Verständnisfragen aufzubauen. Dennoch merkt man, dass George R.R. Martin die Welt, die er erschaffen hat, liebt und gerne ergründet. In dieser Hinsicht mag der Hinweis, es handle sich um die Vorgeschichte zum Lied von Eis und Feuer, halbwegs angebracht sein. Aufmerksame Leser des Epos werden in den bisherigen Büchern das eine oder andere Mal auf Dunk und Ei gestossen sein, ansonsten liefern die Kurzgeschichten einen tiefergehenden Einblick in die Geschehnisse. Wer sich also genaueres Wissen über die politische Geschichte von Westeros aneignen will, der wird hier in jedem Fall fündig. Alle anderen bekommen kurzweilige, unterhaltsame Abenteuer eines ungleiches Paares von Heckenritter und Knappe. Da bleiben überraschende Wendungen nicht aus, und es gibt ganz in der Tradition des Hauptwerkes eine oder zwei kurze Einlagen, die etwas unappetitlicher zu lesen sind. Das erreicht aber niemals auch nur angehend die Ausmaße an Brutalität, für die die anderen Bücher berüchtigt sind. Stattdessen, und das überraschte mich persönlich beinahe am meisten, gibt es vermehrt humorvolle Einlagen, die den Geschichten trotz der komplexen Hintergründe ein angenehmes Maß an Leichtigkeit verpassen. Fazit "Der Heckenritter von Westeros" liefert kurzweilige, spannende und teils auch witzige Unterhaltung in Westeros. Fans der Reihe werden zahlreiche Hintergrundinformationen entdecken, die das geschichtliche Wissen um die komplexe Welt von "Game of Thrones" anreichern. Wer aber einfach nur ein paar Rittergeschichten lesen will, der wird hier ebenso fündig. Eine gut gelungene Gratwanderung, die für unterhaltsame Lesestungen sorgen wird. Fakten zum Buch Der Heckenritter von Westeros - Das Urteil der Sieben von George R.R. Martin | Verlag: Penhaligon | erschienen am 23. September 2013 | Übersetzer: Andreas Helweg, Joachim Körber | Softcover | 416 Seiten | 15€

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Vita

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Fans des Genres werden auch dieses Buch lieben."

Stern, (26. September 2013)

"Spannung vom Meister der Fantasy."

TV Movie (11. Oktober 2013)

"Sagenhaft."

GQ „Herbst-Lese – Die schönsten Neuerscheinungen zur Frankfurter Buchmesse“ (02. Oktober 2013)

"Gewohnt hochklassiges Lesevergnügen mit drei in sich abgeschlossenen (aber auf einander aufbauenden) Geschichten über den Heckenritter Duncan und seinen Knappen."

Captain-Fantastic.de (01. Oktober 2013)

"Ritterspektakel mit Fantasy-Überbau. Ein Fest für alle, die sich bis ins rostige Detail an einem Turnier berauschen."

Brigitte (25. September 2013)

"Alle drei Erzählungen stellen ein wunderbares Lesevergnügen dar und können all jenen empfohlen werden, die brillant geschriebene mittelalterliche Fantasy lieben."

phantastiknews Online (01. Oktober 2013)