Der Himmel gehört uns

Roman

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Wenn du glaubst, alles verloren zu haben, bleibt immer noch die Liebe …

Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna, stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird …


Aus dem Englischen von Veronika Dünninger
Originaltitel: We own the Sky
Originalverlag: Trapeze, London 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21553-8
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine emotionale Achterbahnfahrt

Von: EvelynM

06.08.2020

Rob hat in Anna seine Liebe gefunden und ihr Glück wird durch die Geburt ihres Sohnes Jack vervollständigt. Jack ist ein aufgeweckter, liebenswerter Junge, der mit einem Fotoapparat die Welt und das Leben entdeckt. Das kleine, heile Leben der Familie bricht auseinander, als Jack unheilbar an Krebs erkrankt. Wie geht man als Eltern mit so einer Nachricht um? Luke Allnutt beschreibt es sehr lebensnah, gefühlvoll, realistisch und berührend. „Der Himmel gehört uns“ wird aus Sicht von Rob erzählt und somit durchlebt die/der Leser*in die ganze Achterbahnfahrt der Gefühle mit ihm. Bereits zu Anfang des Buches erleben wir Rob in einer absoluten Ausnahmesituation und sein Leid wird spür- und erlebbar. Als rational denkender IT-Spezialist sollte man glauben, dass Rob eher nüchtern und zielgerichtet mit der Erkrankung seines Sohnes umgeht. Doch weit gefehlt: er stürzt sich voller Verzweiflung und Hoffnung auf jede noch so kleine Chance, seinen geliebten Sohn zu retten. Dabei wird er in einen Sog aus Lügen und falsche Versprechungen hineingezogen und findet nicht mehr heraus. Die ganze Wut, Verzweiflung und auch sein Dämmerzustand, den er mit Alkohol und Vernachlässigung seines eigenen Lebens zu überdecken versucht, ist in den Zeilen zu finden. Er klammert sich mit Vehemenz an jeden noch so kleinen Strohhalm und bringt damit seine Ehe ebenso in Gefahr, wie er auch seinen Sohn aus den Augen zu verlieren droht. Anna geht mit der ausweglosen Situation hingegen ruhig und bedächtig um. Die Empfindungen beider Elternteile sind aus dem Buch heraus spürbar. Beide gehen mit der Krebserkrankung ihres geliebten Sohnes Jack anders um – Verständnis konnte ich für beide aufbringen, auch wenn ich emotional schon näher bei Rob war. Ich konnte ihn jedoch nicht vorbehaltlos bei seinen Entscheidungen folgen und hätte ihn gerne mal geschüttelt, damit er wieder auf den Boden zurück findet. Das Ende der Geschichte lässt mich mit der Tragik der Geschehnisse versöhnt zurück und schenkt auch mir als Leserin etwas Hoffnung. Schön finde ich auch, dass der Originaltitel direkt übersetzt wurde, was nicht oft der Fall ist.

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Sehr dramatische Geschichte

Von: JosephinW

05.02.2020

Das Buch ist eine sehr gut geschriebene, aber äußerst dramatische Geschichte. Es geht um eine Krebserkrankung eines Kindes und was das mit einer Familie und dem Umfeld macht. Die Geschichte wirkt sehr authentisch, auch wenn es kein Erfahrungsbericht ist. Sämtliche Gefühle der Protagonisten kann man nachvollziehen und es ist ein wirklich trauriges Buch, auch wenn viele positive Gefühle vermittelt werden. Aber das Thema ist einfach nicht positiv, dass ändert sich auch nicht dadurch, wenn man hoffnungsvoll in die Zukunft schaut. Nachdem ich anfangs nicht ganz warm wurde mit der Erzählweise, änderte es sich dann aber in dem Moment, als die Geschichte von der Gegenwart in die Vergangenheit sprang (aber immer noch im Jetzt erzählt). Von da an war das Buch gut und nachvollziehbar geschrieben und man konnte die Gefühle verstehen. Ich würde das Buch uneingeschränkt empfehlen. Vermutlich werden eher Frauen, als Männer angesprochen, obwohl das Thema völlig geschlechtsneutral ist. Es ist für Leser geeignet, die kein Problem mit dramatischer oder trauriger Literatur haben. Es kann durchaus sein, dass Taschentücher benötigt werden. Ob es für Betroffene oder Angehörige von Betroffenen geeignet ist, um aus der Geschichte Trost und Kraft zu ziehen, kann ich nicht beurteilen, dass muss jeder für sich selbst herausfinden.

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Vita

Luke Allnutt ist in Großbritannien aufgewachsen und arbeitet als Journalist. Der Himmel gehört uns ist sein bewegender Debütroman, der international für Furore sorgte und von der Presse gefeiert wird. Noch vor Erscheinen hat er sich in 30 Länder verkauft. Luke Allnutt lebt mit seiner Frau und den zwei gemeinsamen Söhnen in Prag und schreibt derzeit an seinem nächsten Roman.

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