Der Keller

Thriller

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Hannah und Heiko sind glücklich verheiratet und freuen sich auf ihr erstes Kind. Da erreicht Hannah der Hilferuf ihres Vaters: Ihre Mutter sei depressiv und selbstmordgefährdet, Hannah möge doch bitte kommen. Trotz ihrer Schwangerschaft fliegt sie in die Toskana, wo ihre Eltern ein Ferienhaus besitzen. Im Flugzeug lernt sie einen charmanten Herrn kennen, und da der Flieger erst am späten Abend in Florenz landet, nimmt sie die Einladung des sympathischen Fremden zu einem Abendessen in seinem Palazzo gerne an. Seitdem gibt es von Hannah kein Lebenszeichen mehr. Ihre Familie ist vollkommen verzweifelt, und auch die Polizei ist ratlos. Denn Hannah ist nicht die letzte junge Frau, die in der Toskana spurlos verschwindet.

»Sabine Thieslers Der Keller ist ein höchst spannend erzählter Psychothriller, ein Buch, dessen Titel bereits nichts Gutes ahnen lässt. Und so wird es dann auch kommen …«


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ISBN: 978-3-641-21558-3
Erschienen am  23. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Grandioser Thriller und packender Pageturner!

Von: Fanti2412

05.10.2019

Ausgangspunkt des Thrillers ist die im Klappentext erwähnte Geschichte um Hannah und Heiko. Hannah fliegt trotz Flugangst und Schwangerschaft in die Toskana, weil ihr Vater sie so dringend darum bittet, der depressiven und suizidgefährdeten Mutter beizustehen. Sie riskiert dafür sogar einen Streit mit ihrem Ehemann, der Hannah lieber bei sich in Berlin hätte. Im Flugzeug lernt sie Daniel kennen, der sie aufgrund der späten Ankunftszeit zum Abendessen zu sich nach Hause einlädt, wo sie auch übernachten kann. Daniels Frau Octavia heißt Hannah in ihrem Haus herzlich willkommen, aber Hannah wird ihre Eltern nie erreichen. Nachdem Hannahs Familie sie als vermisst meldet, beginnt die Polizei mehr lustlos zu ermitteln. Es gibt Kompetenzgerangel zwischen der deutschen und der italienischen Polizei und längere Zeit passiert gar nichts. In die Ermittlungen involviert ist auch Commissario Neri, den der Leser schon aus früheren Büchern der Autorin kennt. Er und seine Familie sollen im weiteren Verlauf noch eine größere Rolle spielen. Am Ende des ersten Teils erfährt man, was mit Hannah passiert ist und dann beginnt eine Geschichte, die mich stellenweise wirklich sprachlos gemacht hat. Neben diesem ersten Teil gibt es in diesem Buch noch vier weitere Abschnitte. Der zweite Abschnitt erzählt ausführlich von Daniel und Octavia. Wir erleben die Jugend und den Weg zum erwachsen werden sowie ihr späteres Kennenlernen. In diesem Teil bietet sich eine gute Möglichkeit diese beiden Charaktere kennenzulernen und ihre Entwicklung zu verfolgen, die bemerkenswert ist. Im dritten Teil erleben wir die junge, geschiedene deutsche Malerin Martina, die nach ihrer Scheidung in die Toskana gezogen war und sich dort ein Atelier eingerichtet hat. Im vierten Teil geht es erneut um Daniel und Pia und im letzten Teil erleben wir Gianni, den Sohn von Commissario Neri und seine Verlobte Bernarda, die ihre Hochzeit vorbereiten. Natürlich sind auch Commissario Neri und seine Frau involviert und haben diesmal einen richtig großen Auftritt. Wie bei den Thrillern von Sabine Thiesler gewöhnt, ist man direkt mitten im Geschehen und erlebt Taten und Ermittlungen hautnah mit. Auch diesmal stehen die Ermittlungen nicht so ganz im Vordergrund sondern es geht eher um die Taten und die Motivation dazu. Durch die verschiedenen Handlungsstränge werden viele Dinge erst langsam im Verlauf klar und es baut sich allmählich ein Bild menschlicher Abgründe auf, die schlimmer nicht sein können. Ständig habe ich mich gefragt, was als nächstes passieren könnte und warum niemand etwas bemerkt. Der Thriller ist diesmal etwas blutrünstiger als sonst, es geschehen so einige Morde aber insgesamt wird das alles niveauvoll geschildert. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich dann merklich, so dass sich das Buch zum Pageturner entwickelt hat. Gegen Ende konnte ich es gar nicht mehr weglegen und musste bis zum überraschenden Ende durchlesen. Dieser Thriller hat mich mit seiner hohen Spannung, einer Sogwirkung, die sich schnell entwickelt hat und einem absolut packenden und interessanten Storyverlauf begeistert. Fazit: 5 von 5 Sternen

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Ein wahrer Thriller und Pageturner

Von: Annette Traks

25.09.2019

Die Eltern von Hannah Gassen halten sich für ein paar Monate in ihrem Ferienhaus in der Toskana auf. Doch der Mutter geht es sehr schlecht; daher besteigt die schwangere Tochter trotz ihrer Flugangst in Berlin den Flieger nach Florenz, um ihre Eltern mit einem Besuch zu überraschen. Während des Fluges unterhält sie sich sehr angeregt mit ihrem charmanten Sitznachbarn, der ihr auch hilft, die Angst vorm Fliegen in den Griff zu bekommen. Was die junge Frau nicht weiß: Der Mann sitzt nicht zufällig neben ihr. Nach einer verspäteten Landung gegen Mitternacht in Florenz nimmt sie seine Einladung an, bei ihm und seiner Frau in deren Palazzo zu essen und zu nächtigen. Am nächsten Morgen will sie dann ausgeruht und im Hellen mit einem Mietwagen zu ihren Eltern in die Nähe von Ambra fahren. Ihrem Mann schickt sie noch eine SMS, dass sie gut gelandet ist, dann bricht jeder Kontakt zur Außenwelt ab – Hannah Gassen ist spurlos verschwunden. Während sich das Engagement der deutschen und italienischen Polizei – hier in Person von Commissario Donato Neri – in sehr engen Grenzen hält, verzweifeln die Angehörigen und unternehmen eigene Versuche, die Verschwundene zu finden. Doch ihre Möglichkeiten sind stark eingeschränkt. Als in einem abgelegenen Waldstück in den umbrischen Bergen Leichenteile einer Frau gefunden werden, steht die Identität der Toten bald fest: Hannah Gassen. Doch sie bleibt nicht die einzige Frau, die in der Toskana spurlos verschwindet. Resümee: Die Bände um Commissario Donato Neri aus Ambra fand ich bislang immer sehr spannend, doch dieses Buch übertrifft an Spannung alles bisher Dagewesene. Der Fall der Hannah Gassen wird exemplarisch sehr ausführlich geschildert. Dabei geht die Autorin auch auf die verzweifelte Situation der Angehörigen ein, wenn ein Familienmitglied aus heiterem Himmel spurlos verschwindet, man gar keinen Anhaltspunkt für dessen Verbleib hat und das Engagement der Polizei verschwindend gering ist. Bei den weiteren Fällen stehen Planung, Motiv und Durchführung der Taten sowie die psychische Disposition und Entwicklung der Täter im Vordergrund. Hier gibt es im Laufe der Handlung immer wieder eine Steigerung … auch wenn der Leser sich das jedes Mal kaum noch vorstellen kann. Neris Ermittlungen – sofern man davon reden kann – treten dabei wie meist bei Thieslers Büchern in den Hintergrund. Allerdings gibt es auch in diesem Band eine Entwicklung im Privatleben des Commissario. Mehr noch: Er und seine Familie werden in den Fall hineingezogen, denn sie kommen dem unheimlichen Killer sehr, sehr nahe. Ich gestehe es: An diesem Punkt habe ich es vor Spannung nicht mehr ausgehalten und schon mal einen Blick auf die letzten Seiten geworfen. Sabine Thiesler hat 20 Jahre lang in der Toskana gelebt, kennt die Gegend und Mentalität der Menschen dort hervorragend, was man beim Lesen deutlich merkt: Bei der Beschreibung der Örtlichkeiten hat der Leser stets den Eindruck, sich mittendrin zu befinden, und die Reaktionen der Italiener sind immer authentisch. Interessant ist es auch, wenn deutsches und italienisches Naturell aufeinandertreffen. Fazit: ein wahrer Thriller; ein Pageturner, wie er packender nicht sein kann!

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Vita

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman »Der Kindersammler« stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern »Hexenkind«, »Die Totengräberin«, »Der Menschenräuber«, »Nachtprinzessin«, »Bewusstlos«, »Versunken«, »Und draußen stirbt ein Vogel«, »Nachts in meinem Haus« und zuletzt: »Zeckenbiss«.

Zur AUTORENSEITE

Events

19. Okt. 2019

Stern Crime Talk mit Sabine Thiesler

16:00 - 17:00 Uhr | Frankfurt | Lesungen
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20. Okt. 2019

Lesung mit Sabine Thiesler im Rahmen des Erfurter Krimifestivals

18:00 Uhr | Erfurt | Lesungen
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24. Okt. 2019

Lesung mit Sabine Thiesler

19:30 Uhr | Aventoft | Lesungen
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12. Nov. 2019

Lesung mit Sabine Thiesler

Ostfildern | Lesungen
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13. Nov. 2019

Lesung mit Sabine Thiesler

Donauwörth | Lesungen
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14. Nov. 2019

Lesung mit Sabine Thiesler

19:00 Uhr | Heidenheim | Lesungen
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15. Nov. 2019

Lesung mit Sabine Thiesler im Rahmen der Pforzheimer Kriminacht

20:15 Uhr | Pforzheim | Lesungen
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Pressestimmen

»Sicherlich ist es mitunter die Faszination der Brutalität, die das Buch so extrem spannend macht. Es liegt aber auch am Stil der Autorin …«

Alexandra Paulfranz, Freies Wort (16. Oktober 2019)

»Gruselig!«

Anke Gappel, Meins (02. Oktober 2019)