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Der Marathon-Killer Thriller

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€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-06034-3

Erschienen: 21.12.2010
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MI6-Agent Daniel Marchant läuft das Rennen seines Lebens: Denn wenn einer der Teilnehmer am London Marathon das Tempo verringert, wird eine Bombe hochgehen und mit ihr der US-Botschafter. Die atemberaubende Rettungsaktion gelingt, und Marchant ist der Held des Tages – bis er der Mittäterschaft verdächtigt wird. Beim Versuch, seinen Namen reinzuwaschen, muss er jedoch entdecken, dass die Folgen eines sehr persönlichen Verrats die Sicherheit der ganzen westlichen Hemisphäre gefährden könnten …

Jon Stock (Autor)

Jon Stock studierte Englisch in Cambridge, schrieb nach dem Studium für fast alle renommierten Tageszeitungen Großbritanniens und war Radioredakteur bei der BBC. Seit 1998 ist er beim Daily Telegraph angestellt. Drei Jahre lang war er deren Auslandskorrespondent in Indien; seit seiner Rückkehr nach London ist er fester Mitarbeiter der Telegraph-Wochenendredaktion. Er lebt mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern in Wiltshire.

Aus dem Englischen von Andreas Helweg
Originaltitel: Dead Spy Running
Originalverlag: HarperCollins/ BlueDoor, UK 2009

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-06034-3

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 21.12.2010

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Spionage pur

Von: Jasmin Datum: 08.07.2016

buch-leben.blogspot.de

Ich hatte mal wieder Lust auf einen Spionage-Thriller und da kam mir die Empfehlung einer Teilnehmerin auf einer Lesenacht in Facebook gerade recht. Sie las nämlich gerade "Der Marathon-Killer" von Jon Stock und da wurde ich neugierig.

Das Buch ist bereits Ende 2010 im Blanvalet Verlag erschienen. Es gibt es als ebook für 7,99 € unter anderem direkt auf der Verlagsseite.

Worum geht's?

"MI6-Agent Daniel Marchant läuft das Rennen seines Lebens: Denn wenn einer der Teilnehmer am London Marathon das Tempo verringert, wird eine Bombe hochgehen und mit ihr der US-Botschafter. Die atemberaubende Rettungsaktion gelingt, und Marchant ist der Held des Tages – bis er der Mittäterschaft verdächtigt wird. Beim Versuch, seinen Namen reinzuwaschen, muss er jedoch entdecken, dass die Folgen eines sehr persönlichen Verrats die Sicherheit der ganzen westlichen Hemisphäre gefährden könnten …" (Quelle: Random House)

Weniger Killer, viele Verstrickungen

Ab und an tauche ich wirklich gern in die Welt von MI5, MI6, CIA & Co. ab. Und wer das mag, liegt mit diesem Buch total richtig. Denn weniger als Marathon-Killer-Terrorist stehen für meinen Geschmack die verschiedenen Geheimdienste im Mittelpunkt, die sich anscheinend gar nicht leiden können :) So spionieren sie sich gegenseitig aus und behindern sich, anstatt zusammenzuarbeiten. Es ist ein einziger Machtkampf - ob das in der Realität auch so ist? Ich hoffe nicht...

Die Handlung des Buches spielt in London und in Indien, obwohl der Londoner-Teil nicht gerade groß ist. Leser meiner Rezis wissen, ich liebe London und es war schön, dass mal ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt genannt wurden, ansonsten hätte es aber auch in jeder anderen Großstadt spielen können. Die Indien-Teile waren dagegen richtig schön beschrieben, sodass man sich direkt hineinversetzen könnte.

MI6-Agent Daniel Marchant ist wirklich ein sehr sympathischer Agent. Er ist derzeit suspendiert - aufgrund einiger Eskapaden, bei denen Whisky eine große Rolle spielte. Aber genau wegen diesen "Fehlern" muss man ihn einfach mögen. Eigentlich tut er nur das Richtige, wird dann aber von MI5 und den Amerikanern verdächtigt, in einen vereitelten Terroranschlag verwickelt zu sein. Seine Bemühungen, seine Unschuld zu beweisen, sind sehr spannend und es ist toll, als Leser hautnah dabei zu sein.

Mit den anderen Figuren hatte ich etwas meine Probleme. Denn es sind eine Menge, mit unterschiedlichsten Zuständigkeiten. Ich kam da wirklich das ein oder andere Mal durcheinander, wer jetzt nach England, Amerika oder in den Iran gehört. Dass es noch einen Maulwurf gibt, der für mehrere Seiten arbeitet, macht das nicht leichter. Aber wenn man sich ein bisschen konzentriert und ab und zu mal zurückblättert, der versteht auf jeden Fall, was passiert.

Der Schreibstil ist angenehm, aber sehr emotionslos. Das passt relativ zu der kalten Atmosphäre zwischen den Beteiligten, die in der Geschichte herrscht. Bei den Indien-Teilen gibt es viele indische Begriffe - das ist schön, weil es authentisch wird, unterbricht aber doch an der ein oder anderen Stelle den Lesefluss, weil man über unbekannte Wörter stolpert.

Ein bisschen schade fand ich es, dass der Titel "Der Marathon-Killer" zwar Programm ist, aber schon nach wenigen Kapiteln keine Rolle mehr spielt. Natürlich sucht man die Drahtzieher hinter diesem versuchten Anschlag, allerdings hätte ich mir ein bisschen "Marathon" gewünscht. Das war dann doch relativ schnell abgehakt.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, allerdings hat mir an der ein oder anderen Stelle das gewisse Etwas gefehlt. Dadurch, dass ich manchmal ein bisschen durcheinander kam, wer wer ist, wurde mein Lesegenuss etwas eingeschränkt. Deswegen gibt es von mir 3 Sterne.

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