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Der Marshmallow-Effekt Wie Willensstärke unsere Persönlichkeit prägt

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CHF 14,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-11927-0

Erschienen:  09.03.2015
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Wie Willensstärke unsere Persönlichkeit prägt

Es ist das wohl berühmteste Experiment in der Geschichte der Psychologie: Ein Kind bekommt einen Marshmallow vorgesetzt und hat die Wahl – sofort aufessen oder warten, um später zwei zu bekommen? Wird es zögern oder zugreifen? Und was bedeutet diese Entscheidung für sein späteres Leben? Walter Mischel, weltbekannter Psychologe und Erfinder des Marshmallow-Tests, zeigt in seinem Buch, wie Selbstdisziplin unsere Persönlichkeit prägt – und wie sie uns, in gesundem Maße, hilft, unser Leben zu meistern.

Als Mischel vor mehr als vierzig Jahren vier- bis sechsjährige Kinder zum Marshmallow-Test bat, wollte er herausfinden, wie Menschen auf Verlockungen reagieren. Eher durch Zufall entdeckte er, dass die Fähigkeit der Kinder zum Belohnungsaufschub beeinflusste, wie sie später ihr Leben meistern würden. Je besser es ihnen gelang, sich zu beherrschen, desto eher entwickelten sie Selbstvertrauen, Stressresistenz und soziale Kompetenz.

Wie aber kommt es, dass manche Menschen offenbar über stärkere Willenskraft verfügen als andere? Und, noch wichtiger: Ist diese Fähigkeit genetisch veranlagt oder kann man sie lernen? Walter Mischel beschäftigt sich seit mehr als vierzig Jahren mit diesen Fragen – im vorliegenden Buch präsentiert er seine faszinierenden Erkenntnisse zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit.

Interview mit Walter Mischel auf srf.ch

"Willensstärke kann man lernen" - Rezension im Mama-Blog von tagesanzeiger.ch

"Die Vermessung der Willenskraft" - spektrum.de

»Mischel zeigt, dass Strategien für Willensstärke erlernbar sind, und zudem können Eltern ihren Teil dazu beitragen, dass der Nachwuchs diese auch möglichst mühelos lernt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.03.2015

Walter Mischel (Autor)

Walter Mischel, geboren 1930 in Wien, gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Psychologen der Gegenwart. Im Alter von acht Jahren floh er mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten nach New York. Er wurde in klinischer Psychologie promoviert, lehrte ab 1958 in Harvard und später an der Stanford University, wo er zum ersten Mal das Marshmallow-Experiment durchführte. Seit 1983 lehrt er an der Columbia University in New York. Für seine bahnbrechenden Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, zuletzt den Ludwig-Wittgenstein-Preis (2012).

»Mischel zeigt, dass Strategien für Willensstärke erlernbar sind, und zudem können Eltern ihren Teil dazu beitragen, dass der Nachwuchs diese auch möglichst mühelos lernt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.03.2015

»Wegen seiner fundierten, lebenspraktischen und komplexen Sicht auf die menschliche Psyche setzt sich dieses Buch weit ab von vielen aktuellen Psychologie-Sachbüchern. Eine echte Empfehlung.«

Deutschlandradio Kultur - Buchkritik, 13.03.2015

»Hoch interessant und gut verständlich.«

ÖKO-TEST-Magazin, 09/15

»Dieses bedeutende Werk zeigt, dass wir uns immer neu entscheiden können, ob wir den Marshmallow gleich genießen oder lieber warten.«

NZZ am Sonntag (CH), Michael Holmes, 29.03.2015

»Man liest Mischels Ausführungen mit Gewinn.«

spektrum.de, Steve Ayan, 21.04.2015

Aus dem Englischen von Thorsten Schmidt
Originaltitel: The Marshmallow Test: Mastering Self-Control
Originalverlag: Little, Brown and Company

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-11927-0

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen:  09.03.2015

  • Leserstimmen

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Anders als erwartet ^^

Von: Valarauco Datum: 24.05.2016

valaraucos-buchstabenmeer.com/

Cover

Da es sich bei diesem Buch um ein Sachbuch handelt, steht auf dem Cover mehr Text als bei meinen anderen Büchern. Mir gefällt das Cover gut, es passt einfach zu dem Buch, nicht zuletzt wegen dem Marshmallow, den man treffender kaum hätte platzieren können.
Meine Meinung

Der Marshmallow-Test ist ein Test, der die Willensstärke von Kindern testet. Viele werden ihn wohl spätestens aus der Überraschungseiwerbung kennen, in der die Kinder vor ein Ü-Ei gesetzt werden und ihnen ein Zweites versprochen wird, wenn sie auf die Person warten, die ihnen das erste Ei gegeben hat.
Der Autor Walter Mischel erklärt seinen Versuch und vor allem wie er ihn entwickelt hat sehr ausführlich. Gerade ich als Laie habe so auch die Zusammenhänge gut verstanden. Es war spannend zu lesen, wie der Autor anhand dem Verhalten seiner Töchter den Test entwickelt hat. Zu sehen, wie er ihn dann mit Hilfe von vielen Kindern weiter ausgebaut und perfektioniert hat, war nicht weniger spannend. Der Autor geht sehr detailliert auf alles ein. Nicht nur beschreibt er das Verhalten mancher Kinder, sondern auch ihren Werdegang. Viele der teilnehmenden Kinder werden auf lange Sicht betreut und es wird geschaut, was aus ihnen wurde. Dabei geht der Autor vereinzelt auch auf äußere Umstände ein und beschreibt die Lebenssituation der Kinder.

Das Buch hat für mich zu Beginn eher den Eindruck erweckt, als wäre es eine Art Ratgeber. Tatsächlich ist es vom Inhalt her jedoch ein Sachbuch. Der Autor erklärt einige Methoden zur Selbstkontrolle, jedoch handelt das Buch von seiner Forschung. Es ist nicht dazu da, um den Menschen aktiv zu helfen, es informiert eher. Als ich das für mich festgestellt hatte, war ich erst etwas enttäuscht, da ich ein anderes Buch erwartet hatte. Je weiter ich dann aber gelesen habe, desto weniger enttäuscht war ich, denn trotzdem hat es mir noch gut gefallen. Der Autor schafft es, alles so zu beschreiben, dass ich es gut verstanden habe, ohne vorher bereits gut über das Thema informiert gewesen zu sein. Der Schreibstil sorgt auch dafür, dass sich das Buch gut lesen lässt. Durch die kleinen Anekdoten des Autors wird das Buch leichter bekömmlich. Leider habe ich nicht mitgezählt, wie oft er den Werdegang einer Person aufgezeigt hat. Dabei war es ihm offensichtlich völlig egal, ob das wichtig für den Inhalt des Buches ist oder nicht. Manchmal kam es mir beinahe schon so vor, als würde er all seine Kollegen durch dieses Buch grüßen wollen. Einerseits hat mich das sehr belustigt, andererseits war es irgendwann auch einfach nicht mehr so witzig, sondern eher nervend, weil es so viele Namen wurden, die vor allem auch nicht weiter wichtig waren für das Buch. Zumindest kam es mir so vor.

Alles in allem hat mir dieses Buch gefallen. Ich habe unglaublich lange dafür gebraucht, (knapp 2 Wochen) bis ich es fertig gelesen hatte, und war danach auch ziemlich geplättet. Ich wusste beinahe nichts mehr mit mir anzufangen. Während dem Lesen, gab es immer wieder Momente, in denen ich das Buch weglegen musste, weil ich dem Inhalt nicht mehr folgen konnte. Der Text ist anspruchsvoll, wird jedoch immer wieder etwas aufgelockert und ist so auch angenehmer zu lesen.
Von mir bekommt das Buch drei von fünf Monstern. Es hat mir gut gefallen, aber nicht ganz meine Erwartungen erfüllt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Der Marshmallow Effekt. Walter Mischel.

Von: buecherkompass Datum: 27.11.2016

instagram.com/buecherkompass

ZUM AUTOR

Walter Mischel, 1930 in Wien geboren, gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Psychologen der Gegenwart.

Mit acht Jahren sollte er mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten fliehen und ein neues Leben in den USA beginnen. Hier studierte und promovierte er im Bereich der klinischen Psychologie. Ab 1958 nahm er die Lehre in Harvard auf und später an der Stanford University. Hier führte er erstmals seine wohl bekannteste Untersuchung durch: das Marshmallow-Experiment. Seit 1983 lehrt er an der Columbia University in New York. Für seine bahnbrechenden Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, zuletzt den Ludwig-Wittgenstein-Preis (2012).

INHALT

In Der Marshmallow Effekt schreibt Walter Mischel über sein wohl berühmtestes Experiment und verknüpft dieses mit weiteren erstaunlichen Erkenntnissen aus der Psychologie.

Vor mehr als vierzig Jahren nahmen Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren erstmals am Marshmallow-Experiment teil. Sie wurden sie vor die Wahl gestellt: sofort eine Süßigkeit ihrer Wahl verdrücken oder warten und dafür in Form einer weiteren Süßigkeit entlohnt werden? Das Experiment diente ursprünglich dazu, Strategien der Selbstkontrolle und des Belohnungsaufschubs bei Kindern zu testen.

Spätere Untersuchungen offenbarten einen Zusammenhang zwischen den Lebenswegen der Kinder und ihrer Fähigkeit zur Selbstkontrolle. So waren Kinder deren Kontrollstrategien zum Zeitpunkt des Experiments gut entwickelt waren, im späteren Leben tendenziell erfolgreicher, stressresistenter und neigten seltener dazu spezifische Suchtverhalten auszubilden.

Entsprechende Erkenntnisse sollten jedoch nicht zu dem Schluss führen, dass Schicksale von Geburt an vorbestimmt seien. Vielmehr spielen Umwelt und Genetik zusammen. Eine Prä-Disposition ist nie mit einer Prä-Determination gleichzusetzen. Walter Mischel zeigt auf, welche Auswirkungen Selbstkontrolle und Belohnungsaufschub im Lebensalltag haben und auf welchen Wegen ebenjene Fähigkeiten gefördert werden können.

MEINUNG

Erstmals in Kontakt kam ich mit dem Marshmallow Experiment während meines Soziologie-Studiums. Bereits damals hatten die Einblicke in Walter Mischels Studien mein Interesse geweckt und so war ich mehr als neugierig auf das Buch.

Nach einem Einblick in das Experiment und die hieraus abgeleiteten Befunde, schlägt Mischel den Bogen zur alltäglichen Lebensrealität. Dabei verknüpft der Psychologe die Erkenntnisse aus dem Marshmallow Experiment mit den Erkenntnissen aus weiteren Studien und Untersuchungen. Hierbei gefiel mit besonders der Facettenreichtum der Studien und das sich hieraus ergebende Mosaik. Viele Fragmente fügen sich zu einem großen Ganzen und verdeutlichen: Wir alle haben die Wahl.

Das Buch gibt nicht nur einen Überblick über derzeitige empirische Befunde, sondern liefert zugleich Lösungsansätze zur Kontrolle des eigenen Verhaltens, die sich in problemlos in den eigenen Alltag integrieren lassen. Eine Tatsache, die den persönlichen Wert des Buches für mich nochmals erheblich steigert.

Für alle, die an dieser Stelle noch am Hadern sind: Das Buch fällt in den Bereich der populärwissenschaftlichen Literatur. Die Ergebnisse aus den wissenschaftlichen Untersuchungen wurden entsprechend so aufbereitet, dass sie für jedermann zugänglich sind.

Eine absolut uneingeschränkte Buchempfehlung meinerseits.

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