Der Pakt – Bis dass der Tod uns scheidet

Thriller

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Alice und Jake, ein frisch verheiratetes Ehepaar, jung, gutaussehend, erfolgreich. Zur Hochzeit erhalten sie eine Einladung, dem »Pakt« beizutreten, mit dem Ziel, ihre Ehe glücklich und lebendig zu gestalten. Die Grundregeln klingen vernünftig: Anrufe des Partners immer annehmen. Häufig zusammen verreisen. Geschenke machen. Warum also nicht dabei sein? Doch schon bald ist klar, sie können dem Pakt nicht mehr entkommen, schlimmer noch, die Strafen für Vergehen sind drakonisch. Ein Treueschwur, der zu einem der schlimmsten Albträume wird.

»Was passiert, wenn man das, was man am meisten liebt, zu sehr beschützt? Eine brillante Romanidee, genial umgesetzt!«

JP Delaney, SPIEGEL-Bestseller-Autorin von The Girl Before

Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: The Marriage Pact
Originalverlag: Bantam
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20891-2
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ich hätte mehr erwartet

Von: Jule Kaben

13.03.2019

,,Wie gelingt die "perfekte Ehe"? " Eine Frage, die sich wohl heutzutage viele Männer und besonders Frauen stellen. Das Buch ,,Der Pakt" von Michelle Richmond sollte dieses Thema in einem Thriller behandeln. Es geht um den Protagonisten Jake, dieser ist um die vierzig Jahre alt und seine Partnerin Alice, die ungefähr Mitte dreißig ist. Das Paar entscheidet sich für eine Hochzeit, da Jake sich um ein Ende der Beziehung sorgt und Alice verwaist und familienlos auf der Suche nach Halt in ihrem Leben ist. Klingt meiner Meinung nach nicht nach einer Beziehung, die in einer Ehe enden sollte. Alice ist eine richtige Karrierefrau und arbeitet erfolgreich in einer einflussreichen Kanzlei als Anwältin, Jake ist hingegen nur ein Psychotherapeut in einer Praxis, die sich zu Beginn gerade so über Wasser hält. Als Alice in der Kanzlei ihre Hochzeit verkündet, äußert ein sehr reicher und populärer Mandant den Wunsch, auf diese Hochzeit zu gehen. Dieser wird natürlich auch eingeladen. Nach der (eher bescheidenen) Hochzeit bekommt das frischverheiratete Paar vom populären Hochzeitsgast ein Angebot zur Erhaltung ihrer Ehe : Der sogennante ,,Pakt". Dieser Pakt verfolgt das Ziel, dass kein Paar innerhalb der Gemeinde des Pakts unglücklich wird oder sich scheiden lässt und bringt außerdem ein dickes Handbuch voller Regeln mit sich. Alice und Jake halten den Pakt eher für eine Art Scherz und unterzeichnen naiv den Vertrag des Pakts. Im Verlauf der Geschichte wird klar, dass der Pakt nicht unterschätzt werden darf und dass er nicht zu sein scheint, was er wirklich ist. Mehr möchte ich an dieser Stelle natürlich auch nicht verraten, sonst wäre das Lesen überflüssig ;) Kommen wir zu meiner persönlichen Einschätzung und beginnen mit den positiven Aspekten: + Jake ist ein interessanter Charakter und sein Handeln ist meist nachvollziehbar, man kann richtig mit ihm mitfühlen + Der Schreibstil ist schön und es wird lebendig erzählt + Die Liebe des Paares wird sehr schön dargestellt + Das Thema trifft den Nerv der Zeit (man denke nur an jede zweite Ehe, die geschieden wird) Leider überwiegen meine Kritikpunkte: - Der Anfang ist sehr lang und zäh, was zirka ab Kapitel 20 besser wird - Es wird nur aus der männlichen Perspektive berichtet, was angesichts der Tatsache, dass viele Frauen dieses Buch lesen, eher ungünstig ist - Dieses Buch können nur Leute nachvollziehen, die schoneinmal eine Ehe oder eine langfristige Beziehung erlebt haben - Teilweise langatmige Kapitel, die auf nicht plotrelevante Details zu stark eingehen - Die Charaktere zählen nur zu den "Reichen und Schönen" für den normalen Durchschnittsmenschen gibt es kaum Identifikationsmöglichkeiten - Alice ist von Beruf Anwältin und unterzeichnet nach dem genauen Lesen des Paktvertrags trotzdem, weil sie das ,,lustig und interessant" findet und außerdem mit Komplexen kämpft ... bitte was? Und mein größtes Minus: - Der gesamte Plot ist unheimlich unrealistisch und würde auf diese Weise niemals stattfinden Warum sollte eine Art Sekte, die aus einflussreichen Leuten besteht, normale Leute zur Erhaltung ihrer Ehe zwingen? Es sind ja genau die Leute mit Ruhm und Geld, die ihre Partner wie die Unterwäsche wechseln. Thriller sind meiner Meinung nach gut, wenn man sich am Ende denkt : ,,Mensch, das hätte auch mir passieren können." , leider dachte ich mir am Ende nur : ,,Mensch, ist das ein unrealistisches Ende!" Bei drei Sternen sind ungefähr etwas mehr als 50% gut und etwas weniger als 50% schlecht und ich habe bei dieser Bewertung noch Milde walten lassen. Nach diesem Werk möchte ich kein weiteres Buch des Autors lesen.

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Interessantes Thema, nicht ganz schlüssig umgesetzt

Von: Kitty's Kiste

13.03.2019

Alice ist eine junge, hübsche und erfolgreiche Rechtsanwältin und auch ihr Partner Jake hat einen guten Job als Therapeut und ist nicht weniger gutaussehend. Als die beiden heiraten ändert sich jedoch alles, als sie eingeladen werden, dem Pakt beizutreten, einer Gesellschaft, die sich die Erhaltung der Ehe zum Ziel gesetzt hat. Anfangs klingt alles noch sehr gut und erfolgversprechend, doch dann werden die Regeln immer schwieriger einzuhalten und die Konsequenzen bei Vergehen sind schlimm und menschenunwürdig. Und noch viel schlimmer: Es gibt kein Entkommen. Ein ganz großes Dankeschön an das Bloggerportal und den Diana Verlag, dass sie mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt haben. Leider muss ich allerdings sagen, dass mir die Geschichte nur eher mittelmäßig gefallen hat. Die gesamte Geschichte wird hier aus der Sicht von Jake erzählt, wobei er aber immer wieder in die Vergangenheit springt, erzählt, wie sich alles bis zur Hochzeit mit Alice entwickelt hat. Außerdem gibt es ab und zu einen Einblick in seine Arbeit als Paartherapeut. Das alles hat meiner Meinung nach die ganze Handlung ziemlich in die Länge gezogen und war nur teilweise wirklich interessant. Ansonsten war der Schreibstil aber sehr gut und einfach zu lesen. Und die Kürze der Kapitel hat mich immer wieder dazu angeregt, weiter zu lesen. Die Handlung an sich zieht sich, wie gesagt, ziemlich in die Länge, wobei die Grundgeschichte rund um den Pakt recht spannend ist und man immer wissen will, wie es weiter geht. Allerdings fand ich diesen Pakt etwas kurios und habe bis zum Ende der Geschichte nicht verstanden, um was es nun eigentlich wirklich geht. Dazu fand ich die Szenen mit den Bestrafungen richtig schlimm und musste mich zusammenreißen, um sie nicht zu überblättern. Auch die Liebesgeschichte zwischen Alice und Jake fand ich nicht ganz glaubwürdig und ziemlich unterkühlt. Irgendwie kamen da keine richtigen Gefühle auf. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass nur Jake etwas an seiner Ehe liegt. Und dann kam dieses Ende, welches mir absolut nicht gefallen hat, weil es für mich die Geschichte nicht rund gemacht hat. Vielmehr ist es recht offen und man erfährt nicht, wie es mit Alice und Jake, sowie dem Pakt, weiter geht. Womit wir bei den Charakteren wären. Diese fand ich an sich gut geschrieben. Gerade von Jake, wahrscheinlich, weil die Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird und man einen Einblick in seine Gedanken und Gefühle bekommt, erfährt man sehr viel und lernt ihn richtig gut kennen. Ebenfalls wurde Alice durch Jake gut beschrieben. Trotzdem konnte ich sie nicht so richtig fassen. Für mich war sie ein sehr seltsamer, distanzierter Charakter. Und bei Jake fand ich, dass er sich manchmal ziemlich widersprüchlich verhält. Im Großen und Ganzen kann ich aber sagen, dass es sich dennoch gelohnt hat, diesen Thriller zu lesen, da er mal etwas anderes ist und auch seine guten Momente hat. Vor allem schafft er es irgendwie, den Leser zu packen und lässt sich gut weg lesen.

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Vita

Michelle Richmonds Thriller »Der Pakt - Bis dass der Tod euch scheidet« wurde in dreißig Sprachen übersetzt und eroberte die »Sunday-Times-Bestsellerliste«, die Filmrechte sicherte sich 20th Century Fox. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in San Francisco.

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Pressestimmen

»Ein packender Thriller: temporeich, fesselnd und perfekt konstruiert.«

The Sunday Mirror

»Als Alice und Jake zur Hochzeit dem „Pakt“ für eine glückliche Ehe beitreten, ahnen sie nicht, was für ein Horror daraus wird. (…) Ein Alptraum!«

LAVIVA (14. Februar 2019)

»Die Geschichte funktioniert, fesselt bis zur letzten Seite. Und ganz nebenbei gibt es noch ein paar Denkanstöße zum Thema Freiheit und Partnerschaft.«

B.Z. am Sonntag (17. Februar 2019)