Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

Mit Illustrationen von Heribert Schulmeyer
Ab 12 Jahren
(1)
eBook epub
8,99 [D] inkl. MwSt.
8,99 [A] | CHF 11,00 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

Über schmale, steile Pfade in die Freiheit – die Flucht eines Jungen vor den Nazis

Frankreich 1941: »Gut oder böse?« ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich der zwölfjährige Rolf und sein Vater die Zeit auf der Flucht vertreiben. Wie so viele andere deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sitzen die beiden in Marseille fest, weil sie keine Ausreisegenehmigung erhalten. Ihr Ziel ist New York, wo Rolfs Mutter auf sie wartet, doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie über die Berge führen. Heimlich und gegen das Verbot seines Vaters, nimmt Rolf seinen geliebten Hund Adi mit, und so machen sie sich zu viert auf einen gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft.

»Eine politische Abenteuergeschichte, in der es um Mut und Hoffnung geht. Sie funktioniert unaufdringlich, kommt nicht moralisch daher.«

Süddeutsche Zeitung (02. Januar 2018)

Mit Illustrationen von Heribert Schulmeyer
eBook epub (epub)
Mit s/w Comics
ISBN: 978-3-641-16196-5
Erschienen am  16. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nachhaltig beeindruckend

Von: Katja Büscher

15.03.2020

Rolf und sein Vater Ludwig sind auf der Flucht vor den Nazis. Von Marseille steht nun noch der lange Fußmarsch über die Pyrenäen an. Danach wollen sie mit dem Schiff nach New York übersetzen. Dort wartet bereits Rolfs Mutter sehnsüchtig auf die beiden. Bei ihrer Flucht werden sie von dem Hirtenjungen Manuel, ungefähr in Rolfs Alter, unterstützt. Er soll die beiden über die Pyrenäen führen. Als Rolfs Vater auf der Flucht festgenommen wird, müssen sich die beiden Jungen alleine weiter durchschlagen. Große Schuldgefühle plagen Rolf, denn er gibt sich die Schuld an der Festnahme des Vaters. Die Geschichte beruht auf historischen Fakten. Unzählige Menschen flohen während des zweiten Weltkrieges vor dem Naziregime über die Pyrenäen nach Spanien, um dann ihre Flucht weiter nach Südamerika oder in die USA fortzusetzen. Ein großartiges, fesselndes, bewegendes und trauriges Buch und doch ist es gepaart mit einer Prise Humor. Die Geschichte hat mich nachhaltig noch beeindruckt und mich auch gedanklich nicht wieder losgelassen. Was habe ich mit den beiden Jungen mit gefiebert, gehofft und gebangt. Das Buch ist sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene geeignet. Ich würde empfehlen, Jugendliche während des Lesens zu unterstützen und zu begleiten, denn es wird garantiert Gesprächsbedarf geben. Rüdiger Bertram ist es gelungen Jugendlichen, auf besonders einfühlsame, spannende Art und Weise die Brutalität und Gefährlichkeit des zweiten Weltkrieges näher zu bringen. Eine wirklich tolle Idee ist es, die Geschichte mit einem Comic zu beginnen und enden zu lassen. Zudem hat es mir persönlich sehr gut gefallen, dass „Der 35. Mai“ von Erich Kästner - einer meiner absoluten Lieblingsautoren - sich wie ein roter Faden durch das Buch schlängelt. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens und von Herzen empfehlen. Glückwunsch an Rüdiger Bertram für diese beeindruckende Geschichte.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Rüdiger Bertram wurde 1967 in Ratingen geboren und arbeitete nach seinem Studium (Geschichte, Volkswirtschaft und Germanistik) zunächst als freier Journalist. Heute schreibt er Drehbücher und hat zahlreiche erfolgreiche Bücher für Kinder veröffentlicht. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Köln.

Zur AUTORENSEITE

Heribert Schulmeyer wurde 1954 geboren und zeichnet seit Jugendtagen leidenschaftlich gerne Comics. Nach seinem Abitur studierte er freie Grafik und Illustration an der Kölner Werkschule. Seitdem hat er schon viele Kinderbücher illustriert und für den WDR bei der »Sendung mit der Maus« gearbeitet. Heribert Schulmeyer lebt als freier Künstler in Köln.

zum Illustrator

Pressestimmen

»Rüdiger Bertram erzählt sehr spannend.«

Deutschlandfunk Kultur (03. Januar 2018)

»Ein dramatischer Abenteuerroman, der das bisher kaum beachtete Schicksal fliehender Kinder während des zweiten Weltkriegs beleuchtet.«

Münsterländische Tageszeitung (30. Oktober 2017)

»Spannendes Buch, das auf historischen Fakten beruht. Bertram holt die Kinder gut ab, lässt aber auch die Grauen des Krieges nicht aus.«

Neue Presse (Hannover) (09. November 2017)

»Flucht vor den Nazis – erzählt wie ein Abenteuer. (…) ‘Der Pfad‘ wird Kinder weiterdenken lassen – und viele Fragen stellen.«

Der Tagesspiegel (07. Dezember 2017)

»Bertram umgeht den Schrecken, die Gewalt des Krieges nicht, konzentriert sich aber auf eine Abenteuergeschichte, die von der Freundschaft zwischen Manuel und Rolf getragen wird.«

Der Sonntag Karlsruhe (12. August 2018)

»Spannende, packende und ergreifende Geschichte.«

»Die Geschichte ist spannend, humorvoll, traurig und liefert viel historisches Wissen, welches sehr gekonnt und kindgerecht in der fesselnden Story verpackt wurde.«

»Ein tolles und sehr berührendes Buch, das auch mich als erwachsene Leserin beeindruckt hat.«

»Ein wirklich spannendes, ergreifendes und einfühlsames Buch!«

Radio Euroherz (22. April 2018)

»Schöner Schmöker mit viel Traurigkeit und Hoffnung.«

»Kein Buch mit ›erhobenem Zeigefinger‹, sondern eben einfach eine gute Abenteuergeschichte.«