Der Platz im Leben

Roman

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Ein feinsinniger, mitfühlender Roman, der den Neuanfang feiert

Bis zu jenem Tag, an dem ein brutaler Vorfall die Nachbarschaft erschütterte, glaubte Nora, dass sie glücklicher kaum sein könnte: Sie ist seit gut 25 Jahren mit Charlie zusammen, die Zwillinge sind auf hervorragenden Colleges, sie liebt ihre Arbeit im Museum of Jewelry, und mit einem stilvollen Haus in New Yorks bemittelter Upper West Side hat sich ihr sehnlichster Wunsch erfüllt. Doch plötzlich hat das friedliche Miteinander in ihrer Straße ein Ende. Jeder ist gezwungen, Stellung zu beziehen – Gräben tun sich auf, zwischen Nachbarn, Freunden, Familien und auch in Noras Ehe, und sie muss sich fragen, wo ihr Platz im Leben wirklich ist.

Voller Warmherzigkeit erzählt Anna Quindlen vom Mut einer Frau, in mittleren Jahren noch einmal alles auf die Waagschale zu legen, ihre Beziehungen, ihre Werte, ihre Träume - ein kluger, mitfühlender, auch humorvoller Roman, der den Neuanfang feiert.

»Inspirierend!«

DONNA, Ausg. 1/2020 (04. Dezember 2019)

Aus dem Englischen von Tanja Handels
Originaltitel: Alternate Side
Originalverlag: Random House
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22990-0
Erschienen am  21. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Raus aus der Sackgasse

Von: ulrike rabe

16.12.2019

Eine kleine Sackgasse in einem besseren Viertel von New York City, dort leben Nora und Charlie Nolan schon seit vielen Jahren. Ihre Zwillinge sind dort groß geworden. Mit den Nachbarn haben sie regen Kontakt. Es ist eine gute Gegend für gehobene, gutverdienende, bildungsaffine Leute. So scheint es und es könnte besser wohl nicht sein. Bis ein außergewöhnlicher Akt der Gewalt, das Gefüge in der Gasse völlig auseinander reißt. Es sind Stadtneurotiker der nächsten Generation, die Anna Quindlen in ihrem Roman „Der Platz im Leben“ beschreibt. Nicht die intellektuellen Träumer im Aufbruch, sondern die die festgefahrenen, wohlstandssaturierten Langweiler und Spießer. Erst ein Anstoß von außen lässt die Fassade der Gemeinschaft, aber auch die persönlichen Bindung zwischen Nora und Charlie bröckeln. Anna Quindlen spielt mit Bildern, das Feststecken in der Sackgasse, der Unrat, der nach einem Gebrechen aus dem aufgebrochenen Asphalt quillt, Nora, die ein Puppenheim verlässt. Der eine Anstoß, der von außen kommt, veranlasst Nora ihre Ehe, ihre Berufswahl, ihr ganzes Leben überdenken. Die Geschichte, die zunächst sehr zäh und mit Klischees vollbeladen vor sich hin dümpelt, bietet nicht viel von Interesse. Belangloses Jammern auf sehr hohem Niveau über Parkplätze (!) beherrscht den Anfang. Gelegentlich geheimnisvolle Notizen eines unsichtbaren Grundstückseigentümers, sollen vielleicht gespanntes Interesse wecken. Die Auflösung dazu ist im Übrigen genauso trivial, wie die zu den rätselhaft platzierten Hundekotsäckchen. Diese Sorgen möchte wohl jeder gerne haben. Zeitweise fühlte ich mich wie in einer urbanen Wisteria Lane. Der „Vorfall“ der die schöne Welt zum Kippen bringt, bringt auch die Geschichte mehr in Fahrt. Ab da ging es mir mit dem Buch besser. Aber von der anfänglichen Schlafkrankheit habe ich mich bis zum Schluss nicht ganz erholt. Schade, denn ich hatte mir mehr von diesem Roman versprochen.

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Leider konnte ich dem Buch eher weniger abgewinnen...

Von: Gedankenlabor

25.11.2019

"Der Platz im Leben" von Anna Quindlen - ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe und leider etwas enttäuscht wurde. Wir erfahren hier die Geschichte rund um Nora. Sie hat eigentlich alles was man sich wünscht, eine erfüllte Beziehung, einen ziemlich guten Job, ein tolles Haus in New York. Doch durch einen Vorfall innerhalb der Nachbarschaft gerät alles irgendwie aus den Fugen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht in die Geschichte reingefunden habe. Alles ließ sich für mich ziemlich zäh lesen und die ganze Geschichte konnte mich leider an keinem Punkt wirklich packen. Nora und ihr Umfeld ist ziemlich New Yorker klischeehaft beschrieben und für mich kam das leider fast gänzlich ziemlich abgehoben und unsympathisch rüber. So konnte ich leider nicht wirklich eine tiefere Verbindung zu einem der Protagonisten aufbauen und alle blieben ziemlich weit weg für mich als Leser. Das Buch hat ziemlich viele tolle Leserstimmen bekommen und ich wollte das Buch so so gern auch so lieben... aber leider war das bei mir einfach nicht der Fall. Ich konnte mit dem Roman letztlich nichts anfangen und mich leider auch nicht sehr für die Geschichte begeistern...

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Vita

Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Für ihre Kolumnen in der New York Times erhielt sie 1992 den Pulitzer-Preis. »Die Seele des Ganzen« (1995) wurde unter dem Titel »Familiensache« mit Meryl Streep verfilmt. Ihr Roman »Ein Jahr auf dem Land« (2015) verkaufte sich eine viertel Million Mal in den USA und war auch in den deutschsprachigen Ländern ein Verkaufserfolg. 2016 folgte »Unsere Jahre in Miller's Valley«. »Ein Platz im Leben« (2018, erscheint 2019 auf Deutsch) ist ihr neuester Roman und stand wochenlang auf der New-York-Times-Bestsellerliste.

Zur AUTORENSEITE

Tanja Handels

Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, neben Anna Quindlen Zadie Smith, Elizabeth Gilbert, Tim Glencross und Scarlett Thomas, und ist als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig. Ihre Übersetzungen wurden schon vielfach ausgezeichnet, u.a. 2018 mit dem Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern.

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Pressestimmen

»Ein lesenswertes Buch, eine leichte Lektüre, mit Geschichten, so richtig aus dem Leben gegriffen.«

»Quindlen erzählt mit scharfsichtigem Blick, dass alte Gewohnheiten keine Zukunftsoption sind und der Aufbruch in ein identisches Leben wunderbar sein kann.«

Münchner Merkur (09. November 2019)

»Meisterhaft und mit großer Wärme erzählt Anna Quindlen von den Turbulenzen im Leben.«

USA Today

»Quindlen schafft so unvergessliche lebendige Charaktere, dass man als Leser jeden Traum, den sie hegen, und jede Tragödie, die sie ereilt, selbst mitfühlt. Unglaublich berührend!«

The New York Times

»Anna Quindlen gelingt es immer, ihre Leserinnen ganz nah heranzuführen an die Leben der Protagonistinnen - authentisch, überraschend, lebensbejahend!«

Star Tribune

»Anna Quindlen fängt gekonnt das Lebensgefühl unserer Zeit ein; sie beobachtet beeindruckend genau und führt uns genauso nah heran an die Beziehung zwischen Arm und Reich wie an ein langjähriges Ehepaar.«

USA Today

»Ein Roman über eine scheinbar perfekte Ehe und darüber, was es heißt eine gute Frau und Mutter zu sein, und wie zerbrechlich das alles ist. Meisterhaft erzählt, kraftvoll und optimistisch.«

Today

»Ein kluger Roman über New York und seine Bewohner - großartig gebaut und überraschend.«

The Washington Post

»Quindlen ist eine souveräne Erzählerin – sie vermeidet jeden falschen Ton und jede Sentimentalität.«

Der Spiegel

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