Der Schatten

Roman

(6)
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Die ehrgeizige Filmproduzentin Stella Helling hat den Halt verloren. Sie trinkt zu viel, verzweifelt an der Behinderung ihres Kindes und an der allgegenwärtigen Schwiegermutter. Stellas einziger Halt ist ihr Mann Heiner, ein Polizeikommissar. Als sie sich ihren größten Erfolg »Der Schatten mit den Mörderaugen« noch einmal anschaut, ist Heiner im Dienst. In der Nacht erwacht sie von einem fürchterlichen Schrei. Am nächsten Morgen ist ihre Schwiegermutter tot und das Baby verschwunden. Und nicht einmal Heiner glaubt seiner Frau, dass in der Nacht ein Filmmonster »der Schatten« leibhaftig im Haus war …


Originalverlag: Rowohlt
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23589-5
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein frühes Buch der Autorin – neu aufgelegt als erweiterte Ausgabe

Von: Chrissi66

29.10.2019

Ich habe schon einige Bücher von Petra Hammesfahr gelesen, immer wieder spannend, aber manchmal langatmig… Beschreibung des Buches: „Der Schatten“ ist 2019 als Taschenbuch im Diana-Verlag erschienen. Das Buch hat 639 Seiten. Das Cover ist recht trist, man sieht eine offene alte Tür und ein Stoffstück am Boden eines dunklen Raumes liegen. Kurze Zusammenfassung: Die ehemals erfolgreiche Filmproduzentin Stella Helling ist zur Trinkerin geworden. Sie kann sich kaum um ihre behinderte Tochter kümmern. Hier ist ihr ihre Schwiegermutter eine große Hilfe. Doch eines Tages wird diese brutal ermordet, das Baby ist verschwunden – und Stella gilt als eine der Verdächtigen. Ihr Ehemann Heiner, Polizeikommissar, ermittelt in eigener Sache… Mein Leseeindruck: Ich habe mich etwas schwer mit diesem Roman getan, habe mehr als 3 Wochen in diesem Buch gelesen, es immer mal wieder weggelegt und ein anderes Buch in dieser Zeit zur Hand genommen. Zunächst beginnt der Roman recht geheimnisvoll. Man erfährt aus Stellas guten Tagen, ihre Erfolge im Filmgeschäft werden beleuchtet, Rückblicke wechseln mit dem aktuellen Geschehen (April 2004) ab. Das ist hier leider das Problem für mich: Wenn man das Buch einige Tage zur Seite gelegt hat, muss man sich immer wieder in den Roman „einarbeiten“. Man verliert ein wenig den Überblick über die verschiedenen Charaktere. Was mir immer wieder gut an den Romanen von Petra Hammesfahr gefällt ist das Subtile, sie bringt erst nach und nach die ganze Wahrheit zu Tage, gleichwohl man sie manchmal schon erahnen kann, denn wenn man zwischen den Zeilen liest, erkennt man schon so manches „Problem“… Wie man aus dem Klappentext entnehmen kann, hat die Autorin durchaus auch autobiografische Dinge in diesen Roman eingearbeitet. Z.B. hatte sie in ihren „Filmjahren“, als sie eine Filmserie entwickelt hatte, eine Produzentin, die ein ähnliches Verhalten an den Tag gelegt hat, wie das ihre Protagonistin tut. Dieses Buch gilt für sie als „Rache am Filmgeschäft“. Bewundernswert an Hammesfahr Romanen finde ich immer wieder, dass die verschiedenen Charaktere so gut beschrieben sind, dass man sie sich gut vorstellen kann – und man sie manches Mal gerne schütteln würde, um sie „aufzuwecken“. Für meinen Geschmack hätte diese Geschichte durchaus kürzer erzählt werden können. Mir fehlte zwischendurch eindeutig die Spannung, auch deshalb habe ich das Buch das ein oder andere Mal „ignoriert“ und ein anderes angefangen. Hier hilft mir dann immer eine Urlaubsreise - da konnte ich doch tatsächlich das Buch am Stück fertig lesen. Das Ende hat mich dann einmal wieder etwas versöhnt (wie schon des Öfteren bei Büchern von Petra Hammesfahr). Trotzdem kann ich diesem Buch nicht mehr als 3 Sterne vergeben, da es mich über weite Teile nicht gefesselt hat. Fazit: Gute Geschichte, in Teilen sehr spannend, leider für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen.

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Der Schatten als Neuauflage

Von: Blog-a-holic

25.05.2019

Die Filmproduzentin Stella Helling hat ihren Höhepunkt bereits hinter sich und verliert sich bald in Alkohol. Als sie eines Abends ihren größten Filmhit schaut und ein Schrei ertönt, verändert sich ihr Leben schlagartig: ihre nervige Schwiegermutter wird tot aufgefunden und ihr Kind ist verschwunden. Einzig und allein auf ihren Mann Heiner, ein Polizeikommissar, verlässt sie sich und vertraut ihre größte Angst an: Hellen hat kurz vor dem Schrei ihre Filmfigur gesehen und denkt, sie habe den Mord verübt. Doch Heiner glaubt ihr dieses mal nicht. Stella begegnet uns bereits in den ersten Sätzen als Alkoholikerin mit „knapp zwei Litern Rotwein im Leib“ – sehr sympathisch macht es sie nicht, doch es zeigt, wie sehr man abstürzen kann und sie ist abgestürzt und trauert der alten Zeit nach, in der sie noch erfolgreich war. Und dann ist da dieser Schatten, der sie nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart heimsucht und ihr das Leben zur Hölle macht. Die Figur der Stella war für mich sehr undurchsichtig und ab und an schwammig. Der Einstieg in den Roman war auch nicht gerade leicht, sondern eher verwirrend, mit den längeren Rückblicken, um Verhaltensweisen zu erklären. So ist mir tatsächlich bereits schon zu Beginn der Geschichte der Haupthandlungsstrang etwas abhanden gekommen. Auch der Erzählstil der Autorin hat zusätzlich zu diesem Gefühl beigetragen. Als würde sie einen Bericht abgeben, reihen sich Fakten an Fakten. Die in der Vergangenheit auftauchenden Charaktere und somit erzählten Geschichten sind nicht greifbar und geben dem Leser auch keinen Ansatzpunkt, das Gelesene mit der Geschichte in Verbindung zu bringen. Dann – endlich – Spannung! Die Schwiegermutter wird tot vorgefunden und das Baby ist verschwunden. Tatsächlich hat mir die Beziehung zu beiden etwas gefehlt, doch anstelle einer nun akribischen Suche, tauchen mystisch magische Elemente auf, die mich tatsächlich stutzen ließen: habe ich es hier tatsächlich mit einem Krimi zu tun? Schon zur Mitte des Romans hin merkte ich, wie die Geschichte immer zäher dahin floss und mir nicht wirklich zusagte, aber ich kämpfte mich weiter durch, waren die anderen Romane von Petra Hammesfahr doch lesenswert! Und ich wurde nicht enttäuscht – die Spannung hat an Fahrt aufgenommen und endlich konnte auch ich als Leserin mitfiebern. Ein paar Punkte kann ich also doch erübrigen. Wie die Auflösung des Falles jedoch ist oder was tatsächlich passiert ist, müsst ihr natürlich selbst nachlesen. Ich kann euch jedoch sagen: wer Petra Hammesfahr kennt, ihren Schreibstil liebt und auch vielleicht einen kleinen Hang zum Fantastischen hat, dem wird dieser Roman sicherlich gefallen. Mir waren es leider in einem Krimi, in dem ich Spannung und gute Unterhaltung erwarte, die nicht ins Lächerliche gezogen werden, zu viele mystisch magische Elemente, sodass die Hauptgeschichte dadurch tatsächlich an Spannung und Fahrt verlor.

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Vita

Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie auch »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche US-Fernsehserie produziert und läuft derzeit weltweit auf Netflix.

Zur AUTORENSEITE

Events

18. März 2020

Lesung mit Petra Hammesfahr im Rahmen der Darmstädter Krimitage

20:00 Uhr | Darmstadt | Lesungen
Petra Hammesfahr
Das Mädchen Jannie