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Der Schwarze Schwan Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17193-3

Erschienen:  02.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eines der einflussreichsten Bücher der letzten Jahrzehnte

Schwarze Schwäne stehen symbolisch für das, womit wir nicht rechnen. Wenn uns im Alltag ungeahnte Überraschungen begegnen, ist das vielleicht noch nicht so schlimm. Suchen sie jedoch gesamte Volkswirtschaften heim, kann das System kollabieren, wie etwa die Finanzkrise des letzten Jahrzehnts gezeigt hat. Denn unsere Welt ist fragiler, als wir denken: Schon kleinste Fehler können eine Katastrophe auslösen und sie ins Chaos stürzen. Nassim Nicholas Taleb, einer der vielleicht klügsten, kritischsten und innovativsten Denker inner- und außerhalb der Finanzwelt, zeigt in seiner luziden und bahnbrechenden Schrift, dass wir jederzeit mit »Schwarzen Schwänen« rechnen sollten. Gnadenlos und trennscharf arbeitet er die Schwachstellen unseres Systems heraus und lässt uns nicht zuletzt Prognosen gegenüber skeptisch sein.

»Am Ende sind die Leser ein gutes Stück schlauer – und wahrscheinlich ein bisschen skeptischer, was Prognosen angeht.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Nassim Nicholas Taleb (Autor)

Nassim Nicholas Taleb, geboren im Libanon, ist Finanzmathematiker, philosophischer Essayist und Forscher in den Bereichen Risiko und Zufall. Seine Einsichten bezieht er in erster Linie aus einer 20-jährigen Tätigkeit im Handel mit Derivaten. Er ist derzeit Distinguished Professor of Risk Engineering an der New York University. Talebs Sachbücher, die in 33 Sprachen übersetzt wurden, bilden zusammengenommen sein Werk "Incerto" (vom Lat. Ungewissheit), bestehend aus "Glücklichen Narren" ("Fooled by Randomness"), "Der Schwarze Schwan" ("The Black Swan") und "Antifragilität" ("Antifragility"). Die Bücher können in beliebiger Reihenfolge und unabhängig voneinander gelesen werden.

Ergänzt werden sie durch den Aphorismenband "Kleines Handbuch für den Umgang mit Unwissen" ("Bed of Procrustes") sowie einen mathematischen Anmerkungsapparat in englischer Sprache ("Silent Risk"), den Taleb auf seiner Website fooledbyrandomness.com veröffentlicht hat.

»Am Ende sind die Leser ein gutes Stück schlauer – und wahrscheinlich ein bisschen skeptischer, was Prognosen angeht.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Eines der zwölf einflussreichsten Bücher seit dem Zweiten Weltkrieg.«

Sunday Times

»Das definitive philosophisch-ökonomische Buch zur Finanzkrise.«

Deutschlandfunk

»Talebs Buch ist eine rasant und polemisch geschriebene Abrechnung mit Prognosen und Prognostikern aller Art.«

Deutschlandfunk

»Der gebürtige Libanese, Professor und Ex-Börsenhändler zerpflückt mit großer Lust und einem guten Schuss Polemik unseren offenbar unerschütterlichen Glauben an die Vorhersehbarkeit von Ereignissen.«

SWR

01.10.2018 | 18:30 Uhr | Düsseldorf

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In Kooperation mit dem Handelsblatt

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Handelsblatt Media Group
Toulouser Allee 27
40211 Düsseldorf

Tel. 0211/8870

02.10.2018 | 18:30 Uhr | Berlin

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In Kooperation mit dem Handelsblatt

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PalaisPopulaire
Unter den Linden 5
10117 Berlin

Originaltitel: The Black Swan. The Impact of the Highly Improbable.
Originalverlag: Random House, New York

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17193-3

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  02.11.2015

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Ein sehr lehrreiches und gutes Buch,Tolles, unterhaltsames und lehrreiches Buch!

Von: Daughter of Ink and Paper Datum: 06.02.2016

daughterofinkandpaper.blogspot.de/

Meine Meinung: Als Erstes muss ich sagen, dass ich ein Fanatiker von guten Sachbüchern bin. Ich liebe es, wenn ein Autor (ob auf wissenschaftlicher Basis oder nicht) mich zum Nachdenken und Hinterfragen bringen kann. Nassim Taleb gelingt es den Leser nicht nur über manche Dinge aufzuklären, ihm neue Ansätze klar zu machen und gleichzeitig diese zu kritisieren.

Was ich besonders am Schreibstil mag, ist die Nähe zu einer gehobenen Sprache, die dennoch verständlich ist. Der Autor stellt zwar einen Anspruch an seine Leserschaft, allerdings versucht er nicht die Leserschaft mit komplizierten Ausdrücken zu beeindrucken. Seine Thesen veranschaulicht er anbei von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus verschiedenen Feldern und eingängigen Metaphern.

Das Buch basiert auf folgender These: Extrem unwahrscheinliche Ereignisse können nicht vorhergesehen werden, allerdings versuchen wir (Experten, Akademiker, Risikomanager, Broker, Wahrsager aller Art und so weiter) sie im Nachhinein zu erklären. Taleb argumentiert, dass diese "schwarzen Schwäne" nicht erklärt werden können, denn wenn sie erklärt werden könnten, würde man sie vorhersehen und somit vorbeugen können.
Seine These: Extrem unwahrscheinliche Ereignisse können und wollen wir nicht voraussehen, sondern versuchen sie mit allen möglichen Tricks zu verschleiern, zu verdrängen oder nachträglich schönzureden.
Seine These: Extrem unwahrscheinliche Ereignisse können und wollen wir nicht voraussehen, sondern versuchen sie mit allen möglichen Tricks zu verschleiern, zu verdrängen oder nachträglich schönzureden.

Bewertung: Die Hauptstärke des Buches ist die Grundidee Talebs und seine wundervolle, einnehmende und unterhaltsame Schreibweise. Obwohl seine Argumente oftmals Sinn machen, haben sie auch Schwachstellen, dessen er sich bewusst ist. Hoch anzurechnen ist ihm, dass er aktuelle Disskurse um sein Schaffen ebenfalls erwähnt, mit den Kritikern auf einer selbst-ironischen und dennoch niveauvollen Art rechtfertigt oder eben zugibt, dass er diese Kritik nicht vollkommen entkräften kann. Nicht immer sehr wissenschaftlich, dennoch sehr lehrreich, daher meine uneingeschränkte Empfehlung.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Tatsache der Ungewissheit

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 30.11.2015

www.rezensions-seite.de

In frommen Zeiten und Jahrhunderten war es eine Art tiefer Leitspruch, das gesagt wurde: „Der Mensch denkt und Gott lenkt“. Ein Spruch, in dem die grundlegende Erfahrung des Menschen zum Ausdruck kam, dass eine noch so gute Planung, ein noch so gutes Einbeziehen aller denkbaren und bekannten Faktoren und eine noch so gute Präparation auf „die Zukunft“ immer wieder eben nicht zum „gewünschten“ und „berechneten“ Ergebnis geführt hat, sondern nicht selten die menschliche Planung durch das Eintreten „unwahrscheinlicher“ Ereignisse sich plötzlich in völlig andere als gedachte und geplante Richtungen hinbewegt hat.

Erfahrungen, die nicht nur zu jenen frommen Zeiten zeigten und zeigen, dass das Leben letztendlich nicht „kontrollierbar“ ist.

Nassim Nicholas Taleb hat dies erlebt. In der Welt der Zahlen, in der eigentlich logischen, kühlen und scheinbar doch leichter als im zwischenmenschlichen Bereich berechenbaren Welt der Finanzmathematik. Und hat seine Erfahrungen in einer Trilogie von Büchern zusammengefasst, von denen „der schwarze Schwan“ das mittlere Werk bildet.

Im Blick auf das Wissen um und das Rechnen mit „“unwahrscheinlichen Ereignissen“ setzt Taleb zwei verschiedene mögliche Herangehensweisen zunächst grundsätzlich in den Raum des Buches.

Zum einen kann man versuchen, die Welt besser zu verstehen, die es erlauben würde, Vorhersagen präziser zu formulieren um dadurch ein Mehr an (zumindest gefühlter) Kontrolle zu erwerben. Sozusagen einfach das Wissen um die zugrunde liegenden Fakten von Ereignissen in einem in sich folgerichtigen Ursache-Wirkungs-System zu erweitern.

Oder man kann versuchen, dafür zu sorgen, dass man keinen Schaden durch Dinge erleidet, die man nicht versteht und die man trotz größten Bemühens nicht mit „einberechnen“ konnte, weil es eben nicht selten „anders kommt, als man denkt“.

Taleb selbst setzt diesen zweiten Weg als den erfolgsversprechend und konzentriert seine Ausführungen für den Leser „weg“ von der Konzentration dessen, „was da passiert“ hin zu einer Konzentration darauf, wie man selbst damit „umgeht, was da passiert“ (ein Denken, dass er in „Antifragilität“, dem nachfolgenden Band auf „Der schwarze Schwan“ noch intensiver und praktischer ausführt).

„Wenn man keine Vorhersagen machen kann, ist es besser, von zufälligen Ereignissen zu profitieren und den Zufall als Treibstoff für Verbesserungen zu nutzen“.

Das dem so ist, mit der letztlichen Unkontrollierbarkeit nicht nur finanzmathematischer Berechnungen und Prognosen, nicht nur mit Wirtschaftsprognosen im allgemeineren Sinne, sondern auch mit dem „Leben an sich“, das führt Taleb in diesem Buch breit und überzeugend argumentiert, immer auch anhand vielfacher praktischer Beispiele auf und zeigt damit auf, wie sehr die Menschheit immer schon fast zwanghaft unter dem Druck sich bewegte, die „Kontrolle“ gerade über die Zukunft, über das Risiko, über die Unwägbarkeiten des (Geschäfts-) Lebens zu erlangen. Und wie wenig das letztendlich wirklich gelungen ist und das Leben „gesichert“ hat, Und er verweist auf jene Strömungen und Möglichkeiten, dies eben „fahren zu lassen“ und sich mehr in Richtung einer persönlichen „Resilienz“ zu bewegen, um mit „unwahrscheinlichen Ereignissen“ einen positiven, konstruktiven Umgang zu finden. Um eben nicht vorher in seinen Verhaltensweisen festgelegt zu sein und durch eine Störung der eigenen Berechnungen so ins Schwimmen zu geraten, dass man den Kopf verliert und für sich zumindest Schaden anrichtet.

Sehr pointiert und auch polarisierend legt Taleb seine Erkenntnisse auch Teils polemisch vor. Das mag dem ein oder anderen gefallen und dem ein oder der anderen im Stil nicht zusagen, aber .die Quintessenz seiner Überlegungen zur nicht funktionierenden Quadratur des Kreises, als bekannten Fakten die (unbekannte) Zukunft abzuleiten stimmen doch sehr nachdenklich und greifen feste Grundüberzeugungen der Planbarkeit der Ereignisse grundlegend an.

Und, vor allem, die Geschichte der letzten Jahre hat Taleb durchaus Recht gegeben, schaut man allein nur auf die wirtschaftlichen Krisen der Welt, auf politische, terroristische Entwicklungen und die mangelnde Vorbereitung der Entscheidungsträger auf diese Krisen. Eine mangelnde Vorbereitung, die laut Taleb nicht an den Personen liegt, sondern im System selbst verankert ist. Wobei die „schwarzen Schwäne“ gar nicht unbedingt einmal mehr so unglaublich selten sind, wie es lange Jahrhunderte den Anschein hatte.

Eine sehr interessante Lektüre.

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