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Der Sommernachtsball Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-10799-4

Erschienen: 11.11.2013
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Ein bezauberndes Aschenputtelmärchen aus dem England der 30er-Jahre

Viola Withers Leben ist gerade alles andere als märchenhaft. Arm wie eine Kirchenmaus ist die junge Witwe dazu gezwungen, mit der Familie ihres verstorbenen Ehemannes unter einem Dach ein eher freudloses Dasein zu fristen. Der mürrische Mr. Wither ist ein tyrannischer Geizhals, der keinen Hehl daraus macht, wie wenig er von seiner Schwiegertochter hält, und Violas Schwägerinnen sind beide keinen Deut besser. Allein die Aussicht auf den großen Wohltätigkeitsball kann Violas Laune heben – besonders, da Victor Spring ebenfalls dort sein wird, Spross der wohlhabendsten Familie am Ort und in Violas Augen ein wahrer Märchenprinz. Doch Victors Absichten in Bezug auf Viola sind, kurz gesagt, nicht besonders ehrenhaft …

»Dieses Märchen aus dem England der 30er-Jahre wird Sie verzaubern.«

Freizeit Exklusiv (09.11.2013)

Stella Gibbons (Autorin)

Stella Dorothea Gibbons, 1902 in London geboren, besuchte die North London Collegiate School und studierte Journalismus am University College London. Sie arbeitete für diverse Zeitungen und Zeitschriften, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Ihre erste Veröffentlichung im Jahr 1930 war eine Gedichtsammlung, "The Mountain Beast". Zwei Jahre später erschien ihr erster und zugleich bekanntester Roman "Cold Comfort Farm". Es folgten weitere Bücher, unter anderem die charmante Aschenputtelgeschichte "Der Sommernachtsball". 1933 heiratete Gibbons den Sänger und Schauspieler Alan Webb, mit dem sie eine Tochter bekam. Stella Gibbons starb 1989 in London.

»Dieses Märchen aus dem England der 30er-Jahre wird Sie verzaubern.«

Freizeit Exklusiv (09.11.2013)

»Was für ein Luxus, über dieses einzigartige Buch gestolpert zu sein!«

Sophie Dahl

"Amüsanter Roman"

BEAUTY talk (01.12.2013)

"Vergnüglich-romantische Soap-Opera im Buchformat"

Sonntag (digitales iPad-Magazin) (21.12.2013)

"Zauberhaftes Aschenputtelmärchen!"

Frau im Spiegel (05.03.2014)

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Aus dem Englischen von Gertrud Wittich
Originaltitel: Nightingale Wood
Originalverlag: Longmans, Green & Co.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-10799-4

€ 14,99 [D] | CHF 18,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manhattan

Erschienen: 11.11.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Merry old England

Von: wal.li Datum: 12.04.2015

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Die seit drei Monaten verwitwete Viola Withers soll aus London zu ihren Schwiegereltern aufs Land ziehen. Mr. und Mrs. Withers, die 39jährige Madge und die 36jährige Tina machen ihrem Namen alle Ehre. Sie kommen der erst 21jährigen Viola reichlich verwittert vor. Dennoch sieht sie keine Möglichkeit im London der 1930er zurecht zu kommen, sie hat kein Geld und keinen Job. Wie soll sie nur den Rest ihres Lebens verbringen, gelangweilt auf dem Sofa sich selbst bemitleidend? So jedenfalls scheint es zu sein während der ersten Tage. Und wie soll sie Mr. Withers, der unbedingt ihr Geld verwalten will, beibringen, dass sie gar keins hat? Keine schönen Aussichten auf den Rest ihres Lebens, doch dann kommt die Einladung zum örtlichen Sommerball…

Als ich so durch die Bücherei schlenderte, lachte mir dieses Buch entgegen mit seinem farbenfrohen Partycover, dass die Stimmung der Zeit gut rüberbringt. Tatsächlich im Original bereits im Jahr 1938 erschienen, handelt es sich um eine kleine Wiederentdeckung der Autorin, die hier nicht ihr bekanntestes aber doch ein sehr lesenswertes Werk abliefert. Auf seine altmodische Art wirkte das Buch auf mich doch sehr modern, stellt es doch eine Zeit des Umbruchs dar, was die Autorin auch deutlich beschreibt. So wie sich die Zeiten ändern, so müssen sich die Protagonisten anpassen. Viola, nur kurz verheiratet, vermisst ihren Mann nicht besonders. Etwas schlicht zwar, dennoch eine Romantikern, der es ihre Namensvetterin Shakespeares Viola besonders angetan hat, wünscht sie sich doch etwas anderes als bei den Schwiegereltern zu versauern. Während es der dicklichen Madges einziger Wunsch ist, einen Hund zu bekommen. Die immer dünner werdende Tina sieht sich schon als vertrocknende alte Jungfer, sie ihre Chancen auf der Kunstschule nicht genutzt, bis sie anfängt mit sich selbst ehrlich zu sein.


Im England der 30er versunken nahm ich am Schicksal der drei jungen Frauen teil, manchmal denkend, was verzogene Gören sie doch in ihrem fortgeschrittenen Alter sind, manchmal schmunzelnd, wenn die Withers sich doch nicht als ganz so verwittert herausstellen und schließlich mit einiger Freude, wenn sich der Ausgang des Sommernachtsballs andeutet. Welche der drei Frauen ich am sympathischsten fand, verrate ich allerdings nicht. Besonders gut jedenfalls hat mir die Beschreibung des beschaulichen Landlebens der damaligen Zeit gefallen, in der sich die Veränderungen, die eben die Zeit mit sich bringt, bereits andeuten.

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