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Der Tag X Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21155-4

Erschienen:  27.02.2017
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Der große Roman über den Aufstand am 17. Juni 1953, als 24 Stunden alles möglich schien

Das Leben der Gymnasiastin Nelly Findeisen wird mit jedem Tag komplizierter. Es reicht nicht, dass sie ihren Vater, der vor sieben Jahren nach Russland abkommandiert wurde, nie mehr sieht, auch ihre Mutter wird ihr zusehends fremder. Hinzu kommt ihr Engagement in einer kirchlichen Jugendorganisation, was im Frühjahr 1953 zum Rauswurf aus der Schule führt. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russischen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden.

Titus Müller erzählt eindringlich und packend vom Leben der Aufbegehrenden und entfaltet authentisch und detailgenau das Panorama eines Aufstandes, der beispielhaft wurde.

Zur Webseite von Titus Müller

»Es gibt wenige Bücher, die man selbst mit so großem Vergnügen und mit so viel Gewinn gelesen hat.«

Marcela Drumm, SWR 2 Forum Buch, "Buch der Woche" (18.06.2017)

Titus Müller (Autor)

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift Federwelt. Seine historischen Romane begeistern viele Leser. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem C. S.-Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet.

»Es gibt wenige Bücher, die man selbst mit so großem Vergnügen und mit so viel Gewinn gelesen hat.«

Marcela Drumm, SWR 2 Forum Buch, "Buch der Woche" (18.06.2017)

»Spannendes Geschichtsdrama ... Müllers temporeiches, spannendes Spiel mit der Wirklichkeit bleibt nah an der tragischen Wahrheit.«

Steffen Könau, Mitteldeutsche Zeitung (26.04.2017)

»Großartig, wie Titus Müller mit leichter Hand Nellys Geschichte mit echter Historie verwebt.«

Silvia Feist, Emotion (05.04.2017)

»Hollywood, bitte verfilmen!«

Grazia (09.03.2017)

Titus Müller ist ein lebendiger und zugleich sehr genauer Erzähler. Sein soeben im Blessing Verlag erschienener Roman bringt dem Leser die jüngere deutsche Geschichte klar vor Augen.«

Cornelia Geissler, Berliner Zeitung (09.03.2017)

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08.09.2018 | Freiberg

Lesung mit Titus Müller

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Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Sachsen
Silberhofstr. 9 A
09599 Freiberg

15.09.2018 | 20:15 Uhr | Hamburg

Lesung mit Titus Müller im Rahmen der Nacht der Kirchen

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Adventgemeinde
Haferkamp 14
22083 Hamburg

20.09.2018 | 19:30 Uhr | Wabern-Falkenberg

Lesung mit Titus Müller

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Schloss Falkenberg
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35490 Wabern-Falkenberg

27.09.2018 | 19:00 Uhr | Zillbach

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Kirchenkeller

23.10.2018 | 19:00 Uhr | Pirna

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Adventgemeinde
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01796 Pirna

13.11.2018 | 19:30 Uhr | Baar

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Adventgemeinde
Falkenweg 10
6340 Baar

08.12.2018 | 19:30 Uhr | Bad Blankenburg

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Evangelisches Allianzhaus
Esplanade 5-10a
07422 Bad Blankenburg

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21155-4

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen:  27.02.2017

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Beeindruckender Roman

Von: friederickes bücherblog Datum: 06.06.2018

buecherblog.friedericke-design.de/

Das Cover
Das Cover zeigt zwei junge Menschen in den fünfziger Jahren. Die Farbgebung ist dieser Zeit perfekt angepasst. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext ist die Buchpräsentation stimmig und lädt ein, das Buch lesen zu wollen.
Die Geschichte (Achtung Spoiler!)
Nelly war ein glückliches Kind, bis im Oktober 1946 die Russen an die Wohnungstür der Familie hämmern. Ihr Vater wird nach Russland abkommandiert und ihre Mutter entscheidet sich im letzten Moment mit ihrer Tochter in Berlin zu bleiben, was Nelly nicht verstehen kann.
1953 muss die junge Frau das Gymnasium verlassen, weil sie einer kirchlichen Organisation angehört. Zufällig lernt sie einen Tag zuvor den jungen Uhrmacher Wolf kennen.
Dieser hat einen Uhrenladen und führt ein eigentlich unauffälliges und korrektes Leben, bis er sich in Nelly verliebt. Er will ihr unbedingt helfen und entwendet bei der Behörde Dokumente. Diese Aktion bringt ihn aber ins Gefängnis.
Dann gibt es noch Ilja, einen russischen Soldaten, den sie in der Nacht kennenlernte, als ihr Vater abgeholt wurde. Er arbeitet inzwischen als Spion und bringt ihr regelmäßig Nachrichten von ihrem Vater.
Wolf indes träumt von einem Leben mit Nelly, als aber die Massendemonstrationen rund um den 17. Juni beginnen ist ihr Leben und das vieler anderer Personen in Gefahr.
Meine Meinung:
Schon auf den ersten Seiten gibt es Gänsehaut, als mitten in der Nacht die Russen vor der Tür der Familie stehen. Und dann beginnt mit einem kleinen Zeitensprung die Geschichte von Nelly, Wolf und Ilja. Diese Drei sind die Hauptfiguren der Geschichte, die in der Nachkriegszeit, der noch jungen DDR angesiedelt ist. Die Protagonisten sind unglaublich ausdrucksstark und authentisch und nehmen mich hautnah in die Geschichte mit. Selbst ihre Gedanken lassen mich das ganze Drama fühlen. Die Schauplätze Berlin, Halle und Moskau sind bis ins kleinste Detail beschrieben, sodass man die Straßen und Plätze bildlich sehr gut durchwandern kann.
Der Autor hat die Anfänge der DDR, die russische Besatzung, das Ende von Stalin in Moskau, die Erhöhung der Normen, die politischen Geschehnisse bis zum Aufstand am 17. Juni 1953 so wunderbar eingearbeitet, dass einem zwischendurch der Atem stockt. Die Ängste vor Repressalien und nie zu wissen, ob man gerade bespitzelt wird oder nicht, dazu die politischen Entwicklungen jener Zeit, aus unterschiedlichen Sichtweisen, lassen uns die Geschichte in ihrer ganzen Vielschichtigkeit so miterleben, als wäre man selbst dabei.
Titus Müller erzählt aus wechselnden Perspektiven. Seine Sprache ist anspruchsvoll, aber sehr flüssig zu lesen und leicht verständlich. Obwohl es mehrere Handlungsstränge unterschiedlicher Personen sind, kommt man als Leser nicht durcheinander. Das Buch verlangt allerdings Konzentration, sowie Interesse an der deutschen Geschichte.
Ein beeindruckender Roman, lehrreich, interessant, mitreißend und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Stück Zeitgeschichte verbunden mit einer zarten Liebesgeschichte. Unterhaltung und Wissen auf allerhöchstem Niveau.
Das Buch bekommt von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung.
friedericke von "friederickes bücherblog"

Historischer Roman wie er sein muss

Von: Ponine T. Datum: 13.05.2018

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

Das Leben der Gymnasiastin Nelly Findeisen wird mit jedem Tag komplizierter. Es reicht nicht, dass sie ihren Vater, der vor sieben Jahren nach Russland abkommandiert wurde, nie mehr sieht, auch ihre Mutter wird ihr zusehends fremder. Hinzu kommt ihr Engagement in einer kirchlichen Jugendorganisation, was im Frühjahr 1953 zum Rauswurf aus der Schule führt. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russischen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden.



Hiermit verkünde ich, dass ich das Lesehighlight für 2018 für mich gefunden habe. Vielen Dank, bloggerportal, das du mir dieses Buch als Rezensionsexemplar ermöglicht hast, denn ohne dich wäre ich nicht darüber gestolpert! Ja, wirklich, im Ernst, liebe Leser, dieses Buch ist für mich einer der besten historischen Romane über zeitgenössische Geschichte, den ich gelesen habe, trotz Liebeswirrungen umd einem Klappentext, der diesen wirklich dichten und mit Figuren vollgedrängten Roman auf eine Dreiecksbeziehung reduziert. Denn eigentlich sind Nelly, Wolf und Ilja nur ein winziger Teil ll dieser miteinander verbundenen Pesonen, die von Titus Müller geschickt gesetzt werden, um dem Leser ein extrem umfassendes und breit gestreutes Spektrum des jaahres 1953 zu bieten.



Man merkt dem Buch an, dass Müller hervorragend recherchiert hat, aber er beherrscht es, diese Informationen zu vermitteln ohne dröge zu werden und zu sehr nach wikipedia zu klingen. Gleichzeitig zeichnet er realistische Figuren, mit denen man sich beim Lesen identifiziert oder deren Handlungen man nachvollziehen kann, wenn auch nicht immer billigt. Ich habe das Buch völlig begeistert verschlungen und mich so in der Geschichte verfangen, dass es mir wirklich schwer gefallen ist, das Buch zuzuklappen. Also werde ich mir jetzt gleich die nächsten Bücher von Titus Müller besorgen ;-)

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Monika Fuchs aus Hamburg Datum: 07.03.2017

Buchhandlung: Thalia Buchhandlung Nord GmbH & Co KG

Vor kurzem habe ich Ihnen von Titus Müller das Buch „Geigen der Hoffnung“ vorgestellt. Und schon vor einiger Zeit „ Tanz unter Sternen“. Titus Müller ist ein sehr interessanter Autor. Er wurde 1977 in Leipzig geboren, hat Literatur, Geschichtswissenschaften und Publizistik in Berlin studiert und 2004 seinen ersten Roman veröffentlicht. Er schreibt historische Romane, die gleichzeitig sehr spannend sind und einen gut unterhalten. Aber es sind auch Romane, die einem bestimmte Teile der Geschichte näher bringen.

In seinem aktuellen Roman erzählt er uns eine Geschichte, die um den 17. Juni 1953 in Berlin und Halle angesiedelt ist. Dieses Mal finde ich den Klappentext wieder nicht ganz so passend. Dem Klappentext nach hört es sich für mich wie so eine Art Dreiecksgeschichte an. 2 Männer buhlen um dieselbe Frau. Welcher der beiden bekommt sie am Ende? Aber das ist gar nicht die eigentliche Geschichte. Eigentlich erzählt Titus Müller nämlich mehrere Geschichten, die alle irgendwie zusammengehören. Ja, da ist die Schülerin Nelly, deren Vater in die UdSSR entführt wurde. Und ja, sie hat sowohl Kontakt zu dem sowjetischen Spion Ilja und zu dem jungen Uhrmacher Wolf. Und ja, Wolf landet wegen Nelly im Gefängnis. Aber Ilja hat auch eine ganz eigene Geschichte, die eng mit dem Politiker Lawrenti Beria verknüpft ist. Und Ilja hat eine politische Bedeutung, denn seine Aufträge führen ihn auch nach Bonn in die Nähe des damaligen Kanzlers Adenauer. Und dann gibt es noch die Geschichten in Halle. Die dortigen Haupt-personen sind Lotte, alleinerziehende Mutter dreier Söhne, Heimeran, einem Polizisten der kasernierten Volkspolizei und Katharina und Marc. Und so erzählt uns der Autor, wie das Leben der Menschen in der DDR 1953 aussah, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Aber er klärt uns auch über die politischen Hintergründe auf. 1953 verstarb Stalin. Und für eine kurze Zeit entbrannte ein Machtkampf zwischen verschiedenen hochrangigen sowjetischen Politikern. War die UdSSR gescheitert? Wie sollte weiter mit dem Westen umgegangen werden. Und was sollte mit Deutschland geschehen. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Akteuren und spielt in Berlin, Halle, Bonn und Moskau.

Ich muss gestehen, dass der 17. Juni nie wirklich ein Thema für mich war. Es war ein Feiertag. Und es hat einen Volksaufstand in der DDR gegeben. Und das war mein Wissen. In der Schule war es auch kein Thema. Erst durch dieses Buch habe ich überhaupt verstanden, was damals in der DDR passiert ist. Und das ist es, was ich an dieser Art von Romanen so liebe. Ich werde gut unterhalten und lerne dabei auch noch etwas. Und dass diese Geschichte historisch korrekt ist, beweist uns der Autor in seinen umfangreichen Nachträgen. Im Anhang beschreibt er ausführlich den historischen Kern des Romans, er listet die Bücher auf, die ihm selbst besonders geholfen haben, und er erklärt die vielen Abkürzungen, die in der DDR und UdSSR gebräuchlich waren. Mich hat dieses Buch sehr fasziniert. Und ich habe sehr viel draus gelernt. Allerdings hat mir etwas gefehlt. Wahrscheinlich diese von mir vermutete Dreiecksgeschichte, die es so nicht gibt.

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