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Der Tod so kalt Thriller

Kundenrezensionen (25)

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CHF 14,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21139-4

Erschienen: 06.03.2017
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Drei grausame Morde. Ein schweigendes Dorf. Ein Fremder, besessen von der Wahrheit

Südtirol, 1985. Tagelang wütet ein gewaltiges Gewitter über der Bletterbach-Schlucht. Drei junge Einheimische aus dem nahegelegenen Siebenhoch kehren von einer Wanderung nicht zurück – schließlich findet ein Suchtrupp ihre Leichen, aufs Brutalste entstellt. Den Täter vermutet man im Bekanntenkreis, doch das Dorf hüllt sich in eisiges Schweigen.
Dreißig Jahre später beginnt ein Fremder unangenehme Fragen zu stellen. Jeder warnt ihn vor den Konsequenzen, allen voran sein Schwiegervater, der die Toten damals gefunden hat. Doch Jeremiah Salinger, der seiner Frau in ihr Heimatdorf gefolgt ist, lässt nicht locker – und wird schon bald seine Neugier bereuen. Ein Fluch scheint alle zu verfolgen, die sich mit den Morden beschäftigen. Ist dort unten am Bletterbach etwas Furchtbares wieder erwacht? Etwas, so uralt wie die Erde selbst ...

Interview mit Luca D'Andrea über sein Buch "Der Tod so kalt" Zum Special

Rezension im Blog eselsohren.at

Rezension im Blog maschseeperlen.de

»Ein perfekt gebauter Thriller, übergroß, operettenhaft und mit Sog bis zum Ende.«

BR Fernsehen "Capriccio" (16.02.2017)

Luca D'Andrea (Autor)

Luca D'Andrea wurde 1979 in Bozen geboren, wo er heute noch lebt. Er stieg mit seinem ersten Thriller sofort in die Riege der internationalen Top-Autoren auf. "Der Tod so kalt" erschien in rund 40 Ländern und wurde fast überall zum Bestseller - auch bei uns stand das Buch wochenlang in den Top-5 der Spiegel-Bestsellerliste. Die Geschichte führt nach Südtirol, in die Heimat des Autors, über die er auch journalistisch gearbeitet hat: Am bekanntesten ist seine TV-Produktion "Mountain Heroes", in der er für das italienische Fernsehen die Bergrettung porträtierte.

»Ein perfekt gebauter Thriller, übergroß, operettenhaft und mit Sog bis zum Ende.«

BR Fernsehen "Capriccio" (16.02.2017)

»Ein Krimi erster Güte.«

ZDF Morgenmagazin (14.03.2017)

»Ein fulminantes, fesselndes Erstlingswerk.«

STERN (09.03.2017)

»Ein unglaublich spannender Thriller«.

ALPIN - Das BergMagazin (01.03.2017)

»Eine gute Komposition, der Rhythmus der Geschichte, die kurzen Kapitel, das schnelle Springen zwischen verschiedenen Schauplätzen: all das erzeugt atemlose Spannung. Und die Auflösung? Völlig überraschend«.

NDR Kultur "Neue Bücher" (03.03.2017)

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Trailer zu Luca D'Andrea - Der Tod so kalt

Aus dem Italienischen von Verena v. Koskull
Originaltitel: La sostanza del male
Originalverlag: Einaudi

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21139-4

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

Erschienen: 06.03.2017

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Mit minimalen Abstrichen ein gelungenes Thriller-Debüt!

Von: Annette Traks Datum: 06.03.2017

www.annette-traks.com

Als der New Yorker Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger nach einigen erfolgreichen Projekten "ausgelaugt, antriebslos und deprimiert" (E-Reader, Pos. 188) ist, zieht er mit seiner jungen Familie nach Siebenhoch in Südtirol.

In dem idyllischen Heimatdorf seiner Frau Annelise will er neue Energien sammeln und sich seiner Familie, vor allem auch der kleinen Tochter Clara, widmen. Aber es kommt ganz anders!

Bei der Arbeit zu einem Dokumentarfilm verunglückt die Crew eines Bergrettungshubschraubers während eines Einsatzes, den Salinger
begleitet. Er überlebt als einziger, hat eine schwere Posttraumatische Belastungsstörung und verspricht seiner Frau, ein Jahr lang nicht zu arbeiten.

Doch eines Abends erfährt er, dass 1985 in der nahen Bletterbach-Schlucht ein schreckliches Verbrechen geschehen ist:
Drei junge gebürtige Siebenhocher waren während eines Ausflugs überfallen und brutal massakriert worden. Der Täter konnte nicht gefasst werden, gemunkelt wurde viel, doch das Dorf hüllt sich in eisernes Schweigen.

Salinger entwickelt Ehrgeiz und will die Wahrheit über die Ermordeten und die 30 Jahre zurückliegenden Ereignisse herausfinden. Warnungen bezüglich der Konsequenzen für ihn und seine Familie schlägt er in den Wind und beginnt zu recherchieren.

Bald versuchen Einheimische, ihn verbal einzuschüchtern und greifen ihn auch tätlich an. Sein Schwiegervater bittet ihn inständig, an den Schutz seiner Familie zu denken und das Vergangene ruhen zu lassen, Annelise droht, ihn mit Clara zu verlassen - vergeblich. Salinger ist besesssen davon, das Bletterbach-Massaker aufzuklären und bringt sich und seine Familie in höchste Gefahr.

Resümee:
Die Haupthandlung spielt um das Jahr 2015 herum und ist aus Sicht Jeremiah Salingers geschrieben. Einen Pol bildet dabei seine Familie, einen anderen seine Nachforschungen über die Ereignisse bezüglich des Bletterbach-Massakers, respektive das Dörfchen Siebenhoch und seine Bewohner.

Zwischen diesen Extremen bewegt sich Salinger:
Auf der einen Seite beteuert er stets, dass er seine Familie liebt, sie das Wichtigste in seinem Leben ist, verspricht seiner Frau immer wieder, die gefährlichen Recherchen einzustellen, mit denen er die Dorfbewohner
gegen sich aufbringt,.
Auf der anderen Seite ist er aber so besessen davon, den höchstwahrscheinlich aus Siebenhoch stammenden Täter zu entlarven, dass er sich immer wieder in Gefahr bringt und riskiert, dass Frau und Tochter ihn wirklich verlassen.

Dem Leser geht es ähnlich: Einerseits ist er gespannt, wer das Massaker wohl begangen haben mag, fiebert und rätselt mit, andererseits versteht man aber nicht, dass Salinger bereit ist, für seine Ambitionen einen derartig hohen Preis zu zahlen.

Dennoch nerven die häufigen Variationen der Beschreibung dieses Hin- und Hergerissenseins zwischen seiner Familie und dem an Besessenheit grenzenden Ehrgeiz, der vor nichts halt macht, irgendwann. Genauso verhält es sich mit dem ständig präsenten Buchstabenzähl-Spiel, das Clara viel Spaß macht.

Das Buch ist nach einem etwas schleppenden Anfang spannend:
Vorausdeutungen treiben den Leser ebenso voran wie eine sich stetig steigernde Dramatik der Ereignisse und überraschende Wendungen aufgrund neuer Erkenntnisse.
Dies ist umso bemerkenswerter, als die Handlung quasi eine Dokumentation über Salingers Recherchen ist: Sie verläuft chronologisch, und seine Feststellungen und Hypothesen über die Ereignisse am Bletterbach muten oft wie kurze, berichtartige Statements an.

Fazit: mit minimalen Abstrichen ein gelungenes Thriller-Debüt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Spannung bis zur letzten Seite

Von: Cocolinchen Datum: 12.06.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Tatort Bletterbach-Schlucht in Südtirol: 1985 werden dort drei junge Menschen brutal ermordet und bestialisch verstümmelt aufgefunden. Der oder die Täter können nicht ermittelt werden. Es wird zwar vermutet, dass es jemand aus dem Bekanntenkreis der jungen Einheimischen gewesen sein muss, doch weiter führen die Nachforschungen nicht. Das Dorf zeigt sich nicht sehr kooperativ.
30 Jahre später folgt Jeremiah Salinger seiner Frau Annelise in ihr Heimatdorf Siebenhoch in der Nähe vom Bletterbach. Als er von den mysteriösen drei jungen Toten, die damals von seinem Schwiegervater gefunden worden sind, erfährt, packt ihn die Neugier und Jeremiah beginnt zu ermitteln. Jeder rät ihm davon ab, mit Nachdruck, doch davon lässt er sich nicht beirren. Er schlägt alle Warnungen in den Wind, merkt aber bald, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Jeder, der sich mit dem Fall beschäftigt, scheint dem Fluch des Bletterbachs zum Opfer zu fallen.


Meine Meinung:
Dieser Thriller hat mich wirklich überrascht!
Anfangs habe ich mich etwas schwer getan, doch nach den ersten Seiten ist es dann passiert. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Und selbst kurz vor Schluss hört dieses Gefühl nicht auf. Ganz im Gegenteil!

Erzählt wird aus Jeremiah Salingers Sicht. Er, seine Frau Annelise und Tochter Clara kommen nach Siebenhoch in Südtirol, um sich eine Auszeit zu gönnen. Zuvor lebt die Familie in New York. Jeremiah arbeitet dort gemeinsam mit seinem Freund Mike als Dokumentarfilmer und ist lange Zeit erfolgreich. Als es für Jeremiah schlechter läuft, beschießt die Familie in Annelises Heimatdorf Siebenhoch zu reisen.
Ein kleines Dorf in Südtirol mit etwa 700 Einwohnern. Nach der Ankunft wird gleich klar, hier ticken die Uhren noch ganz anders. Die Stimmung ist wirklich gut dargestellt. Man glaubt, selbst dabei zu sein.
Jeremiahs Schwiegervater Werner gehörte damals zu dem Suchtrupp, der die bestialisch verstümmelten Leichen der jungen Leute gefunden hat. Er erzählt ihm davon und löst bei Jeremiah etwas aus, womit wohl keiner gerechnet hätte. Die anfängliche Neugier wird schnell zur Besessenheit. Trotz zahlreicher Warnungen, die Finger von der Geschichte zu lassen, kann Jeremiah nicht aufhören. Dadurch bringt er sich und seine Lieben in Gefahr. Dennoch schlägt er alle Warnungen in den Wind und macht sich damit im Dorf keine Freunde.
Die Geschichte um die drei Toten bringt ihn außerdem auf die Idee mit seinem Freund Mike einen neuen Dokumentarfilm zu drehen. Vom Hubschrauber aus soll gefilmt werden, doch bei den Dreharbeiten kommt es zu einem folgenschweren Unglück, das Salinger indirekt durch seinen Starrsinn auslöst.

Diese krankhafte Besessenheit ist ein Grund, warum ich bei der Person Salinger zwigespalten bin. Mal ist er einem sympathisch, zum Beispiel im Umgang mit seiner kleinen Tochter, und dann vergisst er wieder alles und jeden um sich herum und bringt andere in Gefahr, nur um der Wahrheit näher zu kommen. Dabei versucht er sich unter anderem das Vertrauen der Einheimischen zu erschleichen, um Hinweise zu erhalten.

Das Dorf war mir manchmal schon fast unheimlich, da es zahlreiche unvorhersehbare Verflechtungen gibt, keiner über die drei Toten sprechen möchte und man deutlich merkt, dass niemand die alten Wunden wieder aufkratzen soll.
Man kennt diese Situation schon aus vielen Krimis, ob Buch oder Film. Vor Jahren ist etwas Schreckliches passiert, das düstere Dorf und seine Bewohner schweigen, dann kommt eine Person von Außen dazu, die plötzlich alles wieder ausgraben möchte und Unruhe in das Leben der Menschen bringt, die sich mit ihren Lügen bis dahin so gut arrangiert haben. Von der Grundidee her also nichts neues. Trotzdem ist es sehr gut umgesetzt worden und wirklich mitreißend und sogar überraschend! Und gerade am Ende kommt nochmal alles ganz anders, als ich vermutet hätte. Genau das hat mich an diesem Thriller so begeistert!
Auch mit all den Verbindungen der Personen untereinander hätte ich so nicht gerechnet.
Der Tod so kalt hat mich wirklich positiv überrascht und wird mich wohl noch eine Weile begleiten.

Daher unbedingt lesen!!!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

..spannend...

Von: D. aus Grieskirchen Datum: 24.03.2017

Buchhandlung: Thalia

…. Als Leser tüftelt man, wer wohl der Mörder gewesen sein könnte. Das Ende hat mich überrascht. Fand diesen Thriller spannend, düster und etwas beklemmend.

Von: Elke Wolf aus Berlin Datum: 09.02.2017

Buchhandlung: vielseitig Inh. Elke Wolf

Nur ein Wort: Hervorragend!!!

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