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Der Turm der Ketzerin Historischer Roman
Die Hugenotten 2

Die Hugenotten (2)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17580-1

Erschienen:  15.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Frankreich 1588. Der junge Pierre wuchs im katholischen Glauben auf, bis er erfahren musste, dass er als Hugenotte geboren wurde. Aufgrund der verheerenden Glaubenskriege im Land war sein Vater jahrelang gezwungen, ihre Religion zu verheimlichen. Während seine Schwester Magali dem Katholizismus treu bleibt, möchte Pierre nun zu seiner ursprünglichen Konfession zurückkehren. In La Rochelle verliebt er sich in die Hugenottin Florence. Doch die strengen Sitten- und Lebensvorstellungen ihrer Familie stehen ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg. Und dann wird der neue Glaube auch noch zur Gefahr für die beiden Liebenden ...

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REIHEN-INFO ZU DEANA ZINSSMEISTER

Die Hexentrilogie

Die Pesttrilogie

Die Hugenotten

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Deana Zinßmeister (Autorin)

Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Saarland.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17580-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  15.01.2018

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Der Turm der Ketzerin: Lieben und Glauben in zwei Religionen

Von: Michael Taube Datum: 16.02.2018

www.ten555berlin.de/

Im Roman von Deana Zinßmeister gibt es drei Handlungsstränge. Zum einen wird von Pierre und seiner Liebe Florence erzählt. Pierre wurde als Protestant, in Frankreich hießen sie Hugenotten, getauft, aber im Katholizismus erzogen. Er verliebt sich in Florence, einer Hugenottin, in der Hugenottenstadt LaRochelle und will dort seinen Taufglauben praktizieren.

Zum anderen ist da Magali, Pierres Schwester. Sie hält an ihrem Glauben fest und ist mit einem Katholiken verheiratet.

Nachdem, und dies ist der dritte Handlungsstrang, die Bewohner des katholischen Dorfes Vernou-sur-Brenne feststellen, dass der Vater der beiden Hugenotte ist, wird er aus dem Dorf vertrieben. Er muss mit Magali und seinem Schwiegersohn flüchten.

Schlussendlich gibt es noch den Nebencharakter Constance, die im Turm der Ketzerin in Aigues-Mortes einsitzen wird und dort bei ihrer Befreiung auf Pierre, ihren Bruder, trifft.

Ihr seht, der Roman ist verzwickt, aber beim Lesen sind die Handlungen durchsichtig und gut erzählt. Wenn es nichts anderes geben würde, würde ich das Buch als spannend und gut empfinden und dann ablegen.

Jetzt kommt aber der Teil, der den Roman zu einem höchst interessanten und verwirrenden Buch macht. Frau Zinßmeister beschreibt das Leben der Hugenotten: ihre alltäglichen Arbeiten, ihre Glaubensausführungen, aber auch Grundsätzliches. Und dies ist doch als Mensch unserer Zeit sonderbar. Wie die Hugenotten von einst so spaß-frei durch die Welt gehen konnten, werde ich bestimmt nie verstehen können. Aber genau diesen Teil der Erzählung fand ich besonders schätzenswert.

Darüber hinaus kann uns die Autorin zeigen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Das Werk enthält eine Literaturliste sowie einen Anhang indem die Autorin auf die historischen Hintergründe Bezug nimmt. So stelle ich mir den Umgang mit der Geschichte vor.

Mein Fazit: „Der Turm der Ketzerin“ von Deana Zinßmeister ist ein vortrefflicher Roman zum Thema Glauben, Glaubensauslegung, Liebe und dem täglichen Miteinander untereinander. Für mich ist der Roman ein klares „Hurra“.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Spannender Roman über die Konfessionskriege in Frankreich

Von: Curin Datum: 16.03.2018

https://www.lovelybooks.de/mitglied/Curin/

1588: Während Glaubenskriege zwischen den Hugenotten und den Katholiken Frankreich erschüttern, ist der junge Mann Piere in der protestantischen Stadt La Rochelle angekommen. Dort möchte er nicht nur das Mädchen Florence wiedersehen, sondern auch vom Katholizismus zum Glauben der Hugenotten wechseln. Dafür hat er seinen Vater und seine frisch verheiratete Schwester Magali zurückgelassen, die mit ihrem Mann eine Glaswerkstatt übernommen hat... .
Dies ist bereits der zweite Teil einer Buchreihe, die sich um die Hugenotten und deren Konflikte mit den Katholiken in Frankreich dreht. Obwohl ich den ersten Band ,,Das Lied der Hugenotten" nicht gelesen habe, hatte ich nicht den Eindruck, dass mir bestimmte Teile der Geschichte fehlen. Außerdem wird während der Handlung auch manchmal erzählt, was vorher passiert ist.
Mit der Hauptfigur Pierre bin ich sehr schnell warm geworden. Er ist ein sympatischer junger Mann, der viele Strapazen auf sich nimmt, um den Glauben zu wechseln und seine große Liebe Florence zu heiraten. An ihm wird sehr gut deutlich, wie schwer es ist, nach den Regeln von Calvin ein echter Hugenotte zu werden.
Gefallen hat mir auch seine Schwester Magali, die mit ihrem Mann eine glückliche Ehe führt und ihm auch in der Werkstatt hilft. Obwohl sie es als Frau eigentlich nicht darf, bläst auch sie filigrane Kunstwerke aus Glas und unterstützt so die Familie.
Sie wirkt genau wie die anderen Figuren glaubwürdig und tief in ihrem Glauben verwurzelt. Generell wird beim lesen sehr deutlich, dass es bei jedem eine weitgreifende Entscheidung bedarf, welcher Konfession man angehört. Je nach dem muss man nämlich den Wohnort wechseln, fliehen oder wird sogar eingesperrt.
Besonders gut hat mir gefallen, dass es ihm Buch mehrere Handlungsstränge gibt. Das sind nicht nur Pierre und Florence, sondern auch Magali und ihre Familie, der Onkel Antoine mit seiner Frau, aber auch die eingesperrten Protestantinnen im Turm, die man aufgrund ihres Glaubens nicht frei lässt.
Deanna Zinßmeister ist es gelungen, eine glaubhafte und auch spannende Geschichte zu entwerfen, in der die Konflikte zwischen den Konfessionen mehr als deutlich werden. Sie schreibt gut lesbar und auch detailliert, so dass man dem Text anmerkt, dass sie gut und gründlich recherchiert hat.
Insgesamt hat mich ,,Der Turm der Ketzerin" gut unterhalten, aber mich auch oft schockiert, gerade wenn es um die Feindseligkeiten der Gläubigen untereinander geht. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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