Der Verrat

Roman

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Ein Weingut an der Saar. Ein altes Verbrechen. Und eine Schuld, die nie verjährt ...

Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihrer Schwester Pia.

Pia hat es gut getroffen. Die erfolgreiche Restaurateurin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache – oder Vergebung.

»Drei Schwestern, ein Mord und jede Menge Lügen; eine scheinbar untragbare Schuld, die am Ende auf ganz anderen Schultern lastet als ursprünglich gedacht. Die Ahnung, dass sich das Lügennetz aufrollen wird, hält die Geschichte spannend, die fein gezeichneten Figuren machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.«

stern (27. Dezember 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20251-4
Erschienen am  17. Dezember 2018
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Leserstimmen

Wenn Schwestern zu Feindinnen werden

Von: Niknak

12.04.2019

Inhalt: (Klappentext) Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihrer Schwester Pia. Pia hat es gut getroffen. Die erfolgreiche Restaurateurin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache – oder Vergebung. Mein Kommentar: Dies ist mein erster Roman der Autorin Ellen Sandberg und ich war gleich zu Beginn von ihrer Geschichte und dem Schreibstil gefangen. Sie hat einen fesselnden und dennoch gefühlvollen Schreibstil. Die Protagonisten werden meiner Meinung nach sehr schön beschrieben und man kann sich im Laufe des Buches ein sehr gutes Bild von ihnen machen, da man sie immer besser kennenlernt. Und auch ihre Denkweise und ihre Reaktionen verstehen lernt. Auch wenn einem zu Beginn noch manche Dinge recht unverständlich erscheinen, werden diese Geheimnisse im Laufe der Geschichte gelüftet und es kommen viele Dinge ans Tageslicht. Die Geschichte teilt sich in zwei Stränge auf. Einerseits wird die Geschichte aus der heutigen Sicht erzählt, nachdem Nane aus dem Gefängnis freikommt und sich langsam wieder ein Leben aufbaut, aber dennoch einige offene Fragen zum Mord von vor 20 Jahren hat. Und andererseits wird die Geschichte von vor 20 Jahren erzählt und wie es zum Mord und seinen Folgen kam, aber auch wie Nane verdächtigt wurde und im Gefängnis landete. Beide Stränge waren klar voneinander unterscheidbar, da bei jedem Wechsel der Kapitel auch die Zeit geändert wurde. Damit es dennoch keine Verwechslungen oder Unklarheiten gibt, hat die Autorin unterhalb jeden Kapitels die Zeitangabe dazu geschrieben. Dies fand ich sehr hilfreich, da ja doch beides Mal dieselben Personen eine Rolle spielten. Die Geschichte behandelt nicht nur die Zeit vor dem Gefängnis, sondern wie gesagt auch die Zeit danach und beschreibt auch welche Probleme Nane damit hat, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Ich finde, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist auch solche Aspekte in der Geschichte einfließen zu lassen. Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen über die drei Schwestern an sich und wie unterschiedlich sie waren, obwohl sie alle dieselbe Vergangenheit hatten. Alle haben erlebt, wie ihre Mutter sie verlässt und sind ganz unterschiedlich damit umgegangen, aber auch mit Nane und ihrem Gefängnisaufenthalt. Rache und Wut spielen eine sehr wesentliche Rolle in diesem Buch und dabei hat mir ein Zitat sehr gut gefallen: " Am Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere daran stirbt". Dies beschreibt die Situation innerhalb der Familie sehr gut. Dabei lernen sie langsam, dass auch Vergebung wichtig ist und man nur so seinen eigenen Frieden finden kann. Doch um dies zu schaffen, muss bereit sein, alles zu geben. Mein Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es nur jedem empfehlen, der keinen herkömmlichen Krimi lesen will. Dieser Roman beinhaltet alles, was es für eine spannende Familiensaga braucht: Mord, Verrat, Liebe, Intrigen, Wut und Hass. Ganz liebe Grüße, Niknak

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Toll zu lesen!

Von: Janine Gimbel

24.01.2019

Als Pias Schwester Nane ohne ihr Wissen nach 20 Jahren Haft entlassen wird und auf dem Weingut von Pias Familie auftaucht, steht die Welt Kopf. Pias älterer Ehemann Thomas erleidet einen Schlaganfall und kommt ins Krankenhaus und plötzlich braucht das Weingut für längere Zeit eine andere Führung. Thomas‘ Kinder treten auf den Plan. Und alle sind auf einmal wieder interessiert, was vor 20 Jahren wirklich geschah, als Thomas‘ Sohn Henning zu Tode kam. Nane hat 20 Jahre im Gefängnis gesessen. Wegen Mord. Mord an Henning. Doch was passierte in der Sommernacht 1998 wirklich? Inge Löhning, die hier unter dem Pseudonym Ellen Sandberg schreibt, begeisterte Ende 2017 mit „Die Vergessenen“ ihre Leserinnen und Leser. Mit „Der Verrat“ strickt sie eine neue Geschichte. Auch hier hat die Vergangenheit, wenn auch die jüngere Vergangenheit einer einzigen Familie, einen großen Stellenwert. Vor 20 Jahren passierte ein Unglück, welches Thomas‘ Sohn Henning zu Tode brachte. Was genau passiert ist, scheint unklar, obwohl es ein Verfahren gab und Nane verurteilt wurde. Vor allem Pia scheint darauf bedacht, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Sie will Nane nicht zu nah kommen und auch vermeiden, dass diese Thomas noch einmal zu der Unglücksnacht befragt. In der Geschichte haben viele Figuren ihren Anteil. Die drei Schwestern Nane, Pia und Birgit, Thomas, dem das Weingut gehört, seine Kinder, die wichtigsten Hausangestellten, die schon vor 20 Jahren dabei waren. Jeder hat sich seine Theorie über das Unglück gebildet und es gibt verschiedene Wissensstände über die damalige Nacht. Als Leserin oder Leser tappt man lange im Dunkeln und kann mit den Figuren gemeinsam recherchieren auf der Suche nach der Wahrheit. Im Roman gibt es allerdings keinen klassischen Sympathieträger. Selbst Pia, die so etwas wie die Protagonistin ist, kann man irgendwie nicht sympathisch finden. Am interessantesten sind diesbezüglich wohl noch Thomas‘ übrige Kinder, die in der verhängnisvollen Nacht noch zu jung waren, um wirklich Zusammenhänge zu verstehen. Ansonsten haben alle Figuren gefühlt etwas zu verbergen und so gut wie jeder der damals Erwachsenen war zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem Weingut. Der Autorin gelingt es hervorragend eine spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen zum Entdecken zu entwickeln. Bis kurz vor Schluss kann man nur ahnen, was wirklich passiert ist. Und das führt dazu, dass man gerne weiterliest und sich für den Fortgang der Handlung interessiert. Ein sehr gelungener Roman!

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Vita

Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer erfolgreichen Münchner Autorin, deren Kriminalromane regelmäßig auf der Bestsellerliste stehen. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem groß angelegten Spannungs- und Familienroman »Die Vergessenen« schlägt sie einen neuen schriftstellerischen Weg ein und widmet sich dabei einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der jüngeren Vergangenheit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen.

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Pressestimmen

»Der Roman rollt der Tragödie entgegen, reißt den Leser besonders wegen seiner menschlichen, greifbaren Figuren mit und lässt ihn nachdenklich zurück: Schuld, Rache oder Vergebung? Psychologisch tiefgründig, absolut lesenswert!«

Hamburger Morgenpost (03. Januar 2019)

»Eine unglaubliche Geschichte von Schuld, Hass und einer unvorstellbaren Lebenslüge. Das Ganze ist absolut lesenswert. Die Idee ist einzigartig.«

hr1 Buchtipp (02. Januar 2019)

»Ein toller Krimi, der einem immer wieder den Atem stocken lässt. Denn alles ist anders, als es zu sein scheint.«

Lea SommerSpecial (30. April 2019)

»Düsterer Familienroman«

SUPERIllu (27. Dezember 2018)

»Ein Lesegenuss. Ein Blick in die tiefen Abgründe des menschlichen Seins.«

Super Freizeit (20. Februar 2019)

»Meisterhafte Erzählkunst verbindet sich bei dieser Autorin mit psychologischer Spannung.«

Süddeutsche Zeitung

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