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Der Weg zum Mars - Aufbruch in eine neue Welt

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17306-7

Erschienen: 12.10.2015
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Aufbruch zum roten Planeten

Wir erleben zurzeit eine neue Raumfahrtbegeisterung: Millionen Deutsche haben im vergangenen Herbst die ISS-Mission von Alexander Gerst mitverfolgt, und die Landung der ESA-Sonde Philae auf einem Kometen war ein Großereignis. Spätestens seit dem Welterfolg von Andy Weirs Bestseller Der Marsianer stellen sich viele Menschen nun die Frage: Wann fliegen wir zum Mars? Und vor allem: Wie kommen wir da hin? Diesen Fragen geht Der Weg zum Mars nach und trägt alles Wissenswerte, konkrete Planungen und die Visionen der Science-Fiction über die bemannte Marsmission zusammen: Wie weit sind wir wirklich auf dem Weg zum Mars?

Sascha Mamczak (Herausgeber)

Sascha Mamczak, Jahrgang 1970, studierte Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht in München und Edinburgh und arbeitet heute als Autor, Lektor und Herausgeber in München. Zuletzt ist von ihm das Buch "Die Zukunft - Eine Einführung" erschienen.


Sebastian Pirling (Herausgeber)

Sebastian Pirling, Jahrgang 1979, ist seit seiner Jugend von anderen Welten begeistert. Nach einem Germanistik-Studium und diversen Jobs als Redakteur und Grafikdesigner ist er inzwischen Lektor für Science Fiction, Fantasy und Jugendbuch im Heyne Verlag. Sebastian Pirling ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in München.

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ISBN: 978-3-641-17306-7

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Verlag: Heyne

Erschienen: 12.10.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Der Weg zum Mars, vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks Datum: 18.03.2016

www.splashbooks.de

Der Kinofilm "Der Marsianer" hat einen kleinen Mars-Hype ausgelöst. Und so hat der Heyne-Verlag passend zum Kinodebüt eine ganze Reihe von Büchern passend zu der Thematik aufgelegt. Darunter auch "Der Weg zum Mars: Aufbruch in eine neue Welt". Herausgegeben wurde der Band von Sascha Maczak und Sebastian Pierling. Die beiden sind auch die Herausgeber der letzten Ausgaben von "Das Science-Fiction Jahr".

Das vorliegende Buch ist allerdings etwas anderes. Es ist eine Mischung aus Sachbuch und Roman. Fiktionale Elemente gehen nahtlos über in fachliche Texte. Daher ist dieser Band ein ungewöhnlicher, bei dem man zu Beginn die Befürchtung hat, dass er weder Fisch noch Fleisch ist.

Eine Furcht, die sich aber schon nach den ersten Seiten schnell legt. Denn was man hier zu lesen hat, ist exemplarisch dafür, wie so ein Band aussehen könnte. Das liegt vor allem an der klaren Aufgabenverteilung der Texte.

Die fiktionalen Elemente erzählen von einer möglichen Reise der Menschheit zum Mars. Doch anders als bei einem richtigen Roman werden die Handlungsträger nicht mit Namen genannt, sondern nur mit Funktion. Es gibt einen Geologe, einen Chemiker und so weiter und so fort. Im Vordergrund stehen also ihr Nutzen und ihre Aufgabe. Aber ihre Persönlichkeit wird nur angedeutet.

Ebenso existieren auch keine Dialoge, keine Wortwechsel. Auch dies sorgt dafür, dass man es nicht mit richtigen Charakteren zu tun hat, sondern vielmehr mit Archetypen. Und trotzdem erhalten diese Figuren genug Profil, um einem in Erinnerung zu bleiben. Denn sie erhalten Hintergründe, wie zum Beispiel, aus welchem Land sie kommen. Oder wie sie miteinander umgehen. Es ist ein ziemlicher Balanceakt, den die Autoren hier eingehen. Und einer, der funktioniert!

Das ist auch das erstaunlichste an diesem Band! Das dieses Experiment funktioniert, ohne dass es zu einem Desaster wird. Hier müssen sich die Verantwortlichen sehr viele Gedanken vorab gemacht haben, wie sie das Buch aufbauen wollen. Mit einem erstaunlichen Endergebnis.

Die fiktionale Seite dient dabei vor allem als Stichwortgeber, für die faktische Seite. Jeder Aspekt, der bei den fiktiven Elementen auftaucht, wird dann in dem sachlichen Anteil des Bandes ausgiebig analysiert. So bleibt keine Frage offen, etwa zum Beispiel, wie Sex im Weltraum funktioniert oder wie das mit persönlichen Beziehungen ist.

Dabei wird vieles entromantisiert. So ist es zum Beispiel nicht möglich, die Toten direkt auf dem Mars zu bestatten, aus Furcht vor Kontaminierung. Und vor allem wird dies logisch und nachvollziehbar dargestellt. Im Prinzip bleiben am Ende keinerlei Fragen oder Aspekte offen.

Und deshalb wird dieses Buch auch als "Klassiker" empfohlen, der ebenso ein "Splashhit" ist.

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