Der Wille zum Bösen

Roman

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Eine Familientragödie, ein Serienmörder, Identität, Erinnerung und die Suche nach der Wahrheit – diese Elemente verwebt der amerikanische Bestsellerautor Dan Chaon zu einem faszinierenden Thriller. Im Mittelpunkt steht der Psychologe Dustin, den die Frage quält, wer seine Eltern ermordet hat. Als er auf den genialen Ermittler Aqil trifft, der angeblich seit Jahrzehnten einem Serienmörder auf der Spur ist, geraten beide in einen Mahlstrom aus Verbrechen und Abgründen, der in die Tiefen der Vergangenheit führt ... zu der Frage nach dem Bösen im Menschen.

»Die Thriller von US-Autor Dan Chaon sind Reisen in die tiefe Nacht verwundeter Seelen.«


Aus dem Amerikanischen von Kristian Lutze
Originaltitel: Ill Will
Originalverlag: Ballantine
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21942-0
Erschienen am  14. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Thriller abseits vom Mainstream

Von: Literaturblogsaarland

19.08.2018

Eine Familientragödie, ein Serienmörder, Identität, Erinnerung und die Suche nach der Wahrheit – diese Elemente verwebt der amerikanische Bestsellerautor Dan Chaon zu einem faszinierenden Thriller. Im Mittelpunkt steht der Psychologe Dustin, den die Frage quält, wer seine Eltern ermordet hat. Als er auf den genialen Ermittler Aqil trifft, der angeblich seit Jahrzehnten einem Serienmörder auf der Spur ist, geraten beide in einen Mahlstrom aus Verbrechen und Abgründen, der in die Tiefen der Vergangenheit führt ... zu der Frage nach dem Bösen im Menschen. Vita : Dan Chaon gilt in Amerika als einer der aufregendsten Spannungsautoren der Gegenwart. Seine Romane und Geschichten sind mehrfach preisgekrönt, 2006 wurde er mit dem Academy Award in Literature ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrt Chaon Creative Writing. Über fünf Jahre lang arbeitete er an ›Der Wille zum Bösen‹, seinem vielleicht persönlichsten Werk, das als literarische Sensation gefeiert wird. Chaon lebt in Cleveland, Ohio. Dan Chaon war mir bis dato als Autor völlig unbekannt, deswegen war ich auf sein Werk auch total gespannt. Der Klappentext verspricht Spannung pur und auch die vielen positiven Pressestimmen verhießen den Thriller des Jahres. Wer ein völlig anderes Leseerlebnis abseits vom Mainstream sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient. In erster Linie geht es um die Familientragödie des Psychologen Dustin Tillman. Dessen Adoptivbruder Russell wurde 27 Jahre zuvor verhaftet, da er seine Adoptiveltern und seinen Onkel und seine Tante ermordet haben soll. Zur Verurteilung beigetragen hat unter anderem auch die belastende Aussage von Dustin. Jetzt haben Mitarbeiter des sogenannten "Innocence Projects" den Fall wieder aufgerollt und Beweise für Russells Unschuld gefunden und somit wurde das Fehlurteil aufgehoben. Russell kommt frei. Doch was ist vor 27 Jahren nun wirklich passiert und wer ist der Täter ? Die Ereignisse von damals werden aus der Sicht eines jeden Beteiligten geschildert. Schnell wird uns Lesern klar, dass jeder auf seiner Meinung besteht und somit alle Protagonisten für uns unglaubwürdig sind. Man ist ständig am Miträtseln und Nachdenken, was damals wirklich geschehen ist. Der Autor legt durch seine kurzen und knappen Kapitel ein rasches Tempo vor und lässt uns Leser kaum Zeit zum Durchatmen. Auch die Wahl der Stilmittel ist sehr ungewöhnlich und macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Der Schluss bietet viel Raum für eigene Spekulationen und Interpretationen. Mir hat dieser ungewöhnliche und nicht alltägliche Thriller sehr gut gefallen und ich werde bestimmt noch mehr von Dan Chaon lesen. Ich vergebe 4 Sterne für dieses tolle Buch. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Wer bleibt?

Von: wal.li

11.08.2018

In Dustin Tillmans Kindheit hat sich eine außerordentliche Tragödie ereignet. Seine Eltern und der Bruder seines Vaters und dessen Frau wurden brutal ermordet. Verurteilt wurde damals der knapp 18jährige Adoptivbruder von Dustin. Allerdings gab es nie einen richtigen Beweis, dass er der Täter ist und nun dreißig Jahre später wird wegen der besseren forensischen Auswertungsmöglichkeiten festgestellt, dass Russell wohl nicht der Täter war. Dustin ist besorgt, wenn Russell es nicht war, wer war es dann? Diese Gedanken treten schnell in den Hintergrund, denn Dustins Frau erkrankt schwer an Krebs. Ein wenig Halt findet Dustin in seiner Psychotherapiepraxis, jedenfalls solange bis der seltsame Patient Aqil auftaucht. Mit seinem furiosen Start fesselt dieser Thriller zunächst, alles geschieht so plötzlich und schnell, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte, man befürchtet etwas zu verpassen, wenn man nicht gleich weiterliest. Allerdings verfliegt dieser Eindruck etwas, wenn man feststellt, dass die selben Ereignisse aus Sicht verschiedener Personen beleuchtet werden. Das ist zwar ein interessanter Ansatz, nimmt dem Verlauf der Handlung allerdings einiges an Tempo. Die Neugier herauszufinden, was damals wirklich geschah, bleibt aber immer erhalten. Man versetzt sich in Dustins Position und spürt seine Besorgnis und seine Unsicherheit. Zusammen mit der Erkrankung seiner Frau und auch dem eigenartigen Einfluss Aqils gerät Dustins Leben völlig aus den Fugen. Etwas zwiegespalten fühlt man sich nach der Lektüre dieses Thrillers, etwas viel bleibt der eigenen Interpretation überlassen. Gefällt einem das, wird man hier sicher einen herausragenden Roman vorfinden. Bevorzugt man eher eine eindeutige Lösung, fehlt einem möglicherweise etwas. Dann beginnt man zu rätseln, ob man den entscheidenden Hinweis nicht verstanden hat. Trotz der Passagen, die vieldeutige Interpretationen zulassen, fesselt dieser Roman in den meisten Bereichen. Die verschiedenen Positionen, aus denen der Autor berichtet, machen dabei einen großen Teil des Reizes des Buches aus. Unglückliche Umstände führen zu einer Familientragödie, die irgendwie nie aufhört, da kann man sich noch so in Sicherheit wiegen. Ein packender Thriller, der vor allem zu Beginn besticht, aber dennoch bis zum Schluss mit Überraschungen aufwartet.

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Vita

Dan Chaon hat bereits zwei Sammlungen von Kurzgeschichten geschrieben. Schon der erste Band, "Fitting Ends and Other Stories", wurde begeistert gefeiert. "Damit du an mich denkst" wurde gleich mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem wichtigsten Preis "Best American Short Stories", dem "Pushcart Prize" und dem renommierten "O'Henry Prize". Chaon lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Cleveland.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Ein abgründiger Blick in die menschliche Seele.«

»Dan Chaons dritter Roman Der Wille zum Bösen ist kunstvoll und mitreißend.«

»Die Stärke des amerikanischen Autors liegt ... auf dem subtilen Schrecken, dem Zerfall von Persönlichkeit, der zersplitterten Wahrnehmung, die neue Realitäten schafft.«

Eva Krafczyk, dpa (27. November 2018)

»Dan Chaon schreddert die Grenze zwischen Einbildung und Realität.«

Kai Spanke, Frankfurter Allgemeine Zeitung (06. August 2018)

»... aufregend, psychologisch packend, lockt die Fantasie des Lesers ins Dunkle, entzieht einem den Boden der Gewissheit. Und das alles erzählerisch auf Topniveau.«

»Literarischer Thriller sagt sich oft, dieser hier ist einer. Für mich eines der Bücher des Jahres. Dunkel, verstörend, aufregend innovativ erzählt ...«

Alf Mayer, Strandgut (24. Mai 2018)

»Der Wille zum Bösen erzählt von einem Mann, dessen Leben von zwei Mordgeschichten ruiniert wird. Eine ziemlich furchterregende Lektüre.«

»Ich liebe schnelle, harte Triller. Und Dan Chaon eröffnet eine neue Thriller-Ebene. Die Geschichte um den Psychologen Dustin Tillmann kriecht ganz allmählich unter die Haut.«

Annalena Arnold, Emotion (17. Juli 2018)

»Die Geschichte hat etwas von Hitchcock und Stephen King, etwas, das einem den Rücken hoch kriecht und dann nicht mehr los lässt.«

»Es ist ein beunruhigendes Buch, das von der Form her fast schon experimentell anmutet. Das anders ist als alles, was sonst als Thriller gehandelt wird.«

»Dan Chaon hat mit Der Wille zum Bösen einen der vielschichtigsten und Furcht einflößendsten Krimis des Jahres geschrieben.«

Die Presse am Sonntag (01. Juli 2018)

»Man darf sich ordentlich gruseln bei Dan Chaons Thriller Der Wille zum Bösen. Denn auf 620 Seiten werden die Personen des Romans immer zweideutiger.«

Ingeborg Sperl, Der Standard (07. Juli 2018)

»Ein Psycho-Thriller der besten Art.«

Österreich (19. Mai 2018)

»Dieser Thriller aus Amerika ist ein starkes Stück. Aber nur für Leute mit starken Nerven.«

Thomas Widmer, Schweizer Familie (24. Mai 2018)