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Der alte Mann und das Netz Mein Vater entdeckt das Internet

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15323-6

Erschienen: 17.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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„Da hab ich mich angemeldet. Ich geh jetzt ins Netz!“ sprach Christian Humbergs Vater und machte sich auf den Weg zu einem Volkshochschulkurs zum Thema Computer. Um Himmels willen! Sein alter Herr ist nicht nur fast 70, sondern außerdem jemand, der auf seinem eigenen DVD-Player die On-Taste nicht findet und das Handy mit dem größtmöglichen Display braucht. Außerdem hat er immer, überall und in jedem Fall recht. Und Christian, sein Sohn, soll dem sturen Esel helfen, die Orientierung nicht zu verlieren. Oder sie überhaupt erst einmal zu finden. Mit Startpunkt VHS beginnt für beide eine höchst amüsante Abenteuerreise quer durch dieses Internet. Erstaunlich, was da so alles schiefgehen kann. Eine Fehlermeldung ist quasi von Anfang an vorprogrammiert ...

»Sprachlich gewandt, mit sprühendem Witz und einer kräftigen Prise Sarkasmus unterhält dieses Buch sehr intelligent und löst dutzendweise Wiedererkennungseffekte aus.«

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Christian Humberg (Autor)

Christian Humberg arbeitet seit Ende der Neunziger als freier Autor von Romanen und Sachbüchern für Kinder und Erwachsene sowie als Übersetzer und Lektor.

»Sprachlich gewandt, mit sprühendem Witz und einer kräftigen Prise Sarkasmus unterhält dieses Buch sehr intelligent und löst dutzendweise Wiedererkennungseffekte aus.«

c't

»Ein schönes, lustiges Buch.«

Cuxhavener Nachrichten

„eine höchst amüsante Abenteuerreise quer durch das Internet“

Freie Presse Chemnitz (08.01.2016)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15323-6

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.08.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Der alte Mann und das Netzt, vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks Datum: 17.01.2016

www.splashbooks.de

Jede Person, deren Eltern weit über die 60 oder 70 Jahre sind, kennt die Probleme, die auftreten, wenn sich jene zum ersten Mal in die Welt der Computer und des Internets begeben. Was für einen selbst so einfach ist, wie Atmen, stellt sie vor große Herausforderungen. Auch Christian Humberg weiß darüber zu berichten. Was er auch in seinem Roman "Der alte Mann und das Netz" tut. Der Autor ist übrigens auch für die "Lebensratgeber" bekannt, die er gemeinsam mit Andrea Bottinger geschrieben hatte, wie zum Beispiel "Sorge dich nicht, beame!".

Christian ist freier Autor und Redakteur. Sein Leben könnte ruhig und friedlich sein, wenn da nicht sein Vater wäre. Und der hat eine neue, fixe Idee. Er will ins Internet. Und sein Sohn soll ihm dabei helfen.

Doch ob dies so eine gute Idee ist? Schließlich ist der alte Mann nicht gerade dafür bekannt, besonders technikaffin zu sein. Und was Fehler angeht, so sind immer die anderen Schuld. Er selbst zeigt sich dabei wiederholt erstaunlich beratungsresistent. Und so folgt für den Sohnemann eine Zeit des Leidens.

Die Ausgangssituation des Romans dürfte vielen Leuten bekannt vorkommen. Ihre Eltern, in Würde gealtert, beginnen sich für die weite Welt des Internets zu begeistern. Nach dem man ihnen mit mühevoller Kleinarbeit die Arbeit am PC beigebracht hatte, fängt man damit an, sich vor dem zu fürchten, was als nächstes kommt.

Und in der Tat bestätigt der Autor die schlimmsten Klischees, die sich daraus ergeben. Was aber auch daran liegt, dass er mit seinem Vater eine geeignete Figur eingebaut hat, die eben dies ermöglicht. Christian Humberg stellt seinen Erzeuger als einen besserwisserischen engstirnigen alten Mann dar, der immer seine eigene Meinung hat und die der anderen nicht gelten lässt.

Und trotzdem spürt man zwischen den Zeilen die Liebe des Schriftstellers zu seinem Erzeuger. Wobei natürlich nicht ganz klar ist, wo die Realität aufhört und die Fiktion anfängt. Was ist Wahrheit, was erfunden? Natürlich kann man davon ausgehen, dass ein Großteil der Handlung so nicht stattgefunden hat. Zu übertrieben wirkt die Darstellung. Doch es müssen gewisse Grundereignisse stattgefunden haben, um den Autoren zu diesem Roman inspiriert zu haben.

Über weite Teilen der Handlung ist der Humor des Buches auch sehr gut. Immer wieder wird man schmunzeln und sich über die Eskapaden des Vater-Sohn-Gespanns amüsieren. Vor allem die Rückblenden in die Vergangenheit, als Christian Humberg selbst erste Schritte mit dem Internet unternahm sind gelungen.

Doch irgendwann überdreht der Autor. Der Humor wirkt nicht mehr lustig, sondern forciert. Was sich vor allem am Ende bemerkbar macht, dass einfach nicht mehr überzeugend gestaltet ist. Die Schlusspointe zündet nicht, sie versackt!

Und deshalb wird der Roman auch zum "Reinschauen" empfohlen.

Horst entdeckt das Internet

Von: Inge Wolle Datum: 01.09.2015

boekeriwo.blogspot.de/

Horst will es gründlich machen und meldet sich und seine Frau bei einem Kurs in der Volkshochschule an. Seine Frau soll sich das merken was ihm selber entgeht. Sohn Christian begleitet seine Eltern auch weil er das Verhältnis seines Vaters zur Technik kennt.
Ich liege vom Alter her zwischen Horst (fast 70) und Sohn Christian und bin auch im Internet unterwegs. Manchmal fühle ich mich dem Vater näher, da ich dem Fortschritt nicht immer zeitnah folgen kann. Aber viel häufiger leide ich mit Christian weil er dem „alten Herrn“ das erklären muss was er nicht verstanden hat.
Auch die ersten Schritte von Christian am www erinnern mich an längst Vergessenes. ICQ mit seinen „Ohoh“ war mir schon entfallen (der Fortschritt eben).
Wer gerne lesen möchte was alles im Umgang mit Computer und dem Internet schief gehen kann, dem sei dies Buch empfohlen. Auf eine lustige aber nicht respektlose Art und Weise berichtet Christian Humberg von seinem Vater Horst der ins Netz geht.

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