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Der dunkle Weg Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16148-4

Erschienen: 14.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine Reise nach Irland, die alles verändert

Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise, fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich – genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den Arzt Cian kennen – und lieben. Voller Zuversicht hofft Ida auf eine Zukunft mit ihm und ein neues Leben in Irland. Doch Europa stehen blutige Zeiten bevor, und bald muss Ida um ihre Träume kämpfen.

"'Der dunkle Weg' von Susanne Goga ist ein wunderschöner, historischer Liebesroman, der die Leserinnen und Leser in die Welt von Dublin im 20. Jahrhundert eintauchen lässt. Dabei schafft es die Autorin mit ihrer lebendigen und eingängigen Sprache, diese vergangenen Zeiten vor den Augen des Lesers wieder auferstehen zu lassen."

www.literaturmarkt.info (15.06.2015)

Susanne Goga (Autorin)

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Sie wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

www.susannegoga.de

"'Der dunkle Weg' von Susanne Goga ist ein wunderschöner, historischer Liebesroman, der die Leserinnen und Leser in die Welt von Dublin im 20. Jahrhundert eintauchen lässt. Dabei schafft es die Autorin mit ihrer lebendigen und eingängigen Sprache, diese vergangenen Zeiten vor den Augen des Lesers wieder auferstehen zu lassen."

www.literaturmarkt.info (15.06.2015)

eBook (epub), 6 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-16148-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 14.04.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Fesselnd und gut recherchiert

Von: Jashrin Datum: 05.04.2016

nichtohnebuch.blogspot.de/

Als die junge Künstlerin Ida Martens sich 1912 auf den Weg nach Dublin macht um ihre Freundin Grace Gifford zu besuchen, ahnt sie nicht, dass Irland ihre neue Heimat werden wird. Aber Dublin bietet ihr mehr als erwartet: sie wird mit offenen Armen empfangen, findet schnell Freunde und fühlt sich wohl. Ganz anders ist die Situation zu Hause, daher beschließt Ida kurzerhand zu bleiben. Sie sucht sich ein eigenes Zimmer, einen Job und beginnt ein neues Leben. Immer wieder kommt sie mit „der Bewegung“ in Kontakt, da viele ihrer neuen Bekanntschaften aktiv daran beteiligt sind. Nach und nach erfährt sie mehr über die Bewegung, die Irlands Unabhängigkeit von Großbritannien erreichen will und die Irish Volunteers gründen. So bietet sie der Bewegung schließlich auch ihre Hilfe an.

Obwohl es für Ida mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges manches Mal schwierig wird, so liebt sie doch ihre Wahlheimat, die Iren und vor allem den Arzt Cian O’Connor. Doch können sich mit den Wirren des Weltkrieges und dem bevorstehenden Osteraufstand Idas Träume erfüllen?

Susanne Goga hat mit „Der dunkle Weg“ einen spannenden und mitreißenden historischen Roman geschrieben. Geschickt hat sie fiktive Charaktere wie Ida und Cian mit historischen Persönlichkeiten verbunden, ohne dass diese dadurch verändert wurden. Scheinbar mühelos schafft sie es die Familie Gifford, Joe Plunkett und viele andere wieder zum Leben zu erwecken. Alle Personen – sowohl die fiktiven als auch historischen – werden mit Ecken und Kanten und vielen Details geschildert, so dass niemand oberflächlich erscheint. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und neben den nackten Fakten auch viele belegte Anekdoten und Begebenheiten aus dem Leben der historischen Personen ausgegraben und in den Roman eingeflochten.

Die Liebesgeschichte zwischen Ida und Cian durchzieht zwar den ganzen Roman, doch drängt sie sich nicht in den Vordergrund und es herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zu den übrigen Aspekten der Geschichte. Mir gefiel sehr gut, wie Ida und Cian sich kennenlernen und verlieben, auch wenn es kaum romantische Szenen gab. Irgendwie war es realistisch und passte gut zu den Charakteren und den äußeren Umständen.

Zunächst hatte ich zwar Bedenken, dass mir das Buch gefallen würde, da ich die Geschichte vieler auftretender Personen bereits vorher kannte, aber es hat mich dennoch gefesselt und bewegt.

Insgesamt ein toller, sehr gut recherchierter und umgesetzter Roman, den ich jedem empfehlen kann, der historische Romane und/ oder Irland mag. „Der dunkle Weg“ gehört schon jetzt zu meinen Entdeckungen des Jahres.

Die Deutsche und die rebellischen Iren

Von: Edith N. Datum: 01.12.2015

www.tiergeschichten.de

Hamburg, 1912: Wenn sie als Malerin und Illustratorin ernst genommen werden will, muss Ida ihre Heimatstadt verlassen. Das ist ihr klar, seit sie von ihrem Kunststudium aus London zurückgekehrt ist. Hier in Hamburg wird man sie immer nur als die Tochter von Kaufmann Martens aus Rotherbaum sehen. Der Prophet gilt bekanntlich nichts im eigenen Land.

Weil ihren Eltern ihre Pläne nicht zu vermitteln sind, nutzt sie einen Besuch bei ihrer irischen Kommilitonin Grace Gifford, um Ihren Traum wahrzumachen. Statt wieder heimzufahren, sucht sie sich in Dublin eine Wohnung, nimmt einen Teilzeitjob als Verkäuferin an und versucht, vom Verkauf ihrer Porträts, von Bühnenbildern und ihren Zeichnungen der einfachen Leute zu leben.

Das klappt besser als sie zu hoffen wagte. Dublin scheint ein Dorf zu sein. An jeder Ecke stolpert sie über einen Verwandten ihrer Freundin, der Karikaturistin Grace Gifford oder über einen von deren unzähligen Freunden und Bekannten.

Unversehens gerät Ida Martens in eine Szene, mit der sie als behütete hanseatische Kaufmannstochter noch nie zuvor in Berührung gekommen ist. Ihr neuer Bekanntenkreis ist kulturell, sozial und politisch ungeheuer engagiert. Was als soziales Engagement begonnen hat, wird bald zur Gründung einer Freiwilligenarmee, der Irish Volunteers, aus dem Traum von einem freien, unabhängigen Irland werden konkrete Pläne für eine Revolution. Vor allem Joe Plunkett treibt die Sache mit kompromissloser und fieberhafter Eile voran. Aus Gründen.

Auch der ruppige, verschlossene und aufbrausende Dr. Cian O’Connor, der sich neben seinen reichen Patienten auch noch aufopferungsvoll um die Menschen in den Elendsvierteln kümmert, gehört zu diesem Freundeskreis. Mit Freiheitskampf hat er allerdings nicht viel am Hut. „Ich bin Arzt (…), kein Politiker“, sagt er. „Ich bekämpfe Krankheit und Armut, die Politik überlasse ich anderen.“ (Seite 148)

Schnell wird aus Cian und Ida ein Paar. Wenn er nur mal über seine Familie reden würde! Irgendwas belastet ihn schwer, aber er rückt einfach nicht mit der Sprache raus. Ehe Ida überhaupt in Erwägung zieht, ihn zu heiraten, will sie genau wissen, was er vor ihr verbirgt. Demütig zu warten, bis es ihm geboten erscheint, sich ihr anzuvertrauen, liegt ihr aber nicht. Sie zieht los und forscht selbst nach. Von so viel Eigeninitiative ist der gute Doktor spontan überfordert.

Dublin, 1914: Zwei Jahre hat Ida ihre Familie in Deutschland schon nicht mehr gesehen. Die sind zwar allesamt stinksauer, weil sie in Irland geblieben ist, Ida hätte sie aber trotzdem gerne wiedergesehen und ihnen ihren Liebsten vorgestellt. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs macht eine Reise nach Hamburg allerdings unmöglich. Und plötzlich gilt Ida in Dublin als „der Feind“. Sie verliert ihren Job als Verkäuferin, weil sie aus Deutschland stammt. Aus Trotz sichert sie der „Organisation“ radikaler Freiheitskämpfer ihre Unterstützung zu. Auch wenn sie im Wesentlichen nur Schreibarbeiten für die Rebellen macht, ist ihr klar, dass sie hier an Hochverrat mitwirkt.

Der Osteraufstand 1916: An Ostern 1916 soll es so weit sein: Die Organisation hat den bewaffneten Aufstand gegen die Engländer geplant. Als es mit Waffenlieferung Probleme gibt, versucht Eoin MacNeill, der Stabschef der Irish Volunteers, die Sache abzublasen, doch der totkranke Joseph Plunkett will und kann nicht länger warten. Trotz mangelnder Ausrüstung und fehlendem Rückhalt in der Bevölkerung stürmen die Rebellen los. Der Aufstand gerät zum Fiasko. Und obwohl Dr. Cian O’Connor und Ida in der Hauptsache aus ehrenwerten Motiven wie Freundschaft, Loyalität, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft gehandelt haben, stecken sie jetzt ganz tief drin im gefährlichen Schlamassel …

Von den Hauptpersonen sind nur Ida Martens und Cian O’Connor fiktionale Figuren, die anderen sind authentisch, genau wie die politischen Ereignisse. Vor rund 30 Jahren hat Susanne Goga erstmals ein einem Buch über Joe Plunkett und Grace Gifford gelesen. „Schon damals war ich überzeugt, dass diese Liebesgeschichte einen Roman verdient“, schreibt sie im Nachwort zu diesem Buch (Seite 438). Ja, das kann ich gut verstehen. Rund um die irische Freiheitsbewegung tummeln sich eine ganze Reihe faszinierender Persönlichkeiten, die es verdient haben, dass man sich mit ihrer Lebensgeschichte beschäftigt. Es wird sicher nicht das letzte sein, was ich zu diesem Thema gelesen habe, auch wenn ich sonst eher ein Historienmuffel bin.

Wenn Unterhaltungsliteratur nicht nur Spannung und Emotionen erzeugt, sondern auch noch auf interessante Weise Wissen vermittelt und beim Leser den Wunsch weckt, sich eingehender mit einem Thema zu befassen, wie das hier bei DER DUNKLE WEG der Fall ist, ist das eine tolle Sache.

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