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Der erste Sohn Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09163-7

Erschienen: 26.05.2014
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Das literarische Ereignis des Jahres – Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas.

Dieser Roman begeistert Amerika: Schon kurz nach seinem Erscheinen wurde „Der erste Sohn“ als „moderner amerikanischer Klassiker“ bejubelt und in einem Atemzug mit den Meisterwerken von Cormac McCarthy, John Dos Passos und Larry McMurtry genannt. Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Eroberung des amerikanischen Westens als große Familiensaga über drei Generationen. Es ist der Kampf des texanischen Clans der McCulloughs während der letzten 150 Jahre um Land, Öl und Macht.

„Ein großes Epos über die Besiedlung von Texas, so packend erzählt wie von Karl May, aber frei von falscher Romantik.“

ZDF "Das Blaue Sofa", Wolfgang Herles (30.05.2014)

Philipp Meyer (Autor)

Philipp Meyer, geboren 1974, stammt aus einer Künstlerfamilie, verließ vorzeitig die Schule und hielt sich mit diversen Jobs – unter anderem als Fahrradmechaniker – über Wasser. Mit 20 entschloss er sich zu einem Literaturstudium und schaffte die Aufnahmeprüfung an der Cornell University. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Broker an der Wall Street, um seine Schulden zu bezahlen. In dieser Zeit begann er zu schreiben. Ein Stipendium ermöglichte ihm einen Aufenthalt an der University of Texas, wo er seinen ersten Roman „American Rust“ (dt. "Rost") begann. Das Buch gewann den Los Angeles Times Book Prize, war das Washington Post Book of the Year, schaffte es auf diverse Bestsellerlisten und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Philipp Meyer gilt seither als einer der hoffnungsvollsten amerikanischen Nachwuchsautoren. An „Der erste Sohn“ arbeitete er über fünf Jahre. Zur Zeit ist er ein Guggenheim Fellow und lebt in Austin, Texas und New York.

„Ein großes Epos über die Besiedlung von Texas, so packend erzählt wie von Karl May, aber frei von falscher Romantik.“

ZDF "Das Blaue Sofa", Wolfgang Herles (30.05.2014)

"Die große Kunst des Erzählers Philipp Meyer besteht darin, die Alltagskultur der letzten zweihundert Jahre, das sich wandelnde Denken und Empfinden und die Zerstörung des Landes eindrucksvoll zu beschreiben."

NDR Kultur, "Neue Bücher", Annemarie Stoltenberg (27.05.2014)

"Wie der McCullough-Clan es im Kampf um Land, Öl, Macht und nacktes Überleben mit den anderen Siedlern, Glücksrittern und feindlichen Komantschen aufnimmt, das ist Karl-May-Stoff, aber in der poetischen Sprache eines John Steinbeck."

Madame, 08/2014: (14.07.2014)

"Gewagt, aber stimmig, wie Philipp Meyer hier die imperiale Eroberungskultur der Weißen mit der der Comanchen zusammenbringt."

Strandgut, 08/2014, Alf Mayer (12.07.2014)

„Grandiose Texas-Chronik von Philipp Meyer (…) als ob Shakespeare den Wilden Westen beschriebe.“

Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes (27.05.2014)

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Aus dem Amerikanischen von Hans M. Herzog
Originaltitel: The Son
Originalverlag: Simon & Schuster

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-09163-7

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 26.05.2014

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170 Jahre Familiengeschichte oder: Die Historie Texas am Beispiel der Familie McCollough.

Von: Sandra Datum: 22.05.2015

www.schoenerblog.de

Worum es geht

Erzählt wird die ereignisreiche Geschichte, in der es an Indianern, Mexikanern und Siedlern nicht mangelt, am Beispiel von Vertretern der Familie McCullogh aus drei Generationen. Der Grundstein für den Familienreichtum wurde von Eli McCullogh gelegt, auch wenn es in seinen jungen Jahren nicht danach aussah: Seine Familie wurde von Indianern überfallen und seine Mutter und seine Geschwister getötet. Er selber wurde entführt und verbrachte drei Jahre bei den Indianern.

Sein Sohn Peter ist das klare Gegenteil seines Vaters und leidet vor allem unter seiner Ehe und dem Massaker, was seine Familie an den mexikanischen Nachbarn verübt hat.

Jeanne Anne, die Enkelin Peters schlägt dagegen wieder ganz nach ihrem Urgroßvater: Sie wird jung für Farm und Öl zuständig und führt erfolgreich ein Imperium.

Wie es gefällt

Neugierig wurde ich auf das Buch vor allem, weil es als „Epos“, der „in die Literaturgeschichte eingehen“ wird gepriesen wurde. Tatsächlich handelt es sich um einen hervorragend recherchierten dicken Schinken, ob es um Siedlungsgeschichte geht oder um Sitten und Gebräuche der Indianer – man lernt viel dazu. Vieles möchte man vielleicht nicht unbedingt lernen, an der einen oder anderen Stelle hat sich mir durchaus der Magen umgedreht. Trotz der Schilderung aus der Perspektive der Familie McCollough wird nicht wirklich Partei ergriffen, sowohl Mexikaner, Indianer als auch Weiße haben gestohlen, gemordet und vergewaltigt und ihnen wurde das selbe angetan. Die Geschichte der Sklaven dagegen wird nur weitläufig gestreift.

So interessant das Buch oft ist, hat es dennoch Längen. Jeanne Ann liegt gefühlt Jahre ihres Lebens auf dem Boden herum und fragt sich, was passiert ist und Peter schwadroniert in seinem Tagebuch ziemlich herum.

Mehr als einmal musste ich zu dem (glücklicherweise vorhandenen) Stammbaum blättern, weil durch die verschiedenen Zeitebenen der Erzählung einiges durcheinander gerät. Dazu kommt ein verwirrendes Ende, sehr offen, neue Personen …

Durchaus ein interessantes Buch – von einem „gewaltigen Panorama“ würde ich jedoch nicht sprechen. Und ob es in die Literaturgeschichte eingeht, wird sich in 20 bis 50 Jahren zeigen.

Bonusmaterial

Warum heißt das Buch eigentlich „Der erste Sohn“? Ich habe lange gegrübelt und den Stammbaum der Familie zu Rate gezogen. Vielleicht weil alle ersten Söhne früh versterben? Ich weiß es nicht. Im Englischen heißt es „The Son“.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Der erste Sohn

Von: Manuela Hahn Datum: 23.07.2015

Inhalt: Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Familie McCullough im 19 und 20. Jahrhundert, beginnend bei Elli, dem ersten Sohn, dem Kind das am Gründungstag Texas geboren wurde, dessen Familie von Indiandern ermordet wurde und der selber verschleppt im Stamm der Mörder eine neue Heimat fand, über Peter der zusehen muss wie die Rinderzucht seiner Familie auf Kosten des Öls zu einem Hobby degradiert wird und der sich in die einzige Überlebende eines Massakers an mexikanischen Nachbarn verliebt, das seine Familie mit zu verantworten hatte, bis hin zu Jeanne Anne, die als Erbin des Familienunternehmens zeitlebens um Anerkennung in einer Männer dominierten Welt kämpfen muss.

Meine Meinung:
*Der Große amerikanische Roman* das ist das Fazit das ich aus den Begeisterten Rezensionen herausgelesen hatte, ein Meisterwerk, ein Lesevergnügen der besonderen Art, vergleichbar mit John Steinbeck, all diese Lobeshymnen haben mich verleitet diese Familiensaga zu lesen.
So ganz kann ich mich den begeisterten Stimmen leider nicht anschließen. Die Story rund um die McCoulloughs ist unbestritten interessant, sie bietet einen Einblick in die junge Geschichte Texas in den Umgang mit den amerikanischen Ureinwohner und den Mexikanern, einen Blick darauf, wie arrogant und selbstherrlich die Weißen das Land in Besitz nahmen.
Die einzelnen Abschnitte sind interessant und teilweise sehr spannend nur wird diese Spannung immer wieder davon unterbrochen das ein anderer Teil der Geschichte erzählt wird, das stört den Lesefluss enorm. Ich hätte mir gewünscht, die Saga wäre chronologisch erzählt worden.
Alles in allem kann ich das Buch trotzdem weiter empfehlen, nur muss man wirklich Geduld aufbringen.

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