Der erste Sohn

Roman

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Das literarische Ereignis des Jahres – Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas.

Dieser Roman begeistert Amerika: Schon kurz nach seinem Erscheinen wurde „Der erste Sohn“ als „moderner amerikanischer Klassiker“ bejubelt und in einem Atemzug mit den Meisterwerken von Cormac McCarthy, John Dos Passos und Larry McMurtry genannt. Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Eroberung des amerikanischen Westens als große Familiensaga über drei Generationen. Es ist der Kampf des texanischen Clans der McCulloughs während der letzten 150 Jahre um Land, Öl und Macht.

„Ein großes Epos über die Besiedlung von Texas, so packend erzählt wie von Karl May, aber frei von falscher Romantik.“

ZDF "Das Blaue Sofa", Wolfgang Herles (30. Mai 2014)

Aus dem Amerikanischen von Hans M. Herzog
Originaltitel: The Son
Originalverlag: Simon & Schuster
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-09163-7
Erschienen am  26. Mai 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der erste Sohn

Von: Manuela Hahn

23.07.2015

Inhalt: Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Familie McCullough im 19 und 20. Jahrhundert, beginnend bei Elli, dem ersten Sohn, dem Kind das am Gründungstag Texas geboren wurde, dessen Familie von Indiandern ermordet wurde und der selber verschleppt im Stamm der Mörder eine neue Heimat fand, über Peter der zusehen muss wie die Rinderzucht seiner Familie auf Kosten des Öls zu einem Hobby degradiert wird und der sich in die einzige Überlebende eines Massakers an mexikanischen Nachbarn verliebt, das seine Familie mit zu verantworten hatte, bis hin zu Jeanne Anne, die als Erbin des Familienunternehmens zeitlebens um Anerkennung in einer Männer dominierten Welt kämpfen muss. Meine Meinung: *Der Große amerikanische Roman* das ist das Fazit das ich aus den Begeisterten Rezensionen herausgelesen hatte, ein Meisterwerk, ein Lesevergnügen der besonderen Art, vergleichbar mit John Steinbeck, all diese Lobeshymnen haben mich verleitet diese Familiensaga zu lesen. So ganz kann ich mich den begeisterten Stimmen leider nicht anschließen. Die Story rund um die McCoulloughs ist unbestritten interessant, sie bietet einen Einblick in die junge Geschichte Texas in den Umgang mit den amerikanischen Ureinwohner und den Mexikanern, einen Blick darauf, wie arrogant und selbstherrlich die Weißen das Land in Besitz nahmen. Die einzelnen Abschnitte sind interessant und teilweise sehr spannend nur wird diese Spannung immer wieder davon unterbrochen das ein anderer Teil der Geschichte erzählt wird, das stört den Lesefluss enorm. Ich hätte mir gewünscht, die Saga wäre chronologisch erzählt worden. Alles in allem kann ich das Buch trotzdem weiter empfehlen, nur muss man wirklich Geduld aufbringen.

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170 Jahre Familiengeschichte oder: Die Historie Texas am Beispiel der Familie McCollough.

Von: Sandra

22.05.2015

Worum es geht Erzählt wird die ereignisreiche Geschichte, in der es an Indianern, Mexikanern und Siedlern nicht mangelt, am Beispiel von Vertretern der Familie McCullogh aus drei Generationen. Der Grundstein für den Familienreichtum wurde von Eli McCullogh gelegt, auch wenn es in seinen jungen Jahren nicht danach aussah: Seine Familie wurde von Indianern überfallen und seine Mutter und seine Geschwister getötet. Er selber wurde entführt und verbrachte drei Jahre bei den Indianern. Sein Sohn Peter ist das klare Gegenteil seines Vaters und leidet vor allem unter seiner Ehe und dem Massaker, was seine Familie an den mexikanischen Nachbarn verübt hat. Jeanne Anne, die Enkelin Peters schlägt dagegen wieder ganz nach ihrem Urgroßvater: Sie wird jung für Farm und Öl zuständig und führt erfolgreich ein Imperium. Wie es gefällt Neugierig wurde ich auf das Buch vor allem, weil es als „Epos“, der „in die Literaturgeschichte eingehen“ wird gepriesen wurde. Tatsächlich handelt es sich um einen hervorragend recherchierten dicken Schinken, ob es um Siedlungsgeschichte geht oder um Sitten und Gebräuche der Indianer – man lernt viel dazu. Vieles möchte man vielleicht nicht unbedingt lernen, an der einen oder anderen Stelle hat sich mir durchaus der Magen umgedreht. Trotz der Schilderung aus der Perspektive der Familie McCollough wird nicht wirklich Partei ergriffen, sowohl Mexikaner, Indianer als auch Weiße haben gestohlen, gemordet und vergewaltigt und ihnen wurde das selbe angetan. Die Geschichte der Sklaven dagegen wird nur weitläufig gestreift. So interessant das Buch oft ist, hat es dennoch Längen. Jeanne Ann liegt gefühlt Jahre ihres Lebens auf dem Boden herum und fragt sich, was passiert ist und Peter schwadroniert in seinem Tagebuch ziemlich herum. Mehr als einmal musste ich zu dem (glücklicherweise vorhandenen) Stammbaum blättern, weil durch die verschiedenen Zeitebenen der Erzählung einiges durcheinander gerät. Dazu kommt ein verwirrendes Ende, sehr offen, neue Personen … Durchaus ein interessantes Buch – von einem „gewaltigen Panorama“ würde ich jedoch nicht sprechen. Und ob es in die Literaturgeschichte eingeht, wird sich in 20 bis 50 Jahren zeigen. Bonusmaterial Warum heißt das Buch eigentlich „Der erste Sohn“? Ich habe lange gegrübelt und den Stammbaum der Familie zu Rate gezogen. Vielleicht weil alle ersten Söhne früh versterben? Ich weiß es nicht. Im Englischen heißt es „The Son“.

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Vita

Philipp Meyer, geboren 1974, stammt aus einer Künstlerfamilie, verließ vorzeitig die Schule und hielt sich mit diversen Jobs – unter anderem als Fahrradmechaniker – über Wasser. Mit 20 entschloss er sich zu einem Literaturstudium und schaffte die Aufnahmeprüfung an der Cornell University. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Broker an der Wall Street, um seine Schulden zu bezahlen. In dieser Zeit begann er zu schreiben. Ein Stipendium ermöglichte ihm einen Aufenthalt an der University of Texas, wo er seinen ersten Roman „American Rust“ (dt. "Rost") begann. Das Buch gewann den Los Angeles Times Book Prize, war das Washington Post Book of the Year, schaffte es auf diverse Bestsellerlisten und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Philipp Meyer gilt seither als einer der hoffnungsvollsten amerikanischen Nachwuchsautoren. An „Der erste Sohn“ arbeitete er über fünf Jahre. Zur Zeit ist er ein Guggenheim Fellow und lebt in Austin, Texas und New York.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Die große Kunst des Erzählers Philipp Meyer besteht darin, die Alltagskultur der letzten zweihundert Jahre, das sich wandelnde Denken und Empfinden und die Zerstörung des Landes eindrucksvoll zu beschreiben."

NDR Kultur, "Neue Bücher", Annemarie Stoltenberg (27. Mai 2014)

"Wie der McCullough-Clan es im Kampf um Land, Öl, Macht und nacktes Überleben mit den anderen Siedlern, Glücksrittern und feindlichen Komantschen aufnimmt, das ist Karl-May-Stoff, aber in der poetischen Sprache eines John Steinbeck."

Madame, 08/2014: (14. Juli 2014)

"Gewagt, aber stimmig, wie Philipp Meyer hier die imperiale Eroberungskultur der Weißen mit der der Comanchen zusammenbringt."

Strandgut, 08/2014, Alf Mayer (12. Juli 2014)

„Grandiose Texas-Chronik von Philipp Meyer (…) als ob Shakespeare den Wilden Westen beschriebe.“

Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes (27. Mai 2014)

"So prall, so sinnlich, so packend wie „Der erste Sohn“ die blutige Geschichte des Staates erzählt, haben wir noch kein Geschichts-Museum erlebt."

KÖLNER STADT-ANZEIGER, Martin Oehlen (06. Juni 2014)

"Der erste Sohn" ist ein Roman, der ein erstaunlich reiches und vielschichtiges Panorama entfaltet."

Hamburger Abendblatt, Volker Behrens (04. Juni 2014)

"Ein kraftvolles Werk (...) eines dieser Bücher, in die man tief eintaucht. Ein weitläufiges Buch voller einprägsamer Figuren, ein Buch, bei dem man unweigerlich ins Schwärmen kommt."

BR "Diwan", Helmut Petzold (31. Mai 2014)

„Der erste Sohn“, der in Deutschland erst Ende Mai erscheinen wird, gehört zu jenen großen Romanen, die einen guten Teil vom Wesen Amerikas zu erfassen vermögen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Oliver Jungen (19. März 2014)

"Philipp Meyer hat den ersten Western der Wissensgesellschaft geschrieben, ein lehrreiches und also unterhaltsames Buch, das als Gewaltritt durch die Geschichte von Texas durchaus beeindruckt."

Die Welt/Die literarische Welt, Wieland Freund (24. Mai 2014)

"Mit seinem großen Wildwest-Epos "Der erste Sohn" zerstört Meyer die romantischen Mythen über Siedler und Indianer.“

ZDF "Das Blaue Sofa", Wolfgang Herles (30. Mai 2014)

„Endlich mal wieder ein Roman, der die Bezeichnung Epos verdient (…) Sein Buch überzeugt durch tiefgründige Innensichten der Figuren.“

GALA (18. Juni 2014)

„Virtuose Familiensaga: kraftvoll und schonungslos.“

TV Movie (19. Juni 2014)

"Eine ganz große Geschichte virtuos erzählt! Ein literarisches Großereignis. In Amerika gefeiert. Schon jetzt ist klar, das wird mal ein Klassiker der amerikanischen Literatur."

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de (23. Juni 2014)

"Ein grandioses Buch"

BRIGITTE (02. Juli 2014)

"Ein ehemaliger Finanzhai ist gerade dabei, zu einem der großen Chronisten Amerikas zu werden: Philipp Meyers Roman "Der erste Sohn" ist ein Breitband-Epos und so spannend wie ein Abenteuerbuch."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Oliver Jungen (05. Juli 2014)

"Epochal. Eine "Great American Novel", die den Gründungsmythos des Westens beleuchtet. Ein epischer Teufelsritt."

Kleine Zeitung (A) (06. Juli 2014)

„Unglaublich packend – wie ein ganz großer Film.“

Margarete von Schwarzkopf im domradio (27. Juli 2014)

"Texas als Familiensaga: breit angelegter, ausgefuchst konstruierter Gesellschaftsroman."

Musikexpress, Jochen Overbeck (Juli-Heft 2014)

„Der erste Sohn“ ist ein dokumentarischer Western und ein erstklassiger Epos."

literaturkritik.de, Duygu Maus (25. September 2014)

„Mit Eli hat Philipp Meyer einen wahren Antihelden erschaffen. Diese Figur ist und bleibt der Mittelpunkt des Romans, bis zu seinem atemberaubenden Schluss.“

Sunday Telegraph

„Dieser Roman in der Tradition von William Faulkner und Herman Melville ist das Werk eines Autors auf der Höhe seiner Kunst.“

Kevin Powers

"Das wohl beste Buch aus Amerika in diesem (noch) jungen Jahrhundert."

Welovethisbook

„Philipp Meyer hat mit diesem Roman bewiesen, dass er ein aufgehender Stern am amerikanischen Literaturfirmament ist.“

De Standaard

„Ein meisterhafter Roman, der der Vergangenheit ihre Andersartigkeit und den Figuren die Würde zugesteht, durch eine fremdartige Welt zu irren.“

The New York Times Book Review

„Ein Werk von außergewöhnlicher erzählerischer Kraft, in dem Verwüstung und Zerstörung unvermeidlich und die flüchtige Freude über den Sieg bestenfalls ein bittersüßer Genuss zu sein scheinen.“

John Burnside in The Guardian

„Mit seinem gewaltigen Panorama – Der erste Sohn reicht von Vorbürgerkriegs-Siedlern bis zu Nach-9/11-Einwanderern – gehört das Buch zu den Great American Novels jener Art, die John Dos Passos einst schrieb.“

The Washington Post

„Der erste Sohn liest sich wie eine Kombination aus Cormac McCarthy und dem anderen Chronisten des Südwestens, Larry McMurtry. Meyer hat seine wahre Freude an wirklichkeitsnahen Details, er hat hervorragend recherchiert.“

San Francisco Chronicle

„In jeder Hinsicht ein großes Buch. Philipp Meyer gelingt, was alle bedeutenden amerikanischen Romane auszeichnet: Er erzählt vor dem Hintergrund der amerikanischen Geschichte vom Leben Einzelner und offenbart uns dabei von beidem etwas.“

The Times

"Nur in den besten historischen Romanen wird uns vor Augen geführt, dass wohl auch wir in jenen längst verflossenen Zeiten die Sünden unserer Väter begangen hätten. 'Der erste Sohn' ist ein solcher Roman."

The New York Times