Der letzte Befehl

Ein Jack-Reacher-Roman

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Ein knallharter Soldat, ein illegaler Befehl, eine folgenschwere Entscheidung.

Der Einsatzbefehl für den Militärpolizisten Jack Reacher ist eindeutig: Er soll verdeckt und ohne offizielle Unterstützung den Mord an einer jungen Frau aufklären – und anschließend, falls nötig, seine Ergebnisse vertuschen! Denn der Hauptverdächtige ist ein hoch dekorierter Offizier, der gerade von einer geheimen Mission zurückgekehrt ist, und – schlimmer noch – der Sohn eines Senators. Reacher soll niemanden auf die Zehen treten und verhindern, dass die Presse den Fall aufbauscht. Doch was er entdeckt, lässt ihn an der Rechtmäßigkeit seines Auftrags zweifeln – und macht aus Reacher einen Mann, den man fürchten muss.

»Auch diejenigen, die noch nie einen Roman aus der Reihe gelesen haben, finden in 'Der letzte Befehl' spannende Unterhaltung.«

dpa (25. Juli 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Wulf Bergner
Originaltitel: The Affair (16 Jack Reacher)
Originalverlag: Bantam Press, London 2011
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20761-8
Erschienen am  26. Juni 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Roman macht Lust auf mehr!

Von: Detlef Knut

08.02.2018

Der in den USA lebende englische Schriftsteller Lee Child hat mit seinen Jack-Reacher-Romanen eine Erfolgsserie geschrieben. Teils mit Tom Cruise verfilmt haben die Romane längst in Hollywood Einzug gehalten. Jack Reacher, seines Zeichens Militärpolizist bei der US Army mit engsten Verbindungen zum Pentagon wird gerne zu Spezialeinsätzen geschickt. Im vorliegenden Roman wird er mit einem Undercover-Einsatz in Mississippi beauftrag. Es ist das Jahr 1997. In der Stadt einer Militärbasis wurde eine junge Frau umgebracht. Das Pentagon befürchtet, dass ein Soldat der Täter sein könnte. Es möchte den Fall selbst klären und vielleicht auch etwas unter den Deckel kehren. Deshalb schicken Sie einen Ermittler auf die Basis und Reacher in die Stadt. Reacher soll die örtliche Polizei ausschnüffeln. Doch verdeckte Ermittlungen sind vielleicht nicht sein Ding. Er hat beim Eintreffen das Gefühl, erwartet worden zu sein. Kein Wunder, ist der örtliche Sheriff eine Frau, die selbst fünfzehn Jahre als Militärpolizisten beim US Marine Corps gearbeitet hat, quasi eine Ex-Kollegin. Sie weiß, wie die Militärs ticken. Spannung in einer amerikanischen Kleinstadt, interessante Figuren. verworrene Stränge im einem militärischen Umfeld. Child trifft eine perfekte Mischung zwischen actionreiche Szenen, amüsanten Dialogen und erzählenden Pausen. Der Protagonist Reacher erzählt seine Geschichte vom Ausstieg beim Militär. Er erzählt von seinem letzten Job bei der Armee, er erhielt seinen letzten Befehl (den vorliegenden Fall) und wurde auf die Straße gesetzt, weil er einigen Militärs und Politikern zu nah gekommen ist. Zum Atemholen hat Child immer wieder Lokalkolorit aus den kleinstädtischen Leben eingeflochten, zum Teil auch sein Verhältnis zum örtlichen Sheriff. Die Ermittlungen werden durch weitere Leichen, Intrigen und widersinnige Störmanöver unterbrochen. Der Leser wird auf so manche falsche Fährte geführt und im Ungewissen gelassen. Voller Action sind die Prügelszenen gestaltet, die Reacher dank seiner Ausbildung und seiner Kriegseinsätze bestens im Griff hat. Der Roman macht Lust auf mehr! © Detlef Knut, Düsseldorf 2018

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Altbekannt und doch flüssig und spannend zu lesen

Von: Michael Lehmann-Pape

31.07.2017

Vom ersten Satz der Lektüre an (die den Leser nach nun einigen Thrillern um Jack Reacher Aufklärung darüber gibt, warum der ehemalige Major der Streitkräfte seit Jahren bereits wie ein Schatten durch Amerika zieht und sich grundlegend nur an Kleidung kauft, was er auf dem Leib trägt) kommt dem Leser die Handlung deutlich bekannt vor. Was zum einen daran liegt, dass die Blaupause aller Reacher-Romane samt Elementen der Handlung doch immer überaus ähnlich ist, was aber auch daran liegt, das Jack Reacher schon einmal in einem der Vorgänger Romane in ähnlicher Situation war. Kleistadt. Army-Stützpunkt vor den Toren der Stadt. Örtliche Polizeikräfte involviert und irgendwas, das vorgeht auf dem Stützpunkt. Wie sonst wären jene „Bewachungen“ draußen im Wald vor dem Stützpunkt zu erklären? Wie sonst sollte Reacher, hier noch in der Army, auf Befehl hin als „zivile Undercover Kraft“ dem offiziellen Ermittler zur Seite gestellt, auf Befehl hin in dieser Kleinstadt sein, um die Hintergründe eines bestialischen Mordes an einer sehr schönen Frau zu klären? Doch wenig ist, wie es scheint. Selbst in der Befehlskette gibt es dunkle Stellen, blinde Flecken, vielleicht gar einen Maulwurf. Und auch das „Undercover“ bedarf nur weniger Minuten mit der (ebenfalls überaus schönen) Polizistin und Leiterin der Dienststelle vor Ort, um schon wieder Makulatur zu sein. Viele Ähnlichkeiten mit anderen Fällen Reachers, die dennoch, und das ist überaus positiv zu vermerken, nicht zu Langweile beim Leser führen. Selbst die übertrieben hergestellte, obligatorische „Prügel-Situation“, für die Child doch einiges in Bewegung setzt, damit diese (eigentlich eher aus dem Nichts heraus ihren Verlauf nehmend), liest sich flüssig un im Gesamten passend. Wobei die Spannung des Romans auch daher rührt, dass Reacher alle seine Intuition (der Mann lebt einfach aus dem Bauch heraus) aufbieten muss, um im Gewirr der Fragen und Indizien, wer denn nun Freund und wer Feind sein könnte, aufbieten muss. Was weniger anspricht und in dieser harten und brutalen Form durchgehend fragwürdig bleibt, ist dann vor allem die rabiate Selbstjustiz, die Reacher verübt. Nicht nur an einem „Täter“. Bis hin ins Pentagon selbst hinein zieht Reacher dabei eine Blutspur, die so nicht unbedingt hätte sein müssen. Gerade weil im Blick auf einige der Leichen, die Reacher hinterlassen wird, noch nicht einmal das Motiv der Notwehr wirklich ziehen kann. In der Sprache klar. Direkt und plastisch Orte und Personen beschreibend, zieht Child den Leser dennoch wieder einmal in den Bann. Und setzt geschickt fragwürdige Motive und verwirrende Ereignisse, so dass bis fast zum Ende des Buches hin dem Leser nicht wirklich klar ist, wer da auf welcher Seite steht und wer der Täter (übrigens nicht nur eines konkreten Mordes) ist. Wobei die Auflösung am Ende realistisch und passend erfolgt. Das ist gut durchdacht und in Ton und Tempo bestens in Szene gesetzt. Ein guter „Rückblick“ somit, der vieles erklärt, manche Personen einführt, die auch in zeitlich später stattfindenden Reacher-Thrillern eine Rolle spielen und die erfolgreiche Serie nahtlos fortsetzt.

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Vita

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Anthony Award, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

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Zitate

»Souverän. Stark. Trocken.«

Playboy (13. Juli 2017)

»Child besinnt sich auf alte Stärken, geht ein hohes Tempo, bietet überraschende Wendungen und so viel Spannung, dass man sich wünscht, es möge [...] schnell weitergehen.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (04. August 2017)

»[Es gibt] kaum eine bessere Urlaubslektüre«

Die Presse am Sonntag (23. Juli 2017)

»Ein kluger Kniff in einem knackigen Krimi, der erklärt, wie aus dem Militärpolizisten ein Rächer wurde.«

HÖRZU / Gong (18. August 2017)

»Manchmal erinnern Sätze an Hemingway, so hämmernd, so kurz, so überdeutlich sind sie«

General-Anzeiger (18. August 2017)

»Child trifft eine perfekte Mischung zwischen actionreiche Szenen, amüsanten Dialogen und erzählenden Pausen.«

The Huffington Post (12. Februar 2018)

»Bei manchen Szenenfolgen fühlt man sich sogleich an 'Mission Impossible' oder die 'Bourne'-Reihe erinnert. Gut und sehr spannend eben.«

Fuldaer Zeitung (25. November 2017)

»Von so genialer Unterhaltung, wie man sie mit den Büchern von Lee Child in die Hände kriegt, kann man partout niemals genug bekommen.«

literaturmarkt.info (28. August 2017)

»Direkt und plastisch Orte und Personen beschreibend, zieht Child den Leser (…) wieder einmal in den Bann.«

Buchtipps.net (31. Juli 2017)

»"Der letzte Befehl" lässt den Leser so bald nicht zum Schlaf kommen. Alpträume absolut garantiert! Die Story bedeutet nämlich Thrillerliteratur der einsamen Spitzenklasse.«

literaturmarkt.info (28. August 2017)