Der letzte Engel

Ab 14 Jahren
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Virtuos, vielschichtig, überraschend - ein abgründiger fantastischer Thriller von SPIEGEL Bestsellerautor Zoran Drvenkar!

Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail:

sorry für die schlechte nachricht

aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein

wir wollten nur, dass du das weißt

Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer.

Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken ...

"Ein bizarrer Thriller voller Fantasy und schwarzer Romantik."

Kulturzeit, 3SAT (05. Oktober 2012)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-09643-4
Erschienen am  01. Oktober 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Der letzte Engel

Leserstimmen

zieht so manchen Glauben in Bezug auf Engelswesen, ihren Ursprung und ihre Aufgabe in eine zweifelhafte Position

Von: Schattenkämpferin

08.09.2015

Eine richtige Zusammenfassung des Inhalts scheint auch nach mehreren Tagen des Sackenlassens nahezu unmöglich, daher sei vorab nur folgendes gesagt: "Der letzte Engel" ist ganz sicher nicht das, was der Leser gemäß Klappentext erwarten würde. Selbst der genannte Protagonist Motte trägt in diesem Buch, das offensichtlich nur der erste Band einer mehrteiligen Reihe ist, nur einen kleinen Teil zur Geschichte bei. Vielmehr wird der Leser auf eine interessante und spannende Weise angefüttert und fragt sich schon während des Lesens, wohin denn all das führen soll und wann eigentlich mit Nachschub zu rechnen ist. Beide Fragen werden während der knapp vierhundertdreißig Seiten nicht geklärt – denn wenn "Der letzte Engel" eines ganz sicher schafft, dann ist das das Wecken einer unstillbaren Neugierde auf die Fortsetzung. Was sowohl vom Verlag als auch vom Autor eine ziemlich raffinierte Strategie ist, denn bisher hat Zoran Drvenkar nichts darüber verlauten lassen, dass man von ihm eine mehrteilige Fantasy-Thriller-Reihe erwarten kann, und auch der Verlag vermittelt beim Bewerben vom neuesten Werk des Autors nicht den Eindruck auf weitere Teile. Doch beim Lesen wird ziemlich schnell klar, dass die Thematik, die in Der letzte Engel angeschnitten wird, unmöglich in diesem einen Buch zufriedenstellend abgehandelt werden kann und auf jeden Fall noch einiges folgen muss. In welcher Form das passieren wird, bleibt auch nach Beendigung des Buches offen – lediglich ein “Ende vom ersten Teil“ wird dem Leser hier zugestanden – und so weit war er inzwischen dann auch schon gekommen. Was dem Leser ebenfalls recht schnell auffällt, ist die unglaubliche Recherche, die Zoran Drvenkar für diesen Roman hinter sich haben muss. Denn es geht bei Weitem nicht nur um einen Jungen, der eine seltsame Mail erhält und am nächsten Morgen quasi tot aufwacht, dieser ist nur ein kleines Bruchstück in einem riesigen Gebilde aus phantastischen, historischen, biblischen und Thriller-Elementen. Allein die verschiedenen Schauplätze in unterschiedlichen Zeitepochen sind bewundernswert arrangiert, die agierenden und mitunter berühmten Charaktere allesamt authentisch dargestellt und die Geschichte verspricht bereits auf den ersten Seiten eine derartige Komplexität, dass dem Leser von den vielen Informationen schnell der Kopf schwirrt, er trotzdem nicht in der Lage ist, das Buch zur Seite zu legen. Denn Sprache und Aufbau der Story sind so rasant, was auch das Lesen sehr schnelllebig gestaltet, dass trotz der Verwirrung durch die Sprünge zwischen den verschiedenen Zeiten und Charakteren kaum ein Luftholen möglich ist. Konzentriertes und wiederholtes Lesen mancher Stellen ermöglicht schließlich auch das Entwirren einiger Knotenpunkte, insgesamt bleibt "Der letzte Engel" jedoch schwierig und eignet sich wahrscheinlich eher für erwachsene Leser als für Jugendliche. Vor allem die Engelsthematik bekommt in Drvenkars Roman ein ganz neues Gesicht und stellt alles, was bisher dazu auf dem erzählerischen Buchmarkt zu finden ist, deutlich in Frage. Auffällig hierbei ist, dass es keinen offensichtlichen Bösewicht gibt, sondern vielmehr beide Seiten ihre guten und schlechten Argumente haben – und diese auch zur Genüge (und zur Unterhaltung des Lesers) betonen. Während am Anfang noch eine recht eindeutige Position bezogen werden kann, wird im Laufe des Buches immer undeutlicher, auf wessen Seite der Leser sich schlagen sollte. Denn sowohl die „Familie“ als auch die „Bruderschaft“ haben ihre Vorzüge, die sie gut zu inszenieren wissen. Und obwohl Motte als vermuteter Hauptcharakter von allen Figuren am wenigsten mitkriegt und erklärt bekommt, ist der Leser selbst immer auf aktuellem Stand. Auch diese Tatsache sorgt für einige Verwirrung, zeigt aber auf, dass Motte eben nicht die Hauptfigur des ganzen Gebildes darstellt. Zoran Drvenkar hat sich wirklich Mühe gegeben, als er die Geschichte des letzten Engels entwickelt hat. Eine gründliche Recherche bringt dem Leser verschiedene Punkte näher und selbst Historikmuffel finden in "Der letzte Engel" so manche Information, die ihre Neugier zu wecken versteht. Die Mischung aus den verschiedensten Genre-Komponenten ist mit Bedacht ausgewählt und zusammengestellt – im Grunde gibt es kaum einen literarischen Bereich, den dieser Roman nicht abdeckt. Natürlich nicht in vollem Maße, das wäre beim verhältnismäßig geringen Umfang auch gar nicht möglich, es ist jedoch zu vermuten, dass der Großteil der Leser auf seine Kosten kommen wird. Ein Griff zum vermeintlichen Jugendbuch lohnt sich also in jedem Fall, nicht nur für die jungen Leser, auch wenn nach Beendigung so manche Frage offen bleibt und der hoffentlich baldigen Fortsetzung mit Ungeduld entgegen geblickt wird. Fazit: Für ein Jugendbuch mit Empfehlung ab 14 Jahren ist "Der letzte Engel" sehr komplex und anspruchsvoll. Selbst erwachsene Leser könnten bei den Sprüngen zwischen Zeit und Charakteren ihre Probleme haben. Mit diesem offensichtlichen Reihenstart wirft Zoran Drvenkar jedoch nicht nur eine Menge Fragen auf, sondern zieht auch so manchen Glauben in Bezug auf Engelswesen, ihren Ursprung und ihre Aufgabe in eine zweifelhafte Position. Spannend zu betrachten ist also nicht nur die Entwicklung der Geschichte selbst, auch die kommenden Reaktionen darauf dürften einigen Staub aufwirbeln. Wertung: 4 von 5 Schwertpaaren Handlung: 3,5 / 5 Charaktere: 4,5 / 5 Lesespaß: 3,5 / 5 Preis/Leistung: 4 / 5

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Stell dir vor, du wachst auf und bist tot!

Von: Karin

07.04.2015

Genau das passiert dem 16-jährigen Markus, genannt Motte, genau so wurde es in der Mail angekündigt, die er kurz zuvor bekommen hat. Irgendwie ist Motte aber auch nicht richtig tot, immerhin kann er noch seinen besten Freund Lars anrufen, aber er atmet definitiv nicht mehr – dafür hat er Flügel auf dem Rücken! Was Motte nicht weiß, daß er als Engel mitten in eine uralte Geschichte rein geraten ist: plötzlich hat er Feinde und Freunde, die er bisher noch nie gesehen hat. Laut Autorenseite ist dieses Buch der Auftakt zu einer Dilogie und ohne bisher den zweiten Teil zu kennen, behaupte ich, daß man in jedem Fall dieses Buch zuerst lesen sollte, um die ganzen Zusammenhänge und Hintergründe zu kennen. Der Autor erzählt eine spannende Geschichte von Engel und Menschen, „der Familie“ und der Bruderschaft, mysteriöse Experimente, gnadenlose Rächer und Erlöser, die Gebrüder Grimm und russische Gräfinnen sowie einer uralten Prophezeiung. Wie man das bei Zoran Drvenkar kennt, springen die Zeitebenen munter hin und her, der Leser bekommt immer mehr Brocken hingeworfen, ohne sie wirklich einordnen zu können. Dann, wenn die Verwirrung am größten ist, führt der Autor die verschiedenen Handlungsstränge geschickt zusammen und gibt dem Leser Antworten auf seine zahlreichen Fragen. Der Zeitrahmen beläuft sich von 1816 bis in die Gegenwart – obwohl, das ist nicht ganz richtig, denn es spielt noch eine Schlacht zwischen Engel und Menschen eine Rolle, die vor ungefähr einer halben Million Jahren stattgefunden hat, so genau können sich die Beteiligten auch nicht mehr daran erinnern. Ebenfalls gewohnt, wechselt der Autor immer wieder die Erzählsperspektiven, oftmals wird der Leser miteinbezogen, in dem Drvenkar in die Du-Perspektive wechselt. Die Charaktere sind ebenfalls wieder sehr gelungen, es gibt kein einfaches Gut und Böse – und nach der Lektüre dieses ersten Bandes bin ich mir immer noch nicht sicher, wer auf welcher Seite steht und welche Ziele verfolgt. Ich habe den Verdacht, es steckt ein uralter Plan dahinter, nur habe ich keine Ahnung (und wahrscheinlich auch die Beteiligten), wer die Regeln tatsächlich bestimmt. Ebenfalls typisch für den Autor ist, daß nicht gerade wenige Figuren ihr Leben lassen – und nie ist vorher klar, wer überlebt und wer nicht. Ich fand es etwas schade, daß Motte schlussendlich relativ wenig Raum in dem Buch hat, aber ich denke, das wird sich im zweiten Teil grundlegend ändern; der erste Band lässt den Leser und Motte in die Vergangenheit eintauchen, um zu verstehen, warum er zum letzten Engel wurde. Einige Fragen werden beantwortet, aber es bleiben auch noch genügend Fragen offen, auf deren Beantwortung im zweiten Band ich sehr gespannt bin. Da das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet, bin ich froh, daß der zweite Teil in wenigen Tagen erscheinen wird.

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Vita

Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.

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Zitate

"Zoran Drvenkar wirbelt in seinem tollkühnen Thriller Raum und Zeit durcheinander."

NZZ (05. Dezember 2012)

"Nichts für Zartbesaitete, aber überirdisch spannend und schön."

Stuttgarter Nachrichten (28. Dezember 2012)

"Wer einen anspruchvollen, abwechslungsreichen und spannenden Thriller sucht, ist bei Der letzte Engel genau richtig."

Westdeutsche Zeitung (Miriam, 15 Jahre) (15. Dezember 2012)

"Raffiniert konstruierte Erzählstränge!"

"Ein höchst spannendes, verzwicktes und geheimnisvolles Abenteuer."

Eselsohr (01. Februar 2013)

"Wer sich darauf einlässt, der wird, wie so oft bei Zoran Drvenkar, in den Sog der Story hineingezogen."

Börsenblatt (04. September 2012)

"Spannend, mystisch, abenteuerlich und faszinierend."

NAUTILUS, November 2012

"Drvenkar unterhält seine Leser und lässt keine Minute Langeweile aufkommen."

Eselsohr (01. März 2013)

"Ein Buch für Jugendliche und Erwachsene, bei dem jeder seinen Spaß haben wird."

Straubinger Tagblatt (19. Oktober 2012)

"Ein richtig guter Schmöker"

Westdeutsche Zeitung (11. Dezember 2012)

"Sehr spannend und gut erzählt."

Oberhessische Presse (25. Januar 2013)

"Vielschichtiger Fantasythriller."

TOPIC, das junge Magazin Heft 244 (Oktober 2012)

"Eine spannende Geschichte, die genauso unkonventionell ist wie ihr Autor."

Buchjournal-Kids extra (27. November 2012)

"Es entspinnt sich ein fesselndes Netz aus Rätseln und Hinweisen, dem man sich nicht entziehen kann."

1000 und 1 Buch (03. Dezember 2012)

"Phantastischer Thriller für Jugendliche: Der Leser wird in einem wahren Sog mitgerissen."

Anzeiger - Magazin f.d. österr. Buchbranche 9/12

"Am Ende von Der letzte Engel könnte man ein Ornigramm zeichnen, in dem alles mit allem zusammenhängt. Und das bezaubert."

Literatur.Magazin (09. Oktober 2012)

"Ein Roman, der einen bis zur letzten Seite überraschen und fesseln kann."

"Ein literarisch virtuoser, vielschichtiger und überraschender Fantasythriller."

Buch-Magazin, November 2012

"Das Buch ist absolut lesenswert!"

"Mit märchenerzählerischem Talent verstrickt Drvenkar den Leser in seinen komplexen Plot, spielt gekonnt lässig mit zeitlichen Erzählebenen und Blickwinkel und jongliert mit großer Besetzung."

"Der letzte Engel ist ein fantastisch geschriebenes und unglaublich dichtes Buch, das fasziniert und den Leser unweigerlich in seinen Bann zieht."

"Es gab in den letzten Monaten nur wenige Bücher, die mich gleichermaßen gefesselt haben!"

"Ein Jugendbuch, das sich allein schon wegen des Schreibstils aus der Masse heraushebt!"

"Gänsehautfaktor garantiert! Eine rasanter und magischer Roman, mit dem richtigen Maß an Fantasie."

"Volle Punktzahl! 5 von 5 Sternen für diesen Roman, der absolut nicht nur für Jugendliche geschrieben ist. Ich habe das Buch verschlungen!"

"Wer eine spannende, fantasievolle Geschichte sucht kann hier wirklich zugreifen. Mich hat der Roman, einmal begonnen, nicht mehr losgelassen...."

"Der letzte Engel hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe! Ich habe stilistisch noch nichts Vergleichbares gelesen. Ein großartiges Gesamt(kunst!)werk."

Der letzte Engel besticht eindeutig durch die außergewöhnliche und faszinierende Erzählweise von Zoran Drvenkar. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!“

"Dieses Buch hat mich berührt. Nicht so, wie vielen seiner Bücher. Es war anders, das hat es gezeigt mit jedem Wort."

"Zoran Drvenkar beschenkt seine Leser hier mit einem unvergleichlichen Leseabenteuer, das voller fulminanter Gedanken steckt."

Buchklub (01. Februar 2013)

"Hier war ein Meister der Zeit am Werk."