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Der letzte Engel

Der letzte Engel (1)

Ab 14 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09643-4

Erschienen: 01.10.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Virtuos, vielschichtig, überraschend - ein abgründiger fantastischer Thriller von SPIEGEL Bestsellerautor Zoran Drvenkar!

Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail:

sorry für die schlechte nachricht

aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein

wir wollten nur, dass du das weißt

Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer.

Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken ...

"Ein bizarrer Thriller voller Fantasy und schwarzer Romantik."

Kulturzeit, 3SAT (05.10.2012)

DIE BÜCHER DES AUTORS IM ÜBERBLICK

Die JanBenMax-Reihe

Drei Brüder im Reich der Fantasie: Witzig, tollkühn und unglaublich einfallsreich. Ab 7 Jahre.

Der letzte Engel

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Zoran Drvenkar (Autor)

Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.

"Ein bizarrer Thriller voller Fantasy und schwarzer Romantik."

Kulturzeit, 3SAT (05.10.2012)

"Zoran Drvenkar wirbelt in seinem tollkühnen Thriller Raum und Zeit durcheinander."

NZZ (05.12.2012)

"Nichts für Zartbesaitete, aber überirdisch spannend und schön."

Stuttgarter Nachrichten (28.12.2012)

"Wer einen anspruchvollen, abwechslungsreichen und spannenden Thriller sucht, ist bei Der letzte Engel genau richtig."

Westdeutsche Zeitung (Miriam, 15 Jahre) (15.12.2012)

"Raffiniert konstruierte Erzählstränge!"

Büchermarkt, Deutschlandfunk (24.11.2012)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-09643-4

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 01.10.2012

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Stell dir vor, du wachst auf und bist tot!

Von: Karin Datum: 07.04.2015

Genau das passiert dem 16-jährigen Markus, genannt Motte, genau so wurde es in der Mail angekündigt, die er kurz zuvor bekommen hat. Irgendwie ist Motte aber auch nicht richtig tot, immerhin kann er noch seinen besten Freund Lars anrufen, aber er atmet definitiv nicht mehr – dafür hat er Flügel auf dem Rücken! Was Motte nicht weiß, daß er als Engel mitten in eine uralte Geschichte rein geraten ist: plötzlich hat er Feinde und Freunde, die er bisher noch nie gesehen hat.

Laut Autorenseite ist dieses Buch der Auftakt zu einer Dilogie und ohne bisher den zweiten Teil zu kennen, behaupte ich, daß man in jedem Fall dieses Buch zuerst lesen sollte, um die ganzen Zusammenhänge und Hintergründe zu kennen.

Der Autor erzählt eine spannende Geschichte von Engel und Menschen, „der Familie“ und der Bruderschaft, mysteriöse Experimente, gnadenlose Rächer und Erlöser, die Gebrüder Grimm und russische Gräfinnen sowie einer uralten Prophezeiung.

Wie man das bei Zoran Drvenkar kennt, springen die Zeitebenen munter hin und her, der Leser bekommt immer mehr Brocken hingeworfen, ohne sie wirklich einordnen zu können. Dann, wenn die Verwirrung am größten ist, führt der Autor die verschiedenen Handlungsstränge geschickt zusammen und gibt dem Leser Antworten auf seine zahlreichen Fragen.
Der Zeitrahmen beläuft sich von 1816 bis in die Gegenwart – obwohl, das ist nicht ganz richtig, denn es spielt noch eine Schlacht zwischen Engel und Menschen eine Rolle, die vor ungefähr einer halben Million Jahren stattgefunden hat, so genau können sich die Beteiligten auch nicht mehr daran erinnern.

Ebenfalls gewohnt, wechselt der Autor immer wieder die Erzählsperspektiven, oftmals wird der Leser miteinbezogen, in dem Drvenkar in die Du-Perspektive wechselt.

Die Charaktere sind ebenfalls wieder sehr gelungen, es gibt kein einfaches Gut und Böse – und nach der Lektüre dieses ersten Bandes bin ich mir immer noch nicht sicher, wer auf welcher Seite steht und welche Ziele verfolgt. Ich habe den Verdacht, es steckt ein uralter Plan dahinter, nur habe ich keine Ahnung (und wahrscheinlich auch die Beteiligten), wer die Regeln tatsächlich bestimmt.
Ebenfalls typisch für den Autor ist, daß nicht gerade wenige Figuren ihr Leben lassen – und nie ist vorher klar, wer überlebt und wer nicht.

Ich fand es etwas schade, daß Motte schlussendlich relativ wenig Raum in dem Buch hat, aber ich denke, das wird sich im zweiten Teil grundlegend ändern; der erste Band lässt den Leser und Motte in die Vergangenheit eintauchen, um zu verstehen, warum er zum letzten Engel wurde.

Einige Fragen werden beantwortet, aber es bleiben auch noch genügend Fragen offen, auf deren Beantwortung im zweiten Band ich sehr gespannt bin. Da das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet, bin ich froh, daß der zweite Teil in wenigen Tagen erscheinen wird.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

zieht so manchen Glauben in Bezug auf Engelswesen, ihren Ursprung und ihre Aufgabe in eine zweifelhafte Position

Von: Schattenkämpferin Datum: 08.09.2015

www.schattenwege.net

Eine richtige Zusammenfassung des Inhalts scheint auch nach mehreren Tagen des Sackenlassens nahezu unmöglich, daher sei vorab nur folgendes gesagt: "Der letzte Engel" ist ganz sicher nicht das, was der Leser gemäß Klappentext erwarten würde. Selbst der genannte Protagonist Motte trägt in diesem Buch, das offensichtlich nur der erste Band einer mehrteiligen Reihe ist, nur einen kleinen Teil zur Geschichte bei. Vielmehr wird der Leser auf eine interessante und spannende Weise angefüttert und fragt sich schon während des Lesens, wohin denn all das führen soll und wann eigentlich mit Nachschub zu rechnen ist. Beide Fragen werden während der knapp vierhundertdreißig Seiten nicht geklärt – denn wenn "Der letzte Engel" eines ganz sicher schafft, dann ist das das Wecken einer unstillbaren Neugierde auf die Fortsetzung.
Was sowohl vom Verlag als auch vom Autor eine ziemlich raffinierte Strategie ist, denn bisher hat Zoran Drvenkar nichts darüber verlauten lassen, dass man von ihm eine mehrteilige Fantasy-Thriller-Reihe erwarten kann, und auch der Verlag vermittelt beim Bewerben vom neuesten Werk des Autors nicht den Eindruck auf weitere Teile. Doch beim Lesen wird ziemlich schnell klar, dass die Thematik, die in Der letzte Engel angeschnitten wird, unmöglich in diesem einen Buch zufriedenstellend abgehandelt werden kann und auf jeden Fall noch einiges folgen muss. In welcher Form das passieren wird, bleibt auch nach Beendigung des Buches offen – lediglich ein “Ende vom ersten Teil“ wird dem Leser hier zugestanden – und so weit war er inzwischen dann auch schon gekommen.

Was dem Leser ebenfalls recht schnell auffällt, ist die unglaubliche Recherche, die Zoran Drvenkar für diesen Roman hinter sich haben muss. Denn es geht bei Weitem nicht nur um einen Jungen, der eine seltsame Mail erhält und am nächsten Morgen quasi tot aufwacht, dieser ist nur ein kleines Bruchstück in einem riesigen Gebilde aus phantastischen, historischen, biblischen und Thriller-Elementen. Allein die verschiedenen Schauplätze in unterschiedlichen Zeitepochen sind bewundernswert arrangiert, die agierenden und mitunter berühmten Charaktere allesamt authentisch dargestellt und die Geschichte verspricht bereits auf den ersten Seiten eine derartige Komplexität, dass dem Leser von den vielen Informationen schnell der Kopf schwirrt, er trotzdem nicht in der Lage ist, das Buch zur Seite zu legen. Denn Sprache und Aufbau der Story sind so rasant, was auch das Lesen sehr schnelllebig gestaltet, dass trotz der Verwirrung durch die Sprünge zwischen den verschiedenen Zeiten und Charakteren kaum ein Luftholen möglich ist. Konzentriertes und wiederholtes Lesen mancher Stellen ermöglicht schließlich auch das Entwirren einiger Knotenpunkte, insgesamt bleibt "Der letzte Engel" jedoch schwierig und eignet sich wahrscheinlich eher für erwachsene Leser als für Jugendliche.
Vor allem die Engelsthematik bekommt in Drvenkars Roman ein ganz neues Gesicht und stellt alles, was bisher dazu auf dem erzählerischen Buchmarkt zu finden ist, deutlich in Frage. Auffällig hierbei ist, dass es keinen offensichtlichen Bösewicht gibt, sondern vielmehr beide Seiten ihre guten und schlechten Argumente haben – und diese auch zur Genüge (und zur Unterhaltung des Lesers) betonen. Während am Anfang noch eine recht eindeutige Position bezogen werden kann, wird im Laufe des Buches immer undeutlicher, auf wessen Seite der Leser sich schlagen sollte. Denn sowohl die „Familie“ als auch die „Bruderschaft“ haben ihre Vorzüge, die sie gut zu inszenieren wissen. Und obwohl Motte als vermuteter Hauptcharakter von allen Figuren am wenigsten mitkriegt und erklärt bekommt, ist der Leser selbst immer auf aktuellem Stand. Auch diese Tatsache sorgt für einige Verwirrung, zeigt aber auf, dass Motte eben nicht die Hauptfigur des ganzen Gebildes darstellt.

Zoran Drvenkar hat sich wirklich Mühe gegeben, als er die Geschichte des letzten Engels entwickelt hat. Eine gründliche Recherche bringt dem Leser verschiedene Punkte näher und selbst Historikmuffel finden in "Der letzte Engel" so manche Information, die ihre Neugier zu wecken versteht. Die Mischung aus den verschiedensten Genre-Komponenten ist mit Bedacht ausgewählt und zusammengestellt – im Grunde gibt es kaum einen literarischen Bereich, den dieser Roman nicht abdeckt. Natürlich nicht in vollem Maße, das wäre beim verhältnismäßig geringen Umfang auch gar nicht möglich, es ist jedoch zu vermuten, dass der Großteil der Leser auf seine Kosten kommen wird. Ein Griff zum vermeintlichen Jugendbuch lohnt sich also in jedem Fall, nicht nur für die jungen Leser, auch wenn nach Beendigung so manche Frage offen bleibt und der hoffentlich baldigen Fortsetzung mit Ungeduld entgegen geblickt wird.

Fazit:

Für ein Jugendbuch mit Empfehlung ab 14 Jahren ist "Der letzte Engel" sehr komplex und anspruchsvoll. Selbst erwachsene Leser könnten bei den Sprüngen zwischen Zeit und Charakteren ihre Probleme haben. Mit diesem offensichtlichen Reihenstart wirft Zoran Drvenkar jedoch nicht nur eine Menge Fragen auf, sondern zieht auch so manchen Glauben in Bezug auf Engelswesen, ihren Ursprung und ihre Aufgabe in eine zweifelhafte Position. Spannend zu betrachten ist also nicht nur die Entwicklung der Geschichte selbst, auch die kommenden Reaktionen darauf dürften einigen Staub aufwirbeln.

Wertung: 4 von 5 Schwertpaaren

Handlung: 3,5 / 5
Charaktere: 4,5 / 5
Lesespaß: 3,5 / 5
Preis/Leistung: 4 / 5

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