Der letzte Morgen

Thriller

(8)
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Ein Epos voller Lügen, Verrat und verlorener Moral

Los Angeles. Zwei Morde in derselben Nacht bringen den Unterweltboss James Manning in Bedrängnis. Ein Sündenbock muss her. Eugene Dahl, ein einfacher Mann, der morgens Milch ausliefert und abends Barhocker wärmt, ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Doch er weigert sich, zum Spielball des organisierten Verbrechens zu werden. Um seine Haut zu retten, wird er Dinge tun müssen, die weit schlimmer sind als alles, was man ihm vorwirft.

»Jahn wird einfach immer, immer besser. Sie sollten das auf keinen Fall verpassen.«

Mark Billingham

Aus dem Amerikanischen von Teja Schwaner
Originaltitel: The Last Tomorrow
Originalverlag: Macmillan
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-13425-9
Erschienen am  30. März 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Warum ein Krimi Thriller heißt, werde ich nie verstehen ...

Von: Teufel100

07.10.2015

Thriller. Ich liebe Thriller. Ich liebe übrigens auch Krimis. Es gibt da nur ein Problem, etwas, was ich überhaupt nicht leiden kann, nämlich, wenn auf einem Krimi Thriller drauf steht. Ich habe an einen Thriller andere Erwartungen als an einen Krimi, und mit diesen Erwartungen gehe ich natürlich an ein Buch heran. Ein Thriller muss es schaffen, mich von der ersten bis zur vorletzten Seite unter Starkstrom zu halten. Der einzige Grund, warum ich einen Thriller aus der Hand lege, darf sein, dass ich mich von der Anspannung erholen muss, die das Buch vermittelt. Ein Thriller ist etwas, das zwar nichts mit Horror zu tun hat, aber eben doch zwischen Krimi und Horror liegt. Im Gegensatz dazu darf ein Krimi ruhig auch Phasen enthalten, die mich nicht unter Starkstrom halten. Ein Krimi darf ruhig Stellen enthalten, die Langweilig sind, die eventuell die Geschichte selbst nicht weiter bringen. Aber wenn das so ist, dann muss eben auch Krimi auf dem Buch stehen und nicht Thriller. “Der letzte Morgen” von Ryan David Jahn Warum habe ich diese Einleitung gewählt? Nun, “Der letzte Morgen” von Ryan David Jahn ist genau so ein Fall. Das Buch ist als Thriller gekennzeichnet, enthält aber eher einen guten Kriminalroman. In einer Stadt in den USA werden zwei Morde begangen. Zwei Morde, von zwei unterschiedlichen Menschen, an zwei unterschiedlichen Orten. Zwei Morde von einem Jugendlichen und einem Erwachsenen. Und doch führen diese zwei Morde dazu, dass ein Mann zwischen die Fronten gerät und plötzlich darum kämpfen muss, sein altes Leben wieder zu bekommen. Es geht auch um einen Bezirksstaatsanwalt, der durch seine Lebensführung erpressbar ist, de durch diese Erpressung aber die Möglichkeit sieht, seine eigene Karriere zu beflügeln. Und es geht um einen Menschen, der eine Verbrecherorganisation aufgebaut hat. Zwei Morde führen dazu, dass all diese Menschen auf einmal miteinander Verbunden sind, obwohl sie wenig miteinander zu tun hatten. “Der letzte Morgen” - Mein Fazit Wie schon erwähnt, bin ich mit völlig falschen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Das geht natürlich nur selten gut, und so bin ich ein wenig enttäuscht, obwohl das Buch, wenn es als Kriminalroman geführt werden würde, ziemlich gut ist. Ja, der Schreibstil ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Ich habe knapp 100 Seiten gebraucht, um mich wirklich daran zu gewöhnen. Aber für einen Thriller ist es zu langatmig. Für einen Thriller gibt es zu viel Leerlauf im Buch, wird zu viel erzählt, werden die Menschen viel zu lange vorgestellt. Kurz: Für einen Thriller fehlt die Hochspannung, die bis zur vorletzten Seite vorhanden sein muss. Für einen Krimi allerdings ist das Buch klasse. Ja, auch für einen Krimi ist es ziemlich langatmig, aber das ist nicht schlimm. Da das Buch aber als Thriller verkauft wird, bekommt es nur 2,5 von 5 Punkten von mir. Als Krimi hätte es wohl 4 von 5 Punkten bekommen.

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Verknüpft: Der letzte Morgen - Ryan David Jahn

Von: Dunkles Schaf

27.06.2015

Sandy Duncan, ein 13jähriger Junge, ermordet des Nachts seinen Stiefvater. Nur wenige Kilometer entfernt tötet Teddy Stuart, ein Handlanger von James „The Man“ Manning, einen Kartengeber fast zur gleichen Zeit. Ein emporkommender Bezirksstaatsanwalt nutzt diese Chance – zugegebenermaßen nicht ganz freiwillig – um „The Man“ dran zu kriegen. Doch dieser wäre nicht so weit, wenn er dem Plan des Bezirksstaatsanwalts nichts entgegen zu setzen hätte. Und so kommt der unbescholtene Eugene Dahl, Milchmann und leidlich erfolgreicher Autor, ins Spiel. Jahn wirft von Anfang an eine Menge Charaktere in den Topf und so muss man schon ein wenig aufpassen, um hier nicht durcheinander zu kommen, und doch zieht einen die Geschichte sofort in den Bann – und keine Sorge, es sind dann schon einige wenige Charaktere, auf die er sich festlegt. Wie auch schon in „Der Cop“ gelingen Jahn einige Szenen, die er zeitgleich aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und somit eindringlich in die Köpfe der Leser pflanzt. Ich habe das Buch in mich aufgesogen und war – trotz der über 500 Seiten – in knapp zwei Tagen damit durch. Ja, mir hat Jahns Stil vorher gefallen und das tut er jetzt auch noch. Und ganz nebenbei lässt Jahn das Flair der 50er Jahre einfließen und aufleben. Eugene Dahl ist Milchmann. Ein unbescholtener Bürger. Wenn ich so recht überlege, abgesehen von Sandy Duncan, so der einzige wirklich Unschuldige. Und so fällt es leicht, ihn als Opfer zu küren. Doch ganz so einfach ist es doch nicht. Denn davor sind noch so einige Entscheidungen, die zu dieser Stelle hinführen. Sandys Tat gehört dazu, genauso wie Teddy Stuart, der einen Deal macht. Der Bezirksstaatsanwalt, der aufgrund einer Erpressung auf dumme Ideen kommt. Und natürlich „The Man“, der im Hintergrund seine Fäden spinnt. Und so kommt der Stein ins Rollen. Zwei voneinander unabhängige Taten werden verknüpft und kurz darauf befindet sich Eugene Dahl in einem Spinnennetz an Verwicklungen, welches seinesgleichen sucht. Prostituierte, Kleinverbrecher, kaputte Bullen, Auftragsmörder, das Töchterlein des Chefs, ein kleiner Junge, ein Kartengeber, ein abgehalfterter Buchhalter und noch viele mehr – neben dem Milchmann. Obwohl „Der letzte Morgen“ für mich eindeutig in die Kategorie Hardboiled zählt, entwickelt Jahn seine Figuren wirklich ausführlich, so dass der Leser für alle Hauptpersonen ein Gefühl bekommt. Und auch wenn die Auflistung wie eine Liste von Klischees klingt, so ist es keine. Jahn gelingt es, hier jeder Figur das gewisse Extra zu verleihen – das allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne. Und Eugene? Tja, es sieht wohl so aus, als hätte das „Opfer“ noch so einige Asse im Ärmel. Eugene hat keine Lust der Spielball von politischen Machtkämpfen und organisiertem Verbrechen zu sein. Keinem kann er trauen, keiner sagt die Wahrheit. Er muss schon alleine zurechtkommen. Zugegeben, einfach fällt es ihm nicht, aber was ist schon einfach im Leben? Und so bietet Eugene am Ende noch ein überraschendes und fulminantes Finale. Fazit: Ein fulminanter Hardboiled Thriller mit ausgeklügelten Charakteren und hintergründiger Story in üblicher Jahn-Manier geschrieben. Top!

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Vita

Ryan David Jahn

Ryan David Jahn wuchs in Arizona, Texas und Kalifornien auf. Mit sechzehn Jahren verließ er die Schule, um in einem Plattenladen zu arbeiten. Seit 2004 schreibt er als Drehbuchautor für Film und Fernsehen. Für seinen ersten Roman Ein Akt der Gewalt wurde er mit dem renommierten Debut Dagger Award ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Autor und zu seinen Büchern finden Sie unter www.ryandavidjahn.com.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Sein gewagtester und vielschichtigster Roman.«

Daily Mirror

„Diese sehr düstere Sicht auf eine moralisch fragwürdige und korrupte Welt und die Konsequenz mit der die Figuren zur Wahrheit über sich selbst geführt werden, finde ich sehr bemerkenswert.“

"Jahn kann, wie kaum jemand sonst, Handlungssequenzen dehnen, Nuancen beschreiben, für den ganz genauen Blick verharren, psychische Zustände und Disposition seiner Figuren zeitlupenscharf glaubhaft machen. Diese Erzählkunst, das intelligente Einbauen kulturhistorischer Fakten und die Fähigkeit, komplexe Menschen in all ihren Facetten Träger der Handlung sein zu lassen, machen Jahn zu einem der interessantesten Autoren unserer Tage."

"Ein gnadenlos spannender, düsterer Thriller. Gegen Jahns intensive Prosa und seinen atemlosen Plot wirken die aktuellen Romane von Jussi Adler-Olsen und John Grisham wie Beruhigungsmittel. Der 36jährige Autor jagt rund ein Dutzend Protagonisten durch sein Buch und klingt manchmal wie eine moderne Ausgabe von James Ellroy."

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