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Der talentierte Mörder Ein Lincoln-Rhyme-Thriller

Lincoln-Rhyme-Thriller (12)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18698-2

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Erschienen: 27.11.2017
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In den Händen dieses Killers wird alles zur tödlichen Waffe – der 12. Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs!

Zwei Wochen nach einem brutalen Mord in Manhattan ist Detective Amelia Sachs dem vermeintlichen Killer dicht auf den Fersen. Sie liefert sich mit ihm eine Verfolgungsjagd in einem Einkaufszentrum in Brooklyn, als es dort zu einem technischen Defekt an einer der Rolltreppen kommt – mit verheerenden Folgen. Die Stufen brechen ein, ein Mann stürzt und wird vom Getriebe zerquetscht. Kurz darauf erkennen Amelia und ihr Partner Lincoln Rhyme, dass es sich bei dem Ereignis keineswegs um einen Unfall handelte. Der Täter verwandelt Alltagsgegenstände und intelligente Technologien in Mordwaffen – und er plant offensichtlich weitere Anschläge.

Offizielle deutsche Webseite zu JEFFERY DEAVER www.jeffery-deaver.de

Offizielle Webseite (engl.) www.jefferydeaver.com

ÜBERSICHT ZU JEFFERY DEAVER

Jeffery Deaver, ehemals Rechtsanwalt und heute erfolgreicher Schriftsteller, wurde von der Londoner Times als der "beste Autor psychologischer Thriller weit und breit" gewürdigt. Seine intelligenten Thriller um das höchst ungewöhnliche Ermittlerduo Rhyme / Sachs - der querschnittsgelähmten Lincoln Rhyme löst die Fälle durch analytische Intelligenz, das Ex-Model Amelia Sachs übernimmt als Assistentin die "Beinarbeit" - haben ihm eine riesige Fangemeinde eingetragen.
Mit John Pellam schickt Deaver einen weiteren faszinierenden Helden auf Spurensuche, der durch seine einfallsreichen Ermittlungsmethoden glänzt. Neu in der Deaver'schen Ermittlerriege: Kathryn Dance, Verhörspezialistin beim California Bureau of Investigation.

"Jeffery Deaver schreibt brilliant" Minette Walters

Mehr Informationen: www.jeffery-deaver.de

Lincoln-Rhyme-Thriller

Kathryn-Dance-Thriller

John-Pellam-Thriller

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Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jeffery Deaver (Autor)

Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Wie kaum ein anderer beherrscht der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffery Deaver den schier unerträglichen Nervenkitzel, verführt mit falschen Fährten, überrascht mit blitzschnellen Wendungen und streut dem Leser auf seine unnachahmliche Art Sand in die Augen. Seit dem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans Die Assistentin unter dem Titel Der Knochenjäger (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert.

Aus dem Amerikanischen von Thomas Haufschild
Originaltitel: The Steel Kiss (Lincoln Rhyme 12)
Originalverlag: Grand Central Publishing, New York 2016

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18698-2

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 27.11.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Starker Plot mit akribisch beschriebener Spurensuche und charismatischem Ermittler-Team!

Von: Dirk Hoffmann Datum: 12.12.2017

mamouliansgeschichten.blogspot.de

Eher zufällig wird Detective Amelia Sachs auf den mutmaßlichen Raubmörder aufmerksam, dem das NYDP seit zwei Wochen auf der Spur ist, und verfolgt ihn in das Einkaufszentrum an der Henry Street. Doch gerade in dem Moment, als Sachs sich den großen wie dürren Verdächtigen schnappen will, öffnet sich an der Rolltreppe eine Metallplatte, Sachs versucht dem in die Öffnung gefallenen Mann zu helfen, doch das Opfer wird durch den nach wie vor laufenden Antrieb grausam zerquetscht.
Lincoln Rhyme lässt sich vom Anwalt der Hinterbliebenen des Opfers als Berater engagieren, um Beweise im Prozess wegen fahrlässiger Tötung zusammenzustellen. Der querschnittsgelähmte Star-Forensiker gab seine Beratertätigkeit für das NYPD auf, nachdem er sich für den Tod eines scheinbar unschuldigen Mannes gefühlt hatte. Nun leitet er zwei Forensik-Seminare an der John Marshall School for Criminal Justice und nimmt die an den Rollstuhl gefesselte, sehr clevere Studentin Juliette Archer als Praktikantin an. Sachs, die die Entscheidung ihres Arbeitskollegen und Lebensgefährten Lincoln Rhyme nicht versteht, dass er seine Beratertätigkeit aufgegeben hat, reagiert empört, als Rhyme ihr mit Mel Cooper auch noch den besten Kriminaltechniker der Stadt entführt hat, der ihr nun bei der Aufklärung des Raubmordes fehlt. Als jedoch weitere Fälle bekannt werden, bei denen Menschen durch Geräte getötet werden, in denen ein sogenannter DataWise5000-Controller verbaut worden ist, stellen die Ermittler fest, dass die beiden Fälle, mit denen Rhyme und Sachs zu tun haben, zusammengehören. Die Zeit drängt, denn es sieht ganz so aus, als würde der sogenannte Täter 40 zunehmend Gefallen an seinen ausgetüftelten Tötungsmechanismen finden.
„Seitdem feststand, dass der Hüter des Volkes, ihr Täter 40, ein Serientäter war, mussten sie davon ausgehen, dass er bald wieder zuschlagen würde. Das war bei solchen Kriminalfällen oft der Fall. Was auch immer sie motivierte, ob sexuelle Lust oder terroristischer Hass, derartig intensive Gefühle führten meistens zu einer gesteigerten Häufigkeit der Taten.“ (S. 453)
Seit „Der Knochenjäger“, dem ersten Fall von Lincoln Rhyme und Amelia Sachs, ist Jeffery Deaver zu einem der erfolgreichsten Thriller-Autoren der Welt avanciert. Mit Hilfe der umfassenden Datenbank, die der geniale Forensiker Lincoln Rhyme seit seiner in Ausübung des Dienstes erlittenen Querschnittslähmung aufgebaut hat, und feingliedrigen Untersuchungsmethoden ist es dem im Arbeitsleben wie als Lebenspartner mit dem ehemaligen Mannequin Amelia Sachs zusammengeschweißten Kriminalisten gelungen, auch den gerissensten Verbrechern das Handwerk zu legen. Auch in seinem neuen Rhyme-Roman verwendet Deaver viel Zeit darauf, dem Leser die akribischen Arbeitsmethoden in Rhymes Privatlabor vorzuführen. Rhyme und seine ebenfalls behinderte Praktikantin erweisen sich dabei als kongeniales Team, während Sachs nicht nur damit beschäftigt ist, sich um ihre kranke Mutter Rose zu kümmern, der eine Herz-OP bevorsteht, sondern auch ihren Ex-Freund Nick Carelli abzuwimmeln, der gerade aus dem Knast entlassen worden ist und nun behauptet, dass er die ihm vorgeworfenen Taten gar nicht begangen, sondern sich für seinen mittlerweile verstorbenen Bruder geopfert habe.
Deaver gelingt es einmal mehr, die penible Suche nach und Auswertung von noch so winzigsten Spuren als spannende Detektiv-Arbeit zu beschreiben und seine Leser mit gut recherchierten Analysen zu fesseln. Allerdings vergeht so auch viel Zeit, ehe die beiden Fälle, die Rhyme und Sachs jeweils unabhängig voneinander bearbeiten, an Schwung aufnehmen und schließlich zusammenführen. Zwischenzeitlich kommt der „talentierte Mörder“ als Ich-Erzähler auch immer wieder selbst zu Wort und sieht sich als moralisierender „Hüter des Volkes“, der die Menschen von ihrer Konsumsucht zu befreien gedenkt. Bei der Suche nach Täter 40 (benannt nach dem Club, an dem das erste Mordopfer mit einem Kugelhammer erschlagen wurde) finden Rhyme und Archer auch mal Zeit für Rätselspiele und eine Partie Blindschach (die der Autor unnötigerweise über zwei Seiten auch bebildert nachstellt), während Sachs sich scheinbar über ihre Gefühle für ihren Ex-Lover klarwerden muss. Und als sei das nicht schon Stoff genug für drei Thriller, jagt Sachs‘ Partner Ron Pulaski auf eigene Faust einem Drogendealer namens Oden hinterher und bringt sich damit in Teufels Küche.
„Der talentierte Mörder“ überzeugt als clever konstruierter Cop- und Psycho-Thriller mit einem außergewöhnlichen Ermittler-Duo, dessen zwischenmenschliche Beziehungen trotz der deutlich auftretenden Differenzen allerdings kaum thematisiert werden. Natürlich nimmt der Thriller zum Ende hin einige „überraschende“ Wendungen, die auf ihre konstruiert wirkende Weise dem bis dahin so klug aufgebauten Plot etwas die Plausibilität nehmen. Doch von diesem genretypischen Schwächen abgesehen bietet „Der talentierte Mörder“ gewohnt packende Thriller-Spannung von einem Meister des Genres.

Spannender Thriller mit interessanter Mordmethode

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 11.12.2017

www.rezensions-seite.de

Einerseits ist es tatsächlich ein wenig zu bekannt inzwischen, dieses Arbeiten mit „Vergasungsapparaturen“, „White Boards“, den vielen anderen feinteiligen Untersuchungsmethoden samt dem Zusammenkratzen auch noch so hauchfeiner Staubpartikel, um damit dem Täter näher und näher auf die Spur zu kommen.

Was allerdings nun auch ein stückweit festgelegt ist als allgemeiner roter Faden der Deaver-Thriller durch die umfassende Behinderung von Lincoln Rhyme. Der zwar auch in diesem Werk das Haus einmal verlassen wird, aber eben, auf den Rollstuhl angewiesen, seine überragende Rolle in den Thrillern vor allem eben durch die wissenschaftliche Forensik erhält.

Das dabei aber zudem noch zwei Seiten einer „Blindschachpartie“ im Buch dargestellt werden müssen, ist nun wirklich ein überflüssiges Anhängsel und trägt werden für die Tiefe der Personen noch den Fall selbst irgendetwas aus.

Gut also, dass zur Auflockerung das „menschliche Karussell“ in den Nebenhandlungen gut in Schwung kommt.

Sei es der ehemalige Lover von Amelie Sachs (bei der einen Hauch zu oft immer noch betont wird, dass sie als ehemaliges Modell eine überzeugende Schönheit ist), der vordergründig als Justizopfer firmiert und durchaus, im Ansatz zumindest, gewisse Gefühle bei der patenten Ermittlerin wachruft. Die zwar mit Rhyme liiert ist, aber durch dessen Entscheidung, sich aus der Beratertätigkeit der Polizei zurückzuziehen findet tatsächlich so etwas wie ein Bruch zwischen beiden statt. Unausgesprochen natürlich.

Was vielleicht auch mit der jungen Studentin und aktuellen Praktikantin Rhymes zu tun hat, die einen ebenbürtigen „Kollegen“ für diesen ergibt und auch menschlich den nicht selten bärbeißigen Forensiker zu nehmen weiß.

Bis hin zu Amelies Mutter, die im sich langsam steigernden Finale des Thrillers eine „elektrifizierende Rolle“ einnehmen wird oder dem Betreuer des bekannten Forensikers, der in Rhymes Augen zu sehr auf ihn achtet.

Denn der überaus intelligente und bestens vorbereitete Täter, der das „Internet der Dinge“ für noch ganz andere „Hobbys“ nutzt, hat zwar zum eine seine „Mission“, die er Schritt für Schritt perfide umsetzt, sieht es auf der anderen Seite allerdings auch gar nicht ein, sich von Ermittlern dabei stören zu lassen. Und was liegt näher, die bewährte Methode seines „Hobbys“ auch diesen entgegen zu halten.

Interessant und gut gelungen ist es dabei, wie der Täter vorgeht und wie Deaver die umfassende Digitalisierung der Welt und des Menschen selbst bis in die intimen Bereiche des Privatlebens hinein in ihren innewohnenden Gefahren zum Thema macht, ohne dabei einen moralischen Zeigefinger zu erheben.

Das, gepaart mit den überzeugenden Figuren (samt „Spielzimmer“ des Täters) und den unterschwellig sich entfaltenden inneren Beziehungen all derer zueinander ergibt, in Verbindung mit den immer stärker werdenden Gefahrenmomenten für das Ermittlerteam eine insgesamt runde Mischung, die unterhält und den Leser durchgehend fesselt.

Auch wenn, angesichts der kleinteiligen forensischen Spurensuchen, der ein oder andere Durchbruch eher wenig realistisch in einer Millionenmetropole, auch „offener Straße“ eher zufällig des Weges daherkommt.

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