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Der zweite Reiter Ein Fall für August Emmerich
Kriminalroman

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe (1)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19292-1

Erschienen:  27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

Wussten Sie, dass Alex Beer ein Faible für roten Lippenstift hat? Zum Interview

Leo-Perutz-Preis 2017 für „Der zweite Reiter“! Österreichische Auszeichnung für Wiener Kriminalliteratur geht an Alex Beer Weitere Infos zur Auszeichnung

Website der Autorin

Alex Beer auf Instagram

Radiobesprechung von Zita Bereuter auf FM4

»Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden: ein Kunststück der Stimmungsmalerei, das Wien in einem düsteren, aber faszinierenden Licht neu erstrahlen lässt. Eine Welt von gestern, in die wir hineingesaugt wurden und die wir nur ungern wieder verlassen haben. Das Versprechen des letzten Satzes hat uns getröstet: 'Diese Geschichte war noch nicht vorüber.'«

Jury des Leo-Perutz-Preises für Wiener Kriminalliteratur 2017 (13.09.2017)

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Alex Beer (Autorin)

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach Der zweite Reiter, der von der Presse hochgelobt und mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde, erscheint mit Die rote Frau jetzt der zweite Band der spannenden Reihe um Rayonsinspektor August Emmerich.

www.alex-beer.com

»Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden: ein Kunststück der Stimmungsmalerei, das Wien in einem düsteren, aber faszinierenden Licht neu erstrahlen lässt. Eine Welt von gestern, in die wir hineingesaugt wurden und die wir nur ungern wieder verlassen haben. Das Versprechen des letzten Satzes hat uns getröstet: 'Diese Geschichte war noch nicht vorüber.'«

Jury des Leo-Perutz-Preises für Wiener Kriminalliteratur 2017 (13.09.2017)

»Wie Beer diesen Fall dreht und wendet, ist großes Kino – mehr noch die exzellent recherchierte Hoffnungslosigkeit im Wien nach dem ersten Weltkrieg. Total super.«

Stephan Bartels, Brigitte (07.06.2017)

»Interessant ist das Buch, weil es Alex Beer gelingt, Zeitgeschichte und Krimihandlung nahtlos miteinander zu verknüpfen.«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung (06.06.2017)

»Beer fächert die Gesellschaft auf, macht die Zeit geschickt lebendig, lässt die Figuren leben ... Eine historische Lücke wird geschlossen. Und zwar gut.«

Elmar Krekeler, DIE WELT (29.03.2017)

»Das Zeitkolorit, das Elend und der tägliche Kampf der Menschen ums Überleben sind ganz starke Passagen des Romans, die allein schon für Spannung sorgen.«

dpa (09.05.2017)

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17.05.2018 | 19:30 Uhr | St.Johann am Walde

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

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Mehr Infos

Pfarrhof (Pfarrsaal)
St.Johann Nr.10
5242 St.Johann am Walde

Weitere Informationen:
Pfarrbücherei St.Johann am Walde
5242 St.Johann am Walde

24.05.2018 | 19:00 Uhr | Bregenz

Lesung/Buchpräsentation
Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter:
bregenz@brunnerbuch.at oder
Tel.: (0043)/(0)5574/44145

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Buchhandlung Brunner GmbH Am Leutbühel
Rathausstraße 2
6900 Bregenz

Tel. 0043/5574-44145, bregenz@brunnerbuch.at

29.05.2018 | 19:00 Uhr | Wien

Lesung/Buchpräsentation
Eintritt frei
Moderation: Paul Gaudernak, Random House Audio

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06.06.2018 | 19:00 Uhr | Wien

Lesung
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter Tel.:0043/1/5331451 oder: buchhandlung@leobuch.at

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Buchhandlung Leo Franz & Comp. KG
Lichtensteg 1
1010 Wien

Tel. 0043/1/5331451, buchhandlung@leobuch.at

07.06.2018 | 20:00 Uhr | Wien

Lesung
Eintritt frei
Reservierungen unter Tel.: 0043/1/4065003

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04.07.2018 | 19:00 Uhr | Wien

Lesung
Eintritt: € 7,-
Kartenreservierung unter Tel.: 0043/1/9611500 oder service@leporello.at

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13.09.2018 | 19:00 Uhr | Krems

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"
Eintritt: € 4,- für Büchereimitglieder sowie Studenten bis zum 27. Lebensjahr (mit gültigem Studentenausweis); € 7,- für Nicht-Mitglieder
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0043/ (0)2732-801 382

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Stadtbücherei Krems
Körnermarkt 14
3500 Krems

27.09.2018 | 18:00 Uhr | Mannersdorf

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten "
Eintritt frei, Spenden willkommen

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Stadtmuseum Mannersdorf
Jägerzeile 9
2452 Mannersdorf

Weitere Informationen:
Stadtbücherei Mannersdorf
2452 Mannersdorf

28.09.2018 | 19:30 Uhr | Premstätten

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"
Einreitt frei

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Bibliothek Premstätten
Schulstraße 6
8141 Premstätten

Tel. 0043/3136/52198

02.10.2018 | 18:30 Uhr | Liezen

Lesung
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0043/(0)3612 - 22609

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Stadtbuchhandlung Inh. Michaela Santner
Hauptstraße 30
Arkade
8940 Liezen

Tel. 0043/3612/22609

18.10.2018 | 20:00 Uhr | Hohenems

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"

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Bücherei Hohenems
Marktstraße 1a
Pfarrheim St. Karl
6845 Hohenems

Tel. 0043/(0)5576 - 7231214

09.11.2018 | 20:00 Uhr | Bludesch

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geschichte in Geschichten"
Eintritt: € 10,-
Kartenreservierung über Tel.: (0043) 0664-1322450 oder: hartwig@cafe-grafanton.at

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Kellertheater Lampenfieber
Hauptstraße 9
6719 Bludesch

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19292-1

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen:  27.03.2017

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Alex Beer - Der zweite Reiter

Von: Kerstin Junglen Datum: 27.02.2018

lesemaniac.blogspot.de

Kurzbeschreibung:
Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein...
Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

Zur Autorin:
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Der zweite Reiter ist der Auftakt zu einer spannenden Reihe um Polizeiagent August Emmerich.

Meinung:
Der zweite Reiter ist der Auftaktband um eine Reihe mit dem Polizeiagenten August Emmerich, dessen Fortsetzung Die rote Frau im Mai 2018 erscheinen wird.

Wien 1919: Rayonsinspektor August Emmerich bekommt es mit dem Mord an Dietrich Jost, einem Kriegszitterer, zu tun. Vieles deutet auf einen Selbstmord hin, was zum Ende des 1. Weltkrieges hin nichts Außergewöhnliches darstellt. Doch Emmerich zweifelt an dieser Version und ermittelt zusammen mit seinem Assistenten, Ferdinand Winter, den er anfangs nicht ausstehen kann, weiter. Schon bald geschieht der nächste Mord, und Emmerich wird immer weiter in den Strudel um Rache und vermeintliche Gerechtigkeit hineingezogen, bis er und sein Kollege selbst ins Visier des Mörders gerät.

Alex Beer versteht es gekonnt, den Leser mit nach Wien in das Jahr 1919 zu nehmen. Der 1. Weltkrieg ist gerade vorüber, die Stadt leidet an Hungersnot, Kälte und Elend. Diese Umstände werden von der Autorin sehr authentisch dargestellt.

Rayonsinspektor August Emmerich ist ein sympathischer Charakter mit Ecken und Kanten, der so schnell nicht aufgibt und auch auf eigene Faust ermittelt, was ihn zusehends in Schwierigkeiten bringt. Um in den Polizeidienst aufgenommen zu werden, hat er eine schwerwiegende Kriegsverletzung verheimlicht, die ihm nun die Einnahme von Heroin aufnötigt. Auch in seinem Privatleben hat er Probleme, denn er lebt mit Luise und ihren drei Kindern zusammen, aber ihr gefallen geglaubter Mann steht eines Tages wieder vor der Haustür.

Ferdinand Winter, Emmerichs Assistent, ist anfangs nicht sehr beliebt bei seinem Vorgesetzten. Doch verdingt er sich nach und nach sein Vertrauen und auch eine gewisse Freundschaft. Winter lebt zusammen mit seiner Großmutter in einer durch den Krieg heruntergekommenen Villa. Die Großmutter lockert das Geschehen ein wenig auf, denn sie ist eine absolute Kaiser-Anhängerin und sieht auf Emmerich, der ein paar Nächte bei Winter verbringt, verächtlich herab und es entwickeln sich hier ein paar Szenen, die schmunzeln lassen.

Der Kriminalfall um den ermordeten Dietrich Jost und andere Männer war recht spannend, denn der Täter ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Hier wurden von Alex Beer einige Wendungen eingebaut, die Auflösung ist nicht vorhersehbar und kann überraschen. Im Nachwort werden von der Autorin noch einige Orte, die im Roman eine Rolle spielen, näher erklärt mitsamt der heutigen Adresse, sodass man diese problemlos bei einem Aufenthalt aufsuchen kann, was mir sehr gefallen hat. Ebenso geht sie noch näher auf die Umstände des Nachkriegsalltags ein, was eine gute Ergänzung zum Roman darstellt.

Fazit:
Ein sehr gelungener historischer Kriminalroman, der gleichzeitig den Auftakt zu einer Reihe bildet. Alex Beer schildert den Fall, die Charaktere und auch die Lebensumstände kurz nach Ende des 1. Weltkriegs sehr authentisch und atmosphärisch. Hier bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Wien 1919

Von: Myriade Datum: 21.01.2018

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/

Wien 1919, der erste Weltkrieg ist vorbei:

„Der Kaiser war ins Exil gegangen, die Kronländer hatten sich abgespalten, und Österreich war nur noch ein klägliches Überbleibsel, das kaum lebensfähig war. Genau wie seine Einwohner.Es mangelte an allem. An Lebensmitteln, an Kohle, an Seife, an Kleidung. Die Menschen hungerten, froren und stanken. Sie prügelten sich um faules Pferdefleisch oder schimmlige Kartoffeln und teilten sich mit Flöhen ihre Betten. Es gab keine Arbeit und keine Medikamente, dafür umso mehr Verbrechen und Krankheiten.“ p. 9

Trostlose Zeiten. Es gibt Schwarzhandel, Auswanderungsvereine, massive Obdachlosigkeit. Zu dieser Zeit spielt die auch durchaus interessante Krimihandlung. Der Kommissar ist eine sehr gut gezeichnete Figur, ein Überlebender des Kriegs mit einer verletzungsbedingten Gehbehinderung, der selbst unter recht prekären Verhältnissen lebt, sein Assistent, Spross einer reichen Adelsfamilie. Das Wien in dem sie ermitteln ist ein ziemlich grausiger Ort, der aber durchaus bekannte Orte zeigt.

Natürlich ist der Autor kein Zeitzeuge, aber das Ambiente in Wien kurz nach dem 1. Weltkrieg scheint mir gut getroffen zu sein. Wenn man dann bedenkt, was noch nachkommen wird, können einem die Romanfiguren fast leid tun.

Auch ein interessanter Aspekt: Heroin war damals ein völlig legales Schmerzmittel, dessen Suchtpotential entweder nicht bekannt war, oder totgeschwiegen wurde.

„Heroin wurde überall als Wundermittel gepriesen. Es fand sich sogar im Hustensaft für Kinder.Er sollte dankbar sein, statt skeptisch und den versöhnlichen Blick genießen, den ihm das Medikament auf die Welt gewährte.

Wie zur Bestätigung tauchte vor ihm eine Litfaßsäule auf – Ein Spiegel ihrer Zeit. Waren bis vor kurzem Einberufungsbefehle, Kriegsdepeschen und Gefallenenlisten darauf plakatiert, so wandten sich die Ankündigungen mittlerweile wieder positiven Dingen zu – Wohltätigkeitsabende wurden angekündigt, Theaterstücke angepriesen und neue Produkte feilgeboten. Vielleicht war Winters unerschütterlicher Optimismus doch nicht so fehl am Platz.“

Einzig die Sprache hat mich nicht restlos überzeugt. Der Autor schwankt zwischen Wiedergabe von wienerischer Mundart und Kompromissvokabular für den deutschen Leser. Aber das ist auch ein schwieriger Punkt, an dem sich viele Autoren die Zähne ausbeißen.

Insgesamt keine erheiternde Lektüre, aber eine gut gebaute Krimihandlung mit überraschendem Ende und ein realistisch beschriebener Hintergrund. Sehr empfehlenswert.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Irgard Rosenbichler aus Gloggnitz Datum: 28.04.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Kral

Der zweite Reiter ! ein ganz tolles Buch, spannend interessant und das Ende Phänomenal! Also auf das wäre ich nicht gekommen.

War in zwei Tagen fertig!

Hoffe die Dame schreibt schon am zweiten Fall!

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