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Die Abschaffung der Mutter Kontrolliert, manipuliert und abkassiert – warum es so nicht weitergehen darf

Kundenrezensionen (11)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18273-1

Erschienen: 08.03.2016
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Was ist das Muttersein unserer Gesellschaft wert?

Eine Schwangerschaftsvorsorge, die in Entmündigung gipfelt. Geburten, bei denen es vor allem um eines geht: (Kosten-)Effizienz. Ein Wochenbett, das seinen Namen nicht mehr verdient. Stillen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und keinesfalls zu lange. Väter, die versuchen, die bessere Mutter zu sein. Eine Politik, die alles dafür tut, Kinder so schnell wie möglich in die Krippe zu stecken. Die Verunsicherung von Müttern als Geschäftsmodell. Wertschätzung? Unterstützung? Fehlanzeige.

Wer sich heute als Frau für ein Kind entscheidet, der muss verrückt sein, so könnte man meinen. Denn Mütter werden in unserer Gesellschaft zunehmend bevormundet, kleingehalten und überwacht. Jegliche Kompetenz mit dem eigenen Kind wird ihnen abgesprochen. Wer im Beruf ernstgenommen und von seinem Umfeld anerkannt werden möchte, der lässt seine Bedürfnisse als Mutter unter den Tisch fallen. Denn eines will man auf gar keinen Fall sein: eine Glucke. Schritt für Schritt vollzieht sich so die Abschaffung der Mutter. In ihrem Buch liefern Alina Bronsky und Denise Wilk eine schonungslose Analyse der Entwicklungen. Pointiert und zugespitzt schildern sie, wer die Nutznießer sind, und fragen, was sich ändern muss, damit Mütter wieder den Rückhalt bekommen, den sie verdienen.

Interview mit Alina Bronsky und Denise Wilk Zum Special

"Sich Hausfrau zu nennen, hat etwas Revolutionäres" - spiegel.de

"Mütter können heute nur alles falsch machen" - brigitte.de

"10 Thesen, warum es Mütter schwer haben" - myself.de

"Rabenmütter gibt's nur in Deutschland" - Hannoversche Allgemeine

»Ich sehe das Buch als wichtigen Beitrag auf der Suche nach einer echten Vereinbarkeit von Mutterschaft und Karriere.«

SPIEGEL ONLINE, Christiane Hoffmann (10.04.2016)

Alina Bronsky (Autorin)

Alina Bronsky, geboren 1978 im russischen Jekaterinburg, ist Autorin mehrerer Bestseller. Ihr Debüt „Scherbenpark” wurde 2008 begeistert aufgenommen und 2013 mit Jasna Fritzi Bauer und Ulrich Noethen in den Hauptrollen verfilmt. Ihr letzter Roman, „Baba Dunjas letzte Liebe“, erschien im Herbst 2015. Alina Bronsky lebt mit ihrer Familie in Berlin.


Denise Wilk (Autorin)

Denise Wilk, geboren 1973, hat Sozialpädagogik studiert. Sie begleitet als Doula schwangere Frauen und frischgebackene Mütter und gibt Eltern-Kind-Kurse. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin.

»Ich sehe das Buch als wichtigen Beitrag auf der Suche nach einer echten Vereinbarkeit von Mutterschaft und Karriere.«

SPIEGEL ONLINE, Christiane Hoffmann (10.04.2016)

»Ihr Buch beweist die Courage, ein heißes Thema anzufassen und es ohne Polemik, aber unterfüttert mit Statistiken und persönlichen Beobachtungen durchzudeklinieren.«

Falter (16.03.2016)

»Bronskys und Wilks Kritik an der Entmündigung von Müttern ist anregend und kein Grund, mit einem Beißreflex darüber herzufallen (...).«

Die Welt (05.03.2016)

»Die Autorinnen, selbst Mütter vieler Kinder, haben ein zugespitztes, provokantes und immer wieder auch amüsantes Buch geschrieben.«

Deutschlandradio Kultur, 28.05.2016

»Die schonungslose Analyse und couragierte Streitschrift ist (auch für Männer) absolut lesenswert.«

boersenblatt.net, 30.12.2015

mehr anzeigen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18273-1

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 08.03.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Abschaffung der Mutter von Bronsky/Wilk - Provokant aber dennoch lesenswert

Von: Mom's favorites and more Datum: 31.01.2017

momsfavoritesandmore.com

Als dieses Buch im April 2016 in meinem Briefkasten lag, habe ich mich total gefreut, denn in den Medien wurde das Thema schon heiß diskutiert und ich wollte mir selbst ein Urteil bilden. Ich fing sofort an zu lesen, doch irgendwann viel es mir immer schwerer nach dem Buch zu greifen. Der Funke sprang einfach nicht richtig über. Während ich den Grundtenor des Buches auch aus meinen persönlichen Erfahrungen als Mutter total nachvollziehen kann, ist es mir im Detail oft zu überspitzt und zu negativ dargestellt. Provokant ist es in jedem Fall und lesenswert außerdem, aber ich kann eben nicht immer jede These zu 100% nachvollziehen. Alina Bronsky und Denise Wilk beleuchten viele Bereiche des Mutterdaseins, beim Kinderwunsch angefangen bis hin zu der Frage, ob die familiäre Erziehung mittlerweile ein Auslaufmodell sei. Gerade die letzten beiden Kapitel haben mich dann doch wieder gefesselt, denn im Grunde sprechen sie mir aus dem Herzen. Über die Lüge der Vereinbarkeit habe ich schon das ein oder andere Mal hier auf dem Blog geschrieben und die Argumentation von Bronsky und Wilk trifft an dieser Stelle genau meinen Nerv. Hoch anzurechnen ist Ihnen in jedem Fall ihr Plädoyer für die Normalität der Mutterrolle. Ihr Wunsch nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung von Müttern und Kindern sowie besseren Rahmenbedingungen für Familien. Die Erwartungen, denen Mütter gerecht werden sollen, waren noch nie so hoch, wie gegenwertig. Ob das Streben nach diesem gesellschaftlich anerkannten Ideal allerdings auch für die Frauen auf Dauer leistbar ist und wie diese Lebenswirklichkeit den Kindern bekommt, wird kaum diskutiert. Wie oft erlebe ich Eltern, die ihr berufliches und privates Leben sowie das Leben der Kinder nur noch mit dem Kalender planen. Hilfe von außen erhalten sie dabei nur selten. Das Modell der generationsübergreifenden Großfamilie ist längst ausgelaufen, Familien sind heutzutage oftmals auf sich alleingestellt und viele Mütter arbeiten dennoch Vollzeit. Da bedarf es Anerkennung und nicht noch Kritik. Trotzdem heißt es nicht, dass es so, wie es ist gut ist. Besser geht immer und jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten in dem wir Mütter und ihre unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten nicht kritisieren, sondern anerkennen.
Bronsky und Wilk zeigen in ihrem Buch: Die Abschaffung der Mutter. Kontrolliert, manipuliert und abkassiert – warum es so nicht weitergehen darf auf sehr provokante Weise gesellschaftliche Fehlentwicklungen auf und stellen ein Ideal vor, welches die Mutterrolle anerkennt und Mütter sowie ihre natürliche Kompetenz wertschätzt. Auch wenn ich nicht jeder These zustimmen konnte, handelt es sich um ein gewinnbringendes und lesenswertes Buch.

Ein mutiges und ermutigendes Buch

Von: Susanne Steuer-Lühr  aus Brühl Datum: 25.01.2017

https://www.leichtleben.org/blog/

Ich lese dieses Buch seit einigen Tagen. es lag bei uns in der Bibliothek. Was ich las, hat mich so richtig wütend gemacht. Weil vieles so ist, wie beschrieben. In vielen Dingen habe ich auch vornehmlich gute Erfahrungen gemacht, vlt. auch, weil ich immer unter den richtigen Leuten war und auch, weil ich mir meine starke Position als Mutter erarbeitet habe. Aber das war ARBEIT! Du musst durch alle deine unangenehmen Gefühle gehen und dich klar positionieren. Ich bin eine von den daran stark gewordenen Frauen und ich hätte gern auf viele Erfahrungen verzichtet. Es hat lange gedauert bis ich meine unbezahlte Stelle als Mutter selbst anerkennen konnte. Nie war irgendetwas gut genug, auch in meinen Augen nicht. Welch ein WAHN!!! Es ist schwer in einer Gesellschaft etwas zu tun, wenn die Anerkennung über die Höhe des Gehaltes oder anerkannter Positionen geht. Einfach Mutter sein ist das unglaublich schwerste Ding mit einer wirklich nicht anerkannten und gesehenen Leistung und mittlerweile übertragen wir das volle Kanne auf unsere Kinder. BILDUNG ist das Zauberwort. FÜHLEN, Einfühlung, Umsichtigkeit,, Achtsamkeit - das erwarten wir von Müttern und von deren PRODUKTEN - den Kindern. Dieses Werk weckt den Zorn und das ist gut so, denn aus diesem Zorn werden, so hoffe ich, viele Mütter aufstehen und Väter und Großeltern, um diesem Wahn ein Ende zu bereiten und einen lebendigen Boden erschaffen auf dem die Zukunft der Gesellschaft gedeihen kann und nicht herangezogen wird! ... Wie wir mit der Natur umgehen, so gehen wir mit den Müttern um. Beide sind die Basis, der Boden in dem neues Leben gedeiht. Beiden wird kräftig nachgeholfen, damit es in die Perfektion geht, die unserem Schöpfungswahn am nächsten kommt und der ist ganz, ganz weit weg von der absoluten Perfektion der Natur. Weshalb wir diese nur zerstören können mit unseren überdrehten Erwartungshaltungen und Ansprüchen,. Genau das, was wir in der heutigen Gesellschaft der neuen Kindergeneration, die die neue Müttergeneration hervorbringt, vorwerfen.

Ein mutiges Buch, das die Dinge einmal beim Namen nennt und erMUTigend, dem etwas Konstruktives entgegenzusetzen.
Ich selbst habe zwischen 1983 und 2001 Kinder geboren, habe das Mütterkapitel in der DDR und in der BRD erlebt und frage mich, warum ausgerechnet das Schlechteste von beiden sich durchgesetzt hat?!

In diesem Sinne. Hut ab vor den beiden Autorinnen. Wer es besser braucht, kann dem ja ein eigenes Buch folgen lassen. Mich haben die beiden inspiriert und neu fühlen lassen. DANKE.
Susanne StL

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