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Die Abschaffung der Mutter

Kontrolliert, manipuliert und abkassiert – warum es so nicht weitergehen darf

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Was ist das Muttersein unserer Gesellschaft wert?

Eine Schwangerschaftsvorsorge, die in Entmündigung gipfelt. Geburten, bei denen es vor allem um eines geht: (Kosten-)Effizienz. Ein Wochenbett, das seinen Namen nicht mehr verdient. Stillen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und keinesfalls zu lange. Väter, die versuchen, die bessere Mutter zu sein. Eine Politik, die alles dafür tut, Kinder so schnell wie möglich in die Krippe zu stecken. Die Verunsicherung von Müttern als Geschäftsmodell. Wertschätzung? Unterstützung? Fehlanzeige.

Wer sich heute als Frau für ein Kind entscheidet, der muss verrückt sein, so könnte man meinen. Denn Mütter werden in unserer Gesellschaft zunehmend bevormundet, kleingehalten und überwacht. Jegliche Kompetenz mit dem eigenen Kind wird ihnen abgesprochen. Wer im Beruf ernstgenommen und von seinem Umfeld anerkannt werden möchte, der lässt seine Bedürfnisse als Mutter unter den Tisch fallen. Denn eines will man auf gar keinen Fall sein: eine Glucke. Schritt für Schritt vollzieht sich so die Abschaffung der Mutter. In ihrem Buch liefern Alina Bronsky und Denise Wilk eine schonungslose Analyse der Entwicklungen. Pointiert und zugespitzt schildern sie, wer die Nutznießer sind, und fragen, was sich ändern muss, damit Mütter wieder den Rückhalt bekommen, den sie verdienen.

»Ich sehe das Buch als wichtigen Beitrag auf der Suche nach einer echten Vereinbarkeit von Mutterschaft und Karriere.«

SPIEGEL ONLINE, Christiane Hoffmann (10. April 2016)

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ISBN: 978-3-641-18273-1
Erschienen am  08. März 2016
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Vita

Alina Bronsky

Alina Bronsky, geboren 1978 im russischen Jekaterinburg, ist Autorin mehrerer Bestseller. Ihr Debüt „Scherbenpark” wurde 2008 begeistert aufgenommen und 2013 mit Jasna Fritzi Bauer und Ulrich Noethen in den Hauptrollen verfilmt. Ihr letzter Roman, „Baba Dunjas letzte Liebe“, erschien im Herbst 2015. Alina Bronsky lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Denise Wilk

Denise Wilk, geboren 1973, hat Sozialpädagogik studiert. Sie begleitet als Doula schwangere Frauen und frischgebackene Mütter und gibt Eltern-Kind-Kurse. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ihr Buch beweist die Courage, ein heißes Thema anzufassen und es ohne Polemik, aber unterfüttert mit Statistiken und persönlichen Beobachtungen durchzudeklinieren.«

Falter (16. März 2016)

»Bronskys und Wilks Kritik an der Entmündigung von Müttern ist anregend und kein Grund, mit einem Beißreflex darüber herzufallen (...).«

Die Welt (05. März 2016)

»Die Autorinnen, selbst Mütter vieler Kinder, haben ein zugespitztes, provokantes und immer wieder auch amüsantes Buch geschrieben.«

Deutschlandradio Kultur, 28.05.2016

»Die schonungslose Analyse und couragierte Streitschrift ist (auch für Männer) absolut lesenswert.«

boersenblatt.net, 30.12.2015

»Sehr überspitzt, scharf und polarisierend nehmen die Autorinnen kein Blatt vor den Mund und stellen den gesellschaftlichen Entwicklungen (...) ein beschämendes Zeugnis aus.«

»Der Text ist streitbar, aber nicht lärmend polemisch, und gegen eine schlichte ideologische Zuordnung sperrt er sich.«

Der Freitag (10. März 2016)

»Die engagierte Streitschrift liest sich spritzig und in einem Stück weg. Man wünscht sie sich in die Händen vieler Leser.«

Die Tagespost, 22.04.2016