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Die Alchemie der Unsterblichkeit Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-05820-3

Erschienen: 21.06.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage

Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1777 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten ...

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Kerstin Pflieger im Interview zu „Die Alchemie der Unsterblichkeit“

Kerstin Pflieger (Autorin)

Kerstin Pflieger lernte schon früh durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen und entdeckte so auch ihre Liebe zum Schreiben. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Für ihren Roman »Die Alchemie der Unsterblichkeit« wurde sie in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Debut« mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.

www.kerstin-pflieger.net

Originaltitel: Die Alchemie der Unsterblichkeit

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-05820-3

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 21.06.2011

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Rezension „Die Alchemie der Unsterblichkeit“

Von: Miss Eyre  aus Frankfurt Datum: 10.04.2017

www.miss-eyre.de

Der Gelehrte und Assistent der Stadtwache Karlsruhe, Icherios Ceihn, erhält von seinem Vorgesetzten und Lehrer einen Auftrag. Er soll nach Dornfelde im nördlichen Schwarzwald fahren und der Stadtverwaltung vor Ort helfen, einen Mord aufzuklären. Der Fürst des Orts höchstpersönlich habe Unterstützung angefordert.

Dornfelde liegt im sogenannten Dunklen Territorium, um die Gegend ranken sich viele abergläubische Legenden. Trotzdem nimmt Icherios den Auftrag an, da er sich der Herausforderung stellen möchte. Wie er jedoch bald merkt, sind die Legenden keine Einbildung.

Wer sich bei der Beschreibung an Sleepy Hollow und Ichabod Crane erinnert fühlt, liegt damit nicht falsch. Die Anleihe an den Klassiker ist aber außerordentlich gelungen. Wer Spaß an Sleepy Hollow hatte, wird auch Icherios Ceihns Abenteuer gerne verfolgen.

Der Einsteig in den Roman ist leider sehr informationslastig, der Protagonist und seine Welt müssen ja eingeführt werden. Hier wäre ein bisschen mehr Raum für die Figuren und ihre Eigenheiten schön gewesen.

Dafür entschädigt aber die dracula-gleiche Ankunft in Dornfelde, abgeholt von Renfin und gejagt von Irrlichtern.

Mit Icherios die Bewohner von Dornfelde kennen zu lernen und ihre, sagen wir mal, Eigenheiten, lohnt sich auf jeden Fall und sei auch Skeptikern ans Herz gelegt, die zweifeln, ob Gothic Horror in den Schwarzwald passt.

Fazit: Gothic Horror im Schwarzwald funktioniert hervorragend.

Wer Sleepy Hollow mag, wird dieses Buch lieben

Von: nef Datum: 19.08.2015

www.buchjunkies-blog.de

Inhalt:
Karlsruhe, 1771. Der junge Icherios Ceihn wünscht sich nichts sehnlicher als endlich zum Medizinstudium zugelassen zu werden, doch er erhält eine weitere Absage. Bis er es doch endlich geschafft hat eine Zusage zu erhalten, arbeitet er für Raban von Helmstatt als Inspektor und Gelehrter. Dieser schickt ihn eines Tages zum Chronist der Kanzlei zur Inspektion unnatürlicher Begebenheiten, Anselm von Freyberg. Dieser ist über den Anblick des schlaksigen Mannes alles andere als begeistert, muss aber wohl auf das Urteilsvermögen seines Freundes Raban vertrauen. Wie sich gleich darauf herausstellt, weiß Icherios überhaupt nicht warum er hier ist. Nur, dass es um einen neuen Auftrag geht. Anselm klärt ihn ohne Umschweife auf, stattet ihn mit den nötigen Mitteln aus und setzt ihn wieder vor die Tür - sein Weg wird ihn nach Dornfelde im Schwarzwald führen. Dort hat es zwei bestialische Morde gegeben und Icherios soll diese aufklären. Ohne recht zu wissen ob er das wirklich möchte, macht er sich auf den Weg in seine Behausung. Hier trifft er auf seinen Vater, der ihn für einen Versager hält, jedoch seiner Mutter zu liebe den Jungen bittet nach Hause zu kommen um im Handel zu helfen. Icherios Familie gehört zu den reicheren in dieser Zeit des Elends und Hungers, doch Icherios ist angeekelt vom Geschäftssinn seines Vaters. Er packt in Windeseile und macht sich auf den Weg zur Kutsche, die ihn seiner ungewissen Aufgabe entgegen bringen soll. In einem abgelegenen Ort, nahe an der Grenze zum Dunklen Territorium. Dort hausen neben einigen Menschen auch Vampire und Werwölfe. Da Icherios ein Mann der Wissenschaft ist, glaubt er nicht an derlei Unsinn, wird aber in den Wäldern vor Dornfelde eines Besseren belehrt. Nicht nur Untote bevölkern diese Gegend - auch Irrlichter machen den Bewohnern das Leben schwer.
Als man ihm berichtet, dass es bereits weitere Leichen gegeben hat wird er unruhig. Die Umstände des Todes, der inzwischen vier Leichen, erscheinen es unmöglich zu machen den Mörder zu finden, handelt es sich doch um zwei Vampire und zwei Werwölfe. Wer kann solche Wesen schon töten, wenn nicht gerade diese untereinander? Doch würde er es sich wagen einen Vampir oder Werwolf als Mörder zu bezichtigen?

Meinung:
Dieser Debütroman von Kerstin Pflieger ist endlich mal wieder eine richtige kleine Schauergeschichte mit Vampiren, Werwölfen, Irrlichtern und allerlei anderen untoten Wesen. Hier werden noch Menschen ihres Blutes befreit und nachts der Mond angeheult. Zu den derzeitig den Büchermarkt überschwemmenden Romantasy-Geschichten eine willkommene Abwechslung.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, passt dennoch gut in die Zeit des 17. Jahrhunderts. Icherios ist eine sympathische Figur mit kleinen Fehlern und einem pelzigen kleinen Gefährten. Die Autorin hat selbst gesagt, dass sie sich von 'Sleepy Hollow' hat inspirieren lassen und so findet sich hier und da auch eine Stelle zum Schmunzeln. Zartbesaitet sollte man dennoch nicht sein, die menschliche Vorstellungskraft entfaltet sich gern bei Obduktionsszenen oder der Beschreibung verwesender Leichen. Einige Kapitel werden hier aus Sicht des Mörders geschrieben, doch man kommt ihm nicht wirklich auf die Spur bis alles in einem Showdown endet.

Dieses Buch ist spannend bis zum Schluss und eine echte Bereicherung fürs Bücherregal.

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