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Die Astrologin Historischer Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19992-0

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Erschienen: 17.10.2016
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In den Wirren des Krieges folgt sie dem Ruf ihres Herzens ...

Württemberg 1620. Der Dreißigjährige Krieg zieht über Europa auf und birgt einen tragischen Schicksalsschlag für die Hebamme Sibylla: Plündernde Landsknechte aus Flandern erschlagen ihren Mann und entführen ihre kleine Tochter Helena. Sibylla, die seit ihrer Kindheit die Gabe des zweiten Gesichts besitzt, begibt sich auf den Spuren der Söldner nach Süden. Sie spürt, dass ihre Tochter noch lebt. Als sie auf das Lager des Feldherrn Wallenstein trifft, gibt sie sich als Astrologin aus und willigt ein, ihm weiszusagen, wenn er ihr bei der Suche nach Helena hilft. Doch kann sie Wallenstein trauen? Wird er die schöne Sibylla wieder gehen lassen, wenn sie ihr Ziel erreicht hat?

Ulrike Schweikert (Autorin)

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19992-0

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 17.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Geschichte einer starken Frau

Von: Buchwolf Datum: 05.12.2016

buchwolfblog.wordpress.com

Nachdem Sibylla die Schrecken der Hexenverfolgung hinter sich gelassen hat, lebt sie mit Ihrem Mann Peter und der gemeinsamen Tochter Helena wieder in Leonberg. Hier darf sie ihrem Beruf als Hebamme nachgehen und kann in relativem Frieden leben.
Doch das Glück der drei hält nicht lange an. Die Vorbereitungen des Dreißigjährigen Krieges treffen sie mit voller Wucht. So wird Helena von Plünderern entführt. Auch für Peter kommt jede Hilfe zu spät und so gibt es für Sibylla nur noch eins: sie muss ihre Tochter finden. Also zieht sie mit ihren letzten Ersparnissen und einem guten Rat des Astrologen Kepler los. Doch schon nach kurzer Zeit trifft sie erneut auf Ausläufer der Kriegsvorbereitung, doch Wallenstein kommt ihr zur Hilfe und nimmt sie kurzerhand in seinen Reihen als Astrologin auf, denn Sibylla ist mit der Gabe des zweiten Gesichts gesegnet. Durch das Buch dürfen wir sie durch die Höhen und Tiefen ihrer Reise quer durch das Deutsche Reich begleiten und mitfiebern, ob Mutter und Tochter wieder zueinander finden.

Meine Meinung:

Lange musste ich auf ein neues Schweikert-Buch warten. Natürlich hatte ich „Die Astrologin“ schon lange vorbestellt und auf den Erscheinungstermin hingefiebert. Da ich von den Büchern der „Caminata“-Reihe nicht überzeugt war, habe ich mich umso mehr gefreut, dass hier wieder ein „richtiger“ historischer Roman erscheint. Und was soll ich sagen? Ulrike Schweikert kann einfach historisch!�� Wir werden in die Welt des Krieges katapultiert, erleben Höhen und Tiefen der Hauptfigur und das alles liest sich, als würde man auf Sibyllas Schulter sitzen und könnte live zusehen, wie ringsum Männer von den Pferden geschossen werden.
Besonder schön finde ich, dass in den Büchern von Frau Schweikert die Firguren in allen Facetten ausgearbeitet werden. Man lernt sie richtig kennen, bekommt einen Eindruck von ihrem Charakter und erfährt, in welchen Beziehungen sie zu anderen Menschen stehen.
Ein kleines Manko sehe ich an dem Buch, denn trotzdem die Handlung oft den Krieg betrifft, schreibt Sibylla fleißig Briefe an ihre Tochter, in der Hoffnung sie ihr eines Tages überreichen zu können. Im mittleren Teil des Buches werden das ziemlich lange und häufige Briefe, sodass die Kapitel nahezu den gleichen Ablauf haben mit wenig Handlung und langem Brief. Ich habe lange mit mir gerungen, aber ich finde, dass das nicht ausreicht, um einen Stern abzuziehen. Maximal einen halben. Denn das Buch ist ansonsten einfach fesselnd und unbedingt zu empfehlen.

Daher gebe ich hier eindeutig 5 Sterne!

Das Buch „Die Hexe und die Heilige“ ist diesem Buch vorgelagert, aber ich persönlich finde, dass man die Geschichte auch verfolgen kann, wenn man das erste Buch nicht gelesen hat.

Die Astrologin

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 30.10.2016

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Sehr gut recherchiert und gut verständlich geschrieben: "Die Astrologin" ist ein Buch, das den Dreißigjährigen Krieg aufs Korn nimmt und vor allem die Geschehnisse, die den General Albrecht von Wallenstein betreffen. Man sollte Beschreibungen von Schlachten, Scharmützeln und dem Drumherum mögen, denn davon hauptsächlich handelt dieser Roman. Aus Sicht der fiktiven Astrologin erfährt man vieles über das Leben und Wirken Wallensteins - sowohl kriegsbezogen als auch privat wirtschaftend. Ein spannendes Werk, welches den Spannungsbogen leider nicht bis zum Ende hält. Die historischen Zusammenhängen zwischen Prager Fenstersturz und Westfälischem Frieden hätten meiner Meinung nach eingeflochten gehört, so ist es nur ein gut zu lesender historischer Roman bei dem man um und mit den Hauptpersonen mitfiebert.

Mir liebe Bücher, die sowohl sprachlich überzeugen, gut recherchiert sind und die historische Zusammenhänge in eine gute Story mit damals lebenden Persönlichkeiten und fiktiven Charakteren einflechten. Wie es Andrea Schacht oder Rebecca Gablé schaffen, zum Beispielt. Ulrike Schweikerts neuer Roman zählt eher zu den "Iny-Lorentz-&-Co-Titeln", wie ich Bücher mit guter historischer Recherche ohne zu viele Detals mit einer Geschichte, die sich auf Personen fokussiert, nenne. Wer also gerne Iny Lorentz oder Sabine Ebert liest, wird hier voll auf ihre Kosten kommen. Wer lieber Follett oder Gablé liest, findet hier einen Roman, der auch abends noch Bettlektüre gute Dienste leistet (man liest nicht die ganze Nacht begeistert weiter, weil es "gerade" so wunderbar zu lesen ist).

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