Die Brücke der Gezeiten 7

Die verlorenen Legionen

(7)
eBook epub
11,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 14,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Die Brücke der Gezeiten versinkt bald in den Fluten — aber der Krieg ist noch nicht vorbei ...

Die Mondflut geht ihrem Ende entgegen. Bald wird die Brücke der Gezeiten wieder im Meer versinken und die beiden Kontinente der Welt Urte erneut für zwölf Jahre voneinander trennen. Dem yurischen Kaiser Constant bleibt nur noch wenig Zeit, auch das östliche Antiopia zu unterwerfen, die verlorenen Legionen sind zwischen zwei feindlichen Armeen eingekesselt, und das mächtige Artefakt, das über das Schicksal der beiden Kontinente entscheiden könnte, ist in die falschen Hände gefallen. Können der Magier Alaron und seine Begleiterin Ramita die Skytale zurückerobern, oder wird Urte für immer im Chaos versinken?

»Ein Fantasyspektakel ohnegleichen!«

Literaturmarkt Online (19. März 2018)

Aus dem Englischen von Michael Pfingstl
Originaltitel: Ascendant's Rite (The Moontide-Quartet 4) Part One
Originalverlag: Jo Fletcher Books, London 2015
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18114-7
Erschienen am  19. Februar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

High Fantasy wie sie sein soll

Von: Bew1ldMoonch1ld

08.03.2019

Schon bald wird die Brücke der Gezeiten wieder im Meer versinken und die beiden Kontinente für 12 Jahre voneinander trennen. Ein mächtiges Artefakt ist in die falschen Hände geraten, dem Kaiser bleibt nur noch wenig Zeit um zu erobern und die Feinde sind nah. Spannend geht es auch im siebten Band weiter. Zum Glück gibt es auch hier wieder eine Rückblende, das wichtigste wird schnell erzählt, so dass man im Bilde ist und die Geschichte fortsetzen kann. Bei einer langen Reihe, so wie diese, ist eine grobe Zusammenfassung unerlässlich. Btw, im englischen ist die Reihe bereits abgeschlossen und umfasst auch wesentlich weniger Bücher. Der Verlag hat die Reihe gesplittet. Nichtsdestotrotz geht es spannend weiter. Im siebten Band dreht sich alles um den Kampf, man erlebt aufregende Schlachten. Der Autor weiss mit Worten umzugehen und wie er ein Kopfkino entstehen lässt. Sehr detailreich und ausschweifend werden hier Pläne geschmieden, Komplotte und Verschwörungen insziniert und taktische Feldzüge ausgeklügelt. Das allein wär schon interessant genug, aber dadurch dass auch alles zusätzlich mit Zaubermagie getoppt wird, ist es einfach nur der Burner. Es ist in etwa so, als würde Game of Thrones auf World of Warcraft treffen. Aber es wird nicht nur gekämpft, auch die Beziehungen und Freundschaften werden vertieft. Die Entschlüsselung des Artefakts nimmt Form an und die Charaktere entwickeln sich weiter. Allerdings ist der größte Teil des Buches der Schlacht gewidmet. High Fantasy wie sie sein soll. Ich bin gespannt auf den letzten Band!

Lesen Sie weiter

Der Kampf geht weiter und es gibt viele Schlachten zu schlagen - auf persönlicher und auf weltlicher Ebene!

Von: Weltenwanderer

10.03.2018

Der Krieg in Antiopia ist in vollem Gange und es sind auch nur noch 9 Monate, bis die Leviathan Brücke wieder in den Fluten des Meeres versinkt, und die beiden Kontinente wieder trennt. Wie schon in den anderen Bänden wird dem Leser am Anfang wieder ein kurzer Einblick über die Verhältnisse in Urte gegeben sowie ein Rückblick auf die Ereignisse des vorherigen Bandes. So kommt man perfekt wieder in die Geschichte. Der Prolog ist auch sehr spannend, denn der handelt jedes Mal von der Ratssitzung, die vor (!) der Mondflut auf Yuros abgehalten wurde und man so Band für Band mehr darüber erfährt, was die Machthaber des nördlichen Kontinents tatsächlich in ihren Kriegszügen geplant hatten. Die Schlachten prägen gerade diesen Band und es wird an allen Fronten gekämpft. Großartige Bilder entstehen hier durch die zaubernden Schlachtmagi, die sich aufregende Kämpfe liefern, aber es gibt auch taktische Feldzüge und viele diplomatische Ränke, Belagerungen und Duelle, die mit viel Detailreichtum und sehr anschaulich erzählt werden. Hierbei wird auch sehr deutlich, wie der Krieg tatsächlich ist - denn die heroische Vorstellung der Kämpfer wird auf dem Schlachtfeld recht schnell neu definiert: die Ängste und Schmerzensschreie, der Gestank der sich von den Ausscheidungen der Toten über das Schlachtfeld ausbreitet und die zahllose Verschwendung von Leben, wenn man ganze Heerscharen sterben sieht. Mein einziger kleiner Kritikpunkt hier, dass das manchmal doch recht ausschweifende Formen annahm - wobei die Spannung aber immer präsent war! Denn Überraschungen hat der Autor immer noch parat. Man kann sich nie sicher sein, wie sich etwas entwickelt - ob die Figuren nicht doch noch einen Ausweg finden oder jemand liebgewonnenes der Tod ereilt. Natürlich geht die Enträtselung der Skytale des Corineus weiter, dem Artefakt, dessen Entschlüsselung zur Ambrosia führt: dem Trank, der im besten Fall in die Aszendenz führt. Der höchsten Stufe der Magie und damit demjenigen eine ungeheure Macht verleiht. Aber auch die Beziehungen zwischen den Figuren werden intensiver, sie entwickeln sich weiter und neue Freunde und Feinde werden gefunden. Intrigen, Lügen und wahre Liebe, hier ist wirklich alles dabei und ich möchte betonen, dass die Rolle der Frauen in dieser Geschichte die ganze Facette der Dramen des Lebens beinhaltet; nicht überall wird das weibliche Geschlecht als gleichberechtigt gesehen, ja sie werden aufs übelste benutzt und geschändet - trotzdem gibt es hier immer wieder selbstbewusste und selbstbestimmte Gefährtinnen, die über sich selbst hinauswachsen. Sie lassen sich nicht unterbuttern und sind gleichberechtigte Heldinnen, die über das Schicksal der Welt mitentscheiden! Eine Welt, in der auch die verschiedenen Religionen und Götter eine große Rolle spielen. Der eingefleischte Glaube, der über die Jahrhunderte in den verschiedenen Völkern für engstirniges Denken gesorgt hat, wird vor viele Fragen gestellt die sich nicht so einfach lösen lassen. Der Autor hat sich hier von unseren Weltreligionen inspirieren lassen und der Balanceakt ist ihm wirklich gelungen, zu zeigen wie schwierig es ist, zu hinterfragen und hinter die Fassaden zu sehen - gerade wenn man von etwas absolut überzeugt ist. Dabei aber immernoch die Bedeutung erkennen lässt, wie der Glaube innerlich stärken kann. Außerdem zeigt er auch sehr deutlich, wie wichtig es sein kann, seine Meinung auch ändern zu dürfen. Fehler einzugestehen, die ein ganzes Leben geprägt haben, ob bewusst oder unbewusst und dass es nie zu spät ist, sich gegen falsche Überzeugungen aufzulehnen! Ein wahrlich episches Werk mit einem fesselnden Sprachstil erzählt und einer komplexen, aber gut aufgebauten Handlung, so dass man alles überblicken und logisch nachvollziehen kann. Dazu die unterschiedlichsten Charaktere, die auf all ihren unterschiedlichen Ebenen der Gefühlswelt überzeugen können. Großartig! Im Anhang gibt es dann noch Erklärungen zur Geschichte der Kontinente, der Zeitrechnung, der Hauptreligionen, der gnostischen Künste (Magie) und ein Glossar zu den verschiedenen Sprachen und ein Personenregister, so dass man bei Fragen immer wieder nachschlagen kann. © Aleshanee Weltenwanderer

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Der neuseeländische Schriftsteller David Hair wurde für seine Jugendromane bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Brücke der Gezeiten ist seine erste Fantasy-Saga für Erwachsene. Nach Stationen in England, Indien und Neuseeland lebt er nun in Bangkok, Thailand.

Zur AUTORENSEITE

Links